DE3431048C2 - Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät - Google Patents

Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-OS 32 03 795 ist ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsgerät bekannt, das über eine Abdeckeinrichtung für die Düsenöffnung verfügt, mittels der die Düsenöffnung mit einer Saugeinrichtung verbunden werden kann. Bei Aktivierung der Saugeinrichtung wird Tinte aus dem Haupttank des Aufzeichnungsgerätes angesaugt und gleichzeitig Tinte in die Düseneinheit gesaugt, um auch in der Anfangsphase des Aufzeichnungsbetriebes eine ausreichende Tintenversorgung zu gewährleisten.
Die DE-PS 25 32 037 beschreibt ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsgerät, das über einen Drucksensor zur Erfassung des Druckes in einer Tintenkammer verfügt. Mit Hilfe dieses Drucksensors wird der Tintenfluß im Aufzeichnungsgerät gesteuert.
Aus der DE-PS 26 17 730 ist eine Vorrichtung zum Erfassen des Füllstandes eines Tintenspeichers für ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsgerät bekannt. Die Vorrichtung weist zwei Elektroden und eine elektronische Schaltung auf, die den sich bei Änderung des Vorratsvolumens verändernden ohmschen Widerstand erfaßt.
Tintenstrahlaufzeichnungsgeräte werden als neuartige Aufzeichnungselemente stark beachtet, da sie folgende Vorteile haben: Die Möglichkeit der unmittelbaren Schallaufnahme, die Vereinfachung der Farbgebung, die Verringerung der Geräuschentwicklung. Man kann sogar sagen, daß die in Frage stehende Art von Tintenstrahlaufzeichnungsgeräten zur Hauptvoll­ farbdruckertechnologie wird, denn sie ist billig und kann miniaturisiert werden.
Herkömmliche Typen dieses Aufzeichnungsgeräts haben jedoch den Nachteil, daß die Ausgabe der Tinte wegen eines Viskositätsanstiegs der Tinte aufgrund der Ver­ dampfung der flüchtigen Bestandteile der Tinte im Bereich des Aufzeichnungskopfes (Tintenstrahlkopfes) unbeständig wird. Da es notwendig ist, den als Aufnahmeflüssigkeits­ speicherelement dienenden Tintentank aus flexiblem Mate­ rial zu bilden, ist es schwierig, festzustellen, ob Tinte im Tank verblieben ist oder nicht. Darin liegt der weitere Nachteil begründet, der darin besteht, daß Fehlaufzeichnungen wegen Nichtvorhandenseins von Tinte auftreten. Früher wurde versucht, Tinte mit erhöhter Viskosität von der Auslaßöffnung im Bereich des Kopfes durch eine Vorrichtung zur Vermeidung von Verstopfungen zu beseitigen, wodurch in einem bestimmten Ausmaß Wirkung erzielt wurde. Wenn jedoch die Vorrichtung zur Vermeidung von Verstopfungen und die Vorrichtung zur Erfassung eines Betrags im Tank verbliebener Tinte einzeln vorge­ sehen sind, wird die Zusammenstellung der maschinellen Ausrüstung kompliziert, wodurch sich das Problem ergibt, daß die Abmessungen der Vorrichtung vergrößert und die Kosten erhöht werden. Insbesondere verstärkt eine Er­ höhung in der Anzahl der zur Koloration oder dergleichen benutzten Tintenarten diesen Trend bemerkenswert. Ande­ rerseits, wenn der Bereich des Kopfes zur Vermeidung von Austrocknung des Kopfes abgedeckt wird, wird zu dieser Zeit der Tintenmeniskus im Bereich des Kopfes zurückbewegt, wodurch der Nachteil auftritt, daß die Aufnahme (einschließlich des Drucks; dasselbe soll im Weiteren gelten) instabil wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät zu schaffen, das über eine Einrichtung zur sicheren Erfassung des tatsächlichen Vorhan­ denseins bzw. des Nichtvorhandenseins von Tinte im Tintentank verfügt.
Zum Zustand, in dem tatsächlich keine Tinte mehr vorhanden ist, soll auch der Zustand zählen, in dem fast keine Tinte mehr im Tintentank ist, einschließlich des Falls, bei dem die Quantität der Tinte derart gering ist, daß die Tinte nicht mehr ausreichend ausgestrahlt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbei­ spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Darstellung des Aufbaus eines Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes gemäß der Erfindung;
Fig. 2 Schnittdarstellungen der Einzelheiten einer Ab­ deckeinrichtung und eines Schreibkopfs aus Fig. 1;
Fig. 3 ein Schaltmuster der Steuerung der Vorrichtung in Fig. 1;
Fig. 4 einen Graphen, der die Druckänderungscharakte­ ristika einer Druckkammer in der Abdeckeinrichtung nach Fig. 1 und 2 darstellt;
Fig. 5A und 5B einen Satz Schaltdiagramme zur Erklärung der Betriebsweise der in Fig. 1 bis 3 dargestell­ ten Vorrichtung; und
Fig. 5 eine schematische Zeichnung der Anordnung nach Fig. 5A und 5B.
Bezugnehmend auf ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Element zur Erfassung einer Druckänderung in der Menis­ kusabtastvorrichtung vorgesehen ist, wird die Beschrei­ bung im folgenden anhand der Ausbildung und der Betriebs­ weise einem Ausführungsbeispiels eines Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes gemacht.
In Fig. 1 steuert ein Impulsmotor M den Betrieb einer Abdeckeinrichtung und einer Pumpe, die später beschrieben wird. Das Referenzzeichen 1 bezeichnet einen Schreibkopf; 2 bezeichnet einen Tintenhauptspeicher der austauschbaren Patronenbauart (im folgenden Haupttintentank genannt); 3 bezeichnet eine Leitung die dazu dient, Tinte vom Haupttintentank 2 zum Schreibkopf 1 zu fördern; und 4 bezeichnet eine Abdeckeinrichtung, die mit einem Druckerfassungselement ausgerüstet ist und deren Einzelheiten in Verbindung mit Fig. 2 später erklärt werden. Eine Röhre 5 verbindet den Schreibkopf 1 durch die Abdeckeinrichtung 4 mit einer Saugpumpe PU als einen Unterdruck erzeugende Einrichtung, auf die später noch einmal Bezug genommen wird. Eine Feder 6 wird von dem festen Abschnitt der Vorrichtung gehalten und drückt die Abdeckeinrichtung 4, die mit dem Druckerfassungselement ausgerüstet ist, in Richtung auf die Kopfeinheit 1. Ein Zahnrad 7 wird durch den Impulsmotor M angetrieben. Ein Hebel 7a ist an dem Zahnrad 7 befestigt und wird als Einheit mit dem Zahnrad 7 gedreht. Der Hebel 7a kommt in Eingriff mit einem Hebel 4e, der an der Abdeckvorrichtung 4 angeorndet ist, wodurch die räumliche Verschiebung der Abdeckeinrichtung 4 eingeschränkt wird. Ein Gleithebel 8 hat einen Zahnstangenabschnitt 8a zum Eingriff mit dem Zahnrad 7 sowie Langlöcher 8b und 8c, und er wird längs der Stifte 9a und 9b, die auf dem festen Abschnitt der Vorrichtung sitzen, in Übereinstim­ mung mit den Drehungen des Impulsmotors M und des Zahn­ rads 7 nach rechts und links in der Darstellung verscho­ ben. Entsprechend den abgeschrägten Abschnitten 8d und 8e sind im unteren Bereich des Gleithebels 8 auf zwei unterschiedlichen Niveaus Flächen 8f und 8g ausgebildet.
Ein Referenzzeichen 10 bezeichnet einen Zylinder der Saugpumpe PU; 11 bezeichnet einen Kolben; 11a und 11b bezeichnen jeweils eine Durchgangsbohrung und deren Ventil; 12 bezeichnet eine Feder, die dazu dient, den Kolben 11 in der Darstellung nach oben zu drücken; 13 bezeichnet eine Röhre zur Verbindung der Pumpe PU mit einem Nebentintentank des Schreibkopfes 1 (Fig. 2); 15 bezeichnet ein Abzugsrohr, das mit einem Abzugstank (nicht dargestellt) verbunden ist.
Ein Referenzzeichen 14 bezeichnet eine Kopfantriebsvor­ richtung, die dazu dient, den Schreibkopf 1 zur Aufnahme in einer Richtung rechtwinklig zum Aufzeichnungspapier zu verschieben. In diesem Fall ist die Abdeckvorrichtung 4 so angeordnet, daß die dem Schreibkopf 1 gegenüber­ liegt, wenn der Schreibkopf 1 in eine vorbestimmte räum­ liche Stellung (Nullstellung) bewegt wird, von der zur Aufnahme in einem vorbestimmten Bewegungsbereich abge­ wichen werden kann.
Fig. 2 zeigt Schnittdarstellungen des Schreibkopfes 1 und der Abdeckeinrichtung 4 aus Fig. 1, in der ein Refe­ renzzeichen 1a einen zumindest einfach vorhandenen Flüs­ sigkeitsstrahlkopf bezeichnet, der eine Austrittsöffnung 1c aufweist und eine Düse 1b und ein zylindrisches Piezo­ element 1d enthält; 1e bezeichnet den Nebentintentank; und RI bezeichnet die Tinte in dem Nebentintentank 1e. Der Nebentintentank 1e ist durch die Leitungen 3 und 13 jeweils mit dem Haupttintentank 2 und der Saugpumpe PU verbunden.
Ein Referenzzeichen 4d bezeichnet einen Schützabschnitt der Abdeckeinrichtung; 4a bezeichnet eine Unterdruckkammer, die mit dem Schützabschnitt in Verbindung steht; 4b bezeichnet einen Druckfühler, der beispielsweise aus einem Dehnungsmeßstreifen, einem piezoelektrischen Ele­ ment oder dergleichen besteht und an eine Öffnung 4a, der Druckkammer 4a mittels eines Adhäsivs oder derglei­ chen befestigt ist, um Tintenleckverluste zu vermeiden; und 4c bezeichnet eine Ausgangsklemme des Tasters 4b.
Fig. 3 zeigt das Steuersystem für die Fig. 1 entsprechen­ de Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung, in dem das Referenzzeichen 101 einen Steuerkreis bezeichnet, das Referenzzeichen 102 einen Antrieb für den Motor M bezeichnet, das Referenzzeichen 103 einen Zeitmesser bezeichnet, das Referenzzeichen 104 einen Druckfühler bezeichnet, das Referenzzeichen 105 einen Komparator bezeichnet und das Referenzzeichen 106 eine Wiedergabe­ einheit bezeichnet.
Nun wird die Betriebsweise der in Fig. 1 bis 3 darge­ stellten Vorrichtung unter Bezugnahme auf die Darstellung der Druckänderungscharakteristika in der Unterdruckkammer 4a, die in Fig. 4 dargestellt ist, und unter Bezugnahme auf das in den Fig. 5A und 5B dargestellte Befehlsschema erklärt.
Wenn ein Startsignal ST für die Aufzeichnung auf den Steuerkreis 101 gegeben wird, wird der Impulsmotor M in einer Vorwärtsrichtung durch den Steuerkreis 101 mittels des Motorantriebs 102 nur in einem einer vorbestimmten Zahl N von Impulsen entsprechenden Ausmaß (Schritte 201 und 202 in Fig. 5A) vorwärtsgedreht. Das Zahnrad 7 wird in Fig. 1 in Gegenuhrzeigersinn in Übereinstimmung mit der Vor­ wärtsrichtung des Impulsmotors M gedreht, so daß die Abdeckeinrichtung 4, an die das Druckerfassungselement (4a, 4b) befestigt ist, sich von dem Schreibkopf 1 über die Hebel 7a und 4e entfernt. Hiernach wird der Schreibkopf 1 durch die Kopfantriebsvorrichtung 14 verschoben, wodurch die Tinte in Übereinstimmung mit dieser Bewegung ausgestrahlt werden kann, so daß die Aufzeichnung in üblicher Weise (Schritt 203) durchgeführt wird.
Nach Vervollständigung der Aufzeichnung wird der Schreibkopf 1 in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht. Da­ nach, wenn ein Endsignal für die Aufzeichnung auf den Steuerkreis 101 gegeben wird, wird der Motor M nur um einen der Impulszahl N1 entsprechenden Betrag in rück­ wärtige Richtung gedreht (Schritte 204 und 205). Dadurch kann das Zahnrad 7 in Uhrzeigerrichtung gedreht werden, so daß die Abdeckeinrichtung 4 entsprechend des Betriebes in Gegenrichtung zum oben beschriebenen Betriebsvorgang nach rechts in Fig. 1 bewegt wird und daß der Schützbe­ reich 4d mit dem Bereich des Schreibkopfes 1 verbunden wird. Wenn das Zahnrad 7 weitergedreht wird, bewegt sich der Gleithebel 8 wegen des Eingriffs zwischen dem Zahnstangenabschnitt 8a und dem Zahnrad 7 nach links, wodurch der Kolben 11 der Saugpumpe PU auf ein durch B ange­ zeigtes Niveau niedergedrückt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der Druck in der Druckkammer 4a auf einem in Fig. 4 durch A angezeigten Niveau. Der Betrieb des Impuls­ motors M wird bei diesem Zustand gestoppt, und der Gleit­ hebel 8 wird in dieser Stellung- festgehalten. Die Stel­ lung des Hebels 8 kann aufgrund des Drehmoments des Impulsmotors M eingehalten werden, ohne daß die Erregung des Motors M zu diesem Zweck aufgehoben wird. Oder, sie kann wegen der Reibungskraft zwischen dem Gleit­ hebel 8 und dem Kolben 11, der durch die Feder 12 nach oben gedrückt wird, aufrechterhalten werden.
Nachdem ein Zeitraum T0 (Fig. 4), der durch Einstellung des Zeitmessers 103 bestimmt ist, vergangen ist, ändert sich der Druck in der Unterdruckkammer 4a mit der Zeit, wie durch die durchgezogene Linie in Fig. 4 dargestellt, indem Tinte in den Nebentintentank 1e gegeben wird, falls Tinte RI im Haupttintentank 2 als dem Hauptspei­ cherelement für Tinte verblieben ist; schließlich herrscht wieder atmosphärischer Druck. Im anderen Fall, falls keine Tinte RI im Haupttintentank 2 verblieben ist, verläuft die oben erwähnte Druckände­ rung wie durch die gestrichelte Linie dargestellt und endet bei dem Druck P0 und kehrt nicht zum atmosphäri­ schen Druck zurück.
Deshalb wird ein Ausgangssignal des Druckfühler 104 (beispielsweise ein Dehnungsmesser 4b in Fig. 2) auf den Komparator 105 gegeben und mit dem tatsächlichen Wert P0 verglichen, wodurch das Vorhandensein oder das Nichtvorhandensein von Tinte im Haupttintentank 2 erfaßt werden kann (Schritt 206). Das Vorhandensein bzw. Nicht­ vorhandensein der Tinte läßt erkennen, ob Aufzeichnungs­ flüssigkeit (Tinte) noch in betrieblich ausreichendem Maße verblieben ist oder nicht, wie oben beschrieben.
Wenn ein Vergleichsausgangssignal vom Komparator 5 auf den Steuerkreis 101 gegeben wird, wird der Steuerkreis 101 bewirken, daß die Wiedergabeeinheit 106 ein "keine Tinte"- Signal gibt (ein visuelles oder akustisches Warnsignal kann möglich sein), für den Fall, bei dem das Vergleichs­ ausgangssignal das Nichtvorhandensein von Tinte anzeigt.
Der Steuerkreis 101 bewirkt ebenfalls, daß der Impuls­ motor M in Vorwärtsrichtung gedreht wird, und ermöglicht, daß die Abdeckeinrichtung 4 von dem Schreibkopf 1 gelöst wird und er beendet den Betrieb der gesamten Vorrichtung (Schritte 207 bis 209; der erste Zustand). Andererseits, wenn ein das Vorhandensein von Tinte anzeigendes Signal aufgegeben wird, genauer gesagt, wenn das Eingangssignal anzeigt, daß ein Ausgangssignal des Druckfühlers 104 größer als der tatsächliche Wert P0 ist, wird der abgedeckte Zustand aufrechterhalten, bis das nächste Startsignal für die Aufzeichnung ST eingegeben wird (Schritte 207 und 201; der zweite Zustand).
Praktisch gesagt, wie oben erwähnt, wird der Motor M in Vorwärtsrichtung gedreht, um die Abdeckeinrichtung 4 von dem Schreibkopf 1 abzulösen, wenn das Startsignal für die Aufzeichnung ST aufgegeben wird. Eine kleine Menge Tinte, die in der oberen Kammer der Pumpe PU ver­ bleibt, wird zur selben Zeit durch die Durchgangsbohrung 11a und das Ventil 11b wegen der nach oben gerichteten Bewegung des Kolbens 11 in die untere Kammer gebracht. Diese Tinte wird durch die Abzugsröhre 15 zu einem Ab­ zugstank (nicht dargestellt) abgezogen, und zwar während des Zeitraums des nächsten Abdeckvorgangs, d. h., wenn der Druck erfaßt wird.
Da die Düse 1c des Schreibkopfes 1 in Berührung mit der Abdeckung gehalten wird (im ge­ schlossenen Zustand), ist es beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel möglich, zu verhindern, daß die flüchtigen Substanzen in der Tinte vom Öffnungsbereich her verdampft werden. Weiterhin, auch wenn der Meniskus der Tinte bei der Abdeckung der Düse zurückbewegt wird, fährt der Meniskus wegen der Saugwirkung, die auf dem Unterdruck der Saugpumpe PU beruht, zurück. Deshalb ist es möglich, die auf dem Viskositätsanstieg der Tinte- und der Rückwärtsbewegung des Meniskus beruhende dis­ kontinuierliche Tintenausstrahlung zum Zeitpunkt der darauffolgenden Aufnahme zu vermeiden.
Wenn der Anwender im Falle des ersten Zustands des oben beschriebenen Vorgangs einen neuen Haupttintentank auf­ setzt, bewirkt der Steuerkreis 101 als Reaktion auf den Eingang eines Tintennachlaßsignals MT in diesem Fall (ein Signal durch einen Handschalter oder derglei­ chen, nicht dargestellt), daß der Impulsmotor M durch den Motorantrieb 101 in Rückwärtsrichtung gedreht wird, und zwar nur in dem Ausmaß, daß einer vorbestimmten Anzahl N2 Impulse entspricht, die größer als die oben erwähnte Anzahl N1 ist (Schritt 210 und 211). Des­ halb wird der Abdeckungsvorgang für den Schreibkopf 1 und der Vorgang zum Herunterdrücken des Kolbens der Pumpe PU ähnlich ausgeführt, wie es im zweiten Abschnitt der Vorgangsbeschreibung beschrieben ist. Da jedoch der Betrag der Drehung des Impulsmotors M in diesem Fall groß ist, wird der Gleithebel 8 bewegt, bis die im zweiten Niveau angeordnete Abschnittsfläche 8g den Kolben 11 herunterdrückt, so daß der Kolben auf das Niveau C hinunterwandert. Entsprechend erzeugt die Pumpe PU einen Unterdruck, der größer als beim normalen Vorgang ist, wodurch eine große Menge Tinte RI aus dem Haupt­ tintentank 2 in den Nebentintentank 1e nachgefüllt wird. So wird der Schreibkopf 1 aufgefüllt, so daß die Tintenaus­ strahlung vorteilhaft durchgeführt werden kann.
Nach dem Vergehen eines vorbestimmten Zeitintervalls wird das Ausgangssignal des Druckfühlers 104 durch den Komparator 105 mit dem vorgegebenen Wert P0 verglichen, wodurch das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von im Haupttintentank 2 verbliebener Tinte RI erfaßt wird (Schritte 212 und 213). Auch bei diesem Fall wird das Vorhandensein bzw. das Nichtvorhandensein der Tinte erkennen lassen, ob Tinte in betrieblich notwendigem Ausmaß vorhanden ist oder nicht, wie es ähnlich oben beschrieben ist. Als Ergebnis, wenn keine Tinte RI verblieben ist, werden die Betriebsvorgän­ ge entsprechend den Schritten 208 bis 211 wiederholt. Wenn jedoch Tinte RI verblieben ist, wird die Anzeige auf der Wiedergabeeinheit 106 ausgeschaltet (Schritt 214) und der abgedeckte Zustand wird aufrechterhalten, bis das nächste Startsignal für die Aufzeichnung ST eingegeben wird. Wenn das nächste Startsignal für die Aufzeichnung ST eingegeben wird, wird der Motor M in Vorwärtsrichtung gedreht, und zwar nur in dem der Impuls­ anzahl N2 entsprechenden Ausmaß, so daß die Abdeckvor­ richtung 4 von dem Schreibkopf 1 entfernt wird und die Aufzeichnung wie oben beschrieben durchgeführt wird (Schritte 201A bis 203A).
Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde das Druckänderungs­ erfassungselement in der Tintenmeniskusabtastvorrichtung angeordnet; bei dem Ausführungsbeispiel dieser Erfindung wurde diese Anordnung als besonders vorteilhaft ange­ sehen, wenn man diese vom Standpunkt der Einfachheit des Aufbaus und der Sicherheit der Abtastung betrachtet. Die Erfindung kann jedoch auch verwirklicht werden, indem das Druckänderungserfassungselement in irgend­ einem Abschnitt des Tintenversorgungs­ systems angeordnet ist (beispielsweise in der 3 oder der Leitung 13 in Fig. 1).
Wie oben in Einzelheiten beschrieben, wird bei dem er­ findungsgemäßen Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät eine Druck­ änderung in irgendeinem Abschnitt des Tintenversorgungssystems oder Meniskusabtastsystems erfaßt, wenn die Unterdruck erzeugende Einrichtung in Betrieb ist; die in dem Tintenspeicher gespeicherte Flüssigkeit wird erfaßt, um zu sehen, ob noch in betriebsnotwendigem Ausmaß Tinte vorhanden ist oder nicht. Deshalb ist es möglich, sicher festzustellen, ob Tinte im Tintenspeicher im betrieblich notwen­ digem Ausmaß verblieben ist oder nicht, ohne daß ein einzelnes Element zur Erfassung einer verbliebenen Tintenmenge vorgesehen wird. Außerdem kann die Tinte in gutem Zustand ausgestrahlt werden. Die Vorrich­ tung ist einfach, kann miniaturisiert werden, und die Kosten können verringert werden.

Claims (4)

1. Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät mit einem Tintenstrahl­ schreibkopf (1), der einen mit einem Tintenhauptspeicher (2) und mit einer einen Unterdruck erzeugenden Einrichtung (PU) verbundenen Tintentank (1e) umfaßt und eine mit diesem verbundene Düse (1c) aufweist, die mittels einer Abdeckeinrichtung (4) mit der Unterdruck erzeugenden Einrichtung (PU) verbindbar ist, mittels der Tinte aus der Düse (1c) absaugbar und Tinte über eine Verbindungsleitung (13) aus dem Tintenhauptspeicher (2) in den Tintentank (1e) beförderbar ist, gekennzeichnet durch eine Meßeinrichtung (4b, 4c), über die der sich aufgrund der Aktivierung der Unterdruck erzeugenden Einrichtung (PU) im Tintentank (1e) des Tintenstrahlschreibkopfes (1) ergebende und sich bei Nachfließen der Tinte aus dem Tintenhauptspeicher (2) abbauende Unterdruck erfaßbar ist, wodurch ermittelbar ist, ob der Füllzustand des Tintenhauptspeichers (2) ausreichend ist.
2. Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung (4b, 4c) einen Druckfühler umfaßt, der in der Abdeckeinrichtung (4), oder in einer mit dem Tintentank (1e) in Verbindung stehenden Leitung (3, 13) vorgesehen ist.
3. Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über die Unterdruck erzeugende Einrichtung (PU) ein im Vergleich zum Normalbetrieb stärkerer Unterdruck aufbaubar ist, um bei Austausch des Tintenhauptspeichers (2) verstärkt Tinte in den Tintentank (1e) zu befördern.
4. Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung (4b, 4c) den Unterdruck nach Ablauf eines Zeitraumes To nach der Aktivierung der Unterdruck erzeugenden Einrichtung (PU) erfaßt und bei nicht ausreichendem Füllstand des Tintenhauptspeichers (2) eine Warneinrichtung aktiviert wird.
DE3431048A 1983-08-25 1984-08-23 Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät Expired - Lifetime DE3431048C2 (de)

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