DE3431209C2 - Egreniermaschine - Google Patents
EgreniermaschineInfo
- Publication number
- DE3431209C2 DE3431209C2 DE3431209A DE3431209A DE3431209C2 DE 3431209 C2 DE3431209 C2 DE 3431209C2 DE 3431209 A DE3431209 A DE 3431209A DE 3431209 A DE3431209 A DE 3431209A DE 3431209 C2 DE3431209 C2 DE 3431209C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotor
- egreniermaschine
- seed
- annular space
- cottonseed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 claims abstract description 24
- 235000012343 cottonseed oil Nutrition 0.000 claims abstract description 20
- 239000012535 impurity Substances 0.000 claims abstract description 5
- 239000003082 abrasive agent Substances 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 2
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 2
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 2
- 238000010409 ironing Methods 0.000 description 2
- 235000019198 oils Nutrition 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000003306 harvesting Methods 0.000 description 1
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000000049 pigment Substances 0.000 description 1
- 238000009418 renovation Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 235000015112 vegetable and seed oil Nutrition 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/02—Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
- D01B1/04—Ginning
- D01B1/06—Roller gins, e.g. Macarthy type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Abstract
Bei einer Egreniermaschine für Baumwollsaat wird ein Rotor (20) mit Schleifmitteloberfläche verwendet, um den herum koaxial eine Maschendrahttrommel (27) so angeordnet ist, daß ein ringförmiger Raum (28) zwischen beiden gebildet wird. Trommel (27) und Rotor (20) können relativ zueinander gedreht werden. Weiter sind Einrichtungen zum Drücken von Baumwollsaat in den ringförmigen Raum (28) und in Berührung mit der Schleifmitteloberfläche (20) vorgesehen, um Baumwolle von der Saat zu entfernen und die Saat aus einem gesteuerten Auslaß (30) herauszulassen. Ein Luftstrom geht durch den ringförmigen Raum (28) hindurch und aus der Maschine heraus, wobei Baumwolle von demselben mitgenommen wird. Schließlich sind Einrichtungen vorgesehen, daß Verunreinigungen durch Zwischenräume in der Maschendrahttrommel (27) auf einen Förderer (49) hindurchfallen (Fig. 4).
Description
Die Erfindung betrifft eine Egreniermaschine für Baumwollsaat, mit einem Gehäuse, mit einem darin angeordneten
antreibbaren Rotor, mit flächig angeordneten Schleifmaterialien, die einen ringförmigen Raum
zum Schleifen der Baumwollsaat begrenzen, mit einem Einlaß und einem Auslaß für die Baumwollsaat in den
bzw. aus dem ringförmigen Raum, mit einer Sammelhaube für die Lintbaumwolle und mit Einrichtungen
zum Leiten eines Luftstromes durch den ringförmiger. Raum und aus der Maschine herauf.
Bei der Verarbeitung von Baumwolle wird von der Pflanze abgepflückte Baumwolle egreniert oder entkörnt
so daß die langen Stapelfasern oder Zellwolle (staple fibers) von den Samen entfernt sind. Die Samen
werden dann weiterverarbeiten so daß die restliche
ίο Lintbaumwolle oder Linters entfernt werden, die als
Cellulosematerial in der Industrie verwendet werden. Die von Lintbaumwolle oder Linters befreite Baumwollsaat
wird dann weiterverarbeitet, indem das Fruchtfleisch von den Hüllen entfernt wird, wobei dann öl aus
dem Fruchtfleisch extrahiert wird und das Fruchtfleisch dann als Futtermittel und ähnliches verwendet wird.
Egreniermaschinen zum Entfernen von Lintfasern von Baumwollsamen und ähnlichem sind bekannt haben
bisher aber nicht völlig zufriedenstellend gearbeitet.
Bei einigen der vorbekannten Maschinen wird eine Reihe von zylindrischen Sägen verwendet, die eine
Greif-, Krall- oder Mitnehmerwirkung haben, um Lintbaumwolle von den Samen zu entfernen. Diese Maschinen
zum Entfernen von Lintbaumwolle oder Linters vom Sägentyp sind beim Betrieb sehr laut gewesen und
schaben und schälen kleine Teilchen der äußeren Pigmentschicht der Samenhülle ab, was zu einer Verunreinigung
der Baumwolle führt. Durch diese Verunreinigung wird Qualität und Wert der Lintbaumwolle verringert.
Maschinen zum Entfernen von Lintbaumwolle oder Linters vom Bürstentyp führen zu einem übermäßigen
Bruch der Saat, was ebenfalls zur Verunreinigung der Lintbaumwolle und zum Zusetzen der Bürsten mit den
entsprechenden Betriebsschwierigkeiten führt. Einige dieser Verfahren sind in der US-PS 26 64 986 und
US-PS 27 24 148 beschrieben.
In US-PS 38 05 332 ist eine Egreniermaschine für Baumwollsaat beschrieben, die mit Schleifmaterial ausgekleidet
ist und die einen Rotor verwendet, der innerhalb eines Gehäuses so angeordnet ist, daß er die Saat
entlang eines allgemein spiralförmigen Weges in Berührung mit dem Schleifmaterial hält. Ein Luftstrom, der
durch das Gehäuse hindurchgeht, nimmt die Lintbaumwolle mit und trägt sie durch die Lintbaumwolleauslässe
heraus. Ein wesentlicher Nachteil besteht dabei darin, daß auch bereits von der Baumwollsaat abgelöste Lintbaumwolle
zunächst noch mit der Baumwollsaat in Berührung bleibt, bis sie den Weg entlang der Schleifoberfläche
vollständig zurückgelegt hat und dann vom Luftstrom erfaßt werden kann, durch den sie aus der Maschine
herausbefördert wird. Bei dieser Bewegung zusammen mit der Baumwollsaat kann die Baumwolle
aber noch Öl aus der Saat aufnehmen, so daß sie unansehnlich wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine neue und verbesserte Egreniermaschine für Baumwollsaat zu
schaffen, durch die eine schnellere, im wesentlichen vollständige Trennung der Baumwolle von der Saat bewirkt
wird.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Schleifmaterialien auf der Oberfläche des Rotors angeordnet
sind und daß der Rotor von einer zylindrischen Draht- oder Siebtrommel umgeben ist, die in der gleichen
Drehrichtung, aber langsamer als der Rotor antreibbar ist und die den ringförmigen Raum umschließt.
Durch die Draht- oder Siebtrommel wird einerseits zu jedem Zeitpunkt die Saat in Berührung mit den
Schleifoberflächen gehalten, während andererseits Baumwolle sofort, nachdem sie von der Saat gelöst ist,
-.on der Saat entfernt werden kann. Dies geschieht dabei unter minimaler Beschädigung der Baumwollsaatkörner.
Wenn die Draht- oder Siebtrommel relativ zum Rotor einstellbar ist, so kann die Draht- oder Siebtrommel bei
Abnutzung des Schleifmittelrotors nachgestellt werden. Bei der erfindungsgemäßen Egreniermaschine kann
auch ein Förderer, insbesondere ein Schneckenförderer vorgesehen sein, durch den Abfälle, die aus der Baumwollsaat
herausfallen, zu einem entsprechenden Auslaß weggefördert werden können.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen unter Bezugnahme auf eine vorteilhafte Ausführungsform
beispielsweise beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Egreniermaschine
nach der Erfindung;
F i g. 2 einen Querschnitt der Maschine der F i g. 1 entlang der Linie 2-2;
Fig.3 eine vergrößerte Ansicht des eingekreisten
Gebietes der F i g. 2, das mit dem Bezugszeichen 3 versehen ist;
Fig.4 eine Querschnittsansicht der Maschine der F i g. 2 entlang der Linie 4-4;
Fig.5 eine Querschnittsansicht der Maschine der
F i g. 2 entlang der Linie 5-5; und
Fig.6 eine Querschnittsansicht der Maschine der F i g. 2 entlang der Linie 6-6.
In den Fig. 1 bis 6 ist eine Egreniermaschine 10 für
Saat gezeigt, die ein längliches Gehäuse 11 aufweist, das
an beiden Enden durch Platten 12 und 13 verschlossen ist, wie dies in den F i g. 1 und 2 gezeigt ist. Die Seiten 14
und 15 des Gehäuses 11 können irgendeine längliche geometrische Form haben; sie schließen zwischen sich
eine allgemein zylindrische Haube 16 ein und weisen einen Abstand von derselben auf, die um die Egreniermaschine
10 für die Saat herum angeordnet ist und dieselbe im wesentlichen einschließt.
Die Egreniermaschine 10 für Saat weist eine metallische Welle 17 auf, die sich in Längsrichtung durch das
Gehäuse 11 und dessen Endplatten 12 und 13 erstreckt und an jedem Ende in geeigeten Lagern 18 und 19 gelagert
ist, die an jedem Ende des Gehäuses 11 befestigt sind.
Ein als Schleifmittelrolle ausgebildeter Rotor 20 weist auf der Welle 17 eine Vielzahl von scheibenförmigen
Segmenten auf, die in F i g. 2 als 20Λ bis 20/ dargestellt sind; diese Segmente sind aber nicht auf eine spezielle
Anzahl begrenzt. Wenigstens eines der Schleifmittelsegmente weist konische Form auf, wie dies durch die Segmente
20Λ und 20/ dargestellt ist; die Anordnung der Segmente ist dabei nicht auf die gezeigte Ausführungsform beschränkt. Das linke Ende der Welle 17 ist mit
einer trommeiförmigen Konstruktion 21 versehen, deren Durchmesser im wesentlichen gleich dem kleinsten
Durchmesser des Segmentes 20/4 ist. Die äußere Oberfläche 22 dieser trommeiförmigen Konstruktion 21 ist
rnit einsr Vieizsh! schraubenförmiger Gr?.t*? od?r F-rhnhungen
23 versehen, durch die noch nicht von der Lintbaumwolle befreite Saat 24 gefördert werden soll, die
von einer geeigneten Zuführeinrichtung durch eine Öffnung 25 im Gehäuse 11 auf die äußere Oberfläche 22 der
trommeiförmigen Konstruktion 21 herabfällt. Diese Saat 24 wird dann über die äußere Oberfläche der Segmente
20/4 bis 20/ der Schleifmittelwelle 17 von links nach rechts wie in F i g. 2 gezeigt, befördert
Wie dies in F i g. 2 zu sehen ist, ist die Welle 17 drehbar
innerhalb des Gehäuses 11 angeordnet, wobei eine Riemenscheibe 26 an ihrem linken Ende befestigt ist,
wobei geeignete Riemen mit der Riemenscheibe eines Motors (nicht gezeigt) zusammenwirken, um die
Schleifmittelrolle 20 anzutreiben.
Wie dies in den F i g. 2,4, 5 und 6 gezeigt ist, ist eine
sich drehende Maschendrahttrommel oder perforierte ίο Trommel 27 koaxial um einen Rotor oder eine Walze 20
herum montiert, um die Saat 24 wie zum Beispiel Bau.-nwollsaat
nahe der äußeren Oberfläche der Schleifmittelrolle 20 zu halten, während sie sich dreht, um so die
Lintbaumwolle von der Baumwollsaat durch Schleifwirkung zu entfernen.
Die Trommel 27 ist einstellbar innerhalb des Gehäuses 11 befestigt, so daß ihre Maschendrahtoberfläche
nahe zur äußeren Oberfläche der Schleifmittelrolle 20 bewegt werden kann, wenn der Durchmesser der Segmente
20/4 bis 20/aufgrund von Abnutzung abnimmt
Es sollte hier bemerkt werden, daß ein ringförmiger Raum 28 zwischen dem äußeren Umfang der Segmente
20/4 bis 20/auf der Rolle 20 und der inneren Oberfläche
des Maschendrahtes vorgesehen ist, der die Trommel 27 bildet Dieser ringförmige Raum 28 sollte größer sein als
die durchschnittliche kleinere Abmessung der Saaten 24, die verarbeitet werden. Er hat eine Breite von ungefähr
1,27 bis ungefähr 2,54 cm (V2 Zoll bis 1 Zoll) für Baumwollsaat 24, so daß ein ausreicheder aber nicht zu
großer Zwischenraum zwischen dem Maschendraht der Trommel 27 und der äußeren Oberfläche der Schleifmittelsegmente
20Λ bis 20/besteht, so daß die Saat 24 nicht zerquetscht oder zerbrochen wird, während sie sich in
Längsrichtung durch den ringförmigen Raum 28 bewegt. Besteht ein zu großer Zwischenraum zwischen
Maschendrahtoberfläche der Trommel 27 und den Schleifmittelsegmenten 20/4 bis 20/, so werden die Saatkörner
mit dem Schleifmaterial zum Trennen der Baumwolle von der Saat 24 keine innige Berührung erfahren.
Wird die Saat 24 von einer geeigneten Speise- oder Zuführeinrichtung (nicht gezeigt) durch die Öffnung 25
auf die äußere Oberfläche 22 der trommeiförmigen Konstruktion 21 eingeführt, so wird sie durch schraubenförmige
Leisten 23 auf der trommeiförmigen Konstruktion 21 durch den ringförmigen Raum 28 im wesentlichen
tangential zur inneren Oberfläche des Maschendrahtes der Trommel 27 und zur äußeren Oberfläche
der Rolle 20 bewegt.
Ein Saatauslaß 29 ist am rechten Ende der Egreniermaschine 10 vorgesehen, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist,
um dort die von Lintbaumwolle oder Linters befreite Saat 24 aus dem Gerät herauszuführen. Ein Deckel oder
eine Abdeckung 30 kann eingestellt werden, um die Öffnungsfläche des Saatauslasses 29 zu vergrößern oder zu
verkleinern, und zwar je nach Saatmenge, die in der Egreniermaschine 10 während einer vorgegebenen
Zeitdauer zurückbehalten werden soll. Wie dies in F i g. 2 gezeigt ist, bewegt sich die Saat 24, die durch den
Saatauslaß 29 hindurchtritt, durch einen Fallschacht 31 in ein geeignetes Gefäß (nicht gezeigt) nach unten und
aus dem Gehäuse 11 heraus.
Was die trommeiförmige Konstruktion 21 und ihre schraubenförmigen Grate 23 betrifft, so kann die Zuführung
C?r Saat 24 durch die Egreniermaschine 10 mit
fester Geschwindigkeit stattfinden, wobei der Deckel 30 offen ist. Dabei geht dann die Saat 24 durch die Egreniermaschine
10 in einer dünnen Schicht und in verhältnismäßig kurzer Zeit hindurch. Wird bei derselben Zu-
fahrgeschwindigkeit der Deckel 30 teilweise geschlossen,
so wird die Saatschicht in der Egreniermaschine 10 dichter und dicker und bleibt eine längere Zeit in der
Egreniermaschine 10. Auf diese Weise kann der Deckel 30 so eingestellt werden, daß er die Saat 24 in der Egreniermaschine
10 lange genug hält, daß die gewünschte Menge von Lintbaumwolle von der Saat entfernt werden
kann.
Erfindungsgemäß ist die Maschendrahttrommel 27 axial um die Rolle 20 befestigt, die durch die Schleifmittelsegmente
2OA bis 20/gebildet ist, und wird einstellbar in einer bestimmten Relativstellung zu derselben durch
eine mit einer Vielzahl von Führungsrollen versehenen Einrichtung 32 gehalten.
Die Maschendrahttrommel 27 wird relativ zum Dorn gedreht, der durch die Schleifmittelsegmente 20,4 bis
20/ gebildet wird, die die Rolle 20 bilden. Die Trommel 27 kann in derselben Richtung wie die Walze 20 und mit
ungefähr.10% der Rotationsgeschwindigkeit der Walze 20 gedreht werden. Zum Beispiel kann die Maschendrahttrommel
27 mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 15 bis 45 Umdrehungen pro Minute gedreht werden,
während die Schleifmittelwalze 20 mit ungefähr 61 cm (24 Zoll) Durchmesser sich mit ungefähr 150 bis
450 Umdrehungen pro Minute dreht. 2:>
Die Maschendrahttrommel 27 wird durch einen elektrischen Motor 33 über eine Antriebswelle 34 und ein
damit verbundenes Zahnrad 35, eine Zahnradkette 36 und ein Zahnrad 37 angetrieben, das auf dem linken
Ende der Maschendrahttrommel befestigt ist, wie dies in F i g. 6 gezeigt ist.
Wie dies aus F i g. 4 ersichtlich ist, ist eine zylindrische Haube 16 so befestigt, daß sie wenigstens die obere
Hälfte von koaxial angeordneter Walze 20 und Maschendrahttrommel 27 umgibt. Der untere Bereich der .3:;
Haube 16 ist offen, so daß er einen Luftstrom aufnehmen kann, der in das Gehäuse 11 durch zwei öffnungen
38 und 39 eingesogen wird, die in Längsrichtung entlang jeder Seite des Gehäuses 11 angeordnet sind. Die öffnungen
38 und 39 werden jeweils durch einen mit Scharnieren befestigten Deckel oder eine entsprechende Tür
40 und 41 gesteuert; sie bilden einen Teil der Oberfläche der Seiten 14 und 15 des Gehäuses 11. Prallbleche 42
und 43 sind innerhalb des unteren Bereiches 44 des Gehäuses 11 angeordnet, um die Luft, die in das Gehäuse
11 eingeführt ist oder eingesogen wird, in den ringförmigen
Raum 45 zwischen dem äußeren Umfang der Maschendrahttrommel 27 und der inneren Oberfläche der
Haube 16 zu leiten. Ein Teil der eingesogenen Luft geht auch durch den ringförmigen Raum 28 zwischen dem
äußeren Umfang der Rolle 20 und der inneren Oberfläche der Maschendrahttrommel 27 hindurch. Wenn die
Luft nach oben durch die ringförmigen Räume 28 und 45 hindurchgeht, wird sie mit Lintbaumwolle befrachtet,
die von der Baumwollsaat 24 gelöst wird und dann aus dem Gehäuse 11 bei einer Ausblasöffnung 46 oben an
der Haube 16 austritt Ein Ventilator, Zyklonkollektor und entsprechende Leitungen sind auf geeignete Weise
an der Auslaßöffnung 46 befestigt, um so den beschriebenen
Luftstrom zu schaffen und die Baumwolle zu sammeln.
In den F i g. 2 und 4 ist noch ein Auslaß 47 für kleine Verunreinigungen oder Knötchen beim unteren Teil der
Maschendrahttrommel 27 vorgesehen und erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Walze
20. Der Auslaß 47 für die Verunreinigungen wird dadurch gebildet daß sich die Wände des unteren Teiles 44
des Gehäuses 11 nach innen und unten verjüngen, wodurch
ein Trog 48 gebildet wird, in dem ein Förderer in Form einer Schnecke 49 angeordnet ist, durch den Verunreinigungen,
die darauf fallen, zum rechten Ende des Trogs 48 gefördert werden, wie dies in F i g. 2 gezeigt ist.
Diese Verunreinigungen werden dann weiter in einen Auslaß 50 gefördert, der mit einem entsprechenden Aufnahmegefäß
in Verbindung steht.
Während die Saat 24 in die Egreniermaschine 10 eintritt und sich entlang dem äußeren Umfang der Schleifmittelsegmente
20/4 bis 20/ und um denselben herum bewegt und auf denselben durch die sich drehende Maschendrahttrommel
27 gehalten wird, bewegt sie sich in einem kreisförmigen Spiralweg von der linken Seite zur
rechten Seite der Egreniermaschine 10 in F i g. 2. Während sich die Saat 24 entlang dieses Weges bewegt, wird
sie an der Schleifmitteloberfläche der Segmente 20,4 bis 20/ zwischen dieser und der Maschendrahttrommel 27
hin- und herbewegt und gerieben. Dabei wird die Lintbaumwolle von der Saat 24 entfernt und von dem Luftstrom
mitgenommen, der sich durch die Egreniermaschine 10 bewegt und sie aus dem Gerät herausbewegt,
wobei sie durch die Ausblasöffnung 46 heraustritt und in die daran befestigten (nicht gezeigten) Leitungen eintritt.
Wenn sich die Schleifmittelsegmente 2OA bis 20/ abnutzen, wodurch der Durchmesser des Dorns dabei abnimmt,
wird der Durchmesser der Maschendrahttrommel 27 eingestellt, um diese Abnutzung zu kompensieren,
wodurch der ringförmige Raum 28 im wesentlichen der gleiche entlang dem Umfang der Walze 20 bleibt,
wo die Egrenierung stattfindet.
Während sich die Saat 24 um das Innere des Gehäuses 11 herum und zum Ende desselben bewegt, werden Verunreinigungen,
wie z. B. Schmutz, Hüllen, Saatfleisch und ähnliches zwischen den Maschen der Trommel 27
hindurchfallen und im Trog 48 gesammelt werden und durch die Schnecke 49 zum Auslaß 50 gefördert werden.
Wie man aufgrund der vorangehenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform verstehen wird,
wird durch die beschriebene Egreniermaschine 10 ein verhältnismäßig ruhiges und energiewirksames Mittel
zum Egrenieren von Baumwolisaat geschaffen, wenn man dies mit konventionellen Einrichtungen vergleicht.
Durch die Rotoranordnung der Segmentwalzenstruktur wird die Saat 24 durch die Einrichtung mit minimaler
Verweilzeit hindurchbewegt, wodurch die Qualität der Baumwolle erhöht wird, indem so wenig wie möglich
Saatöl absorbiert wird, indem das genannte Zerbrechen von Saatkörnern und das Verstopfen der Maschendrahttrommel
27 vermieden werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Egreniermaschine für Baumwollsaat, mit einem Gehäuse, mit einem darin angeordneten antreibbaren
Rotor, mit flächig angeordneten Schleifmaterialien, die einen ringförmigen Raum zum Schleifen der
Baumwollsaat begrenzen, mit einem Einlaß und einem Auslaß für die Baumwollsaat in den bzw. aus
dem ringförmigen Raum, mit einer Sammelhaube für die Lintbaumwolle und mit Einrichtungen zum Leiten
eines Luftstromes durch den ringförmigen Raum und aus der Maschine heraus, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifmaterialien auf der Oberfläche des Rotors (20) angeordnet sind und
daß der Rotor (20) von einer zylindrischen Drahtoder Siebtrommel (27) umgeben ist, die in der gleichsn
Drehrichtung, aber langsamer ais der Rotor (20) antreibbar ist und die den ringförmigen Raum
(28) umschließt
2. Egreniermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (20) eine Vielzahl
von axial ausgerichteten Schleifsegmenten (20Λ bis 20/J aufweist
3. Egreniermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (25) an einem
Ende des Rotors (20) angeordnet ist, und daß sich der Durchmesser des Rotors (20) von diesem Ende in
Richtung vom Einlaß (25) weg vergrößert
4. Egreniermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (29)
an einem Ende des Rotors (20) angeordnet ist und daß sich der Durchmesser des Rotors (20) am Ende
zum Auslaß (29) in Richtung zum Auslaß (29) hin verringert.
5. Egreniermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schraubenmittel
(22,23) zum Bewegen von Baumwollsaat, die in den Einlaß (25) eingeführt ist, in den ringförmigen Raum
(28) vorgesehen sind.
6. Egreniermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen
(32) vorgesehen sind, mit denen die Draht- oder Siebtrommel (27) in bezug auf den Rotor (20) einstellbar
in Stellung bringbar ist.
7. Egreniermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen
(33 bis 37) zum Drehen der Draht- oder Siebtrommel (27) und separate Einrichtungen (17,26) zum Drehen
des Rotors (20) vorgesehen sind.
8. Egreniermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Deckel (30)
zum einstellbaren Schließen des Auslasses (29) vorgesehen ist.
9. Egreniermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Förderer
(49) zum Abführen von Verunreinigungen aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/525,937 US4520529A (en) | 1983-08-24 | 1983-08-24 | Seed delinter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3431209A1 DE3431209A1 (de) | 1985-03-07 |
| DE3431209C2 true DE3431209C2 (de) | 1986-10-16 |
Family
ID=24095235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3431209A Expired DE3431209C2 (de) | 1983-08-24 | 1984-08-24 | Egreniermaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4520529A (de) |
| BR (1) | BR8404198A (de) |
| DE (1) | DE3431209C2 (de) |
| GB (1) | GB2146886B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006022044B4 (de) * | 2006-05-05 | 2014-03-06 | Isaak Kuris | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Baumwollsamen |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4905351A (en) * | 1988-08-19 | 1990-03-06 | Quisenberry Robert L | Airline cleaner for seed cotton |
| AP130A (en) * | 1989-09-08 | 1991-04-20 | Wadhwa Narian Das Dr | An apparatus for causing a seperation of palmnnuts/fibre from palm cake. |
| US5155886A (en) * | 1991-07-11 | 1992-10-20 | Texoma Machine, Inc. | Grid and cylinder air wash baffle wall for lint cleaner |
| US5363754A (en) * | 1991-09-03 | 1994-11-15 | Grainco Queensland Co-Operative Association Limited | Apparatus for preparing animal feedstuff from cotton seed |
| GB2323766A (en) * | 1997-04-05 | 1998-10-07 | Cocksedge Eng Ltd | Seed cleaning machine |
| WO2005028090A2 (en) * | 2003-09-19 | 2005-03-31 | Douglas Stanley Lightening | Delinting of cotton seed |
| RU2472877C2 (ru) * | 2011-03-09 | 2013-01-20 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Костромская государственная сельскохозяйственная академия" | Устройство для сепарации льняной костро-волокнистой смеси |
| US8336170B2 (en) | 2011-05-27 | 2012-12-25 | Cotton Incorporated | Cottonseed delinters and methods |
| US9945052B2 (en) | 2011-05-27 | 2018-04-17 | Cotton Incorporated | Cottonseed delinters and methods |
| US8752250B2 (en) | 2011-05-27 | 2014-06-17 | Thomas C. Wedegaertner | Cottonseed delinters and methods |
| CN108546997B (zh) * | 2018-04-18 | 2019-08-02 | 中国农业大学 | 一种籽棉残膜清除机 |
| CN112760721B (zh) * | 2020-12-22 | 2022-01-28 | 绍兴文理学院 | 一种纺织用棉籽二次去棉装置 |
| CN112941945A (zh) * | 2021-01-25 | 2021-06-11 | 合肥银山棉麻股份有限公司 | 一种棉绒挑拣设备 |
Family Cites Families (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1319199A (en) * | 1919-10-21 | Planograph co | ||
| US546275A (en) * | 1895-09-10 | Cotton-seed delinter | ||
| US983527A (en) * | 1908-08-04 | 1911-02-07 | Us Cotton Seed Oil Company | Cotton-seed delinter. |
| US2144579A (en) * | 1936-11-24 | 1939-01-17 | Jr Orlando Sheppard | Method of delinting cottonseed |
| GB624360A (en) * | 1946-03-08 | 1949-06-07 | Vaclav Jindrich | Improvements in and relating to peeling or husking machines for grain, rice, peas and soya beans |
| US2644986A (en) * | 1948-09-03 | 1953-07-14 | Buckeye Cotton Oil Company | Seed delinter |
| US2664986A (en) * | 1949-10-04 | 1954-01-05 | Graphic Arts Res Foundation In | Apparatus for composing justified lines |
| US2724148A (en) * | 1951-05-23 | 1955-11-22 | Buckeye Cotton Oil Company | Seed delinter |
| GB793947A (en) * | 1953-10-30 | 1958-04-23 | Miag Muehlenbau & Ind Gmbh | Apparatus for hulling, scouring or brushing of corn and legumes |
| DE1184038B (de) * | 1963-06-07 | 1964-12-23 | Buckau Wolf Maschf R | Reinigungsvorrichtung fuer Baumwollsamen |
| GB1199181A (en) * | 1966-08-15 | 1970-07-15 | Jaybee Engineering Pty Ltd | Improved Wheat and Grain Processing Apparatus |
| US3805332A (en) * | 1972-01-20 | 1974-04-23 | Anderson Clayton & Co | Seed delinter |
| DE2337227C3 (de) * | 1973-07-21 | 1981-04-09 | Anderson, Clayton & Co., Houston, Tex. | Vorrichtung zur Trennung des Linters vom Bamwollsamen |
| US4154021A (en) * | 1977-12-27 | 1979-05-15 | Pioneer Hi-Bred International, Inc. | Method and means for continuously delinting cottonseed |
-
1983
- 1983-08-24 US US06/525,937 patent/US4520529A/en not_active Expired - Fee Related
-
1984
- 1984-08-22 GB GB08421297A patent/GB2146886B/en not_active Expired
- 1984-08-23 BR BR8404198A patent/BR8404198A/pt unknown
- 1984-08-24 DE DE3431209A patent/DE3431209C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006022044B4 (de) * | 2006-05-05 | 2014-03-06 | Isaak Kuris | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Baumwollsamen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2146886B (en) | 1987-02-18 |
| BR8404198A (pt) | 1985-07-23 |
| GB2146886A (en) | 1985-05-01 |
| GB8421297D0 (en) | 1984-09-26 |
| DE3431209A1 (de) | 1985-03-07 |
| US4520529A (en) | 1985-06-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69605965T2 (de) | Drehtrommelvorrichtung zum Trennen von Feststoffpartikeln aus einer Flüssigkeit und Herstellungsverfahren und Vorrichtung hierfür | |
| DE3420157C1 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Rechen- und/oder Siebgut aus in einem Gerinne stroemender Fluessigkeit | |
| DE2947758C2 (de) | ||
| CH622033A5 (de) | ||
| DE3431209A1 (de) | Egreniermaschine | |
| DE2730978A1 (de) | Zerkleinerungstrommel fuer das herausloesen zelluloseartiger materialien | |
| DE69826533T2 (de) | Abscheider | |
| CH620859A5 (en) | System for reclaiming plastics | |
| DE2200997C3 (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Reiskörnern | |
| DE60309799T2 (de) | Faseröffner | |
| EP0643999B1 (de) | Siebeinrichtung | |
| DE2754722C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schälen und Entkeimen von ganzen Maiskörnern oder zum Entkeimen von Maiskornbruchstücken | |
| EP0565823B1 (de) | Entwässerungspresse für durch Komprimieren entwässerbare Stoffe | |
| DE2434685A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum entfernen des fleisches von den knochen ganzer oder zerteilter geschlachteter tiere, beispielsweise gefluegel | |
| DE1184038B (de) | Reinigungsvorrichtung fuer Baumwollsamen | |
| DE3426206A1 (de) | Verfahren zum dreschen von tabakblaettern und dergleichen zwecks trennen der rippen von den blaettern | |
| DE2337227C3 (de) | Vorrichtung zur Trennung des Linters vom Bamwollsamen | |
| EP0727154B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Entfernen von langfaserigen Fremdstoffen aus Tabak | |
| DE1814330B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen einer Siebtrommel | |
| DE102006022044B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Baumwollsamen | |
| DE19841067C1 (de) | Vorrichtung zur Naßtrennung und -reinigung organischer und mineralischer Bestandteile aus Stoffgemischen | |
| EP0003225B1 (de) | Durchlauf-Trommelstrahlmaschine | |
| DE102021119250B3 (de) | Vorrichtung zum Auflösen von Faserstoff | |
| DE2712650A1 (de) | Vorrichtung zum ausscheiden von verunreinigungen aus fasergut, insbesondere aus baumwolle | |
| DE1532088C (de) | Maschine zum Entrippen und Sichten von Tabak oder anderem blättrigem Gut |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |