DE3441219A1 - Kabine fuer fahrzeuge, baumaschinen oder dergleichen - Google Patents

Kabine fuer fahrzeuge, baumaschinen oder dergleichen

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DE3441219A1
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/06Drivers' cabs
    • B62D33/0617Drivers' cabs for tractors or off-the-road vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Kabine für Fahrzeuge, Baumaschinen oder dergleichen
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Kabine für Fahrzeuge, Baumaschinen oder dergleichen, mit seitlicher, türverschlossener Einstiegsöffnung und innerem Sitz für die Bedienungsperson.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Kabine bei optimaler Anpassung des Innenraumes an die Aktionsfreiheit der Bedienungsperson so auszubilden, daß die Außenabmessungen in günstiger Weise auf die Integrierbarkeit zu einem Traktor, einer Baumaschine oder dergleichen abstimmbar ist, dies bei witterungsgeschütztem Volischluß einer solchen Kabine.
  • Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
  • Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Kabine.
  • Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein dem Raumbedarf der Bedienungsperson optimal angepaßte Kabinenform realisiert, welche überdies zuordnungstechnisch die Gegebenheiten des Chassis besser berücksichtigt. Meist steht nämlich nur eine geringe Aufstell- bzw. Grundfläche für die Kabinenzuordnung zur Verfügung. Auf diese ist der schmalere untere Teil aufgesetzt. Ein flächen kleiner Fußraum reicht bei sitzender Arbeitsweise im allgemeinen voll aus. Die demgegenüber die vergrößerte Sichtkanzel bildende obere Partie kragt zufolge der Stufung aus und schafft einen größeren Bewegungsspielraum. Der Bedienende kann sich bequem wenden und auch frei gestikulieren. Hier ist baulich einfach so vorgegangen, daß die mit einer Schiebetür ausgerüstete Einstiegs-Seitenwand in Höhenrichtung einen doppelt abgewinkelten Verlauf besitzt derart, daß kurz oberhalb der Höhe des Sitzes eine auswärts gerichtete Stufe gebildet ist.
  • Schiebetür und Einstiegs-Seitenwand erhalten so ein S-förmiges Profil.
  • Bspw. im Falle der Zuordnung der Kabine an einem Traktor fährt der untere abgewinkelte Teil der Türe in einen zu belassenden Freiraum zwischen Seitenwand und Hinterrad-Schutzblech ein. Sie ist entsprechend außenseitig der Einstiegs-Seitenwand montiert. Selbstverständlich können beide in Fahrtrichtung liegenden Seitenwände der Kabine mit einer solchen die jeweilige Einstiegsöffnung vollständig witterungsgeschützt verschliessenden Schiebetür ausgestattet sein. Von Vorteil ist es weiter, daß zumindest die in der Schiebetür vorgesehene Stufe ein Fenster besitzt.
  • Auch der nach unten weisende Schenkel der Schiebetür kann zur Optimierung der Sicht nach unten ein Fenster aufweisen.
  • Für die Durchführung der Wartung und Reparaturen ist es zudem von Vorteil, daß die Kabine als ganzes nach rückwärts abkippbar gelagert ist.
  • Zur Sicherung der Gebrauchsgrundstellung können Sicherungsvorrichtungen, wie Riegei etc. vorgesehen sein. Um auch den Blick nach oben zu ermöglichen bei gleichzeitiger Verbesserung der Chancen bei einem Notfall, ist in der Kabinendecke eine Notausstiegsöffnung vorgesehen.
  • Schließlich kann das Schiebetürprofil auch so gestaltet sein, daß die obere Randkante der Schiebetür sich abgewinkelt über die Kabinendecke erstreckt und in einer etwa in der Längsmittellinie der Kabinendecke liegenden Schiene geführt ist. Die Führungsmittel lassen sich bei einer doppelseitigen Schiebetür so räumlich günstig auf einen Bereich der Kabinendecke konzentrieren. Endlich bringt die Erfindung noch in Vorschlag, daß die Stufe auf Höhe der Unterkante der Kabinen-Frontscheibe liegt. Dies ist vor allem baulich vorteilhaft und liegt im übrigen im Gitterverlauf des Gittergestelles einer solchen Kabine.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch veranschaulichter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die erfindungsgemäße Kabine gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, und zwar bei beidseitig türverschlossenen Einstiegsöffnungen, Fig. 2 die Kabine bei in die Offenstellung verlagerten Schiebetüren und Fig. 3 die Kabine gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
  • Die Kabine besteht aus einer weitestgehend verglasten Gitterkonstruktion 1, deren Bereich oberhalb des in der Kabine angeordneten Sitzes 2 eine größere Ausladung aufweist als der den Fußraum 3 bildende untere Bereich. Während der obere Bereich im wesentlichen trapezförmig gestaltet ist, geht der an die flächengrößere Basis anschließende Bereich in eine an den beiden Einstiegs-Seitenwänden 4 eingezogene Kastenform über, wogegen die Front- und Rückwand 5, 6 mit der Frontscheibe 7 bzw.
  • Heckscheibe 8 fluchten.
  • Die Ausladung führt zu einer auswärts gerichteten, horizontalen Stufe St, und zwar sowohl in Bezug auf die beiden Einstiegs-Seitenwände 4 als auch die die Einstiegsöffnung 9 verschließende Schiebetüre 10. Letztere gleitet mit ihrer oberen Randkante 10' und ihrer unteren Randkante 10" in horizontalen Führungen 11 und 12. Die den oberen Schenkel a des gegenläufig doppelt abgewinkelten Schiebetür-Profils fassende Führung 11 befindet sich an der seitenwandseitigen Längskante 13' der Kabinendecke 13. Der abwärts gerichtete, andere Schenkel b führt sich dagegen an der unteren Kante 14' der Kabinen-Bodenplatte 14. Die entsprechenden Rollführungsmittel sind nicht näher dargesteilt.
  • In Öffnungsstellung der Schiebetür 10 tritt diese mit ihrem unteren Schenkel b in einen zwischen Vertikalwand des Hinterrad-Schutzbleches 15 und der korrespondierenden Einstiegs-Seitenwand 4 belassenen Freiraum.
  • Beide Schenkel a und b und die Stufe der Schiebetür sind als Fenster 16 ausgebildet. Zum Verlagern weist die Schiebetür 10 eine Griffhandhabe 17 auf. Es handeit sich um einen U-förmigen Bügel, welcher an einer Übergangsstrebe 18 zwischen dem Fenster des oberen Schenkels a und dem Fenster der Stufe St liegt.
  • Bei einer innengeführten Schiebetür oder einer solchen, die in einem Doppelwand-Schacht der Einstiegs-Seitenwand 4 geführt wäre, läge die Griffhandhabe 17 im Bereich der in Fahrtrichtung liegenden Vertikalkante am oberen Schenkel a.
  • Beim ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 und 2) weist die Kabinendecke 13 eine fensterverschlossene Notausstiegsöffnung 19 auf. Das entsprechende Fenster läßt sich durch nicht näher dargestellte Mittel in eine wahlweise Kipp- bzw. auch Parallellage überführen und ist, wie gegebenenfalls auch alle anderen Fenster 16, getönt.
  • Die Frontwand 5 ist im Mittelbereich ausgespart. Die Aussparung trägt das Bezugszeichen 20 und setzt sich teilflächig noch in die Bodenplatte 14 der Kabine fort. In diese Aussparung hinein reicht der Bedienungsteil des Motorblocks eines Traktormotors. Die Restfläche der Frontplatte 5 weist wiederum Fenster 16 auf. Letztere erstrecken sich über die gesamte Höhe dieser Frontwand 5, also bis zur Unterkante der Kabinen-Frontscheibe 7, d. h. deren Rahmen. Der Aussparung liegt eine Breite zugrunde, welche mindestens dem Durchmesser des Lenkrades entspricht.
  • Die Kabine läßt sich als ganzes nach rückwärts anschlagbegrenzt abkippen und weist dazu im Bereich der unteren, horizontalen Querkante der Kabine eine Klappachse 21 auf. Die Achsenden stecken in auf dem Chassis angeflanschten Lageraugen 22. Zum Abkippen der Kabine bedarf es eines vorherigen Lösens nicht dargestellter Verriegelungsmittel im Bereich der Frontwand 5.
  • Diese untere Querkante der Kabine liegt räumlich höher als die Bogenplatte 14. Der erhöhte Abschnitt, welcher auch den Sitz 2 trägt, ist mit 23 bezeichnet und hinter der Rückenlehne des Sitzes noch einmal unter Bildung einer höheren Ablagekonsole 24 gestuft.
  • Da der Sitz eine geringere Breite aufweist als die quer zur Fahrtrichtung gemessene Breite des Abschnitts 23 beträgt, sind Fuß-Stellbereiche für von den wandseitigen Abschnitten der Stufe St gebildete Notsitze 25 benutzende Personen geschaffen.
  • Innenseitig der dahinterliegenden Fenster können Stützstangen vorgesehen sein.
  • Die relativ große Heckscheibe 8 der Kabine kann als vertikal zweigeteilte Schiebescheibe realisiert sein.
  • Unterhalb des Ausstiegs 9 befinden sich das Besteigen der Kabine erleichternde Trittstufen 26.
  • Die Kabine gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist prinzipiell gleichen Aufbaues. Die Bezugsziffern sind, soweit zum Verständnis erforderlich, sinngemäß ohne ausführliche textliche Wiederholung übertragen. Der im wesentlichen in der Konstruktion liegende Unterschied besteht darin, daß die obere Randkante 10' der Schiebetür 10 sich horizontal abgewinkelt über die Kabinendecke 13 erstreckt. Dieser deckenparallele Abschnitt ist mit 27 bezeichnet und in einer etwa in der Längsmittellinie x-x der Kabinendecke 13 liegenden Schiene 28 geführt. Die Schiene erstreckt sich über die gesamte Dachlänge. In der gleichen Schiene 28 führt sich auch die auf der anderen Seite der Kabine angeordnete Schiebetür 10.
  • Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.

Claims (7)

  1. ANSPRÜCHE 1. Kabine für Fahrzeuge, Baumaschinen oder dergleichen, mit seitlicher, türverschlossener Einstiegsöffnung und innerem Sitz für die Bedienungsperson, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Schiebetür (10) ausgerüstete Einstiegs-Seitenwand (4) in Höhenrichtung einen doppelt abgewinkelten Verlauf besitzt derart, daß kurz oberhalb der Höhe des Sitzes (2) eine auswärts gerichtete Stufe (St) gebildet ist.
  2. 2. Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebetür (10) außenseitig der Einstiegs-Seitenwand (4) liegt.
  3. 3. Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die in der Schiebetür (10) vorgesehene Stufe (St) ein Fenster (16) besitzt.
  4. 4. Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als ganzes nach rückwärts abklappbar gelagert ist.
  5. 5. Kabine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Notausstiegsöffnung (19) in der Kabinendecke (13).
  6. 6. Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Randkante (10') der Schiebetür (10) sich abgewinkelt über die Kabinendecke (13) erstreckt und in einer in der Längsmittellinie (x-x) der Kabinendecke (13) liegenden Schiene (28) geführt ist.
  7. 7. Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (St) auf Höhe der Unterkante der Kabinen-Frontscheibe (7) liegt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0842842A3 (de) * 1996-11-12 2000-08-30 New Holland Belgium N.V. Anordnung für Kabine für Getreide- Mähdrescher mit verbesserter Sicht, Wartung und Raumbenutzung
US20230271652A1 (en) * 2022-02-25 2023-08-31 Deere & Company Cab with enhanced visibility

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0842842A3 (de) * 1996-11-12 2000-08-30 New Holland Belgium N.V. Anordnung für Kabine für Getreide- Mähdrescher mit verbesserter Sicht, Wartung und Raumbenutzung
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