DE3444443C2 - Bierfaßlüfter mit Abdrückvorrichtung - Google Patents

Bierfaßlüfter mit Abdrückvorrichtung

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DE3444443C2
DE3444443C2 DE19843444443 DE3444443A DE3444443C2 DE 3444443 C2 DE3444443 C2 DE 3444443C2 DE 19843444443 DE19843444443 DE 19843444443 DE 3444443 A DE3444443 A DE 3444443A DE 3444443 C2 DE3444443 C2 DE 3444443C2
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beer keg
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forcing
nut
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Hans 5253 Lindlar Vogt
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/12Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers
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Abstract

In dem Gehäuse des Bierfaßlüfters (nach Zeichung Teil Nr. 1) ist die Lüftungsschraube (nach Zeichnung Teil Nr. 2) eingeschraubt und wird mit einem O-Ring aus Perbunan Kunststoff abgedichtet. Die Abdrückmutter (nach Zeichnung Teil Nr. 3) sitzt beweglich auf dem Gehäuse (Teil Nr. 1). Das Ganze bildet im zusammengeschraubten Zustand eine optische Einheit. Ist der Bierfaßlüfter fest mit seinem handelsüblichen Dichtungsgummi (nach Zeichnung Teil Nr. 4) im Bierfaß eingeschlagen und soll nun herausgezogen werden, dreht man die Abdrückmutter (nach Zeichnung Teil Nr. 3) gegen die Wandung des Bierfasses. Anschließend setzt man einen Einarmmaulschlüssel (DIN 894) auf die gefrästen Flächen SW 27 der Abdrückmutter (Teil Nr. 3). Durch Drehen des Schlüssels im Uhrzeigersinn drückt die Abdrückmutter den Bierfaßlüfter aus dem Bierfaß heraus. Danach wird die Abdrückmutter (Teil Nr. 3) zurückgeschraubt, der Dichtungsgummi (Teil Nr. 4) von Hand abgezogen und die ursprünglich zusammengehörig wirkende Form des Bierfaßlüfters ist wiederhergestellt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Belüftungshahn für Bierfässer nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Derartige Belüftungshähne, welche üblicherweise von Hand bzw. mit Hilfe eines Hammers in die Spundöffnung eines Bierfasses eingetrieben werden, sind allgemein bekannt (vgl. z. B. DE-OS 28 46 446).
  • Das Entfernen des Belüftungshahnes nach Entleeren des Bierfasses stellt jedoch ein seit langem bestehendes Problem dar.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Belüftungshahn für übliche Bierfässer so auszugestalten, daß dieser unter Vermeidung von Beschädigungen und unter Aufwendung nur geringer Handkräfte von dem geleerten Faß wieder gelöst werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Anspruch 1 gekennzeichnete Ausgestaltung des Belüftungshahnes mit einer Abdrückvorrichtung vorgeschlagen.
  • Weitere Ausgestaltungen des Belüftungshahnes, welche dazu dienen, daß die Handhabung beim Eintreiben nicht erschwert wird, bzw. auch das Entfernen der Spunddichtung erleichtert wird, sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Abdrückvorrichtungen sind zwar dem Fachmann von der Anwendung auf den verschiedensten Gebieten der Technik her bekannt, wobei auch insbesondere die Verwendung einer einfachen Abdrückmutter allgemeiner Stand der Technik ist. Trotzdem wurde für das seit langem bestehende Problem des Entfernens von in Spundöffnungen von Bierfässern eingetriebenen Belüftungshähnen bisher keine einfache und insbesondere schonende Möglichkeit unter Anwendung dieses Lösungsprinzips angegeben. Bei den auch auf dem einschlägigen Gebiet der Zapfvorrichtungen zahlreich vorbeschriebenen, vom mechanischen Aufbau vergleichbaren An- bzw. Abdrückvorrichtungen wird das Entfernen des Hahnes durch diese Vorrichtungen allenfalls als nicht erwünscht erwähnt (vgl. DE-PS 12 433) oder tritt als Nebeneffekt bei verhältnismäßig aufwendig gebauten Anstichvorrichtungen in erkennbarer Weise auf (vgl. DE-AS 19 54 125).
  • Aus der DE-PS 38 375 war zwar auch eine Abdrückmutter zum Entfernen eines kegeligen Spundes bekannt, jedoch hat diese bekannte Abdrückvorrichtung eine spezielle Ausgestaltung der faßseitigen Spundbüchse zur Voraussetzung, was zur Nutzbarmachung dieser bekannten Wirkungsweise eine Umrüstung der im Umlauf befindlichen Fässer erfordern würde.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert:
  • Die Figur zeigt einen Belüftungshahn (1) im Zustand vor dem Eintreiben in die Spundöffnung eines Bierfasses. Beim Eintreiben des Belüftungshahnes (1) kommt eine Spunddichtung (4) in Anlage mit einem Absatz in der Spundbohrung des Fasses und wird mittels eines kegeligen Abschnittes des Belüftungshahnes (1) aufgeweitet. Der Belüftungshahn (1) ist in üblicher Weise durch eine am oberen, dem Faß abgekehrten Stirnende mit einer Lüftungsschraube (2) verschließbar.
  • An der Außenfläche des zylindrischen Abschnittes des Belüftungshahnes (1) ist ein Außengewinde vorgesehen, auf das eine Abdrückmutter (3) bis zu einem Bund (5) aufschraubbar ist. Die Betätigung der Abdrückmutter (3) kann in einfacher Weise durch einen an einer Schlüsselfläche (6) angreifenden Maulschlüssel gebräuchlicher Art erfolgen.
  • Um die Handhabung insbesondere beim Eintreiben des Belüftungshahnes nicht zu behindern, weisen die Lüftungsschraube (2), der Bund (5) und die Abdrückmutter (3) im wesentlichen den gleichen Außendurchmesser auf.
  • Die Abdrückmutter (3) weist an ihrem unteren Abschnitt eine hohlzylindrische Ausnehmung auf, welche beim Abdrücken des Belüftungshahnes (1) aus dem Faß gegebenenfalls die mit herausgezogene Spunddichtung (4) aufnehmen kann.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende:
  • Der Belüftungshahn (1) wird ausgehend von der in der Figur gezeigten Ruhestellung, d. h. mit aufgesetzter Spunddichtung (4) und bis zum Anschlag (5) zurückgeschraubter Abdrückmutter (3) und eingeschraubter Lüftungsschraube (2) wie gewohnt in die Spundöffnung des Bierfasses eingetrieben und die Lüftungsschraube (2) geöffnet.
  • Nach dem Entleeren des Bierfasses wird zum Lösen des Belüftungshahnes die Abdrückmutter (3) bis zum Anliegen an die Außenfläche des Bierfasses nach unten geschraubt und, z. B. mit Hilfe eines Maulschlüssels, weitergedreht, bis sich der Belüftungshahn (1) aus der Spundöffnung des Fasses gelöst hat.
  • Die hohlzylindrische Ausnehmung in der Abdrückmutter (3) ermöglicht dabei gleichzeitig ein Herausziehen der Spundbüchse (4) aus der Spundöffnung des Fasses.
  • Zur Wiederverwendung wird die Anordnung wieder in die in der Figur dargestellten Ruhestellung gebracht.

Claims (3)

1. Belüftungshahn für Bierfässer, welcher einen in die Spundöffnung des Bierfasses eintreibbaren kegeligen Abschnitt und einen sich daran anschließenden, im wesentlichen zylindrischen, ein Ventilelement aufnehmenden Abschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Abschnitt mit einem Außengewinde zur Aufnahme einer sich an der Außenfläche des Bierfasses abstützenden Abdrückmutter (3) versehen ist.
2. Belüftungshahn nach Anspruch 1, mit einer an seinem oberen Ende angeordneten Lüftungsschraube, dadurch gekennzeichnet, daß am zylindrischen Abschnitt des Belüftungshahnes (1) nahe dem oberen Ende ein Bund (5) als Anschlag für die Abdrückmutter (3) in Ruhestellung angeformt ist und die Außendurchmesser von Lüftungsschraube (2), Bund (5) und Abdrückmutter (3) im wesentlichen übereinstimmen, wobei die Abdrückmutter (3) eine Schlüsselfläche (6) für einen Maulschlüssel aufweist.
3. Belüftungshahn nach Anspruch 1 oder 2, mit einer auf den kegeligen Abschnitt aufschiebbaren Spunddichtung 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdrückmutter (3) in ihrem unteren, zum Bierfaß gerichteten Abschnitt eine hohlzylindrische Ausnehmung aufweist, deren Innendurchmesser und Höhe größer ist als der maximale Außendurchmesser und die Höhe der Spunddichtung ( 4).
DE19843444443 1984-12-06 1984-12-06 Bierfaßlüfter mit Abdrückvorrichtung Expired DE3444443C2 (de)

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DE3444443A1 DE3444443A1 (de) 1986-03-20
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Family Cites Families (8)

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Also Published As

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DE3444443A1 (de) 1986-03-20

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