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Kabine für Fahrzeuge, Baumaschinen oder dergleichen
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Kabine für Fahrzeuge, Baumaschinen
oder dergleichen, mit seitlicher, türverschlossener Einstiegsöffnung und innerem
Sitz für die Bedienungsperson.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Kabine bei optimaler
Anpassung des Innenraumes an die Aktionsfreiheit der Bedienungsperson so auszubilden,
daß die Außenabmessungen in günstiger Weise auf die Integrierbarkeit zu einem Traktor,
einer Baumaschine oder dergleichen abstimmbar ist, dies bei witterungsgeschütztem
Volischluß einer solchen Kabine.
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Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
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Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Kabine.
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Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein dem Raumbedarf der Bedienungsperson
optimal angepaßte Kabinenform realisiert, welche überdies zuordnungstechnisch die
Gegebenheiten des Chassis besser berücksichtigt. Meist steht nämlich nur eine geringe
Aufstell- bzw. Grundfläche für die Kabinenzuordnung zur Verfügung. Auf diese ist
der schmalere untere Teil aufgesetzt. Ein flächen kleiner Fußraum reicht bei sitzender
Arbeitsweise im allgemeinen voll aus. Die demgegenüber die vergrößerte Sichtkanzel
bildende obere Partie kragt zufolge der Stufung aus und schafft einen größeren Bewegungsspielraum.
Der Bedienende kann sich bequem wenden
und auch frei gestikulieren.
Hier ist baulich einfach so vorgegangen, daß die mit einer Schiebetür ausgerüstete
Einstiegs-Seitenwand in Höhenrichtung einen doppelt abgewinkelten Verlauf besitzt
derart, daß kurz oberhalb der Höhe des Sitzes eine auswärts gerichtete Stufe gebildet
ist.
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Schiebetür und Einstiegs-Seitenwand erhalten so ein S-förmiges Profil.
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Bspw. im Falle der Zuordnung der Kabine an einem Traktor fährt der
untere abgewinkelte Teil der Türe in einen zu belassenden Freiraum zwischen Seitenwand
und Hinterrad-Schutzblech ein. Sie ist entsprechend außenseitig der Einstiegs-Seitenwand
montiert. Selbstverständlich können beide in Fahrtrichtung liegenden Seitenwände
der Kabine mit einer solchen die jeweilige Einstiegsöffnung vollständig witterungsgeschützt
verschliessenden Schiebetür ausgestattet sein. Von Vorteil ist es weiter, daß zumindest
die in der Schiebetür vorgesehene Stufe ein Fenster besitzt.
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Auch der nach unten weisende Schenkel der Schiebetür kann zur Optimierung
der Sicht nach unten ein Fenster aufweisen.
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Für die Durchführung der Wartung und Reparaturen ist es zudem von
Vorteil, daß die Kabine als ganzes nach rückwärts abkippbar gelagert ist.
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Zur Sicherung der Gebrauchsgrundstellung können Sicherungsvorrichtungen,
wie Riegei etc. vorgesehen sein. Um auch den Blick nach oben zu ermöglichen bei
gleichzeitiger Verbesserung der Chancen bei einem Notfall, ist in der Kabinendecke
eine Notausstiegsöffnung vorgesehen.
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Schließlich kann das Schiebetürprofil auch so gestaltet sein, daß
die obere Randkante der Schiebetür sich abgewinkelt über die Kabinendecke erstreckt
und in einer etwa in der Längsmittellinie der Kabinendecke liegenden Schiene geführt
ist. Die Führungsmittel lassen sich bei einer doppelseitigen Schiebetür so räumlich
günstig auf einen Bereich der
Kabinendecke konzentrieren. Endlich
bringt die Erfindung noch in Vorschlag, daß die Stufe auf Höhe der Unterkante der
Kabinen-Frontscheibe liegt. Dies ist vor allem baulich vorteilhaft und liegt im
übrigen im Gitterverlauf des Gittergestelles einer solchen Kabine.
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Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch
veranschaulichter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die erfindungsgemäße
Kabine gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, und zwar bei beidseitig türverschlossenen
Einstiegsöffnungen, Fig. 2 die Kabine bei in die Offenstellung verlagerten Schiebetüren
und Fig. 3 die Kabine gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
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Die Kabine besteht aus einer weitestgehend verglasten Gitterkonstruktion
1, deren Bereich oberhalb des in der Kabine angeordneten Sitzes 2 eine größere Ausladung
aufweist als der den Fußraum 3 bildende untere Bereich. Während der obere Bereich
im wesentlichen trapezförmig gestaltet ist, geht der an die flächengrößere Basis
anschließende Bereich in eine an den beiden Einstiegs-Seitenwänden 4 eingezogene
Kastenform über, wogegen die Front- und Rückwand 5, 6 mit der Frontscheibe 7 bzw.
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Heckscheibe 8 fluchten.
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Die Ausladung führt zu einer auswärts gerichteten, horizontalen Stufe
St, und zwar sowohl in Bezug auf die beiden Einstiegs-Seitenwände 4 als auch
die
die Einstiegsöffnung 9 verschließende Schiebetüre 10. Letztere gleitet mit ihrer
oberen Randkante 10' und ihrer unteren Randkante 10" in horizontalen Führungen 11
und 12. Die den oberen Schenkel a des gegenläufig doppelt abgewinkelten Schiebetür-Profils
fassende Führung 11 befindet sich an der seitenwandseitigen Längskante 13' der Kabinendecke
13. Der abwärts gerichtete, andere Schenkel b führt sich dagegen an der unteren
Kante 14' der Kabinen-Bodenplatte 14. Die entsprechenden Rollführungsmittel sind
nicht näher dargesteilt.
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In Öffnungsstellung der Schiebetür 10 tritt diese mit ihrem unteren
Schenkel b in einen zwischen Vertikalwand des Hinterrad-Schutzbleches 15 und der
korrespondierenden Einstiegs-Seitenwand 4 belassenen Freiraum.
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Beide Schenkel a und b und die Stufe der Schiebetür sind als Fenster
16 ausgebildet. Zum Verlagern weist die Schiebetür 10 eine Griffhandhabe 17 auf.
Es handeit sich um einen U-förmigen Bügel, welcher an einer Übergangsstrebe 18 zwischen
dem Fenster des oberen Schenkels a und dem Fenster der Stufe St liegt.
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Bei einer innengeführten Schiebetür oder einer solchen, die in einem
Doppelwand-Schacht der Einstiegs-Seitenwand 4 geführt wäre, läge die Griffhandhabe
17 im Bereich der in Fahrtrichtung liegenden Vertikalkante am oberen Schenkel a.
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Beim ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 und 2) weist die Kabinendecke
13 eine fensterverschlossene Notausstiegsöffnung 19 auf. Das entsprechende Fenster
läßt sich durch nicht näher dargestellte Mittel in eine
wahlweise
Kipp- bzw. auch Parallellage überführen und ist, wie gegebenenfalls auch alle anderen
Fenster 16, getönt.
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Die Frontwand 5 ist im Mittelbereich ausgespart. Die Aussparung trägt
das Bezugszeichen 20 und setzt sich teilflächig noch in die Bodenplatte 14 der Kabine
fort. In diese Aussparung hinein reicht der Bedienungsteil des Motorblocks eines
Traktormotors. Die Restfläche der Frontplatte 5 weist wiederum Fenster 16 auf. Letztere
erstrecken sich über die gesamte Höhe dieser Frontwand 5, also bis zur Unterkante
der Kabinen-Frontscheibe 7, d. h. deren Rahmen. Der Aussparung liegt eine Breite
zugrunde, welche mindestens dem Durchmesser des Lenkrades entspricht.
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Die Kabine läßt sich als ganzes nach rückwärts anschlagbegrenzt abkippen
und weist dazu im Bereich der unteren, horizontalen Querkante der Kabine eine Klappachse
21 auf. Die Achsenden stecken in auf dem Chassis angeflanschten Lageraugen 22. Zum
Abkippen der Kabine bedarf es eines vorherigen Lösens nicht dargestellter Verriegelungsmittel
im Bereich der Frontwand 5.
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Diese untere Querkante der Kabine liegt räumlich höher als die Bogenplatte
14. Der erhöhte Abschnitt, welcher auch den Sitz 2 trägt, ist mit 23 bezeichnet
und hinter der Rückenlehne des Sitzes noch einmal unter Bildung einer höheren Ablagekonsole
24 gestuft.
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Da der Sitz eine geringere Breite aufweist als die quer zur Fahrtrichtung
gemessene Breite des Abschnitts 23 beträgt, sind Fuß-Stellbereiche für
von
den wandseitigen Abschnitten der Stufe St gebildete Notsitze 25 benutzende Personen
geschaffen.
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Innenseitig der dahinterliegenden Fenster können Stützstangen vorgesehen
sein.
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Die relativ große Heckscheibe 8 der Kabine kann als vertikal zweigeteilte
Schiebescheibe realisiert sein.
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Unterhalb des Ausstiegs 9 befinden sich das Besteigen der Kabine erleichternde
Trittstufen 26.
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Die Kabine gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist prinzipiell gleichen
Aufbaues. Die Bezugsziffern sind, soweit zum Verständnis erforderlich, sinngemäß
ohne ausführliche textliche Wiederholung übertragen. Der im wesentlichen in der
Konstruktion liegende Unterschied besteht darin, daß die obere Randkante 10' der
Schiebetür 10 sich horizontal abgewinkelt über die Kabinendecke 13 erstreckt. Dieser
deckenparallele Abschnitt ist mit 27 bezeichnet und in einer etwa in der Längsmittellinie
x-x der Kabinendecke 13 liegenden Schiene 28 geführt. Die Schiene erstreckt sich
über die gesamte Dachlänge. In der gleichen Schiene 28 führt sich auch die auf der
anderen Seite der Kabine angeordnete Schiebetür 10.
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Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten
neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den Ansprüchen nicht
ausdrücklich beansprucht sind.