Die Erfindung betrifft ein schlüsselloses, schlag- und hammer
bohrfestes Bohrfutter, mit einem Aufnahmeteil, in einer Füh
rungshülse verschiebbar und kippfest zwangsgeführten Spann
backen sowie einem gegenüber dem Aufnahmeteil drehbaren,
sich in axialer Richtung an diesem abstützenden Spannkörper,
wobei die Führungshülse auf dem Aufnahmeteil axial beweglich
und über die im Aufnahmeteil axial fest und drehfest, aber
radial verschieblich zwangsgeführten Spannbacken drehfest
gelagert ist und der Spannkörper schraubend mit der Füh
rungshülse zusammenwirkt.
Ein entsprechendes Bohrfutter ist aus der DE-AS 26 39 214 bekannt. Dabei
erfolgt das Verstellen der Spannbacken über ein Ge
winde. Nach dem Einstellen der Spannbacken auf einen be
stimmten Schaftdurchmesser eines Werkzeuges können die Spann
backen mittels einer nach dem Prinzip der hydraulischen Presse
funktionierenden Einrichtung nachgespannt werden. Diese Ein
richtung ist sehr aufwendig und außerdem aufgrund möglicher
Leckverluste an Hydraulikflüssigkeit auch störungsanfällig.
Ein weiteres aus der DE-OS 22 22 075 bekanntes, schlüsselloses Bohr
futter, weist in einer Führungshülse verschiebbare Spann
backen sowie einen auf einem Aufnahmeteil drehbar gelager
ten, sich in axialer Richtung an diesem abstützenden Spann
körper auf. Das Verstellen und Festspannen der Spannbacken
erfolgt über dasselbe Gewinde. Ein Nachspannen des Bohr
futters mit einem erhöhten Übersetzungsverhältnis ist nicht
möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein ohne Bohrfutter
schlüssel betätigbares Bohrfutter zu schaffen, das mit ge
ringer Handkraft eine gegenüber den bekannten Bohrfuttern
erhöhte, während des Betriebes konstant bleibende Spannkraft
für das zu spannende Werkzeug ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
der Spannkörper radiale Fenster aufweist, in denen je ein
Druckelement gelagert ist und sich abstützt, und daß ein
auf dem Aufnahmeteil gelagerter, mit den Druckelementen so
zusammenwirkender Spannring vorgesehen ist, daß bei dessen
Betätigung die Druckelemente in den Fenstern des Spannkör
pers radial nach innen und gegen die Kegelfläche einer fest
mit dem Aufnahmeteil verbundenen Kegelscheibe geführt wer
den.
Nach dem Lösen des Spannringes können somit die Spannbacken
mittels eines relativ groben Gewindes rasch auf den ge
wünschten Durchmesser eingestellt werden. Das Festspannen
des Werkzeuges erfolgt dagegen über die Kegelfläche der
Kegelscheibe mit einem wesentlich größeren Übersetzungs
verhältnis.
Ist die Kegelscheibe mit äquidistant über die Kegelfläche
verteilten radialen Einsenkungen versehen, deren Zahl der
Anzahl von Druckelementen oder einem Vielfachen davon
entspricht, so ergibt sich durch den Eingriff der Druck
elemente in die Einsenkungen eine Verriegelung des Bohr
futters, so daß die eingestellte Spannkraft unter allen Ein
satzbedingungen erhalten bleibt.
Der Spannring kann mit einem Innenkonus versehen sein und
gleichzeitig schraubend mit dem Aufnahmeteil zusammenwirken.
Bei einer anderen Ausführungsform ist der Spannring auf dem
Aufnahmeteil schwimmend gelagert und weist an seinem Innen
konus Gewindebahnen auf, in die je ein Druckelement ein
greift.
Bei einer weiteren Ausführungsform weist der drehbar aber
axial fest auf dem Aufnahmeteil gelagerte Spannring an
seiner Stirnseite eine Spiralverzahnung auf, die mit einer
komplementär ausgebildeten Verzahnung an den Druckelementen
kämmt; die Druckelemente werden durch Verdrehen des
Spannrings in den Fenstern des Spannkörpers radial nach
innen oder außen geführt, wobei sie in bzw. außer Eingriff
mit der Kegelscheibe kommen.
Zur weiteren Sicherung und Begrenzung der Spannkraft des
Bohrfutters ist eine axial verschiebliche Sicherungshülse
vorgesehen, mit der der Spannkörper und der Spannring dreh
fest miteinander gekoppelt werden können.
Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend anhand von
Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den
Zeichnungen näher beschrieben.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein schlüsselloses Bohrfutter mit
Selbsthemmung,
Fig. 2 ein schlüsselloses Bohrfutter mit
Sicherungshülse,
Fig. 3 eine Modifikation des in Fig. 1 gezeigten
Bohrfutters,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines
Bohrfutters,
Fig. 5 einen Querschnitt des Bohrfutters von
Fig. 1, 2, u. 3 auf Höhe der Linie A-A,
Fig. 6 eine teils geschnittene, teils
perspektivische Seitenansicht einer
Kegelscheibe, sowie
Fig. 7 u. 8 eine Draufsicht bzw. einen Ausschnitt einer
Seitenansicht eines Flügeltellers zur
Abweisung von Bohrgut.
Das in Fig. 1 dargestellte Bohrfutter weist einen zentralen
Aufnahmeteil 1 auf, der an seinem vorderen Ende 2 Führungen
3 besitzt, in denen Spannbacken 4 drehfest gehalten und
schräg verschieblich geführt sind.
Die Spannbacken 4 sind außerdem in rechteckigen, in der
Führungshülse 5 ausgebildeten Führungsnuten 6 verschiebbar
und kippfest zwangsgeführt, so, daß zwischen dem Aufnahme
teil 1 und der Führungshülse 5 über die Spannbacken 4 eine
drehfeste Verbindung besteht.
Die Führungshülse 5 ist über einen Führungsring 5′, der
durch das Sicherungsblech 30 und den Sicherungsring 31 in
fester Stellung innerhalb der Führungshülse gehalten wird
und gleichzeitig als Anschlag dient, auf dem Aufnahmeteil 1
axial verschieblich gelagert.
Im zylindrischen Teil der Führungshülse 5 ist ein Außen
gewinde 7 ausgebildet, das mit einem komplementär gestal
teten Innengewinde 8 eines Spannkörpers 9 schraubend zusam
menwirkt.
Der Spannkörper 9 ist über einen Lagerring 10, der sich an
einer Schulter 32 des Aufnahmeteils 1 abstützt, sowie über
seinen hinteren Abschnitt 11 drehbar auf dem Aufnahmeteil 1
gelagert.
In axialer Richtung wird die Bewegung des Spannkörpers 9 auf
dem Aufnahmeteil 1 einerseits durch einen Sicherungsring 12
und andererseits durch eine Kegelscheibe 13 sowie ein sich
an dem Lagerring 10 abstützendes Axiallager 14, das gegebe
nenfalls auch in Wegfall kommen kann, begrenzt.
In dem hinteren Teil 11 des Spannkörpers 9 sind radiale
Fenster 15 ausgebildet (vgl. auch Fig. 5), in denen Kugeln
16 gelagert sind.
Die Kugeln 16 werden durch eine Schlingfeder 17 nach außen
gegen den Innenkonus 18 einer Spannhülse 19 gedrückt, die
über ein Innengewinde 20 mit dem Außengewinde 21 eines
Kupplungsringes 22, der fest mit dem Aufnahmeteil 1 verbun
den ist, schraubend zusammenwirkt.
Bei entsprechender Verdrehung des Spannrings 19 über das
angespritzte Kunststoffhandrad 33 gegenüber dem Spannkörper
9 schraubt sich der Spannring 19 auf dem Kupplungsring 22,
der fest mit dem Aufnahmeteil 1 verbunden ist, gegen die
Kugeln 16 vor, wobei diese über den Innenkonus 18 in den
Fenstern 15 radial nach innen und gegen die Kugelfläche 13′
der Kugelscheibe 13 gedrückt werden und mit dieser in
Eingriff kommen.
Da sich die Kugeln 16 außerdem in den Fenstern 15 an dem
hinteren Teil 11 des Spannkörpers 9 abstützen, wird dieser,
wenn die Kugeln 16 durch den Innenkonus 18 des Spannrings 19
radial nach innen und gegen die Kegelfläche 13′ geführt
werden, durch den Abstützeffekt in axialer Richtung auf dem
Aufnahmeteil 1 nach hinten bewegt, wobei die über das Gewin
de 7, 8 mit dem Spannkörper 9 verbundene Führungshülse 5 auf
das Aufnahmeteil 1 zu bewegt wird. Gleichzeitig werden dabei
die sich in axialer Richtung an dem Aufnahmeteil 1 abstüt
zenden Spannbacken 4 durch die Führungsbahnen 6 in der
Führungshülse 5 weiter zusammengeführt, wodurch eine
Spannkraftverstärkung erfolgt.
Die Kugeln 16 sind bei dem Spannvorgang in Einsenkungen 13′
der Kegelscheibe 13 gelaufen, die sie nicht mehr verlassen
können, solange sie von dem Spannring 19 in dieser Stellung
gehalten werden. Diese Spannkraftverriegelung wird erst
wieder aufgehoben, wenn der Spannring 19 durch Zurückdrehen
in seine hintere Endstellung gebracht worden ist, und die
von der Schlingfeder 17 beaufschlagten Kugeln 16 außer Ein
griff mit der Kegelscheibe 13 gekommen sind.
Das in Fig. 2 dargestellte Bohrfutter entspricht in seinem
konstruktiven Aufbau dem in Zusammenhang mit Fig. 1 be
schriebenen Bohrfutter.
Es ist jedoch eine zusätzliche Sicherung vorgesehen, die in
Form eines Sicherungsrings 25 anstelle des Handrades 33
tritt. Dazu ist der Spannring 19 an seiner Außenseite mit
einer Längsverzahnung 23 versehen, die mit einer komple
mentär ausgebildeten Innenverzahnung 24 der Sicherungshülse
25 kämmt. Diese Sicherungshülse 25 ist auf dem Spannring 19
mit zwei Raststellungen 26 und 27 axial verschiebbar derart
geführt, daß in der Raststellung 26 ein Eingriff einer
Innenverzahnung 28 an der Sicherungshülse 25 in die Außen
verzahnung 29 des Spannkörpers 9 erfolgt, wodurch eine dreh
feste Kopplung des Spannrings 19 mit dem Spannkörper 9
entsteht. Das Bohrfutter ist dadurch verriegelt.
In der anderen Raststellung 27 sind die Verzahnungen 29 des
Spannkörpers 9 und 28 der Sicherungshülse 25 außer Eingriff,
so daß die Sicherungshülse 25 zusammen mit dem Spannring 19
gegenüber dem Spannkörper 9 und damit auch gegenüber dem
Aufnahmeteil 1 verdreht werden kann.
Durch Zurückdrehen des Spannrings 19 in seine Ausgangsstel
lung an dem Kupplungsring 22 wird die Spannkraftverriege
lung, wie in Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben, wieder
aufgehoben, so daß ein eingespannter Bohrer durch eine
entsprechende Verdrehung des Spannkörpers 9 gegenüber dem
Aufnahmeteil 1 und damit der Führungshülse 5, wobei sich die
Spannbacken 4 öffnen, wieder ausgespannt werden kann.
Das in Fig. 3 dargestellte Bohrfutter stimmt in Konstruktion
und Aufbau mit dem in Zusammenhang mit Fig. 2 beschriebenen
Bohrfutter überein, mit dem einzigen Unterschied, daß der
Spannring 19 schwimmend auf dem mit dem Aufnahmeteil 1 fest
verbundenen Kupplungsring 22 gelagert ist und dafür an
seinem Innenkonus 18 Gewindebahnen 35 aufweist, in denen die
Kugeln 16 laufen.
Bi einer entsprechenden Verdrehung des Spannrings 19 laufen
die Kugeln 16 in den helixförmig gewundenen Gewindebahnen,
wobei der Spannring 19 nach vorne geführt und die Kugeln 16
dadurch in den Fenstern 15 radial nach innen gegen die
Kegelscheibe 13 gedrückt werden. Hierbei wird der gleiche,
wie in Zusammenhang mit Fig. 1 und 2 beschriebene Nach
spanneffekt erreicht.
Bei einer vierten Ausführungsform (Fig. 4) eines schlüssel
losen Bohrfutters ist der Spannring 19 mit einer stirnseiti
gen Spiralverzahnung 36 versehen, mit der eine komplementär
an Druckstücken 37 ausgebildete Verzahnung 38 kämmt.
Bei entsprechender Verdrehung des Spannrings werden die
Druckstücke 37, die von dem Fenster 15 in dem Spannkörper 9
zu etwa zwei Dritteln so umfaßt werden, daß das Gewinde 38
freiliegt und in Eingriff mit dem Gewinde 36 des Spannrings
19 kommt, ebenfalls radial nach innen geführt, wobei sie auf
die Kegelfläche 13′ der Kegelscheibe 13 auflaufen. Dabei er
folgt wiederum eine, wie vorstehend beschriebene, Nachspan
nung, weil sich die Druckstücke 37 sowohl in dem Fenster 15
als auch an der Kegelscheibe 13 abstützen.
Die zusätzliche Sicherung der eingestellten Spannkraft wird
wiederum mittels einer Sicherungshülse 25 bewirkt, die in
einer an dem Spannkörper 9 ausgebildeten Längsverzahnung 23
mit ihrer Längsverzahnung 24 axial verschieblich ist. Die
Rastungen 26 und 27 sind an den Umfang des Spannkörpers 9
verlegt.
In der Raststellung 26 steht die Innenverzahnung 28 an dem
Sicherungsring 25 in Eingriff mit der Außenverzahnung 29 des
Spannringes 19. Die dadurch bewirkte drehfeste Kopplung des
Spannrings 19 mit dem Spannkörper 9 sichert die eingestellte
Spannkraft. In der Raststellung 27 ist die drehfeste
Kopplung aufgehoben und die Spannkraft kann durch Verdrehen
des Spannrings 19 gegenüber dem Spannkörper 9 verändert wer
den.
Bei allen in Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 4 beschriebenen
schlüssellosen Bohrfuttern erfolgt die Spannkraftverstärkung
mittels einer Kraftübersetzung an mindestens einer schrägen
Ebene in Form einer Keglescheibe 13.
Diese Kegelscheibe 13 übernimmt dabei gleichzeitig die
Funktion der Arretierung der an dem Bohrfutter eingestellten
Spannkraft, weil die in die Einsenkungen 13′ eingelaufenen
Druckelemente 16; 37, solange sie durch den Spannring 19
blockiert sind, die Einsenkungen nicht verlassen können.
Die Einsenkungen 13′ sind äquidistant über die Kegelfläche
verteilt; ihre Anzahl entspricht der Anzahl von Druckelemen
ten oder einem Vielfachen davon.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Kegelscheibe stoßen die
Einsenkungen 13′ am Umfang der Kegelscheibe aneinander,
wobei sie zwischen sich einen Grat bilden. Auf diese Weise
wird erreicht, daß das Druckelement 16; 37 immer in eine der
Einsenkungen läuft.
Um das nach vorne offene Gewinde 7, 8 zwischen der Füh
rungshülse 5 und dem Spannkörper 9 gegen eindringendes
Bohrgut zu schützen, ist an der Führungshülse vorzugsweise
in einer Ringnut 39 ein Flügelteller 40 befestigt (vgl. Fig. 7
u. 8), der mehrere Flügel 41 besitzt, die zusammen mit dem
Teller dafür sorgen, daß, insbesondere beim Über-Kopf-
Bohren, kein Bohrgut in das Gewinde 7, 8 eindringt.
Die bei den Zeichnungen 1 und 2 mit 42, 43 und 44 bezeichne
ten Teile sind maschinenseitige Elemente, an denen das
Bohrfutter befestigt wird, die im übrigen aber mit der
Funktion des Bohrfutters nichts zu tun haben.
Der Spannvorgang eines Bohrers läuft bei einem Bohrfutter
entsprechend den Zeichnungen 2 bis 4 derart ab, daß zunächst
die Sicherungshülse 25 in ihre Ausgangsstellung 27 auf dem
Bohrfutter gebracht wird, bei der die drehfeste Kopplung des
Spannkörpers 9 mit dem Spannring 19 aufgehoben ist.
Der weitere Ablauf gilt im folgenden auch für das Bohrfutter
nach Fig. 1.
Durch entsprechendes Verdrehen des jetzt frei drehbaren
Spannrings 19 können die Kugeln 16 unter der Wirkung der
Schlingfeder 17 in dem Fenster 15 radial nach außen wandern.
Die Kugeln 16 kommen dabei außer Eingriff mit den Einsenkun
gen 13′ der Kegelscheibe 13.
Das gleiche gilt auch für die Druckelemente 37 des Bohr
futters von Fig. 4.
Damit ist sowohl die zuvor eingestellte Spannkraftver
stärkung als auch die drehfeste Verbindung des Spannkörpers
9 mit dem Aufnahmeteil 1 und damit der Führungshülse 5 auf
gehoben.
Der Spannkörper 9 kann daher gegenüber der Führungshülse 5
verdreht werden, wobei diese aufgrund des kämmenden Gewindes
7, 8 vor- oder zurückgeschraubt wird.
Da die Spannbacken 4 durch das Aufnahmeteil 1 in axialer
Richtung fixiert sind, öffnen oder schließen sich die
Spannbacken je nach Drehrichtung des Spannkörpers 9.
Sind die Spannbacken 4 zur Aufnahme eines Bohrers aus
reichend geöffnet, werden nach Einführung des Bohrers die
Spannbacken 4 durch entsprechendes Verdrehen des
Spannkörpers 9 gegenüber dem Aufnahmeteil 1 an den Bohrer
angelegt und vorgespannt.
Eine Spannkraftverstärkung erfolgt nun in der Weise, daß der
Spannring 19 (die Sicherungshülse 25 befindet sich dabei in
ihrer hinteren Ausraststellung 27) gegenüber dem Aufnahme
teil 1 so verdreht wird, daß die Kugeln 16 bzw. das
Druckstück 37 in dem Fenster 15 des Spannkörpers 9 radial
nach innen und gegen die Kegelfläche 13′ der Kegelscheibe 13
geführt werden, dabei den Spannkörper 9 über das Aufnahme
teil 1 mit der Führungshülse 5 drehfest verriegeln und wei
terhin durch den an der Kegelscheibe 13 erfolgenden Ab
stützeffekt den Spannkörper 9 und damit die Führungshülse 5
auf dem Aufnahmeteil 1 in axialer Richtung nach hinten
führen, welche Bewegung über die Spannbacken 4 in eine
Spannkraftverstärkung umgesetzt wird.
Bei den Ausführungen eines Bohrfutters nach den Fig. 2 bis 4
wird diese Spannkraftverstärkung durch die Sicherungshülse
25 fixiert, indem diese in ihre Raststellung 26 gebracht
wird, bei der eine drehfeste Kopplung des Spannrings 19 mit
dem Spannkörper 9 erfolgt.
Das Ausspannen eines Bohrers erfolgt in genau umgekehrter
Reihenfolge.