DE3436737C2 - - Google Patents
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- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007717 exclusion Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/20—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
- E01C19/201—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
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- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
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- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine auf die Ladebrücke eines Lastkraft
wagens aufsetzbare Streueinrichtung mit einem vom Fahrzeugan
trieb unabhängigen, am Fahrzeugheck angeordneten Laufrad zum
Antrieb der Streueinrichtung, wobei das Laufrad über einen
Schwinghebel an einem Tragarm befestigt und hydraulisch an die
Fahrbahn drückbar ist.
Streuautomaten für den Winterdienst können sowohl über eine
Hyraulikvorrichtung vom Kraftfahrzeugantrieb als auch unabhän
gig davon durch ein auf der Fahrbahn laufendes Rad angetrieben
werden. Aus technischen Gründen wird der Laufradantrieb dem
Hydraulikantrieb mehr und mehr vorgezogen. Der Laufradantrieb
ist vor allem mit einer geringeren Geräuschentwicklung verbun
den. Das die gesamte Streuvorrichtung antreibende Rad ist viel
fach an einer federnd aufgehängten Schwinge befestigt. Die
Schwinge ist in der Lage, Bodenunebenheiten auszugleichen. Mit
Hilfe eines Hydraulikzylinders kann die Schwinge mit dem Rad
an die Fahrbahn gepreßt werden, um die notwendigen Reibungs
kräfte entwickeln zu können. Zur Aufhebung des Straßenkontak
tes kann das Laufrad zusammen mit der federnden Schwinge und
dem gesamten Tragarm, an dem die Schwinge drehbeweglich ange
lenkt ist, hydraulisch oder manuell angehoben werden. Um das
Absetzen des Streugerätes durch Abrollkipper oder andere Vor
richtungen zu ermöglichen, oder um das Streugerät ebenerdig
absetzen zu können, ist es möglich, den gesamten Tragarm nach
oben zu klappen. Zum Ausgleich unterschiedlicher Pritschenhö
hen der Fahrzeuge kann die Höhe der Laufräder verstellt werden.
Die Höhenverstellung ist jedoch durch Klemmvorrichtungen kom
pliziert und aufwendig, so daß eine wechselseitige Verwendung
von Fahrzeugen mit unterschiedlicher Pritschenhöhe sehr er
schwert wird.
Als sehr wesentlich ist zu erwähnen, daß ein Laufrad möglichst
nahe an der Hinterachse eines Fahrzeuges angeordnet sein muß,
um den seitlichen Abrieb des Laufrades bei Kurvenfahrten so
gering wie möglich zu halten. Deshalb ist auch eine Verstellung
des Laufrades in Fahrtrichtung wünschenswert, was bisher noch zu keiner praktika
blen Lösung geführt hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte
Streueinrichtung mit einem Laufrad so zu gestalten, daß eine
Verstellung des Laufrades in Längsrichtung des die Streueinrich
tung tragenden Lastkraftwagens möglich ist. Gleichzeitig soll
die Möglichkeit geschaffen werden, die Streueinrichtung auf
Lastkraftwagen unterschiedlicher Ladebrücken- bzw. Pritschenhöhen
anzubringen und in einfacher Weise ein Anheben des Laufrades
zusammen mit dem Tragarm über die Pritschenhöhe hinaus nach oben
zu gestatten. Die Erfindung als Lösung dieser Aufgabe zeichnet
sich dadurch aus, daß der über ein Drehgelenk am Fahrzeugheck angeordnete Tragarm als mehrteiliger Gelenkarm aus
gebildet ist und die Teile in unterschiedlichen Positionen arretierbar sind.
Der Vorteil gegenüber den bisher bekannten Ausführungen besteht
darin, daß das Laufrad bei verschieden langen Lkw-Ladebrücken
sehr dicht an die Kraftfahrzeughinterachse herangebracht werden
kann. Beim Durchfahren von Kurven wird somit der seitliche Ab
rieb des Laufradreifens auf der Fahrbahn weitgehend unterbun
den. Aber nicht nur die unterschiedlichen Längen der Lkw-Lade
brücken, sondern auch deren unterschiedliche Höhen über der
Fahrbahn kann durch die Gelenkarmkonstruktion in einfacher
Weise ausgeglichen werden.
Vorzugsweise besteht der Gelenkarm aus zwei drehbeweglich mit
einander verbundenen Teilen, deren Positionen durch einfache
Knebelschrauben arretierbar sind. Die Drehgelenke des Gelenk
armes können hierbei mit ineinandergreifenden Radialverzah
nungen versehen sein, um beim Anziehen der Knebelschrauben eine
genügende Klemmkraft zur Arretierung der Gelenkteile zu errei
chen.
Das obere Gelenkteil des Tragarmes kann durch einen Hydraulik
zylinder angehoben und über die Waagerechte hinaus nach oben
geschwenkt werden, wodurch bei entsprechender Arretierung des
unteren Gelenkarmteils dieser und die Schwinge mit dem Lauf
rad folgen können. Um das Schwenken nach oben über die Waage
rechte hinaus zu ermöglichen, ist der Hydraulikzylinder mit
einem am oberen Gelenkarmteil drehbeweglichen befestigten Umlenk
hebel verbunden. Dadurch kann beim Absetzen der Streuvorrichtung
auf dem Boden der gesamte Tragarm durch eine Hydraulik
ohne Kraftaufwand und unter Ausschaltung jeglicher Unfallgefahr
über die Höhe der Ladebrücke hinaus nach oben geschwenkt werden.
Ein Arbeiten beispielsweise mit Seil und Winde entfällt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
schematisch dargestellt und nachstehend erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht des Laufrades mit seinem Tragarm,
Fig. 2 die Rückansicht des Laufrades und des Tragarmes gemäß
Fig. 1,
Fig. 3 die Grundeinstellung des Laufrades bei einer Lkw-
Ladebrücke mit normaler Höhe,
Fig. 4 die Grundeinstellung des Laufrades für eine niedrige
Lkw-Ladebrücke,
Fig. 5 die Grundeinstellung für einen Lkw mit einer lang
überhängenden Ladebrücke,
Fig. 6 die Stellung des Gelenkarmes bei Außerbetriebnahme
des Laufrades,
Fig. 7 die Grundstellung des Gelenkarmes zum Anheben
des Laufrades und
Fig. 8 das Laufrad mit dem Gelenkarm in angehobener Stellung
oberhalb einer Lkw-Ladebrücke.
Das Laufrad 11 am Schwingarm 1 ist über eine Drehachse 12 mit
dem aus den Gelenkteilen 2 und 3 bestehenden Gelenkarm dreh
beweglich verbunden. Das obere Ende des Gelenkarmteils 3 ist
drehbeweglich mit einer Konsole 4 für eine Betätigungshydraulik
verbunden. Diese Betätigungshydraulik ist auf der Ladebrücke 14
eines nicht dargestellten Lkw's befestigt.
Zum Anpressen des Laufrades an die Fahrbahn und zum Anheben bei
der Außerbetriebnahme ist der Schwingarm 1 über einen Hydraulik
zylinder 5 mit dem unteren Gelenkarm 2 verbunden. Zwischen
den beiden Gelenkarmteilen 2 und 3 ist eine Knebelschraube 6
und zwischen dem oberen Ende des Gelenkarmteils 3 und der
Konsole 4 ist eine Knebelschraube 7 vorgesehen. Die beiden
Knebelschrauben können von Hand über Hebel 6 a und 7 a fest
gezogen werden. Zur Erhöhung der Klemmkraft zwischen den be
weglich miteinander verbundenen Gelenkarmteilen 2 und 3 sowie
an der Verbindungsstelle mit der Konsole 4 sind Radialverzah
nungen 10 vorgesehen. Beim Anziehen der Knebelschrauben 6 und 7
greifen die Zähne ineinander und erhöhen damit die Kräfte zum
Arretieren der Einzelteile.
Der Hydraulikzylinder 8 zum Anheben des gesamten Gelenkarmes
mit der Schwinge und dem Laufrad ist mit einem Umlenkhebel 9
verbunden, der drehbeweglich an dem Gelenkarmteil 3 angreift.
Dadurch ist es möglich, die gesamte Vorrichtung über die Ebene
der Ladebrücke hinaus nach oben zu schwenken.
In den Fig. 3 bis 8 ist mit 13 ein Hinterrad des die Streu
einrichtung und das Laufrad tragenden Lastkraftwagens gekenn
zeichnet. Die Ladebrücke selbst ist mit 14 angedeutet. In
Fig. 3 ist zu erkennen, daß bei der Grundeinstellung für eine
normal hohe Lkw-Ladebrücke das obere Gelenkarmteil 3 mit ge
ringem Neigungswinkel nach unten weist. Bei einer niedrigeren
Ladebrücke nimmt das obere Gelenkarmteil eine andere Lage ein,
beispielsweise waagerecht, wie aus Fig. 4 hervorgeht. Bei ei
ner besonders lang überhängenden Ladebrücke gemäß Fig. 5 kann
der Gelenkarmteil 3 weiter nach unten geneigt sein, und der
sich daran anschließende Gelenkarm 2 weist schräg nach vorn in
Richtung auf das Lkw-Hinterrad 13. Das Laufrad 11 der Streu
einrichtung kann somit nahe genug an das Lkw-Hinterrad 13
herangefahren werden. Unterschiedliche Längen der Ladebrücken 14
können somit kompensiert werden.
Die übrigen Fig. 6 bis 8 zeigen die Positionen:
Fig. 6 die Stellung des Gelenkarmes bei Außerbetriebnahme
des Laufrades,
Fig. 7 die Grundstellung des Gelenkarmes zum Anheben
des Laufrades und
Fig. 8 das Laufrad mit dem Gelenkarm in angehobener Stellung
oberhalb einer Lkw-Ladebrücke.
Die dargestellten Positionen des Laufrades bedürfen keiner näheren Erläuterung, sondern
sind eindeutig erkennbar.
Claims (4)
1. Auf die Ladebrücke eines Lastkraftwagens aufsetzbare
Streueinrichtung mit einem vom Fahrzeugantrieb unabhängigen,
am Fahrzeugheck angeordneten Laufrad zum Antrieb der Streu
einrichtung, wobei das Laufrad über einen Schwinghebel an
einem Tragarm befestigt und hydraulisch an die Fahrbahn
drückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der über ein Drehgelenk am Fahrzeugheck angeordnete Tragarm als
mehrteiliger Gelenkarm (2, 3) ausgebildet ist und die Teile (2, 3) in unterschied
lichen Positionen arretierbar sind.
2. Streueinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gelenkarm aus zwei drehbeweglich miteinander verbunde
nen Teilen (2, 3) besteht, deren Positionen durch Knebelschrau
ben (6, 7) arretierbar sind.
3. Streueinrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Drehgelenke des Gelenkarmes mit ineinan
dergreifenden Radialverzahnungen (10) versehen sind.
4. Streueinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Gelenkarm (2, 3)
mit dem Laufrad (11) mit Hilfe eines Hydraulikzylinders (8)
über die Höhe der Ladebrücke (14) hinaus nach
oben schwenkbar ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843436737 DE3436737A1 (de) | 1984-10-06 | 1984-10-06 | Streueinrichtung mit laufradantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843436737 DE3436737A1 (de) | 1984-10-06 | 1984-10-06 | Streueinrichtung mit laufradantrieb |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3436737A1 DE3436737A1 (de) | 1986-04-10 |
| DE3436737C2 true DE3436737C2 (de) | 1988-04-28 |
Family
ID=6247290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843436737 Granted DE3436737A1 (de) | 1984-10-06 | 1984-10-06 | Streueinrichtung mit laufradantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3436737A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19734116C1 (de) * | 1997-08-07 | 1999-02-18 | Schmidt Holding Europ Gmbh | Streugerät |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3737220A1 (de) * | 1987-11-03 | 1989-05-18 | Pietsch Max Kg Gmbh & Co | Streugeraet fuer ein lastfahrzeug |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DK146695C (da) * | 1981-06-23 | 1984-06-25 | Epoke Vejmaskiner K S | Spredeapparat til anbringelse paa et koeretoej |
-
1984
- 1984-10-06 DE DE19843436737 patent/DE3436737A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19734116C1 (de) * | 1997-08-07 | 1999-02-18 | Schmidt Holding Europ Gmbh | Streugerät |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3436737A1 (de) | 1986-04-10 |
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