DE3443378C2 - Anordnung zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell - Google Patents

Anordnung zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell

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Description

Die vorliegenden Erfindungen beziehen sich auf Anordnungen zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell entsprechend den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 2.
Die Erfindung nach Anspruch 1 ermöglicht den Austausch einer beladenen Palette gegen eine Leerpalette, während die Erfindung nach Anspruch 2 den Austausch einer unbeladenen Palette (Leer­ palette) gegen eine beladene Palette ermöglicht.
Gattungsgemäße Anordnungen sind beispielsweise aus der DE-OS 21 01 461 (vgl. Fig. 1) bekannt.
Bislang wurde gemäß internem Stand der Technik für den Fall, daß eine von einem z. B. ferngesteuerten Gabelstapler getragene beladene oder unbeladene Palette gegen eine unbeladene bzw. be­ ladene Palette ausgewechselt werden sollte, die beladene bzw. unbeladene von einer Stapel-Gabel getragene Palette auf einem Ablage­ platz durch eine Folge von einzelnen Schritten abgestellt, die in Verbindung mit der Darstellung aus Fig. 1 erkennbar sind. Der bisher bekannte Wechselvorgang ist in Fig. 1 mit einem Ga­ belstapler mit einer Stapel-Gabel gezeigt. Dort wird nun die beladene oder unbeladene Palette 3, die von einer Stapel-Gabel 2 eines fernge­ steuerten Gabelstaplers 1 getragen wird, auf einem Ablagestand 4 abgestellt.
Dabei wird zuerst der Gabelstapler rückwärts (d. h. bei der Dar­ stellung in Fig. 1: aufwärts) bewegt, anschließend die Stapel-Gabel 2 abgesenkt und dann der Gabelstapler 1 vorwärts (d. h. bei der Darstellung in Fig. 1: nach unten) bewegt. Hiernach wird der Gabelstapler 1 seitlich nach links und dann wieder rückwärts (d. h. bei der Darstellung in Fig. 1: nach oben) verfahren. Als nächster Schritt wird die Stapel-Gabel 2 angehoben, so daß sie eine beladene oder unbeladene Palette 5, die aufgenommen werden soll, erfaßt. Dies bedeutet, daß der Gabelstapler zweimal vor­ wärts und rückwärts sowie zweimal seitwärts verfahren werden muß. Die Folge hiervon ist, daß der Zeitzyklus zum Auswechseln einer Palette sehr lange ist und ein Bedarf für Stapelplätze sowohl zum Stapeln der beladenen wie der unbeladenen Paletten besteht. Hinzu kommt, daß im Falle des Einsatzes von fernge­ steuerten Gabelstaplern auch eine Einrichtung erforderlich ist, um eine seitliche Bewegung des Gabelstaplers auszulösen und zu ermöglichen. Insgesamt ergibt sich, daß herkömmliche Anordnun­ gen zum Palettenwechsel bei Gabelstaplern wirtschaftliche Nach­ teile im Hinblick auf den erforderlichen Arbeitsplatzbedarf und die nötige Ausrüstung aufweisen.
Ausgehend von dem obengenannten Stand der Technik nach der DE- OS 21 01 461 liegt den Erfindungen die Aufgabe zugrunde, ver­ besserte Anordnungen zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell zu schaffen, bei denen ein rascheres Ausführen des Paletten­ wechsels ohne seitliches Verfahren sowie mehrmaliges Vor- und Zurückfahren des Gabelstaplers ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird zum einen durch die Erfindung nach Anspruch 1 und zum anderen durch die Erfindung nach Anspruch 2 gelöst.
Durch die Erfindungen werden Anordnungen offenbart, welche die weiter oben aufgezeigten Nachteile bekannter Anordnungen ver­ meiden und die es ermöglichen, eine beladene Palette gegen eine Leerpalette bzw. eine Leerpalette gegen eine beladene Palette auszuwechseln und dabei nur eine Vorwärts- und eine Rückwärts­ bewegung des Gabelstaplers sowie vertikale Bewegungen seiner Stapel-Gabeln durchzuführen. Ein seitliches Verfahren des Gabelstap­ lers ist nicht mehr nötig, weshalb auch die entsprechenden Ein­ richtungen für ein seitliches Verfahren des Gabelstaplers bzw. entsprechende Steuerungseinrichtungen (bei Fernsteuerung) und auch der damit verbundene Platzbedarf beim Arbeiten entfallen.
Die Erfindungen werden nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielshalber erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung (in Drauf­ sicht) zur Erklärung eines herkömm­ lichen Verfahrens zum Auswechseln von Paletten;
Fig. 2 bis Fig. 5 stellen die Anordnung nach Anspruch 1 dar, wobei eine beladene Palette, die von einem Gabelstapler getragen wird, gegen eine Leerpalette ausgewechselt wird, wobei
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht,
Fig. 3 eine seitliche Detaildarstellung (vergrößert) zur Illustration der Auf­ nahme einer Leerpalette zeigt,
Fig. 4 eine seitliche Detaildarstellung (vergrößert) zur Illustration des Aus­ wechselns einer Leerpalette gegen eine beladene Palette und
Fig. 5 eine Vorderansicht eines Verbindungs­ gliedes zeigt.
Fig. 6, 7 und 8 zeigen den Fig. 3, 4 und 5 analoge Darstellungen einer zweiten Ausfüh­ rungsform zu der in den Fig. 3 bis 5 gezeigten Anordnung;
Fig. 9, 10 und 11 stellen die Anordnung nach Anspruch 2 dar, die für den Fall vorgesehen ist, bei dem eine Leerpalette, die von ei­ nem Gabelstapler getragen wird, gegen eine beladene Palette ausgewechselt werden soll, wobei
Fig. 9 eine schematische Seitendarstellung hiervon zeigt; die
Fig. 10 und 11 zeigen seitliche Teilansichten (vergrößert) zur Darstellung des Aus­ wechselns einer Leerpalette gegen eine beladene Palette.
Bei der Darstellung in den Figuren, bei der zunächst auf die nach Fig. 2 Bezug genommen wird, sind zwei vertikal voneinander beabstandete Stapel-Gabeln 7 und 8 gezeigt, die so eingerichtet und ausgelegt sind, daß sie gemeinsam angehoben oder abgesenkt wer­ den können, und die auf der Rückseite eines Gabelstaplers 6 be­ festigt sind. Die obere Stapel-Gabel 7 trägt eine beladene Palette 9. Eine Paletten-Auswechseleinrichtung, die in Fig. 2 ganz allge­ mein mit dem Bezugszeichen 10 versehen ist, trägt eine beladene Palette und weist vier stationäre Säulen 12 mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt auf, um die rechten und linken Seiten einer Palette (in bezug auf die Richtung, in welcher eine Stapel-Gabel in eine zu entladende Palette 11 eingeführt wird) abzustützen.
Wie in den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, ist ein Hebel 13 drehbar über einen Bolzen 14 an dem oberen Ab­ schnitt jeder Säule 12 so angebracht, daß er in einer vertikalen Ebene über Anlagekontakt durch eine entla­ dene Palette verschwenkt werden kann wenn diese angehoben wird. Ein Palettenstützglied 15 ist eben­ falls verschwenkbar mit einem Stift 16 an der Säule 12 befestigt und vom Hebel 13 vertikal in einem geeigneten Abstand entfernt angeordnet. Das Stützglied 15 weist eine horizontale obere Oberfläche 19 auf, welche die Leerpalette 11 abstützt, wenn das Stützglied 15 gegen einen Anschlag 18 unter der Einwirkung einer Feder 17 angedrückt wird, und ferner weist das Stützglied 15 auch eine untere geneigte Fläche 20 auf. Wenn das Stützglied 15 im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird derart, daß die untere geneigte Fläche 20 in eine vertikale Position kommt und gehalten wird, dann befindet sich diese geneig­ te Fläche 20 in einer Lage, die nur wenig von der innen­ liegenden Oberfläche 21 der betreffenden Säule 12 ent­ fernt ist (vgl. Fig. 4).
Ein Verbindungsglied 22 in Form einer Platte ist verti­ kal verschieblich gelagert und geführt in unmittelbarer Nähe von sowie längs der inneren Oberfläche 21 der Säule 12; der Hebel 13 erstreckt sich durch einen oberen läng­ lichen Schlitz 23 des Verbindungsgliedes 22, während das Stützglied 15 sich durch einen unteren länglichen Schlitz 24 des Verbindungsgliedes 22 hindurch erstreckt. Das Ver­ bindungsglied 22 befindet sich mit dem Hebel 13 so in Eingriff, daß es von dem Hebel 13 getragen wird. Dabei wird der Hebel 13 mit der Kraft einer Feder o. ä. beaufschlagt, wobei diese Feder o. ä. so ausgebildet und aufgebaut ist, daß der Hebel 13 um etwa 30° relativ zur Horizontalen nach unten geneigt verläuft, wenn er mit dem Verbindungsglied 22 in Anschlag gebracht ist. Wie im folgenden noch näher zu beschreiben sein wird, wird das Verbindungsglied 22 dann, wenn die Leerpalette 11 so angehoben wird, daß sie den Hebel 13 nach oben drückt, ebenfalls gleichzeitig so angehoben, daß die untere Kante 25 des unteren, vertikalen, länglichen Schlitzes 24 in Anlage mit dem Palettenstützglied 15 gelangt, wodurch dann das Stützglied 15 im Gegenuhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 17 verdreht wird. Sobald die untere geneigte Fläche 20 des Palettenstützgliedes 15 in ihre vertikale Lage gebracht ist, kommt der untere Abschnitt 26 des Verbindungsgliedes 22 außer Eingriff mit der unteren schrägen Fläche 20, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, so daß der untere Abschnitt 26 und die untere geneigte Fläche 20 unter der Einwirkung der Kraft der Feder 17 ge­ geneinandergepreßt werden und hierdurch eine Reibkraft erzeugt wird. Als Folge hiervon verbleibt das Verbindungs­ glied 22, noch nachdem Leerpalette 11 von dem Hebel 13 abgehoben ist, in der angehobenen Position und der Hebel 13 verbleibt in dem oberen vertikalen längli­ chen Schlitz 23 der Verbindungsplatte 22 in einer mittle­ ren Lage.
Wenn die beladene Palette 9, die von dem Gabelstapler 6 getragen wird, durch eine Leerpalette 11 ersetzt werden soll, wird die Leerpalette 11 zuerst auf den Palettenstützgliedern 15 der Paletten-Auswechselein­ richtung 10 abgestellt und dann der Gabelstapler 6 rück­ wärts so bewegt, daß die untere Gabel 8 in die Leerpalette 11 eingeführt wird. In diesem Fall befindet sich die beladene Palette 9 oberhalb des Hebels 13. Hiernach werden die beiden Stapel-Gabeln 7 und 8 so angehoben, daß die Leerpalette 11 in Anlage mit den Hebeln 13 kommt und diese dazu bringt, daß sie sich nach oben anstellen, während die Verbindungsglieder 22 ihre jeweiligen Palet­ tenstützglieder 15 zu einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn bzw. nach oben veranlassen. Wenn die unteren geneigten Flächen 20 der Palettenstützglieder 15 in ihre vertikale Lage gebracht und in Berührung mit den unteren Abschnit­ ten 26 der Verbindungsglieder 22 gebracht sind, wird die Anhebebewegung der Stapel-Gabeln 7 und 8 abgestoppt. Danach wer­ den die Stapel-Gabeln 7 und 8 abgesenkt, so daß die Leer­ palette 11 unter die Palettenstützglieder 15 abgesenkt wird, wodurch die beladene Palette 9 in Anlage mit den Hebeln 13 gelangt und diese veranlaßt, sich nach unten zu neigen bzw. im Uhrzeigersinn zu verdrehen. Gleichzeitig werden die Verbindungsglieder 22 abgesenkt, so daß ihre unteren Abschnitte 26 von den unteren geneigten Flächen 20 der Stützglieder 15 abgefahren werden. Als Ergebnis hiervon werden die Stützglieder 15 abgesenkt und gelangen in Anlage zu den Anschlägen 18 und die oberen horizonta­ len Oberflächen 19 der Palettenstützglieder 15 tragen die beladene Palette 9. Hiernach wird der Gabelstapler 6 so vorwärtsbewegt, daß die beladene Palette 9 von der Stapel-Gabel 7 abgenommen wird und auf der Paletten-Auswechsel­ einrichtung 10 verbleibt, während die Leerpalette 11 durch die Stapel-Gabel 8 aufgenommen und aus der Paletten- Auswechseleinrichtung 10 herausbewegt wird.
Die Darstellungen in den Fig. 6, 7 und 8 zeigen eine ande­ re Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 1. Ein Leerpaletten-Stütz­ glied 15a ist horizontal verschieblich gelagert und wird von einem Führungsblock 27 geführt, der wiederum an einer Säule 12 befestigt ist. Eine Verbindungsstange 29 ist mittels eines Stiftes 28 an der Säule 12 in einer Lage oberhalb des Stützgliedes 15a verschwenkbar ange­ ordnet und weist eine längliche Öffnung (Schlitz) 30 auf, die im unteren Endabschnitt der Verbindungsstange 29 aus­ gebildet ist und in die, in ihr gleitend verschwenkbar, ein Stift 31 eingreift, der von dem Stützglied 15a vor­ steht. Eine Schraubenfeder 32 (oder eine andere geeignete Feder, etwa eine Schneckenfeder) ist außen um das Stütz­ glied 15a zwischen dem Führungsblock 27 und der Verbin­ dungsstange 29 so angebracht, daß die Verbindungsstange 29 in Normallage gegen den (in Fig 6 rechts gezeichneten) Führungsblock 27 angedrückt und entsprechend das Stütz­ glied 15a im Normalzustand in eine Stellung zur Abstützung einer Leerpalette gedrückt wird.
Ein L-förmiger Hebel 13a ist an der Stelle seines Ver­ drehzapfens 14 abgeknickt und mit einem horizontalen Bügel 33 versehen, der am unteren Ende des L-förmigen Hebels 13a angebracht ist und in Berührkontakt mit dem oberen Ende der Verbindungsstange 29 steht. Eine Zwi­ schenplatte 34 ist vertikal verschieblich zwischen der inneren Oberfläche 21 der Säule 12 und dem rechten Füh­ rungsblock 27 zwischengeschaltet (vgl. Fig. 6). Wie am besten in Fig. 8 gezeigt, weist die Zwischenplatte 34 eine längliche Öffnung 35 auf, in die das Stützglied 15a eingreift. Die untere Kante der länglichen Öffnung 35 der Zwischenplatte 34 befindet sich in ihrer Normallage unter der Einwirkung einer Feder 36 in Anlage mit dem Stützglied 15a. Unter diesen Bedingungen befindet sich das obere Ende der Zwischenplatte 34 mit der unteren Oberfläche des Hebels 13a in Berührung, so daß der L- förmige Hebel 13a (d. h. der längere Hebelabschnitt des Hebels 13a) in horizontaler Lange gehalten wird (vgl. Fig. 6).
Wie im Falle des ersten Ausführungsbeispiels, das weiter oben geschildert wurde, wird dann, wenn die Stapel-Gabel 8 an­ gehoben wird, so daß eine Leerpalette 11 angehoben wird und mit dem Hebel 13a in Berührung kommt, dieser Hebel nach oben in eine geneigte Position verschenkt (vgl. Fig. 7). Der horizontale Bügel 33 des L-förmigen Hebels 13a bewirkt dann, daß die Verbindungsstange 29 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wodurch das Stützglied 15a gegen die Wirkung der Feder 32 zurückgezogen wird. Wenn das vordere Ende des Stützgliedes 15a aus der länglichen Öffnung 35 der Zwischenplatte 34 herausgezogen wird, wird die Zwischenplatte 34 unter Einwirkung einer Feder 36 nach oben gedrückt, so daß der untere Abschnitt 37 der Zwi­ schenplatte 34 mit dem vorderen Ende des Stützgliedes 15a in Berührungskontakt kommt, wodurch das Stützglied 15a in seiner Lage stationär gehalten wird. Wenn die Stapel-Gabeln 7 und 8 abgesenkt werden, so daß die Leerpalette 11 unter die Lage des Stützgliedes 15a gesenkt wird, drückt die beladene Palette 9 den Hebel 13a nach unten, so daß die Stützplatte 34 ebenfalls nach unten bewegt wird. Wenn der untere Abschnitt 37 der Zwischenplatte 34 von dem vorderen Ende des Stützgliedes 15a weg bewegt ist, ist der horizontale Bügel 33 angehoben und außer Kontakt mit der Führungsstange 29. Als Ergebnis hiervon wird das Stützglied 15a unter Einwirkung der Kraft der Feder 32 nach vorne gedrückt und bildet eine Abstützung für die beladene Palette 9, die abgesenkt wird, aus. In Übereinstimmung mit der geschilderten Ausführungsform wirken somit die Verbindungsstange 29 und die Zwischen­ platte 34 so gegenseitig zusammen, daß sie die Funktion des Verbindungsgliedes 22 aus dem erstgenannten Aus­ führungsbeispiel erfüllen.
Im folgenden wird die Erfindung nach Anspruch 2 beschrieben. Zunächst sei auf die Fig. 9 Bezug genommen, in der ein Gabelstapler 6 gezeigt ist, der zwei vertikal voneinander beabstandete Stapel-Gabeln 7 und 8 aufweist, die gemein­ sam angehoben oder abgesenkt werden können. Die obere Stapel-Gabel 7 wird die beladene Palette 9 tragen. Eine Paletten-Aus­ wechseleinrichtung 10′ dieser Ausführungsform trägt die beladene Palette, und sie weist vier feste, stationäre Säulen 12′ zur Aufnahme der rechten und linken Seiten einer Palette (in bezug auf die Richtung der Einführung der Gabel in die Pa­ lette) auf.
Wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt ist, ist ein Stützglied 15 vorgesehen, das die beladene Palette 9 aufnimmt; die­ ses Stützglied ist mittels eines Stiftes 16′ am oberen Abschnitt jeder Säule 12′ derart gelagert, daß das Stütz­ glied 15′ in einer vertikalen Ebene verschwenkt werden kann. Das Stützglied 15′ wird in seiner Normalstellung gegen einen Anschlag 18′ unter Wirkung der Kraft einer Feder 17′ angedrückt. Unter diesen Bedingungen wird die beladene Palette 9 auf der horizontalen Ebene 19′ des Stützgliedes 15′ aufgenommen. Wenn der Gabelstapler 6, dessen untere Stapel-Gabel 8 eine Leerpalette 11′ trägt, rück­ wärts, wie durch einen Pfeil in Fig. 9 dargestellt, so bewegt wird, daß die obere Stapel-Gabel 7 in die beladene Pa­ lette 9 eingeführt wird und wenn hiernach die Stapel-Gabeln 7 und 8 angehoben werden, dann wird die beladene Palette 9 auf die obere Stapel-Gabel des Gabelstaplers 6 aufgeladen. Dabei kommt die Leerpalette 11 mit der unteren geneigten Oberfläche 20′ des Stützgliedes 15′ in Berührkontakt, so daß das Stützglied 15′ im Gegenuhrzeigersinn bzw. nach oben verschwenkt wird (vgl. Fig. 10). Wenn die Leerpalette 11′ die vorderen bzw. Frontenden der Stützglieder 15 passiert hat, werden diese im Uhrzeigersinn bzw. nach un­ ten verschwenkt und kommen mit den Anschlägen 18′ in Anlagekontakt. Hiernach werden die Stapel-Gabeln 7 und 8 wieder abgesenkt, so daß die Leerpalette 11′ auf die Stützglie­ der 15′ aufgelegt wird (vgl. Fig. 11). Wenn der Gabel­ stapler 6 nun vorwärtsbewegt wird, verbleibt die Leer­ palette 11′ auf der Paletten-Auswechseleinrichtung 10′, während die beladene Palette 9 von dem Gabelstapler 6 mitgenommen wird.

Claims (2)

1. Anordnung zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell mit einem Ga­ belstapler mit zwei vertikal voneinander beabstandeten Stapel­ gabeln, die gleichzeitig angehoben oder abgesenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das regalartige Gestell Säulen (12) aufweist, die horizontal so beabstandet sind, daß die Ein- bzw. Ausfahr- und Hebe- bzw. Senkbewegung einer von den Stapel-Gabeln (7; 8) getragenen Palette (9, 11) möglich ist, wobei an jeder Säule (12) ein Palettenstützglied (15; 15a), das unter Wirkung einer Feder (17; 32) vorgespannt in Richtung auf ein Einschwenken in eine Paletten-Trageposition innerhalb des Bereiches der Hebe- und Senkbewegung aus einer mittels einer anhebbaren Palette zurückgeschobenen Stellung außerhalb des Bereiches der Hebe- und Senkbewegung der Paletten heraus bewegbar ist, und an jeder Säule (12) oberhalb des Pa­ lettenstützgliedes (15; 15a) ein um einen Abstand kleiner als der Vertikalabstand zwischen den Stapel-Gabeln (7, 8) des Gabelstap­ lers angeordneter, in den Bereich der Hebe- und Senkbewegung der Paletten ein- und ausführbarer Hebel (13; 13a) verschwenk­ bar befestigt sind und wobei ein Verbindungsglied (22; 29) mit einer oder mehreren länglichen Öffnung(en) (23, 24; 35), in die der Hebel (13; 13a) sowie das Palettenstützglied (15; 15a) ein­ greifen, vertikal verschiebbar angeordnet ist, und daß das Ver­ bindungsglied (22; 29), wenn der Hebel (13; 13a) durch Kontakt mit einer Leerpalette (11) nach oben verschwenkt wird, anhebbar und dadurch das Palettenstützglied (15; 15a) in seine zurückge­ zogene Stellung überführbar ist, wobei das Verbindungsglied (22; 29) infolge seines Druckkontaktes mit dem Palettenstütz­ glied (15; 15a) in seiner angehobenen Lage haltbar ist, während bei einem Verschwenken des angehobenen Hebels (13; 13a) nach unten durch Absenken einer beladenen Palette (9) das Paletten­ stützglied (15; 15a) wieder in seine Paletten-Trageposition rückführbar ist, so daß eine beladene Palette, die von der obe­ ren Stapelgabel getragen wird, abgeladen und von der unteren Stapelgabel eine Leerpalette aufgenommen wird.
2. Anordnung zur Palettenabgabe bzw. Palettenaufnahme an ein regalartiges bzw. aus einem regalartigen Gestell mit einem Ga­ belstapler mit zwei vertikal voneinander beabstandeten Stapel­ gabeln, die gleichzeitig angehoben oder abgesenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das regalartige Gestell Säulen (12) aufweist, die horizontal so beabstandet sind, daß die Ein- bzw. Ausfahr- und Hebe- bzw. Senkbewegung einer von einer Stapel-Gabel (7) getragenen Leerpalette (11′) möglich ist, wobei an jeder Säule (12) ein Palettenstützglied (15′), das in Richtung auf ein Einschwenken in eine Paletten-Tragepo­ sition innerhalb des Bereichs der Hebe- und Senkbewegung aus einer mittels einer anhebbaren Palette zurückgeschobenen Stel­ lung außerhalb des Bereichs der Hebe- und Senkbewegung der Leerpalette (11′) unter Wirkung einer Feder vorgespannt ist, verschwenkbar befestigt ist, so daß eine unbeladene Palette, die von der unteren Stapelgabel getragen wird, abgeladen und von der oberen Stapelgabel eine beladene Palette aufgenommen wird.
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