DE3444584C2 - - Google Patents

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DE3444584C2
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Paul 5461 Vettelschoss De Krupp
Berno 5461 Vettelschoss De Krupp
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Kalenborn Kalprotect - Dr Mauritz & Co Kg 5467 Vettelschoss De GmbH
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    • E04G5/00Component parts or accessories for scaffolds
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Description

Die Erfindung betrifft ein Gerüst zur Innenrüstung, insbesondere von Bunkern, mit dreiecksförmigen Gerüstelementen und einem durch diese getragenen Gerüstboden, wobei an den vertikalen Stielen der dreiecksförmigen Gerüstelemente Rohrlaschen zur Befestigung des Gerüsts an der Bunkerwand angeordnet sind.
Ein solches Gerüst ist bekannt durch die US 24 51 179. Dieses Kon­ solgerüst ist nur an senkrechten Wänden oder dergl. einzusetzen. Bekannt sind solche Konsolen in leicht abgewandelter Form, bei­ spielsweise beim außenseitigen Einrüsten von Kaminen.
Andererseits ist es bei Kohlekraftwerken, beispielsweise bei großen Feinkohlebunkern erforderlich, diese mit einer besonde­ ren Auskleidung zu versehen.
Bisher wurden hierzu selbsttragende, relativ schwere steckbare Gerüste oder Leitergerüste verwendet. Diese können aber nicht routinemäßig aufgebaut werden, da das Gerüst den Schrägen und Senkrechten der einzurüstenden Bunker folgen muß. Der Platzbe­ darf solcher Gerüste ist zudem erheblich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, solche Gerüste nicht nur für die Senkrechte sondern auch bei schrägen Flächen viel­ seitig einzusetzen, wobei die Gerüste gleichzeitig den einschlägigen Sicherheitsbedingungen genügen sollen. Mithin soll der Gerüst­ aufbau vereinfacht werden, und dies mit leichteren Elementen.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß die drei­ ecksförmigen Gerüstelemente jeweils aus leichten Rohren bestehen, die mittels Rohrkupplungen zusammengeschraubt sind.
Man geht so vor, daß diese dreieckigen Gerüste einzeln an der Bunkerwand befestigt werden, wobei die senkrechten Abstände zwischen diesen Gerüsten durch eingehängte Leitern überbrückt werden. Die horizontalen Abstände betragen beispielsweise 1,50 m. Die Gerüste werden im allgemeinen von unten nach oben einge­ baut, wobei der Abstand zwischen den Konsolen in der o.g. Grö­ ßenordnung liegen kann. Dagegen erfolgt die Auskleidung von oben nach unten, wobei dann gerade immer in dem Bereich ausgekleidet wird, in dem die Gerüstkonsolen und deren Befestigungen entfernt wurden.
Vorteilhaft ist weiterhin, daß die dreieckigen Rohrelemente bereits außerhalb der Bunker zusammengeschraubt werden können, und zwar entsprechend den Schrägen und Senkrechten der einzurü­ stenden Bunker.
Anstatt der schweren selbsttragenden Konstruktion geht man jetzt so vor, daß man die dreieckigen Konsolen gegen die Bunkerwand verschraubt, wobei dies bei Stahlbunkern durch Lichtbogenbpreß­ schweißung von Bolzen auf die Stahlwand erfolgt. Bei Betonbun­ kern wird in den Beton ein Loch gebohrt und hier hinein werden Schwerlastanker mit entsprechendem Durchmesser gesetzt.
Als leichte Gerüstrohre werden handelsübliche Elemente z. B. 1 1/2 Zoll Gerüst­ rohre nach DIN 4420 verwendet.
Vorzugsweise zeichnet sich ein Gerüst zur Inneneinrüstung, insbesondere von Bunkern dadurch aus, daß aus leichten Rohren über Rohrkupplungen zusammengebaute Gerüstdreiecke mit am senkrechten Gerüstholm befestigten Rohrlaschen benutzt werden.
Zweckmäßig sind die Rohrlaschen über Schellen- und Klemm­ schrauben am senkrechten Gerüstholm angeschraubt und Bohrungen für die Durchführung von am Bunker festen Gewindebolzen sind vorgesehen.
In Weiterbildung der Erfindung werden für die Befestigung der Laschen an Stahlbunkern Bolzen angeschweißt; bei Beton­ bunkern werden in gebohrte Löcher eingelassene Schwerlast­ anker eingesetzt.
Zweckmäßig werden die einzelnen Gerüstbodenebenen durch Leitern überbrückt.
In an sich bekannter Weise verfügt das Gerüst über Bohlen und rückseitig über ein im Winkel hierzu stehendes Fuß­ brett.
In diesem Zusammenhang können an der Gerüstplattform feste Rückenstützen mit aus senkrechten Rohren und waagerecht verlaufenden Ketten vorgesehen sein.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden, in der
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform;
Fig. 2 eine um 90° gedrehte Ansicht; und
Fig. 3 eine Einzelheit zeigt.
Das Gerüst 10 ist aus an sich bekannten leichten Gerüst­ rohren zu einer Dreieckskonsole 12 zusammengebaut die eine waagerechte Gerüststange 14, eine diagonale Stange 16 und eine senkrechte Gerüststange 18 trägt. Die Gerüstrohre sind über an sich bekannte Gerüstkupplungen 20 miteinander verbunden. Über eine Rohrschelle 22, die mit einer Lasche 24 verbunden ist, wird das Gerüstsystem an der Bunkerwand befestigt. Lasche und Rohrschelle sind in Fig. 3 genauer dargestellt. In an sich bekannter Weise liegen auf den Gerüstkonsolen Bohlen 26; ein Funbrett 28 ist rückenseitig vorgesehen. Zwischen zwei Elementen sind Rückenstützstangen 30 angebracht, die durch Ketten 32 entsprechend den Sicher­ heitsvorschriften verbunden sind.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht hierzu, wobei wiederum Rohrschelle 22 und Befestigungslasche erkennbar sind.
Eine beispielsweise Ausführungsform für die Schellen/ Laschenbefestigung gibt Fig. 3.
Die Lasche 24 trägt vier Löcher von beispielsweise 18 mm, geeignet für die Durchführung von Bolzen von 16, 12 oder 8 mm Dicke. Auf die Lasche ist über eine angeschweißte Platte der Schellengrundkörper 40 angeschraubt, an dem gelenkig eine Rohrschelle 42 und auf der anderen Seite eine Klapp­ schraube 44 zu deren Befestigung sitzen. Die Schelle 42 wird mit Senkschraube M 14 befestigt.
Über die Lasche wird also die Konsole an der Behälterwand, sei es, daß sie aus Stahl oder Beton besteht, befestigt.
Bei Stahl wird die Lasche mit einem 8 mm dicken und 20 mm langen Gewindebolzen und einer Spezialmutter SW 24 in Qualität 1,4301 befestigt, bei Beton beispielsweise mit einem Dübel, der 12 mm Durchmesser hat und über 85 mm Länge verfügt. Die Befestigungsabstände entsprechen den einschlägigen Vorschriften.
Nach Einbau der Gerüste von unten nach oben liegt zwischen den Konsolen ein Abstand von ca. 1,50 m. Die Muttern müssen mit einem Drehmomentenschlüssel (bei Stahl mit 18 Nm, bei 12 mm Dübel in Beton mit 35 Nm) angezogen werden. Die Belastung der Gerüste beträgt 100 kg/ m2.
Durch die Maßnahme nach der Erfindung kann die Einrüstung von Bunkerflächen wesentlich einfacher erfolgen. Einfache dreieckige Elemente aus handelsüblichen Gerüstrohren und Gerüstkupplungen werden mit Hilfe einer schraubbaren Ver­ bindung und einer Lasche nunmehr einfach an die Bunkerwand angedübelt bzw. angeschraubt.
Eine Auskleidung, beispielsweise mittels Polyäthylentafeln zur Gleitförderung kann vorgenommen werden.

Claims (5)

1. Gerüst zur Innenrüstung, insbesondere von Bunkern, mit dreiecksförmigen Gerüstelementen und einem durch diese getragene Gerüstboden, wobei an den vertikalen Stielen der dreiecksförmi­ gen Gerüstelemente Rohrlaschen zur Befestigung des Gerüsts an der Bunkerwand angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die dreiecksförmigen Gerüstelemente (10) jeweils aus leichten Rohren (14, 16, 18) bestehen, die mittels Rohrkupplungen (20) zusammen­ geschraubt sind.
2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrlaschen (24) über Schellen und Klemmschrauben (22) am Ge­ rüstholm angeschraubt sind und Bohrungen (50) für die Durchfüh­ rung von am Bunker festen Bolzen tragen.
3. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gerüstbodenebenen durch Lei­ tern überbrückt sind.
4. Gerüst nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gerüstboden aus Bohlen (26) und rückseitig einem im Winkel hier­ zu stehenden Fußbrett (28) gebildet ist.
5. Gerüst nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch an den Gerüst­ elementen vorgesehene feste Rückenstützen (30) mit Senkrecht­ rohren (52) und waagerecht verlaufenden Ketten (32).
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US2451179A (en) * 1946-02-20 1948-10-12 Henry J Steffes Handy scaffold bracket

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