DE3442182C2 - Vorrichtung zum Verwahren von Verbindungsstählen für Betonbauteile - Google Patents
Vorrichtung zum Verwahren von Verbindungsstählen für BetonbauteileInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine zum Einsetzen in eine
Schalung für ein Betonbauteil dienende Vorrichtung zum
Verwahren von in dem Betonbauteil zu verankernden Verbin
dungsstählen gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
Eine zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonbauteil
dienende Vorrichtungen zum Verwahren von in diesem Beton
bauteil zu verankernden Verbindungsstäben ist bekannt (DE-OS
30 13 710) und wird dazu verwendet, um einen statisch
einwandfreien Übergang zwischen einer ersten Betonwand und
einer anzuschließenden zweiten, senkrecht zur ersten ver
laufenden Betonwand zu schaffen. Die Vorrichtung bzw. dessen
Verwahrungselement, welches einen schwalbenschwanzförmigen
Querschnitt besitzt, wird in die Schalung in der ersten
Betonwand eingesetzt. Nach dem Aushärten des Betons sind die
über die Bodenfläche des Verwahrungselementes vorstehenden
Verankerungsbereiche der Verbindungsstähle im Beton einge
bunden. Ebenso ist das Verwahrungselement im Beton des ersten
Betonbauteils eingebunden. Zum Anschließen der zweiten
Betonwand werden die im Verwahrungselement angeordneten
Endbereiche der Verwendungsstähle aufgebogen, so daß diese in
die Schalung für die zweite Betonwand hineinreichen und nach
dem Fertigstellen in dieser Betonwand eingebettet sind. Die
Verbindungsstähle sind als U-förmige Bügel ausgeführt, was
aus statischen Gesichtspunkten erwünscht wird. Die Montage
bzw. Herstellung dieser bekannten Vorrichtung ist relativ
aufwendig, da die Verbindungsstähle in einer eine recht
komplizierte Manipulation erfordernden Weise durch im
Verwahrungselement vorgesehenen Bohrungen durchgeführt werden
müssen.
Bekannt ist weiterhin eine zum Einsetzen in eine Schalung für
ein Betonbauteil dienende Vorrichtung (DE-GM 81 04 469), bei
der das kastenartige Verwahrungselement aus mehreren deckel
artigen Einzelelementen besteht, die an der offenen Seite
eines gemeinsamen, durchgehenden kastenartigen Profils
gehalten sind und dieses kastenartige Profil an seiner
offenen Seite verschließen. Die Einzelelemente bilden den
Boden des Verwahrungselementes. Die wiederum als U-förmige
Bügel gebogenen Verbindungsstähle sind durch diesen von den
aneinander anschließenden Einzelelementen gebildeten Boden
dadurch hindurchgeführt, daß diese Einzelelemente an jeweils
einer Stirnseite eine zu dieser Stirnseite hin offene
Ausnehmung aufweisen. Obwohl eine vereinfachte Montage der
Bügel möglich ist, ist nachteilig bei dieser bekannten
Vorrichtung ihre relativ aufwendige Konstruktion, insbes.
durch die Verwendung eines zusätzlich tragenden bzw. die
Einzelelemente zusammenhaltenden kastenartigen Profils,
dessen Länge dann auch die Länge des Verwahrungselementes
bestimmt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verwahrungselement aufzu
zeigen, welches bei vereinfachter Montage der Verbindungs
stähle einen einfachen und preiswerten Aufbau besitzt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung entsprechend
dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 ausgebildet.
Durch das Zusammensetzen des Verwahrungselementes aus
mehreren Einzelelementen, die an wenigstens einer Stirnseite
jeweils wenigstens eine zu dieser Stirnseite hin offene
schlitzförmige Ausnehmung aufweisen, wird auch bei der
Erfindung die Montage der Verbindungsstäbe wesentlich
vereinfacht, und zwar durch seitliches Einschieben in die
jeweilige Ausnehmung, die dann beim Verbinden eines solchen,
mit dem Verbindungsstahl vormontierten Einzelelementes mit
einem weiteren Einzelelement durch letzteres verschlossen
wird.
Bei der Erfindung sind die Einzelelemente so ausgebildet, daß
diese sich jeweils auf einer Teillänge überlappend durch
Ineinanderschieben zu dem Verwahrungselement miteinander
verbunden sind, d. h. die Einzelelemente bilden ohne jedes
zusätzliche Element das Verwahrungselement, in welchem die
Verbindungsstähle gehalten sind. Hierdurch ergibt sich eine
besonders einfache und preiswerte Ausgestaltung. Weiterhin
ist es hierdurch auch möglich, das Verwahrungselement mit
unterschiedlicher Länge herzustellen, und zwar unter Verwen
dung jeweils einer bestimmten Anzahl von Einzelelementen,
wobei die Länge des Verwahrungselementes nicht durch die
Länge eines weiteren Elementes bestimmt ist.
Die Einzelelemente sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sich
deren Querschnitt von einer Stirnseite in Richtung auf die
andere Stirnseite verkleinert. Diese Ausführung hat dann
neben einer besonders einfachen Montage des Verwahrungsele
mentes vor allem auch den Vorteil, daß sich nicht nur an den
Übergängen der Einzelelemente, sondern für das Verwahrungs
element insgesamt eine schuppenartige Struktur ergibt, die in
Längsrichtung des Verwahrungselementes eine zuverlässige
Verankerung dieses Elementes im Beton gewährleistet, so daß
auch Kräfte, die in Längsrichtung des Verwahrungselementes
und quer zu den sich zwischen den beiden Betonbauteilen
erstreckenden Verbindungsstählen verlaufen, sicher übertragen
werden.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran
sprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in Draufsicht;
Fig. 2 ebenfalls in Draufsicht ein Einzel-Element der
Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Einzelelement gemäß Fig. 2
entsprechend der Linie I-I, zusammen mit einem in
dieses Einzelelement eingesetzten U-förmigen Verbin
dungsstahl;
Fig. 4 in Teildarstellung einen Längsschnitt durch die
Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 5a und 5b in Prinzipdarstellung einen Vertikalschnitt
durch eine Betonwand vor dem Herausbiegen der
Endbereiche der Verbindungsstähle sowie nach
dem Herausbiegen dieser Endbereiche;
Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch die Betonwand gemäß Fig.
3 sowie durch eine sich an diese anschließende weitere
Betonwand.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung besteht aus einem
Verwahrungselement, welches aus mehreren Einzelelementen 1
zusammengesetzt ist, die jeweils aus Metall- oder Stahlblech
durch Biegen hergestellt sind. Jedes Einzelelement 1 des
kastenartigen Verwahrungselementes besitzt einen Boden 2
sowie zwei an den beiden Längsseiten 3 des Bodens 2 vorge
sehene Seitenwände 4, die jeweils einstückig durch Biegen mit
dem Boden 2 hergestellt sind und so verlaufen, daß die
Seitenwände 4 mit dem Boden 2 bzw. dessen Oberflächenseiten
einen Winkel kleiner als 90° einschließen, d. h. der Abstand,
den die Seitenwände voneinander in einer beliebigen Querschnittsebene
des Einzelelementes aufweisen, zu der dem Boden
2 abgewendeten Seite des Einzelelementes 1 hin abnimmt.
Wie die Fig. 2 zeigt, ist der flache Boden 2 jedes Einzelelementes
trapezartig ausgebildet, d. h. die beiden Längsseiten 3
bilden die Schenkel und die beiden parallel zueinander und im
Abstand voneinander vorgesehenen sowie quer zu den Längsseiten
verlaufenden Stirnseiten 5 und 6 bilden die Basis
sowie die Oberseite eines gleichschenkligen Trapezes.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Seitenwände 4
jedes Einzelelementes weiterhin so ausgeführt, daß die in
Richtung der Längsseite 3 verlaufende, dem Boden 2 abgewendete
Kante 7 einen Abstand von der zugehörigen Längsseite 3
aufweist, der in Richtung von der größeren Stirnseite 5 zu
der kleineren Stirnseite 6 hin abnimmt, so daß beispielsweise
bei einem mit seinen beiden Kanten 7 auf einer horizontalen
Fläche aufstehenden Einzelelement die Oberflächenseiten des
Bodens gegenüber der Horizontalen leicht geneigt sind. Durch
die beschriebene Ausführung besitzt jedes Einzelelement 1
einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt, und zwar unabhängig
von der Lage der Querschnittsebene zwischen den beiden
Stirnseiten 5 und 6, wobei die Größe dieses Querschnitts in
Richtung von der Stirnseite 5 zur Stirnseite 6 hin abnimmt.
Durch diese Ausbildung ist es möglich, ein Einzelelement 1
mit seiner Stirnseite 6 voraus in das von der Stirnseite 5
gebildete Ende eines weiteren Einzelelementes einzuschieben,
so daß das beispielsweise in der Fig. 1 jeweils untere
Einzelelement 1 im Bereich seiner Stirnseite 6 über eine
gewisse Länge L mit der Außenfläche des Bodens 2 sowie den
Außenflächen der Seitenwände 4 gegen die Innenfläche des
Bodens 2 bzw. gegen die Innenflächen der Seitenwände 4 des
darüberliegenden Einzelementes anliegt, wobei die Kanten 7
sämtlicher, in der beschriebenen Weise ineinander geschobener
bzw. ineinander greifender Einzelelemente im wesentlichen in
einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
Durch das Ineinanderschieben der Einzelelemente 1 ergibt sich
für das von diesen Einzelelementen gebildete kastenartige
Verwahrungselement im Bereich der Böden 2 sowie im Bereich
der Seitenwände 4 eine schuppenartige Struktur mit sprungartigen
Übergängen. Durch diese schuppenartige Struktur ist das
von den Einzelelementen 1 gebildete Verwahrungselement in
Längsrichtung, d. h. in Richtung der Längsachse S in dem
zuerst zu erstellenden Betonbauteil verankert, wie dies
weiter unten noch erläutert wird.
Jedes Einzelelement 1 besitzt an seiner Stirnseite 6 zwei von
dieser Stirnseite ausgehende und an dieser Stirnseite offene
sowie sich in Längsrichtung (Achse S) des Einzelelementes 1
erstreckende schlitzförmige Ausnehmungen 8, die parallel
zueinander und im Abstand voneinander angeordnet sind und zum
Durchführen der Verbindungsstähle 9 durch die von den Böden 2
sämtlicher Einzelelemente 1 gebildete geschlossene Bodenfläche
des kastenartigen Verwahrungselementes dienen. Die
einzelnen Verbindungsstähle sind bei der dargestellten
Ausführungsform als U-förmige Bügel durch Biegen aus einem
Baustahl hergestellt. Jeder Verbindungsstahl 9 besteht aus
einem Jochstück 10 und aus zwei durch dieses Jochstück
miteinander verbundenen Schenkeln 11, wobei jeder Schenkel 11
an seinem dem Jochstück 10 entfernt liegenden Ende in einen
um etwa 90° gegenüber diesem Schenkel abgewinkelten Schenkelabschnitt
12 übergeht. Die Schenkelabschnitt 12 bilden die
zum Anschluß eines später anzuschließenden bzw. zu erstellenden
Betonbauteils herauszubiegenden Endbereiche der Verbindungsstähle
9. Die Schenkelabschnitte 12 sind bei fertigmontierter
Vorrichtung in dem von der Innenfläche der Böden 2
sowie der Innenfläche der Seitenwände 4 der Einzelelemente 1
begrenzten Innenraum des Verwahrungselementes untergebracht.
Die Schenkel 11 reichen durch die in den Böden 2 vorgesehen
Ausnehmungen 8 hindurch und stehen mit dem diese Schenkel
verbindenden Jochstück 10 über die von den Böden 2 der
Einzelelemente gebildete Bodenfläche des Verwahrungselementes
nach außen vor.
Bei der Montage der Vorrichtung wird jeweils ein bereits
fertig gebogener Verbindungsstahl 9 von der Stirnseite 6 in
die Ausnehmungen 8 seitlich derart eingesetzt, daß die beiden
Schenkel 11 dieses Verbindungsstahles im Bereich der Übergangsstelle
zu den Schenkelabschnitten 12 in den Ausnehmungen
8 zu liegen kommen. Anschließend wird das so mit einem
Verbindungsstahl 9 vormontierte Einzelelement 1 in das von
der Stirnseite 5 gebildete Ende eines weiteren Einzelelementes
1 eingeschoben. Nach dem Einschieben sind die Ausnehmungen
8 des eingeschobenen bzw. mit dem Verbindungsstahl 9
vormontierten Einzelelementes durch die Überlappung dieses
Einzelelementes 1 mit dem benachbarten Einzelelement verschlossen,
d. h. die Schenkel 11 des Verbindungsstahles 9 sind
zwischen dem geschlossenen Ende der Ausnehmungen 8 und der
Stirnseite des nächstfolgenden Einzelelementes 1 festgeklemmt,
so daß auf diese Weise jeder Verbindungsstahl 9 an
der Übergangsstelle zwischen zwei Einzelelementen 1 gehalten
ist. Um dies zu erreichen, ist die Länge der Ausnehmungen 8
in etwa gleich oder geringfügig kleiner als die Überlappungslänge
L plus Durchmesser des für die Herstellung der
Verbindungsstähle 9 verwendeten Materials. Durch die Ausnehmungen
8 an den Stirnseiten 6 der Einzelelemente ergibt
sich eine besonders einfache Montage der bereits fertiggebogenen
Verbindungsstähle 9, wobei diese Montage vor allem
auch automatengerecht ist, d. h. mit Hilfe eines Fertigungsautomaten
vorgenommen werden kann.
Nach dem Ineinandersieben der Einzelelemente 1 sind diese
an sich bereits durch Klemmsitz aneinandergehalten. Eine
zusätzliche Sicherung der Einzelelemente 1 gegen unerwünschtes
Lösen voneinander ist beispielsweise dadurch möglich, daß
an den Übergangsstellen zwischen den Einzelelementen 1 ein
oder aber mehrere Schweißpunkte vorgesehen werden, wie dies
mit der Ziffer 13 in der Fig. 1 angedeutet ist.
Die Sicherung der Einzelelemente 1 aneinander kann aber auch
dadurch erfolgen, daß an der Stirnseite 5 sowie im Bereich
der Stirnseite 6, dort jedoch um die Einschublänge L in
Richtung zur Stirnseite 5 hin versetzt über dem Boden 2 nach
außen wegstehende Laschen 14 bzw. 15 vorgesehen sind, wobei
sich die Laschen 14 und 15 zweier benachbarter Einzelelemente
1 berühren und miteinander verschweißt, beispielsweise
punkt-verschweißt sind. Anstelle der Laschen 14 und 15 an den
Böden 2 der Einzelelemente 1 oder aber zusätzlich zu diesen
Laschen können ähnliche Laschen auch an den Seitenwänden 4
dieser Einzelelemente vorgesehen werden. Die Laschen 14 und
15 liefern eine zusätzliche Verankerung des aus den Einzelelementen
1 hergestellten kastenartigen Verwahrungselementes
in dem zuerst zu erstellenden Betonbauteil, aber auch in dem
anzuschließenden Betonbauteil, wenn ein Teil der Laschen nach
innen umgebogen ist.
An seiner den Böden 2 der Einzelelemente 1 gegenüberliegenden
Seite sowie an den beiden äußeren Stirnseiten ist das von den
Einzelelementen 1 gebildete kastenartige Verwahrungselement
vorzugsweise durch einen nicht näher dargestellten, abnehmbaren
Deckel sowie durch nicht näher dargestellte, ebenfalls
abnehmbare Abschlußelemente verschlossen.
Die Verwendung der Vorrichtung erfolgt in üblicher Weise
beispielsweise so, daß vor dem Betonieren eines Betonbauteils,
d. h. beispielsweise der Betonwand 16 das geschlossene
Verwahrungselement mit dem an diesem vorgesehenen Verbindungsstählen
9 in die zur Herstellung der Betonwand 16
dienende Schalung eingesetzt wird, und zwar an der Stelle, an
der später eine weitere, senkrecht zur Betonwand 16 verlaufende
Betonwand 17 angeschlossen werden soll. Das Einbringen
von den Einzelelementen 1 gebildeten Verwahrungselement
mit seiner den Böden 8 gegenüberliegenden und
durch den nicht näher dargestellten Deckel verschlossenen
Seite gegen die Innenfläche der Schalung anliegt.
Nach dem Aushärten des die Betonwand 16 bildenden Betons sind
die Jochstücke 10 und Schenkel 11 sämtlicher Verbindungsstähle
9 fest in den Beton eingebettet. Nach dem Entschalen
der Betonwand 16 werden die im Inneren des von den Einzelelementen
1 gebildeten Verwahrungselementes angeordneten
Schenkelabschnitte 12 freigelegt, so daß diese Schenkelabschnitte
dann aus ihrer in der Fig. 5a gezeigten Lage durch
Aufbiegen (Biegen in Richtung des Pfeiles A) in die in der
Fig. 5 gezeigte Lage gebracht werden können. Die somit
aufgebogenen Schenkelabschnitte 12 ragen in die Schalung für
die anzuschließende Betonwand 17 hinein und sind nach dem
Fertigstellen der Betonwand 17 in dieser eingebettet. Ebenso
ist nach dem Fertigstellen der Betonwand 17 auch das von den
Einzelelementen 1 gebildete Verwahrungselement an der
Übergangsstelle zwischen den Betonwänden 16 und 17 vollständig
im Beton eingebettet, wobei zwischen den beiden
Betonwänden durch die Verbindungsstähle 9 eine zugfeste
Verbindung in Richtung der aufgebogenen und mit den Schenkeln
11 achsgleich liegenden Schenkelabschnitt 11 besteht,
sondern durch schuppenartige Struktur des von den
Einzelelementen 1 gebildeten kastenartigen Verwahrungselementes
sowohl an der Innenseite als auch an der Außenseite
dieses Elementes Kräfte, die quer zur Längserstreckung der
Schenkel 11 bzw. der aufgebogenen Schenkelabschnitte 12
verlaufen, zwischen den beiden Betonwänden 16 und 17 sicher
übertragen werden.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel
beschrieben. Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwandlungen
möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung
zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
Claims (9)
1. Zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonbauteil
dienende Vorrichtung zum Verwahren von in dem Betonbauteil
zu verankernden Verbindungsstählen, die (Vorrichtung) ein
in der Schalung anzuordnendes kastenartiges Verwahrungs
element mit Bodenfläche und von dieser ausgehenden
Seitenflächen aufweist, in welchem (Verwahrungselement)
die zum Anschluß eines später anzuschließenden weiteren
Betonbauteils herauszubiegenden Endbereiche der Verbin
dungsstähle angeordnet sind und aus welchem durch die
Bodenfläche zur Verankerung im Betonbauteil dienende
Verankerungsbereiche der Verbindungsstähle vorstehen,
wobei das Verwahrungselement aus mehreren, miteinander
verbundenen Einzelelementen (1) besteht und jedes Einzel
element an wenigstens einer, einem angrenzenden Einzel
element (1) benachbarten Stirnseite (6) an seinem Boden
(2) wenigstens eine zu dieser Stirnseite (6) hin offene
Ausnehmung zum Durchführen eines Verbindungsstahles (9)
besitzt, die (Ausnehmung) durch das angrenzende Einzel
element (1) an seiner offenen Seite verschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (1) - sich
jeweils auf einer Teillänge (L) überlappend - ineinander
geschoben sind, und daß die wenigstens eine Ausnehmung (8)
schlitzförmig ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Querschnitt der Einzelelemente an einer Stirnseite (5)
jeweils größer ist als an der anderen Stirnseite (6).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Querschnitt jedes Einzelelementes ausgehend von
einer Stirnseite zur anderen Stirnseite hin stetig
abnimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Boden (2) der Einzelelemente (1) trapezartig ausge
bildet ist, und daß der Abstand der beiden Seitenwände (4)
jedes Einzelelementes (1) ausgehend von der einen Stirn
seite (5) zur anderen Stirnseite (6) hin abnimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Seitenwände (4) an ihrem dem Boden (2)
entfernt liegenden Ende eine sich in Richtung des Bodens
(2) bzw. in Richtung der Längserstreckung des von den
Einzelelementen (1) gebildeten Verwahrungselementes
verlaufende Kante (7) bilden, und daß der Abstand dieser
Kante (7) vom Boden (2) in Richtung von der einen Stirn
seite (5) zu der anderen Stirnseite (6) des Einzelelemen
tes (1) hin abnimmt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenwände (4) mit dem Boden (2)
bei jedem Einzelelement (1) jeweils einen Winkel kleiner
als 90° einschließen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (1) im Bereich
ihrer Stirnseiten (5, 6) Verbindungslaschen (14, 15)
aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Teil der Verbindungslaschen über die Außenfläche und
ein Teil der Verbindungslaschen über die Innenfläche der
Einzelelemente (1) vorsteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einzelelemente aus Stahlblech
durch Biegen hergestellt sind.
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