DE3433962C2 - - Google Patents
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung der Codier
parameter eines PSK- oder DPSK-modulierten Eingangssignals
gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie eine Anordnung
zum Durchführen des Verfahrens.
PSK (phase shift keying)- oder DPSK (differential phase
shift keying)-modulierte Signale werden dort angewendet,
wo eine gleichstromfreie Nachrichtenübertragung erforder
lich ist. Zur Codierung wird ein Trägersignal mit einer
binären, quaternären oder oktonären Codierung niedriger
Schrittgeschwindigkeit verwendet. Bei dem Binär-A-Codier-
Verfahren treten Phasensprünge von 0° und 180° auf. Bei
fehlender Codierung treten keine Phasensprünge auf.
Bei dem Binär-B-Codierverfahren springt die Phasenlage der
Signalfrequenz um 90° oder 270°.
Bei dem Quaternär-A-Codierverfahren treten Phasensprünge
von 0°, 90°, 130° und 270° und bei dem Quarternär-B-Co
dierverfahren von 45°, 135°, 215° und 305° auf.
Bei dem Oktonär-A Codierverfahren treten die Phasensprünge
im 45°-Raster auf, also von 0°, 45°, 90°, 135°, . . .,305°.
Die Analyse eines unbekannten PSK- oder DPSK-modulierten
Signals mit Spektrumanalysator, Oszilloskop oder akustisch
arbeitenden Einrichtungen ist äußerst zeitaufwendig und
ungenau.
Aus dem Artikel von LIEDTKE, F.F.: "Computer simulation of an
automatic classification procedure for digitally modulated
communication signals with unknown parameters"; In: Signal
Processing, Vol. 6, August 1984, No. 4, Seite 311-323 ist bereits
ein Analysiergerät zur Bestimmung der Codierparameter eines
digital modulierten Signals bekannt. Bei dem bekannten Gerät
werden Amplitude, Momentanfrequenz und Phase des digitalisierten
und gefilterten Eingangssignals ausgewertet, um letztlich über
Histogrammdarstellungen zu einer Klassifizierung zu gelangen.
Aus der DE 34 14 929 A1 ist ein Funküberwachungssystem bekannt,
dessen Modulationsanalysator unter anderem einen Signaldetektor
und einen hochauflösenden Spektralanalysator enthält. Auch hier
erzeugt ein Histogrammgenerator ein Signalhäufigkeitsmuster.
Aus der GB 21 19 526 A ist es bekannt, die Zeitabstände zwischen
den Nulldurchgängen eines Signals zu bestimmen und die Ergebnisse
in einem Histogramm darzustellen. Anhand der erzielten spektrums
artigen Darstellung kann die Periodizität eines Signals bestimmt
werden.
Aus der DE 30 07 657 A1 ist es bekannt, die Taktfrequenz eines
binär codierten Signals quarzgenau zu bestimmen, wozu ebenfalls
Signalintervalle ausgewertet werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, zum einen ein Verfahren
der eingangs genannten Art anzugeben, mit dem die Codierparameter
möglichst schnell und genau ermittelt werden können, sowie zum
anderen eine Anordnung zum Durchführen eines solchen Verfahrens
zu schaffen, die möglichst einfach im Aufbau ist und eine
möglichst übersichtliche Anzeige des Verfahrens status und der
Verfahrensergebnisse gestattet.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in bezug auf das
zu schaffende Verfahren durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruches 1 wiedergegeben und in bezug auf die zu
schaffende Anordnung durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruches 6. Die übrigen Ansprüche enthalten vorteilhafte
Aus- und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens (An
sprüche 2 bis 5) sowie der erfindungsgemäßen Anordnung (Ansprüche
7 bis 10).
Es ist nunmehr
möglich, das Codierverfahren anhand eines von dem Gerät
angezeigten Histogramms zu erkennen und zu überprüfen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 2 sind
sämtliche interessierende Parameter des Codierverfahrens
direkt ablesbar. Die Weiterbildung der Erfindung nach
Anspruch 3 erlaubt den Maßstab des Histogramms zu reduzie
ren, so daß die Beurteilung des Codierverfahrens, insbe
sondere wenn eine zu große den Anzeigebereich überschrei
tende Anzahl von Zählwerten aufgetreten ist, verbessert
wird. Die Ansprüche 6 und 7 geben vorteilhafte Schaltungs
maßnahmen zur Realisierung des Analysiergerätes an.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels
und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 Blockschaltbild eines Analysiergerätes gemäß der
Erfindung;
Fig. 2 Anzeige eines Binär-A-DPSK-Signals;
Fig. 3 Anzeige eines Binär-B-DPSK-Signals;
Fig. 4 Anzeige eines Quaternär-A-DPSK-Signals.
In Fig. 1 ist beispielsweise das Blockschaltbild eines
DPSK-Analysiergerätes gemäß der Erfindung dargestellt. Das
an den Eingang E geschaltete zu analysierende Signal
gelangt über einen Tiefpaß 1, einem Regelverstärker 2,
einem Komparator 3 zu einem Phasensprungdetektor 4, dessen
Ausgänge mit zwei Interrupteingängen eines Mikroprozessors
5 und dem Gateeingang eines Zählers 6 verbunden sind. Der
jeweilige Zählerstand des Zählers 6 kann in einem Daten
speicher des Zählers 6 gespeichert werden.
An den Mikroprozessor 5 sind über einen Adressbus A zwei
Adressdecoder 8 und 9, ein Programmspeicher 10 (EPROM),
ein löschbarer Speicher 11 (RAM) und eine Einrichtung zur
Generierung der von einem Display 13 darzustellenden Zei
chen, sowie der Zähler 6 über Adress-Steuerleitungen AS,
Steuerleitungen C und Datenleitungen D angeschlossen. Zur
manuellen Steuerung des Mikroprozessors 5 mit START,
STOP- oder WEITER-Befehlen dient die Steuereinheit 14.
Der Tiefpaß 1 hat die Aufgabe, das Eingangssignal von
hochfrequenten Störspannungen zu befreien. Er wird zweck
mäßigerweise als aktiver Tiefpaß ausgebildet, was den
Vorteil hat, daß er seine Eigenschaften bei unterschied
lichen Belastungen beibehält und außerdem sehr raumsparend
realisiert werden kann.
Der Regelverstärker 2 ist so ausgelegt, daß er über den
gesamten Eingangsspannungsbereich eine konstante Ausgangs
spannung von beispielsweise ±10 V abgibt. Der nachgeschal
tete Komparator 3 bildet aus dem Ausgangssignal des Regel
verstärkers 2 ein Rechtecksignal. Die Schwellenwerte des
Komparators 3, die beispielsweise bei etwa ±0,5 V liegen
können, sind zweckmäßigerweise von der Außenseite des
Gerätes her einstellbar, so daß ein Schalten des Kompara
tors nur dann erfolgt, wenn ein den Betrag der Rausch-
oder Störspannungen hinreichend überschreitendes Nutz
signal am Eingang E vorliegt. Der Phasensprungdetektor 4
enthält zwei D-Flipflops und weitere logische Schaltkreise
und erzeugt monostabile und statische Steuersignale. Das
eine D-Flipflop reagiert auf ansteigende Signalflanken,
das andere auf abfallende Signalflanken. Die Ausgangs
signale des Phasensprungdetektors steuern, nach Vorzeichen
der Signalflanken getrennt, die beiden Interrupt-Eingänge
des Mikroprozessors 5 und, zu einem Steuersignal zusammen
gefaßt, den Gate-Eingangdes Zählers 6.
Die Signale am Gate-Eingang des Zählers 6 stoppen jeweils
den Zählvorgang des Zählers 6, laden den Zählwert in einen
Datenspeicher des Zählers 6 und starten sofort wieder den
Zählvorgang des Zählers.
Ein Interrupt-Signal bewirkt, daß der Mikroprozessor den
Datenspeicher des Zählers 6 ausliest und auswertet.
Die Zählfrequenz des Zählers 6 wird von der quarzgesteu
erten Mikroprozessor-Taktfrequenz abgeleitet und kann
beispielsweise 1 MHz betragen.
Im Ausführungsbeispiel sollen die Frequenzen F des Ein
gangssignals, die Übertragungsrate B, das Codierverfahren
V und das Histogramm der ermittelten Phasensprünge in
Abhängigkeit von den Winkelgraden W, zu den die Phasen
sprünge gehören, dargestellt werden. Hierzu veranlaßt der
Mikroprozessor 5, daß jeweils eine vorgegebene Anzahl von
Zählwerten des Zählers 6 eingelesen und vom löschbaren
Speicher 11 (RAM), der als Datenspeicher dient, abgespei
chert werden. Das Programm für den Arbeitsablauf des
Mikroprozessors 5 liefert der Programmspeicher 10 (EPROM)
in Verbindung mit der manuellen Steuerung über die Einheit
14.
Als vorgebbare Anzahl von abzuspeichernden und auszuwer
tenden Zählwerten kann die Anzahl der Nulldurchgänge oder
mit Vorteil auch die Anzahl der von den Zählwerten
abweichenden Zählwerten ZW verwendet werden. Der Mikro
prozessor kann auch in vorteilhafter Weise so programmiert
werden, daß er z. B. mindestens 1000 Zählwerte Z180
und/oder mindestens 250 Zählwerte ZW einliest.
Die am häufigsten auftretenden Zählwerte Z180 werden der
Frequenz des Eingangssignals zugeordnet, wobei
F = k1/Z180
gilt (k1 ist eine erste Konstante).
Die kleinsten Zählwerte ZB, die zwischen zwei erkannten
Phasensprünge auftreten, werden vom Mikroprozessor dazu
ausgenutzt, die Schrittgeschwindigkeit der Signalübertra
gung, also die Übertragungsrate B zu bestimmen. Hierzu
gilt:
B = k2/ZB
(k2 ist eine zweite Konstante).
Aus der Übertragungsrate B und der Signalfrequenz F kann
nun der Mikroprozessor mit Hilfe der Zählwerte die
2·Z180 sind 0°-Phasensprünge ermitteln, die bei ganz
zahligen Vielfachen von 2·Z180 auftreten müssen. Die
Anzahl der so erkannten 0°-Phasensprünge werden ebenso wie
die zur Anzahl der bei Phasenwinkeln <0° aufgetretenen
Phasensprünge vom Mikroprozessor in einem Histogrammspei
cher, der ebenfalls im Speicher 10 enthalten ist und der
feste Zählwert-Bereiche aufweist, abgelegt.
Aus der Häufigkeitsverteilung der Phasensprünge und ihren
zugeordneten Phasenwinkeln ermittelt der Mikroprozessor
das Codierverfahren. Tritt z. B. ein erstes Maximum der
Phasensprünge bei 90° und ein zweites Maximum bei 270°
auf, so folgt hieraus, daß das Eingangssignal binär-B-co
diert ist.
Für die Anzeige der ermittelten Parameter des zu untersu
chenden Eingangssignals ist im Ausführungsbeispiel ein
Display 13 vorgesehen, das von einer Display-Interface-
Einheit 12 gesteuert wird. Die Einheit 12 umfaßt einen
Datenspeicher, in den von dem Mikroprozessor die anzuzei
genden Daten und Symbole eingeschrieben werden und einen
Interface-Baustein, der ständig den Datenspeicher aus
liest, die Datenwerte - dem verwendeten Display angepaßt -
umformatiert und seriell an das Display 13 weitergibt.
Im Display 13 findet die für die Anzeige erforderliche
Umwandlung der seriell gelieferten Daten statt. Die An
zeige der Daten, z. B.
der Signalfrequenz F,
der Übertragungsrate B und
des Codierverfahrens V sowie
die Anzeigen "Signalverlust" und "Signalfehler"
erfolgen im Ausführungsbeispiel in alphanumerischer Form. Die Häufigkeitsverteilung der Phasensprünge wird als Histogramm dargestellt, dessen Maßstab für die Häufig keitsdarstellung zweckmäßigerweise einstellbar ist, so daß Anzeigebereich-Überschreitungen vermieden werden können.
der Signalfrequenz F,
der Übertragungsrate B und
des Codierverfahrens V sowie
die Anzeigen "Signalverlust" und "Signalfehler"
erfolgen im Ausführungsbeispiel in alphanumerischer Form. Die Häufigkeitsverteilung der Phasensprünge wird als Histogramm dargestellt, dessen Maßstab für die Häufig keitsdarstellung zweckmäßigerweise einstellbar ist, so daß Anzeigebereich-Überschreitungen vermieden werden können.
Gegebenenfalls ist es auch vorteilhaft, bei Überschreitung
der Anzeigebereichsgrenze eine automatische Maßstabsän
derung vorzusehen.
Die Histogramm-Darstellung erlaubt eine schnelle Überprü
fung des alphanumerisch angezeigten Codierverfahrens sowie
Rückschlüsse darauf, ob es sich um ein PSK- oder ein
DPSK-moduliertes Eingangssignal handelt.
Zur Vermeidung der Ausweitung von gestörten Eingangssigna
len oder solchen mit schwankenden Signalpegeln, ist es
vorteilhaft, einen Signaldetektor 7 vorzusehen, dessen
Ausgang mit einem weiteren Interrupt-Eingang des Mikro
prozessors 5 verbunden ist und dessen Ausgangssignal bei
einer vorgegebenen Pegelunterschreitung des Eingangssig
nals die Signalauswertung abbricht und den Mikroprozessor
veranlaßt, ein ein Signalverlust kennzeichnendes Zeichen -
das auch ein Schriftzug sein kann - auf dem Display 13
erscheinen zu lassen.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen als Beispiele vom Display
erzeugte Histogramme eines
binär-A-DPSK-codierten (Fig. 2),
binär-B-DPSK-codierten (Fig. 3) und
quaternär-A-DPSK-codierten (Fig. 4) Eingangssignals
mit alphanumerischer Anzeige der Frequenz F, der Übertragungs rate B und des Codierverfahrens V. Angezeigte Phasenwinkel dicht bei den Soll-Winkeln lassen auf die Qualität des Eingangssignals schließen. Im übrigen sprechen die Histo gramme für sich selbst, so daß keine weiteren Erläuterun gen hierzu erforderlich sind.
binär-A-DPSK-codierten (Fig. 2),
binär-B-DPSK-codierten (Fig. 3) und
quaternär-A-DPSK-codierten (Fig. 4) Eingangssignals
mit alphanumerischer Anzeige der Frequenz F, der Übertragungs rate B und des Codierverfahrens V. Angezeigte Phasenwinkel dicht bei den Soll-Winkeln lassen auf die Qualität des Eingangssignals schließen. Im übrigen sprechen die Histo gramme für sich selbst, so daß keine weiteren Erläuterun gen hierzu erforderlich sind.
Claims (10)
1. Verfahren zur Bestimmung der Codierparameter
eines PSK- oder DPSK-modulierten Eingangssignals (DPSK =
differential phase shift keying), dadurch gekennzeichnet,
daß mittels eines mit einer kostanten Zählfrequenz zählen
den Zählers (6) die Abstände der Nulldurchgänge des Ein
gangssignals als Zählwerte ermittelt werden,
daß ein Mikroprozessor (5) vorgesehen ist, der jeweils eine vorgegebene Anzahl von Zählwerten ihrem Wert entspre chend abspeichert (11),
daß der am häufigsten auftretende Zählwert (Z180) der Signalfrequenz F zugeordnet wird, wobei F = k1/Z180 gilt (k1 ist eine erste Konstante)
daß vom Zählwert (Z180) abweichende Zählwerte (ZW) als Zählwerte bewertet werden, bei denen Phasensprünge erfolgt sind,
daß aus den ermittelten Abständen zwischen zwei erkannten Phasensprüngen (ZB) die Übertragungsrate B (Schrittge schwindigkeit) gemäß der GleichungB = k2/ZB(k2 ist eine zweite Konstante) ermittelt wird,
daß aus der Übertragungsrate B und der Signalfrequenz F mittels des Mikroprozessors (5) Zählwerte Z₀ von 0°-Pha sensprüngen ermittelt werden,
daß zu Phasensprüngen ermittelte Zählwerte in einem Histo grammspeicher (11) abgelegt werden,
daß der Mikroprozessor (5) aus der Häufigkeitsverteilung der Phasensprünge im Histogrammspeicher (11) das Codier verfahren ermittelt und
daß die Häufigkeit der Zählwerte des Histogrammspeichers (11) auf einem Display (13) in Abhängigkeit der zu den Zählwerten ermittelten Winkelgrade als Histogramm dar gestellt wird.
daß ein Mikroprozessor (5) vorgesehen ist, der jeweils eine vorgegebene Anzahl von Zählwerten ihrem Wert entspre chend abspeichert (11),
daß der am häufigsten auftretende Zählwert (Z180) der Signalfrequenz F zugeordnet wird, wobei F = k1/Z180 gilt (k1 ist eine erste Konstante)
daß vom Zählwert (Z180) abweichende Zählwerte (ZW) als Zählwerte bewertet werden, bei denen Phasensprünge erfolgt sind,
daß aus den ermittelten Abständen zwischen zwei erkannten Phasensprüngen (ZB) die Übertragungsrate B (Schrittge schwindigkeit) gemäß der GleichungB = k2/ZB(k2 ist eine zweite Konstante) ermittelt wird,
daß aus der Übertragungsrate B und der Signalfrequenz F mittels des Mikroprozessors (5) Zählwerte Z₀ von 0°-Pha sensprüngen ermittelt werden,
daß zu Phasensprüngen ermittelte Zählwerte in einem Histo grammspeicher (11) abgelegt werden,
daß der Mikroprozessor (5) aus der Häufigkeitsverteilung der Phasensprünge im Histogrammspeicher (11) das Codier verfahren ermittelt und
daß die Häufigkeit der Zählwerte des Histogrammspeichers (11) auf einem Display (13) in Abhängigkeit der zu den Zählwerten ermittelten Winkelgrade als Histogramm dar gestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Signalfrequenz F, die Übertragungsrate B und das Codier
verfahren auf dem Display alphanumerisch angezeigt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Maßstab für die Häufigkeitsdarstellung eingestellt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einer vorgegebenen Pegelunterschreitung
des Eingangssignals die Auswertung abgebrochen
wird und ein einen Signalverlust kennzeichnender Hinweis
im Display angezeigt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß bei anderen als PSK- oder DPSK-Signalen ein
einen Signalfehler kennzeichnender Hinweis im Display angezeigt
wird.
6. Anordnung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mikro
prozessor (5) vorgesehen ist, der folgenden Funktionsablauf
bewirkt
- - mittels eines mit einer konstanten Zählfrequenz zählenden Zählers (6) werden die Abstände der Nulldurchgänge des Ein gangssignals als Zählwerte ermittelt,
- - jeweils eine vorgegebene Anzahl von Zählwerten wird mittels des Mikroprozessors (5) in einem löschbaren Datenspeicher (11) ihrem Wert entsprechend abgespeichert,
- - der am häufigsten auftretende Zählwert (Z180) wird der Signal frequenz F zugeordnet, wobei F = k1/Z180gilt (k1 ist eine erste Konstante)
- - vom Zählwert (Z180) abweichende Zählwerte (ZW) werden als Zählwerte bewertet, bei denen Phasensprünge erfolgt sind,
- - aus den ermittelten Abständen zwischen zwei erkannten Phasen sprüngen (ZB) wird die Übertragungsrate B (Schrittgeschwin digkeit) gemäß der Gleichung B = k2/ZB(k2 ist eine zweite Konstante) ermittelt,
- - aus der Übertragungsrate B und der Signalfrequenz F werden mittels des Mikroprozessors (5) Zählwerte Z₀ von 0°-Phasen sprüngen ermittelt,
- - zu Phasensprüngen ermittelte Zählwerte werden in einem Histo grammspeicher (11) abgelegt,
- - der Mikroprozessor (5) ermittelt aus der Häufigkeitsverteilung der Phasensprünge im Histogrammspeicher (11) das Codierver fahren und
- - die Häufigkeit der Zählwerte des Histogrammspeichers (11) auf einem Display (13) ist in Abhängigkeit der zu den Zählwerten ermittelten Winkelgrade als Histogramm darstellbar.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Bestimmung der Nulldurchgänge eine
Reihenschaltung aus einem Regelverstärker (2), einem
Komparator (3) und einem Phasensprungdetektor (4) vorge
sehen ist, dessen Ausgangssignale den Interrupteingängen
des Mikroprozessors (5) und den Gate-Eingang des Zählers
(6) zugeführt sind.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Phasensprungdetektor (4) zwei D-Flipflops enthält, wobei
das eine D-Flipflop auf ansteigende und das andere D-Flip
flop auf abfallende Signalflanken reagiert.
9. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Display vorgesehen ist zur alphanumerischen Anzeige der Signal
frequenz F, der Übertragungsrate B und des Codierverfahrens sowie
zur Anzeige von kennzeichnenden Hinweisen a) auf Abbruch der
Auswertung bei einer vorgegebenen Pegelunterschreitung des
Eingangssignals und auf einen Signalverlust sowie b) auf einen
Signalfehler bei anderen als PSK- oder DPSK-Signalen.
10. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Maßstab für die Häufigkeitsdarstellung einstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843433962 DE3433962A1 (de) | 1984-09-15 | 1984-09-15 | Analysiergeraet zur bestimmung der codierparameter eines psk- oder dpsk-modulierten eingangssignals |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843433962 DE3433962A1 (de) | 1984-09-15 | 1984-09-15 | Analysiergeraet zur bestimmung der codierparameter eines psk- oder dpsk-modulierten eingangssignals |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3433962A1 DE3433962A1 (de) | 1986-03-27 |
| DE3433962C2 true DE3433962C2 (de) | 1993-08-19 |
Family
ID=6245513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843433962 Granted DE3433962A1 (de) | 1984-09-15 | 1984-09-15 | Analysiergeraet zur bestimmung der codierparameter eines psk- oder dpsk-modulierten eingangssignals |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3433962A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19746507A1 (de) * | 1997-10-22 | 1999-04-29 | Daimler Benz Aerospace Ag | Verfahren zur Zuordnung eines Empfangssignals zu einer von mehreren Klassen von Modulationsarten |
| DE19746506A1 (de) * | 1997-10-22 | 1999-04-29 | Daimler Benz Aerospace Ag | Verfahren zur Zuordnung eines Empfangssignals zu einer von mehreren Modulationsarten |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6983029B2 (en) | 2000-12-15 | 2006-01-03 | Maxim Integrated Products, Inc. | Blind channel estimation and data detection for PSK OFDM-based receivers |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3007657A1 (de) * | 1980-02-29 | 1981-09-17 | Hermann Dipl.-Ing. Dr. 5307 Wachtberg Schäfer | Quarzgenauer taktfrequenzmesser fuer binaer codierte signale |
| US4453550A (en) * | 1982-04-19 | 1984-06-12 | General Electric Company | Method and means for detecting a periodic wave structure |
| DE3414929C2 (de) * | 1983-04-27 | 1986-05-07 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Funküberwachungssystem |
-
1984
- 1984-09-15 DE DE19843433962 patent/DE3433962A1/de active Granted
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19746507A1 (de) * | 1997-10-22 | 1999-04-29 | Daimler Benz Aerospace Ag | Verfahren zur Zuordnung eines Empfangssignals zu einer von mehreren Klassen von Modulationsarten |
| DE19746506A1 (de) * | 1997-10-22 | 1999-04-29 | Daimler Benz Aerospace Ag | Verfahren zur Zuordnung eines Empfangssignals zu einer von mehreren Modulationsarten |
| DE19746507B4 (de) * | 1997-10-22 | 2006-11-30 | Eads Deutschland Gmbh | Verfahren zur Zuordnung eines Empfangssignals zu einer von mehreren Klassen von Modulationsarten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3433962A1 (de) | 1986-03-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: TELEFUNKEN SYSTEMTECHNIK GMBH, 7900 ULM, DE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DEUTSCHE AEROSPACE AG, 8000 MUENCHEN, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DAIMLER-BENZ AEROSPACE AKTIENGESELLSCHAFT, 80804 M |
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