DE344357C - Pflockabschneidvorrichtung an Holznagelmaschinen - Google Patents
Pflockabschneidvorrichtung an HolznagelmaschinenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D69/00—Shoe-nailing machines
- A43D69/12—Shoe-nailing machines with apparatus for separating the pegs from a strip of wood
Landscapes
- Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)
Description
- Pflockabschneidvorrichtung an Holznagelmaschinen. Holznagelmaschinen stellen die einzutreibenden Holzpflöcke durch Abschneiden von langen Holzpflockstreifen, wie ein Stück in Abb. i in der Ansicht, ' Abb. 2 im Querschnitt dargestellt ist, her, und zwar trennen die bekannten Maschinen die Pflöcke durch Scherenschnitt genau senkrecht zu den Längskanten des Streifens ab. Die auf diese Weise erhaltenen Pflöcke sind gut, solange die Holzf.-.ser der Streifen genau oder wenigstens annähernd senkrecht zu den Längskanten steht. Das ist aber nicht erreichbar, vielmehr neigt bei den zur Verfügung stehenden Holzstreifen die Faser sich bald nach der einen, bald nach der anderen Seite, wie in Abb. i dargestellt ist. Bei einem vom rechten Ende dieses Streifens abgeschnittenen Pflock würden die Fasern annähernd in der Richtung der Diagonalen verlaufen, wie Abb. 3 zeigt. Soll ein solcher Pflock in das vorgestochene Loch a (Abb. 4.) der Schuhsohle b mittels des in der Führung c laufenden Hammers rd eingetrieben werden, dann kommt es oft vor, daß er in der Faserrichtung in zwei Teile springt, wie Abb. $ zeigt. Der eine Teil tritt in das Loch ein, der andere aber setzt sich in der Hammerführung fest, wodurch nicht nur der Gang der Maschine sofort gestört, sondern oft auch eine Zerstörung des Hammers oder der Hammerführung verursacht wird. Wenn aber wirklich das, Nageln ohne Störung erfolgt, dann ist immer noch eine mit solchen Pflöcken hergestellte Nagelung weit weniger solid, als wenn die Fasern aller Pflöcke genau in der Längsrichtung derselben,verlaufen. Dies wird erreicht durch die vorliegende Erfindung. Gemäß derselben werden die Pflöcke nicht mehr senkrecht zu den Längskanten des Pflockstreifens, sondern in der Richtung der Holzfaser abgetrennt.
- Das Abtrennen der Pflöcke erfolgt bei der vorliegenden Erfindung durch ein Messer f (Abb. 6), welches an der oberen Kante in dc:n Pflockstreifen einschneidet und die einzelnen Pflöcke abspaltet. Dieses Abspalten geschieht von selbst stets in der Richtung der Holzfaser, nur muß das Messer f so aufgehängt sein, daß es sich dachen und seitwärts ausschwingen kann, damit es der Richtung der Fasern folgen kann (vgl. Stellung fr des Me_"scrs f). -Nach dem Durchtritt durch den Pflockstreifcn muß das Messer wieder in seine gerade mittlere Lage zurückgeführt werden.
- Eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar ist Abb. 7 ein Grun.driß, Abb. 8 ein Schnitt nach A-B der Abb. 7, Abb. g eine Teilansicht des Pflockstreifenführungskanals, Abb. io ein Schnitt nach C-D der Abb. g.
- Der Pflockstreifen g wird in den Kan<:1 lt geführt und inbekannter Weise, z. B. durch die gezahnte Rolle i nach jedem Abtrennen eines Pflockes um die Pflockbreite vorgeschoben. Das Abspaltmesser f ist in der in Pfeilrichtung umlaufenden W( lle k mittels der Kugel L gelagI rt. Diese Lagerung gestattet sowohl (--in Verdrehen des Messers f um seine eigene Achse; als auch ein Ausschwingen desselben in der Richtung der Achse der Welle k. In der gezeichneten Stellung ist das Messer f eben etwas in den Pflockstreifen g eingedrungen. Es spaltet jetzt einen Pflock g1 ab und drückt ihn in den rechten Teil des Kanals h. Hierbei kann das Messer in der oben beschriebenen Weise ausweichen. Nach dem Wiederaustritt aus dem Kanal wird es z. B. durch den in einen Einschnitt der Kugel l eingreifenden, durch die Feder m belasteten Bolzen yz wieder in seine normale Lage gebracht. Damit nach dem Durchtritt des Messers f der abgeschnittene Pflock nicht zurückfallen kann, tritt dicht hinter dem Messer der auf der Welle k befestigte Halbring o in die Trennfuge ein. Jetzt wird durch die mit der Welle k starr verbundene Kurvenscheibe p, in welche die an dem Körper q fest gelagerte Rolle r eingreift, die Welle k nach rechts verschoben, wodurch sowohl der eben abgeschnittene Pflock g1 als auch die weiteren in dem Kanal lt befindlichen Pflöcke g., g3 ... g" weitergeschoben werden. Der letzte Pflock g,2 tritt dadurch in den Kanal s ein, aus welchem er durch den Hammer in bekannter Weise herausgetrieben wird, nachdem er durch eine Verschiebung des Schiebers t in der Pfeilrichtung an die richtige Stelle gebracht wurde. Damit der Vorschub der Pflöcke jederzeit leicht geregelt werden kann, ist die Rolle r an dem Körper q in der Längsrichtung der Welle k verschiebbar mittels der Schiene zo und der Schraube x befestigt.
- Der Teil ic des Führungskanals lt, welcher die Durchtrittsöffnung lzl für das Messer f trägt, ist getrennt von diesem ausgeführt und steht durch den Bolzen zcl und die Gabel v derartig mit der Welle k in Verbindung, daß er stets der Längsb°wegung derselben folgen muß. Andernfalls müßte die Durchtrittsöffnung hl so breit werden, daß hier die abgeschnittenen Pflöcke herausfallen könnten. Die Enden des Teiles zi greifen kammartig in die entsprechend ausgebildeten Enden des Kanals h ein (Abb. 9 und io), so daß die Führung des Pflockstreifens und der abgeschnittenen Pflöcke nicht unterbrochen wird.
- Nach dem Durchtritt des Halbringes o durch den Kanal wird die Welle k in ihre frühere Stellung zurückgeschoben, der Pflockstreifen g um einePflockbreite vorbewegt, und dasMesserf kann jetzt den nächsten Pflock abschneiden.
- Es ist nicht unbedingt nötig, daß das Messer f an einer rotierenden Welle angeordnet ist, es kann in ähnlicher Weise auch z. B.. in einem hin und her gehenden oder um eine Achse schwingenden Teil gelagert sein. Es kann auch nur um seine eigene Achse drehbar in der Welle o. dgl. gelagert sein, während bei schräger Holzfaser die Welle oder ein Teil derselben achsial verschoben wird.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Pflockabschneidvorrichtung an Holznagelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflöcke dadurch in der Richtung der Holzfaser abgespalten werden, daß das an einer Längskante des Pflockstreifens einschneidende Messer (f) sich so weit frei bewegen kann, daß es der Richtung der Holzfasern folgen kann.
- 2. Pflockabschneidvorrichtung nach Anspruch i dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (f) nach erfolgtem Schnitt in seine frühere Stellung zurückgeführt wird.
- 3. Pflockabschneidvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet daß das Messer (f) radial oder annähernd radial in einer umlaufenden Welle (k) gelagert ist.
- 4. Pflockabschneidvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Messer (f) auf der Welle (k) ein Halbring (o) angeordnet ist, welcher in die Spaltstelle eindringt und das Zurückfallen des abgeschnittenen Pflockes verhindert.
- Pflockabschneidvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Eintritt des Halbringes (o) die Welle (k) achsial verschoben wird, wodurch die abgeschnittenen Pflöcke weitergeschoben werden.
- 6, Pflockabschneidvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (u) des Führungskanals (h) für den Pflockstreifen, welcher die Durchtrittsöffnung (lt,) für das Messer (f) und dc-n Halbring (o) trägt, von dem Kanal getrennt ausgeführt ist und mit der Welle (1a) verschoben wird.
- 7. Pflockabschneidvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des beweglichen Teiles (u) kammartig in die entsprechend ausgebildeten Enden des festen Führungskanals (h) eingreifen, so daß die Führung des Pflockstreifens und der abgeschnittenen Pflöcke nirgends unterbrochen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344357T | 1918-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344357C true DE344357C (de) | 1921-11-19 |
Family
ID=6251495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918344357D Expired DE344357C (de) | 1918-04-18 | 1918-04-18 | Pflockabschneidvorrichtung an Holznagelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE344357C (de) |
-
1918
- 1918-04-18 DE DE1918344357D patent/DE344357C/de not_active Expired
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