DE3443378C2 - Anordnung zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell - Google Patents
Anordnung zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen GestellInfo
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Description
Die vorliegenden Erfindungen beziehen sich auf Anordnungen zur
Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw.
aus einem regalartigen Gestell entsprechend den Oberbegriffen
der Ansprüche 1 und 2.
Die Erfindung nach Anspruch 1 ermöglicht den Austausch einer
beladenen Palette gegen eine Leerpalette, während die Erfindung
nach Anspruch 2 den Austausch einer unbeladenen Palette (Leer
palette) gegen eine beladene Palette ermöglicht.
Gattungsgemäße Anordnungen sind beispielsweise aus der DE-OS 21 01 461
(vgl. Fig. 1) bekannt.
Bislang wurde gemäß internem Stand der Technik für den Fall,
daß eine von einem z. B. ferngesteuerten Gabelstapler getragene
beladene oder unbeladene Palette gegen eine unbeladene bzw. be
ladene Palette ausgewechselt werden sollte, die beladene bzw.
unbeladene von einer Stapel-Gabel getragene Palette auf einem Ablage
platz durch eine Folge von einzelnen Schritten abgestellt, die
in Verbindung mit der Darstellung aus Fig. 1 erkennbar sind.
Der bisher bekannte Wechselvorgang ist in Fig. 1 mit einem Ga
belstapler mit einer Stapel-Gabel gezeigt. Dort wird nun die beladene
oder unbeladene Palette 3, die von einer Stapel-Gabel 2 eines fernge
steuerten Gabelstaplers 1 getragen wird, auf einem Ablagestand
4 abgestellt.
Dabei wird zuerst der Gabelstapler rückwärts (d. h. bei der Dar
stellung in Fig. 1: aufwärts) bewegt, anschließend die Stapel-Gabel 2
abgesenkt und dann der Gabelstapler 1 vorwärts (d. h. bei der
Darstellung in Fig. 1: nach unten) bewegt. Hiernach wird der
Gabelstapler 1 seitlich nach links und dann wieder rückwärts
(d. h. bei der Darstellung in Fig. 1: nach oben) verfahren. Als
nächster Schritt wird die Stapel-Gabel 2 angehoben, so daß sie eine
beladene oder unbeladene Palette 5, die aufgenommen werden
soll, erfaßt. Dies bedeutet, daß der Gabelstapler zweimal vor
wärts und rückwärts sowie zweimal seitwärts verfahren werden
muß. Die Folge hiervon ist, daß der Zeitzyklus zum Auswechseln
einer Palette sehr lange ist und ein Bedarf für Stapelplätze
sowohl zum Stapeln der beladenen wie der unbeladenen Paletten
besteht. Hinzu kommt, daß im Falle des Einsatzes von fernge
steuerten Gabelstaplern auch eine Einrichtung erforderlich ist,
um eine seitliche Bewegung des Gabelstaplers auszulösen und zu
ermöglichen. Insgesamt ergibt sich, daß herkömmliche Anordnun
gen zum Palettenwechsel bei Gabelstaplern wirtschaftliche Nach
teile im Hinblick auf den erforderlichen Arbeitsplatzbedarf und
die nötige Ausrüstung aufweisen.
Ausgehend von dem obengenannten Stand der Technik nach der DE-
OS 21 01 461 liegt den Erfindungen die Aufgabe zugrunde, ver
besserte Anordnungen zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme
an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell zu
schaffen, bei denen ein rascheres Ausführen des Paletten
wechsels ohne seitliches Verfahren sowie mehrmaliges Vor- und
Zurückfahren des Gabelstaplers ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird zum einen durch die Erfindung nach Anspruch
1 und zum anderen durch die Erfindung nach Anspruch 2 gelöst.
Durch die Erfindungen werden Anordnungen offenbart, welche die
weiter oben aufgezeigten Nachteile bekannter Anordnungen ver
meiden und die es ermöglichen, eine beladene Palette gegen eine
Leerpalette bzw. eine Leerpalette gegen eine beladene Palette
auszuwechseln und dabei nur eine Vorwärts- und eine Rückwärts
bewegung des Gabelstaplers sowie vertikale Bewegungen seiner
Stapel-Gabeln durchzuführen. Ein seitliches Verfahren des Gabelstap
lers ist nicht mehr nötig, weshalb auch die entsprechenden Ein
richtungen für ein seitliches Verfahren des Gabelstaplers bzw.
entsprechende Steuerungseinrichtungen (bei Fernsteuerung) und
auch der damit verbundene Platzbedarf beim Arbeiten entfallen.
Die Erfindungen werden nachfolgend anhand der Zeichnung im
Prinzip beispielshalber erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung (in Drauf
sicht) zur Erklärung eines herkömm
lichen Verfahrens zum Auswechseln von
Paletten;
Fig. 2 bis Fig. 5 stellen die Anordnung nach Anspruch 1
dar, wobei eine beladene Palette, die
von einem Gabelstapler getragen wird,
gegen eine Leerpalette ausgewechselt
wird, wobei
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht,
Fig. 3 eine seitliche Detaildarstellung
(vergrößert) zur Illustration der Auf
nahme einer Leerpalette zeigt,
Fig. 4 eine seitliche Detaildarstellung
(vergrößert) zur Illustration des Aus
wechselns einer Leerpalette gegen eine
beladene Palette und
Fig. 5 eine Vorderansicht eines Verbindungs
gliedes zeigt.
Fig. 6, 7 und 8 zeigen den Fig. 3, 4 und 5 analoge
Darstellungen einer zweiten Ausfüh
rungsform zu der in den Fig. 3 bis 5
gezeigten Anordnung;
Fig. 9, 10 und 11 stellen die Anordnung nach Anspruch 2
dar, die für den Fall vorgesehen ist,
bei dem eine Leerpalette, die von ei
nem Gabelstapler getragen wird, gegen
eine beladene Palette ausgewechselt werden
soll, wobei
Fig. 9 eine schematische Seitendarstellung
hiervon zeigt; die
Fig. 10 und 11 zeigen seitliche Teilansichten
(vergrößert) zur Darstellung des Aus
wechselns einer Leerpalette gegen eine
beladene Palette.
Bei der Darstellung in den Figuren, bei der zunächst auf die
nach Fig. 2 Bezug genommen wird, sind zwei vertikal voneinander
beabstandete Stapel-Gabeln 7 und 8 gezeigt, die so eingerichtet und
ausgelegt sind, daß sie gemeinsam angehoben oder abgesenkt wer
den können, und die auf der Rückseite eines Gabelstaplers 6 be
festigt sind. Die obere Stapel-Gabel 7 trägt eine beladene Palette 9.
Eine Paletten-Auswechseleinrichtung, die in Fig. 2 ganz allge
mein mit dem Bezugszeichen 10 versehen ist, trägt eine beladene
Palette und weist vier stationäre Säulen 12 mit quadratischem
oder rechteckigem Querschnitt auf, um die rechten und linken
Seiten einer Palette (in bezug auf die Richtung, in welcher
eine Stapel-Gabel in eine zu entladende Palette 11 eingeführt wird)
abzustützen.
Wie in den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, ist ein
Hebel 13 drehbar über einen Bolzen 14 an dem oberen Ab
schnitt jeder Säule 12 so angebracht, daß er in einer
vertikalen Ebene über Anlagekontakt durch eine entla
dene Palette verschwenkt werden kann wenn diese
angehoben wird. Ein Palettenstützglied 15 ist eben
falls verschwenkbar mit einem Stift 16 an der Säule 12
befestigt und vom Hebel 13 vertikal in einem geeigneten
Abstand entfernt angeordnet. Das Stützglied 15 weist
eine horizontale obere Oberfläche 19 auf, welche die
Leerpalette 11 abstützt, wenn das Stützglied 15 gegen
einen Anschlag 18 unter der Einwirkung einer Feder 17
angedrückt wird, und ferner weist das Stützglied 15 auch
eine untere geneigte Fläche 20 auf. Wenn das Stützglied
15 im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird derart, daß die
untere geneigte Fläche 20 in eine vertikale Position
kommt und gehalten wird, dann befindet sich diese geneig
te Fläche 20 in einer Lage, die nur wenig von der innen
liegenden Oberfläche 21 der betreffenden Säule 12 ent
fernt ist (vgl. Fig. 4).
Ein Verbindungsglied 22 in Form einer Platte ist verti
kal verschieblich gelagert und geführt in unmittelbarer
Nähe von sowie längs der inneren Oberfläche 21 der Säule
12; der Hebel 13 erstreckt sich durch einen oberen läng
lichen Schlitz 23 des Verbindungsgliedes 22, während das
Stützglied 15 sich durch einen unteren länglichen Schlitz
24 des Verbindungsgliedes 22 hindurch erstreckt. Das Ver
bindungsglied 22 befindet sich mit dem Hebel 13 so
in Eingriff, daß es von dem Hebel 13 getragen wird.
Dabei wird der Hebel 13 mit der Kraft einer Feder o. ä.
beaufschlagt, wobei diese Feder o. ä. so ausgebildet und
aufgebaut ist, daß der Hebel 13 um etwa 30° relativ zur
Horizontalen nach unten geneigt verläuft, wenn er mit
dem Verbindungsglied 22 in Anschlag gebracht ist. Wie im
folgenden noch näher zu beschreiben sein wird, wird das
Verbindungsglied 22 dann, wenn die Leerpalette 11
so angehoben wird, daß sie den Hebel 13 nach oben drückt,
ebenfalls gleichzeitig so angehoben, daß die untere Kante
25 des unteren, vertikalen, länglichen Schlitzes 24 in
Anlage mit dem Palettenstützglied 15 gelangt, wodurch dann
das Stützglied 15 im Gegenuhrzeigersinn gegen die Kraft
der Feder 17 verdreht wird. Sobald die untere geneigte
Fläche 20 des Palettenstützgliedes 15 in ihre vertikale
Lage gebracht ist, kommt der untere Abschnitt 26 des
Verbindungsgliedes 22 außer Eingriff mit der unteren
schrägen Fläche 20, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist,
so daß der untere Abschnitt 26 und die untere geneigte
Fläche 20 unter der Einwirkung der Kraft der Feder 17 ge
geneinandergepreßt werden und hierdurch eine Reibkraft
erzeugt wird. Als Folge hiervon verbleibt das Verbindungs
glied 22, noch nachdem Leerpalette 11 von dem
Hebel 13 abgehoben ist, in der angehobenen Position und
der Hebel 13 verbleibt in dem oberen vertikalen längli
chen Schlitz 23 der Verbindungsplatte 22 in einer mittle
ren Lage.
Wenn die beladene Palette 9, die von dem Gabelstapler 6
getragen wird, durch eine Leerpalette 11 ersetzt
werden soll, wird die Leerpalette 11 zuerst auf
den Palettenstützgliedern 15 der Paletten-Auswechselein
richtung 10 abgestellt und dann der Gabelstapler 6 rück
wärts so bewegt, daß die untere Gabel 8 in die
Leerpalette 11 eingeführt wird. In diesem Fall befindet sich
die beladene Palette 9 oberhalb des Hebels 13. Hiernach
werden die beiden Stapel-Gabeln 7 und 8 so angehoben, daß die
Leerpalette 11 in Anlage mit den Hebeln 13 kommt und
diese dazu bringt, daß sie sich nach oben anstellen,
während die Verbindungsglieder 22 ihre jeweiligen Palet
tenstützglieder 15 zu einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn
bzw. nach oben veranlassen. Wenn die unteren geneigten
Flächen 20 der Palettenstützglieder 15 in ihre vertikale
Lage gebracht und in Berührung mit den unteren Abschnit
ten 26 der Verbindungsglieder 22 gebracht sind, wird die
Anhebebewegung der Stapel-Gabeln 7 und 8 abgestoppt. Danach wer
den die Stapel-Gabeln 7 und 8 abgesenkt, so daß die Leer
palette 11 unter die Palettenstützglieder 15 abgesenkt
wird, wodurch die beladene Palette 9 in Anlage mit den
Hebeln 13 gelangt und diese veranlaßt, sich nach unten
zu neigen bzw. im Uhrzeigersinn zu verdrehen. Gleichzeitig
werden die Verbindungsglieder 22 abgesenkt, so daß ihre
unteren Abschnitte 26 von den unteren geneigten Flächen
20 der Stützglieder 15 abgefahren werden. Als Ergebnis
hiervon werden die Stützglieder 15 abgesenkt und gelangen
in Anlage zu den Anschlägen 18 und die oberen horizonta
len Oberflächen 19 der Palettenstützglieder 15 tragen
die beladene Palette 9. Hiernach wird der Gabelstapler
6 so vorwärtsbewegt, daß die beladene Palette 9 von der Stapel-Gabel
7 abgenommen wird und auf der Paletten-Auswechsel
einrichtung 10 verbleibt, während die Leerpalette
11 durch die Stapel-Gabel 8 aufgenommen und aus der Paletten-
Auswechseleinrichtung 10 herausbewegt wird.
Die Darstellungen in den Fig. 6, 7 und 8 zeigen eine ande
re Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 1. Ein Leerpaletten-Stütz
glied 15a ist horizontal verschieblich gelagert und wird
von einem Führungsblock 27 geführt, der wiederum an
einer Säule 12 befestigt ist. Eine Verbindungsstange 29
ist mittels eines Stiftes 28 an der Säule 12 in einer
Lage oberhalb des Stützgliedes 15a verschwenkbar ange
ordnet und weist eine längliche Öffnung (Schlitz) 30 auf,
die im unteren Endabschnitt der Verbindungsstange 29 aus
gebildet ist und in die, in ihr gleitend verschwenkbar,
ein Stift 31 eingreift, der von dem Stützglied 15a vor
steht. Eine Schraubenfeder 32 (oder eine andere geeignete
Feder, etwa eine Schneckenfeder) ist außen um das Stütz
glied 15a zwischen dem Führungsblock 27 und der Verbin
dungsstange 29 so angebracht, daß die Verbindungsstange
29 in Normallage gegen den (in Fig 6 rechts gezeichneten)
Führungsblock 27 angedrückt und entsprechend das Stütz
glied 15a im Normalzustand in eine Stellung zur Abstützung
einer Leerpalette gedrückt wird.
Ein L-förmiger Hebel 13a ist an der Stelle seines Ver
drehzapfens 14 abgeknickt und mit einem horizontalen
Bügel 33 versehen, der am unteren Ende des L-förmigen
Hebels 13a angebracht ist und in Berührkontakt mit dem
oberen Ende der Verbindungsstange 29 steht. Eine Zwi
schenplatte 34 ist vertikal verschieblich zwischen der
inneren Oberfläche 21 der Säule 12 und dem rechten Füh
rungsblock 27 zwischengeschaltet (vgl. Fig. 6). Wie am
besten in Fig. 8 gezeigt, weist die Zwischenplatte 34
eine längliche Öffnung 35 auf, in die das Stützglied 15a
eingreift. Die untere Kante der länglichen Öffnung 35
der Zwischenplatte 34 befindet sich in ihrer Normallage
unter der Einwirkung einer Feder 36 in Anlage mit dem
Stützglied 15a. Unter diesen Bedingungen befindet sich
das obere Ende der Zwischenplatte 34 mit der unteren
Oberfläche des Hebels 13a in Berührung, so daß der L-
förmige Hebel 13a (d. h. der längere Hebelabschnitt des
Hebels 13a) in horizontaler Lange gehalten wird (vgl.
Fig. 6).
Wie im Falle des ersten Ausführungsbeispiels, das weiter
oben geschildert wurde, wird dann, wenn die Stapel-Gabel 8 an
gehoben wird, so daß eine Leerpalette 11 angehoben wird
und mit dem Hebel 13a in Berührung kommt, dieser Hebel
nach oben in eine geneigte Position verschenkt (vgl.
Fig. 7). Der horizontale Bügel 33 des L-förmigen Hebels
13a bewirkt dann, daß die Verbindungsstange 29 im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird, wodurch das Stützglied 15a
gegen die Wirkung der Feder 32 zurückgezogen wird. Wenn
das vordere Ende des Stützgliedes 15a aus der länglichen
Öffnung 35 der Zwischenplatte 34 herausgezogen wird, wird
die Zwischenplatte 34 unter Einwirkung einer Feder 36 nach
oben gedrückt, so daß der untere Abschnitt 37 der Zwi
schenplatte 34 mit dem vorderen Ende des Stützgliedes
15a in Berührungskontakt kommt, wodurch das Stützglied
15a in seiner Lage stationär gehalten wird. Wenn die Stapel-Gabeln
7 und 8 abgesenkt werden, so daß die Leerpalette
11 unter die Lage des Stützgliedes 15a gesenkt wird,
drückt die beladene Palette 9 den Hebel 13a nach unten,
so daß die Stützplatte 34 ebenfalls nach unten bewegt
wird. Wenn der untere Abschnitt 37 der Zwischenplatte
34 von dem vorderen Ende des Stützgliedes 15a weg bewegt
ist, ist der horizontale Bügel 33 angehoben und außer
Kontakt mit der Führungsstange 29. Als Ergebnis hiervon
wird das Stützglied 15a unter Einwirkung der Kraft der
Feder 32 nach vorne gedrückt und bildet eine Abstützung
für die beladene Palette 9, die abgesenkt wird, aus. In
Übereinstimmung mit der geschilderten Ausführungsform
wirken somit die Verbindungsstange 29 und die Zwischen
platte 34 so gegenseitig zusammen, daß sie die Funktion
des Verbindungsgliedes 22 aus dem erstgenannten Aus
führungsbeispiel erfüllen.
Im folgenden wird die Erfindung nach Anspruch 2
beschrieben. Zunächst sei
auf die Fig. 9 Bezug genommen, in der ein Gabelstapler
6 gezeigt ist, der zwei vertikal voneinander beabstandete Stapel-Gabeln
7 und 8 aufweist, die gemein
sam angehoben oder abgesenkt werden können. Die obere Stapel-Gabel
7 wird die beladene Palette 9 tragen. Eine Paletten-Aus
wechseleinrichtung 10′ dieser Ausführungsform trägt
die beladene Palette,
und sie weist vier feste, stationäre Säulen
12′ zur Aufnahme der rechten und linken Seiten einer
Palette (in bezug auf die Richtung der Einführung der Gabel in die Pa
lette) auf.
Wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt ist, ist ein Stützglied
15 vorgesehen, das die beladene Palette 9 aufnimmt; die
ses Stützglied ist mittels eines Stiftes 16′ am oberen
Abschnitt jeder Säule 12′ derart gelagert, daß das Stütz
glied 15′ in einer vertikalen Ebene verschwenkt werden
kann. Das Stützglied 15′ wird in seiner Normalstellung
gegen einen Anschlag 18′ unter Wirkung der Kraft einer
Feder 17′ angedrückt. Unter diesen Bedingungen wird die
beladene Palette 9 auf der horizontalen Ebene 19′ des
Stützgliedes 15′ aufgenommen. Wenn der Gabelstapler 6,
dessen untere Stapel-Gabel 8 eine Leerpalette 11′ trägt, rück
wärts, wie durch einen Pfeil in Fig. 9 dargestellt, so
bewegt wird, daß die obere Stapel-Gabel 7 in die beladene Pa
lette 9 eingeführt wird und wenn hiernach die Stapel-Gabeln 7
und 8 angehoben werden, dann wird die beladene Palette
9 auf die obere Stapel-Gabel des Gabelstaplers 6 aufgeladen.
Dabei kommt die Leerpalette 11 mit der unteren geneigten
Oberfläche 20′ des Stützgliedes 15′ in Berührkontakt, so
daß das Stützglied 15′ im Gegenuhrzeigersinn bzw. nach
oben verschwenkt wird (vgl. Fig. 10). Wenn die Leerpalette
11′ die vorderen bzw. Frontenden der Stützglieder 15
passiert hat, werden diese im Uhrzeigersinn bzw. nach un
ten verschwenkt und kommen mit den Anschlägen 18′ in
Anlagekontakt. Hiernach werden die Stapel-Gabeln 7 und 8 wieder
abgesenkt, so daß die Leerpalette 11′ auf die Stützglie
der 15′ aufgelegt wird (vgl. Fig. 11). Wenn der Gabel
stapler 6 nun vorwärtsbewegt wird, verbleibt die Leer
palette 11′ auf der Paletten-Auswechseleinrichtung 10′,
während die beladene Palette 9 von dem Gabelstapler 6
mitgenommen wird.
Claims (2)
1. Anordnung zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein
regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell mit einem Ga
belstapler mit zwei vertikal voneinander beabstandeten Stapel
gabeln, die gleichzeitig angehoben oder abgesenkt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß das regalartige
Gestell Säulen (12) aufweist, die horizontal so beabstandet
sind, daß die Ein- bzw. Ausfahr- und Hebe- bzw. Senkbewegung einer
von den Stapel-Gabeln (7; 8) getragenen Palette (9, 11) möglich
ist, wobei an jeder Säule (12) ein Palettenstützglied (15;
15a), das unter Wirkung einer Feder (17; 32) vorgespannt in
Richtung auf ein Einschwenken in eine Paletten-Trageposition
innerhalb des Bereiches der Hebe- und Senkbewegung aus einer
mittels einer anhebbaren Palette zurückgeschobenen Stellung
außerhalb des Bereiches der Hebe- und Senkbewegung der Paletten
heraus bewegbar ist, und an jeder Säule (12) oberhalb des Pa
lettenstützgliedes (15; 15a) ein um einen Abstand kleiner als
der Vertikalabstand zwischen den Stapel-Gabeln (7, 8) des Gabelstap
lers angeordneter, in den Bereich der Hebe- und Senkbewegung
der Paletten ein- und ausführbarer Hebel (13; 13a) verschwenk
bar befestigt sind und wobei ein Verbindungsglied (22; 29) mit
einer oder mehreren länglichen Öffnung(en) (23, 24; 35), in die
der Hebel (13; 13a) sowie das Palettenstützglied (15; 15a) ein
greifen, vertikal verschiebbar angeordnet ist, und daß das Ver
bindungsglied (22; 29), wenn der Hebel (13; 13a) durch Kontakt
mit einer Leerpalette (11) nach oben verschwenkt wird, anhebbar
und dadurch das Palettenstützglied (15; 15a) in seine zurückge
zogene Stellung überführbar ist, wobei das Verbindungsglied
(22; 29) infolge seines Druckkontaktes mit dem Palettenstütz
glied (15; 15a) in seiner angehobenen Lage haltbar ist, während
bei einem Verschwenken des angehobenen Hebels (13; 13a) nach
unten durch Absenken einer beladenen Palette (9) das Paletten
stützglied (15; 15a) wieder in seine Paletten-Trageposition
rückführbar ist, so daß eine beladene Palette, die von der obe
ren Stapelgabel getragen wird, abgeladen und von der unteren
Stapelgabel eine Leerpalette aufgenommen wird.
2. Anordnung zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein
regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell mit einem Ga
belstapler mit zwei vertikal voneinander beabstandeten Stapel
gabeln, die gleichzeitig angehoben oder abgesenkt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß das regalartige
Gestell Säulen (12) aufweist, die horizontal so beabstandet
sind, daß die Ein- bzw. Ausfahr- und Hebe- bzw. Senkbewegung einer
von einer Stapel-Gabel (7) getragenen Leerpalette (11′) möglich
ist, wobei an jeder Säule (12) ein Palettenstützglied (15′),
das in Richtung auf ein Einschwenken in eine Paletten-Tragepo
sition innerhalb des Bereichs der Hebe- und Senkbewegung aus
einer mittels einer anhebbaren Palette zurückgeschobenen Stel
lung außerhalb des Bereichs der Hebe- und Senkbewegung der
Leerpalette (11′) unter Wirkung einer Feder vorgespannt ist,
verschwenkbar befestigt ist, so daß eine unbeladene Palette,
die von der unteren Stapelgabel getragen wird, abgeladen und
von der oberen Stapelgabel eine beladene Palette aufgenommen
wird.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP18207883U JPS6090221U (ja) | 1983-11-28 | 1983-11-28 | パレツト交換装置 |
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Family
ID=26501010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3443378A Expired - Fee Related DE3443378C2 (de) | 1983-11-28 | 1984-11-28 | Anordnung zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell |
Country Status (3)
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