DE343790C - Trommelnutsche - Google Patents

Trommelnutsche

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DE343790C
DE343790C DE1919343790D DE343790DD DE343790C DE 343790 C DE343790 C DE 343790C DE 1919343790 D DE1919343790 D DE 1919343790D DE 343790D D DE343790D D DE 343790DD DE 343790 C DE343790 C DE 343790C
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DE
Germany
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drum
nutsche
channel
sludge
gap
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DE1919343790D
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Publication of DE343790C publication Critical patent/DE343790C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/06Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums
    • B01D33/073Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums arranged for inward flow filtration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/70Filters with filtering elements which move during the filtering operation having feed or discharge devices
    • B01D33/72Filters with filtering elements which move during the filtering operation having feed or discharge devices for feeding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/28Position of the filtering element
    • B01D2201/282Filtering elements with a horizontal rotation or symmetry axis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

  • Trommelnutsche.
  • Bei den um eine wagerechte Achse kreisenden Nutschen hat man bisher das zu behandelnde Gut dadurch zugeführt, daß man die Nutsche in einem Sumpf kreisen ließ, in den sie bis zu 1/4 oder 1/3 eintauchte. Diese Zuführungsart ist zwar die an sich gegebene, besitzt aber wesentliche Nachteile, die einerseits arin bestehen, daß, zur Vermeidung der Absonderungen im Sumpf Rührwerke vorgesehen sein müssen. andererseits die Abnahme des auf der Saugfläche der Nutsche niedergeschlagenen Gutes verhältnismäßig schwierig war.
  • Es ist nun bereits bekannt, den zu entwässernden Schlamm durch eine etwa in Höhe der Drehachse parallel zu dieser verlaufenden Rinne der Saugfläche zuzuführen.
  • Diese Rinne besaß an der mit der Trommeloberfläche in Berührung stehenden Stelle einen Längsschlitz, durch den der Schlamm auf die Trommeloberfläche gelangte Uln die Abdichtung zwischen Ri-niie und' Trommel zu ermöglichen, lag bei'derartigen Rinnen die untere Kante des Rinnenschlitzes genen die Trommeloberfläche an, schleifte also auf dieser. Da diese Abdichtung nicht unter allen Umständen genügte, so verwendete man eine unterhalb der Zuführungsrinne angebrachte Walze aus Metall, Gummi oder Guttapercha, die durch Federn gleichmäßig gegen die Saugfläche der Trommel gepreßt und durch die Umdrehung der letzteren mitgenommen wurde. Diese Art der Abdichtung besitzt nun wesentliche Nachteile, die zunächst darin bestehen, daß durch das Schleifen des Beschickungsrinnenradnes auf dem Filtertuch bzw. der Trommeloberfläche tier Verschleiß dieser ein sehr großer ist; abgesehen hiervon sind Verstopfungen und Verschmutzungen der Beschickungsrinne sowohl als auch der darunter befindlichen Abdichtungswalez nicht zu verrmeeiden, so daß mit Betriebsstörungen zu rechnen ist.
  • Der Zweck der Erfindung ist es nun, Diese Nachteile zu vermeiden, was dadurch geschieht, daß an Stelle einer durch den Rinnenrand bzw. die Gummiwalze erzielten Dichtung zwischen Beschickungsrinne und Trommel die Anordnung so getroffen wrid, daß der Schlamm selbst ein Abdichtungspolster zwischen Beschickungsrinne und Trommeloberfläche bildet. Um dies zu ermöglichen, ist die nach der Trommel zu offene Beschkikungsrinne unten mit einem Fortsatz versehen, der den an dieser Stelle aus dem zwischen Rinne und Nutschfläche frei gelassenen Spalt austretenden Schlamm in dünner Schicht austreten läßt, so daß der Schlamm sofort entwßssert wird und auf diese Weise die Abdichtung zwischen Rinne und Trommel hervorruft. Um hierbei den zwischen Rinne und Nutsche frei gelassenen Spalt stets gleich weit zu halten, ohne daß es nötig ware, die Nutsdlenoberfläche besonders zu bearbeiten, stützt sich die das zu behandelnde Gut zufführende Rinne unter Vermittlung von einstellbaren Distanzstücken (Rollen oder Gleitstücken) gegen die Nutschenoberfläche und wird durch Federkraft gegen die Nutsche gedrückt.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes senkrecht zur Nutschenachse geschnitten dargestellt.
  • Die Nutsche I, beispielsweise eine Trommelnutsche, kreist in Richtung des Pfeilesx um die wagerecht angeordnete Welle 2. Die innere Einrichtung derselben ist auf der Zeichnung nicht näher dargestellt, da diese nicht Gegenstand der Erfindung bildet, vielmehr jede Art von Nutschen, die um eine wagerechte Achse kreist, verwendet werden kann. Etwa in Höhe oder Achse 2 ist eine nach der Nutsche I zu offene Rinne 3 angeordnet, die mit Hilfe eines oder mehrerer Ansätze 5 in einen Träger 6 wagerecht verschiebbar angeordnet ist und durch Federn 7 oder ähnlich wirkende Einrichtungen, Gewichtsbelastung, Druckluft-bzw. Druckwasserkolben gegen die Nutsche I gegrücvkt wird. Geeignete Distanzstücke, beispielsweise Rollen 8, sorgen hierbei dafür, daß der Zwischen Rinne und Nutsche frei gelassene Spalt stets gleich bleibt. Durch Schrauben 9 lassen sich diese Rollen und damit die Spaltbreite einstellen. Infolge dieser nachgiebig ausgestalteten Anordnung der Rinne 3 braucht die Oberfläche der Nutsche I nicht bearbeitet zu werden, da auch bei unrunder Nutschenoberfläche die Spaltbreite stets die gleiche bleibt. An die Rinne schlieät sich unten ein parallel zur Saugfläche der Nutsche verlaufendes gelochtes Blech to an, das für den aus dem Spalt austretenden Schlamm als Führung dient. Das zu behandelnde Gut gelangt in Schlammform durch die Zuleitung 4 in die Rinne 3 und ist bestrebt, durch den zwischen Rinne und Nutsche frei gelassenen Spalt nach unten auszutreten. Da nun aber die Nutsche im Sinne des Pfeiles umläuft und vermittels des Bleches to der austretende Schlamm in dünner Schicht über die Nutschenoberfläche ausgebreitet wird, so erfolgt an dieser Stelle durch den in der Nutsche herrschenden Unterdruck eine rasche Entwässerung des Schlammes. so daß ein Weiterfließen desselben nach unten ausgeschlossen ist. Es wird auf diese Weise die gesamte Nutschenoberfläche mit einer gleichmäßigen Schlammschicht überzogen, während die Flüssigkeit durch das Innere der Nutschentrommel abgeführt wird. Das Abnehmen des Schlammes kann in beliebiger Weise geschehen, vorzugsweise abere dadurch, daß bei Einteilung des Nutscheninnerèn in einzelne Kammern in diesen an der tiefsten Stelle das Vakuum durch Druckluft ersetzt wird, so daß die Schlammschicht abfällt und bequem weiter transportiert werden kann.
  • Selbstverständlich können anstatt ruder in Abb. 1 dargestellten einen Zuführungsrinne zwei oder mehrere übereinander angeordnet sein. Beispielsweise zeigt Abb. 2 eine Ausführungsform mit zwei übereinander angeordneten Rinnen 3, die im einzelnen genau so ausgeführt, wie die an Hand on Abb. I beschriebene, das zu behandelnde Gut gewisdermaßen in zwei konzentrischen Schichten über die Saugfläche der Nutsche ausbreiten.
  • Infolgedessen muß bei den Abmessungen des Spaltes tdler in Idier Bewegungsrichtung nachfolgenden Rinnen auf die von den vorhergehenden abgelagerte Schlammschicht Rücksicht genommen werden, indem der Spalt jeder nachfolgenden um die Höhe der von der vorhergehenden Rinne abgesetzten Schlammschicht erweitert sein muß, wie dies aus Abb. 2 ersichtlich ist. Bei der hier dargestellten zweiten Rinne sind an Stelle der Rollen 8 Gleitstücke II angeordnet, die ebenfalls durch Schrauben 9 einstellber genau so zur Wirkung kommen, wie die Rollen 8.
  • Auch bei dieser Ausführungsform gelangt das zu behandelnde Material in Schlammform durch die Zuleitungen 4 in die Rinnen 3 und ist bestrebt, seinem Schwergewicht folgend, durch den zwischenRinne und Nutsche frei gelassenen Spalt auszutreten. Durch die besondere Anordnung aber wird hierbei der auszutreten versuchende Schlamm eingedickt und auf der Saugoberfläche der Nutsche niedergeschlagen, und zwar unter Berücksichtigung der beiden Zuführungsrinnen in zwei konzentrisch zueinander gelagerten Schichten.
  • Die beiden dargestellten Ausführungsbeispiele sind rein schematisch gehalten, ohne auf die besondere konstruktive Durchführung Rücksicht zu nehmen. Diese hängt vollständig von der Art und Beschaffenheit des zu behandelnden Materials ab und hat mit dem Gegenstande der Erfindung an sich nichts zu tun. Ebenso wie die besondere Art der Nutsche gleichgültig ist, vorausgesetzt, daß sie um eine wagerechte Achse kreist. Es können daher die verschiedensten Abänderungen getroffen werden, ohne außerhalb des Rahmens der Erfindung zu fallen.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: I. Um eine wagerechte Achse kreisende Trommelnutsche mit seitlicher Zuführung des Schlammes, dadurch gekennzeichnet daß die nach der Trommel zu offene Beschickungsrinne unten mit einem Fortsatz versehen ist, der den an dieser Stelle aus dem zwishcen Rinne und Nutschfläche frei gelassenen Spalt austretendren Schlamm in dünner Schicht austreten läßt, so daß der Schlamm sofort entwässert wird und auf diese Weise die Abdichtung zwischen Rinne undTrommel hervorruft.
  2. 2. Trommelnutsche nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der sich unten an die Beschickungsrinne anschließende Fortsatz aus einem durchlochten Blech besteht, das parallel zum Trommelumfang verläuft.
  3. 3 Trommelnutsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschikkungsrinne durch Federn, Gewichte, Druckluft, Druckwasser o. dgl. unter Offenlassen eines Spaltes gegen die Saugnfläche der Nutsche gedrückt wird, wobei durch einstellbare Distanzstücke (Rollen, Gleitstücke o. dgl.) die Breite des Spaltes zwischen Rinne und Nutsche je nach Art und Beschaffenheit des zu behandelndne Gutes geregelt werden kann.
  4. 4. Trommelnutsche nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung mehrerer Zuführungsrinnen übereinander der Abstand der in der Bewegungsrichtung der Nutsche nachfolgenden Rinne von der Saugfläche um die Höhe der von der vorhergehenden Rinne abgesetzten Schlammschicht vergrößert ist.
DE1919343790D 1919-08-06 1919-08-06 Trommelnutsche Expired DE343790C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE343790T 1919-08-06

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ID=6248007

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DE1919343790D Expired DE343790C (de) 1919-08-06 1919-08-06 Trommelnutsche

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Country Link
DE (1) DE343790C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3037632A (en) * 1957-08-30 1962-06-05 Melotte Ecremeuses Rotary filter with a prefiltering layer
GR890100260A (en) * 1989-04-19 1991-09-27 Vni Drum shaped water filter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3037632A (en) * 1957-08-30 1962-06-05 Melotte Ecremeuses Rotary filter with a prefiltering layer
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