DE344285C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
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- DE344285C DE344285C DE1921344285D DE344285DD DE344285C DE 344285 C DE344285 C DE 344285C DE 1921344285 D DE1921344285 D DE 1921344285D DE 344285D D DE344285D D DE 344285DD DE 344285 C DE344285 C DE 344285C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/003—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Durch das Patent 341059 wird ein Sicherheitsschloß mit bartlosem Schlüssel und einer
den Riegelbart tragenden, nach Auslösen von Sperrungen im Schloßgehäuse !drehbar ge-S
lagerten Büchse geschützt, dessen kennzeichnende Merkmale darin liegen, daß die den
Schlüsselbart tragende drehbare Büchse durch ein Kupplungsorgan unter Einwirkung eines
bartlosen Schlüssels mit einer zweiten im
ίο Schloßgehäuse geführten Büchse gekuppelt
und diese zweite Büchse ihrerseits erst nach Auslösen einer Sperrvorrichtung unter gleichzeitiger
Einwirkung dieses bartlosen! Schlüssels im Schloßgehäuse gedreht werden kann.
Bei dem Patent 341059 liegen diese kennzeichnenden Merkmale der Durchbildung
eines Sicherheitsschlosses zugrunde, während nach der vorliegenden Zusatzerfindung diese
gleichen kennzeichnenden Merkmale zu einer
ao Schloßsicheruog zusammengefaßt ^werden,
welche sich ohne jede Schwierigkeit Ih jedes vorhandene Einsteckschloß einbauen läßt.
Der wesentliche Unterschied zwischen dem Erfindungsgegenstande nach dem obigen
Hauptpatent und demjenigen des vorliegenden Zusatzpatents besteht also darin, daß die
eigentliche Sehloßsicherung, anstatt mit dem Schloß selbst ein einheitliches Ganzes zu bilden,
lösbar mit demselben· verbunden ist.
Hiermit ist naturgemäß eine albweichende konstruktive Durchbildung· der die Schloßsicherung
bildenden Etemenle verbunden, vor allen Dingen des Schlüssels, da die Möglichkeit
gegeben sein muß, den Schlüssel von beiden Seiten in das Schloßgehäuse einführen zu
können. Weiter hat die Gesamtdurchbildung eine wesentliche Vereinfachung erfahren.
Auf der Zeichnung ist diese neuartige Stoßsicherung in einer beispielsweisem Ausführungsform
zur Darstellung gebracht und zeigt:
Abb, I einen Schnitt durch eine in ein gewöhnliches Einsteckschloß eingebaute Schloßsicherung
mit eingeführtem Schlüssel in der Gebrauchsstellung,
Abb. 2 den Schlüssel allein im Schnitt in der Ruhestellung und
Abb. 3 die Schlüsselsperrung im der Ruhe- ,
Stellung in der Draufsicht nach abgenommenem Schutzdeckel.
In dem Schloßgehäuse 1 wird in bekannter Weise- der Riegel 2 geführt, welcher durch die
Zuhaltung 3 in der Sperr- bzw. Offenlage gesichert wird.
Das Schloßblech 4 ist mit dem Gehäuse 1 fest verschraubt und dient als Träger der
Sperrvorrichtung, welche in der Ruhestellung die Büchse, welche mit der den Bart tragenden
Büchse gekuppelt werden kann, gegen Verdrehen sichert. Diese Sperrvorrichtung, welche in Abb. 1 im Querschnitt und in
Abb. 3 in der Draufsicht veranschaulicht ist, besteht aus einem mit dem Schloßblech 4 fest
verschraubten Gehäusekörper 5, welcher radial
angeordnete Ausbohrungen 6 besitzt, in denen
Sperrstifte 7 kolbenartig verschiebbar eingeführt sind und unter Einwirkung von ixt
denselben Ausbohrungen untergebrachten Federn 8 stehen. Die Tiefe der Ausbohrungen 6
dieser Büchse 5 und somit der Hub der Sperrstifte 7 sind nun so bemessen, daß diese Sperrstifte
7 in der Ruhelage mit ihren freien Enden in die lichte Öffnung der inneren Ausbohrung
9 der Büchse (des Gehäusekörpers) 5 eintreten. In diese Büchse 5 ist eine zweite
Büchse 10 mit geringem. Spiel eingeschoben, so daß sie darin gedreht werden kann. Diese
Büchse 10 besitzt nun ebenfalls radial angeordnete Ausbohrungen, welche sich mit denen
der Büchse 5 decken. Es dient diese Büchse 10 sowohl als Drehzapfen als auch als Kupplungsorgan
für die den Riegelbart 12 tragende Büchse 11. Zu diesem letztgenannten Zweck
ist die Büchse 10 mit beispielsweise zwei Ausbohrungen 13 versehen, in denen als Sperrorgane
Kugeln 14 gelagert sind, und es weist die den Schlüsselbart 12 tragende, lose aufgeschobene
Büchse 11 entsprechend der Anzahl der Ausbohrungen 13 Vertiefungen 15, welche
aus praktischem Gründen der ,Mpntage nutenärtig
ausgebildet sind, auf, in welche die Kugeln 14 in der Sperrstellung eingreifen.
Der bartlose Schlüssel 16 (s. Abib. 1 und 2)
besteht aus einem Gehäuse 17, in welchem ein Innenkörper 18, der, an seinem freien äußeren
Ende einen Gewindezapfen tragend, mittels einer im Schlüsselgriff 19 gegen eine Längsverschiebung
durch eine Wulst 31 gesicherten Mutter 30 in der Längsrichtung bewegt
werden kann. Bei dieser Längsverschiebung wird der Innenkörper 18 durch einen an demselben
befestigten Stift 32 und einem im Schlüsselgehäuse 17 vorgesehenen Schlitz 33
gegen Verdrehen! zum Schlüsselgehäuse gesichert. Diese Einrichtung dient gleichzeitig
als Hubbegrenzung der Längsbewegung des Innenkörpers 18. Auf der anderen Seite des
Schlüsselgehäuses 17,. sind entsprechend den
Ausbohrungen der Büchse 10 federnde Hebel 22 angeordnet, deren freien, umgebogenen, in
Aussparungen 23 des Schlüsselgehäuses 17 eintretenden Enden, den Sperrstiften 7 gegenüberstehend,
wie Abb. 2 erkennen läßt, in der Ruhestellung infolge der eigenen Federwirkung nicht über den äußeren Durchmesser des
zylindrischen Schlüsselschaftes himausragjen, dagegen, wie Abb. 1 veranschaulicht, durch
Verschieben des Innenkörpers 18 bzw. des mit demselben verbundenen Kegels 24 aus dem
Schlüsselgehäuse 17 heraustreten, hierbei die Sperrstifte 7 zurückdrängen und die Sperrung
zwischen der drehbaren Büchse 10 und der festen Büchse 5 freigeben. Um nun zu verhindern,
daß bei dem Vorschieben des Kegels 24 die freien Enden der Sperrhebel 22 von
dem ersteren abgleiten, sind in demselben Führungsrillen 34 vorgesehen. Das Schaftende
25 des Schlüssels ist zylindrisch ausgebildet und paßt mit geringem Spiel in die
Bohrung 26 der Büchse 10.
Eia Anschlag 21 des Schlüsselschaftes, welcher sich beim Einführen des Schlüssels
in eine Aussparung 20 der Hülse 10 legt, gewährleistet, daß die Aussparungen 23 des
Schlüsselgehäuses sich mit denen der Büchse 10 decken.
Das Zusammenwirken der einzelnen Elemente eines mit der Schloßsicherung nach der
vorliegenden Erfindung ausgestatteten Schlosses ist im wesentlichen die gleiche wie bei
dem Sicherheitsschloß nach dem Patent 341059, so daß es sich erübrigt, das dort Gesagte
hier zu wiederholen. Der einzige Unterschied besteht im Gebrauch des Schlüssels,
■bei welchem zur Auslösung der Schlüsselsperrung an Stelle des Hineinschiebens des
Griffes die Mutter 30 bedient wird.
Soll die vorbeschriebene Schloßsicherung in ein vorhandenes gewöhnliches Einsteckschloß
eingebaut werden, so ist es nur erforderlich, den von der Büchse 11 getragenen Bart 12
entsprechend dem Schlüsselbarte des ursprünglichen Schlosses auszubilden, die Büchse 10 in
das Schloßgehäuse einzubauen und die Schlüsselsperrung außen an das Schloßblech 4 unter
Benutzung der beigegebenen Schrauben zu befestigen.
Claims (6)
1. Sicherheitsschloß mit bartlosem Schlüssel und einer den Riegelbart tragenden,
nach Auslösen von Sperrungen im Schloßgehäuse drehbar gelagerten Büchse nach den Ansprüchen 1 'bis 4 des Patentes
341059, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung 'der Büchse (10) durch unter Federwirkung
stehende Sperrstifte (7) herbeigeführt wird, welche in einem fest angeordneten Sperrgehäuse (5) in Aussparungen
(6) kolbenartig verschiebbar eingebaut sind und in Aussparungen der Büchse (10) eingreifen.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die
Sperrstifte (7) als auch die Aussparungen der Büchse (10) radial angeordnet sind.
3. Sicherheitsschloß nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die im,Schlüsselgehäuse.(i7) untergebrachten Hebel (22) derart federnd eingebaut
sind, daß sie durch die eigene Federwirkung in der Ruhelage gehalten werden,
d. h. nicht über den äußeren Gehäusedurchmesser hinaustreten und durch die
Längsverschiebung eines im Schlüssel-
gehäuse (ι 7) eingebauten, zu einem Kegel
(24) auslaufenden Innenkörper (18) zum Ausschwingen gezwungen, d. h. in die Arbeits-,
also Entkupplungsstellung übergeführt werden.
4. Schloßsicherung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kegel (24) des verschiebbaren Innenkörpers (18) mit Führungsrillen (34) versehen
ist, um ein Ausweichen der freien Enden der Spefrhebel (22) beim Vorschieben
des Kegels (24) zu verhindern.
5. Schloßsicherung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsverschiebung des Innenkörpers (18) im Schlüsselgehäuse (17) durch eine
im Schlüsselgriff (19) gelagerte und gegen Verschiebung gesicherte Mutter (30) herbeigeführt
wird.
6. Schloßsicherung nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Innenkörper (18) bei der Längsverschiebung gegen Verdrehen zum Schlüsselgehäuse
(17) durch Stift und Schlitz gesichert wird, welche Elemente auch gleichzeitig
zur Hubbegrenzung der Längsverschiebung des Innenkörpers (18) bzw. des
Kegels (24) dienen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344285T | 1921-02-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344285C true DE344285C (de) | 1921-11-21 |
Family
ID=6251029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921344285D Expired DE344285C (de) | 1921-02-26 | 1921-02-26 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE344285C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2570572A1 (de) * | 2011-09-13 | 2013-03-20 | Krzysztof Wudarczyk | Zylinderförmiger Schlüssel |
-
1921
- 1921-02-26 DE DE1921344285D patent/DE344285C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2570572A1 (de) * | 2011-09-13 | 2013-03-20 | Krzysztof Wudarczyk | Zylinderförmiger Schlüssel |
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