DE3444584C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G5/00—Component parts or accessories for scaffolds
- E04G5/04—Means for fastening, supporting, or bracing scaffolds on or against building constructions
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04G5/06—Consoles; Brackets
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerüst zur Innenrüstung, insbesondere
von Bunkern, mit dreiecksförmigen Gerüstelementen und einem
durch diese getragenen Gerüstboden, wobei an den vertikalen
Stielen der dreiecksförmigen Gerüstelemente Rohrlaschen zur
Befestigung des Gerüsts an der Bunkerwand angeordnet sind.
Ein solches Gerüst ist bekannt durch die US 24 51 179. Dieses Kon
solgerüst ist nur an senkrechten Wänden oder dergl. einzusetzen.
Bekannt sind solche Konsolen in leicht abgewandelter Form, bei
spielsweise beim außenseitigen Einrüsten von Kaminen.
Andererseits ist es bei Kohlekraftwerken, beispielsweise bei
großen Feinkohlebunkern erforderlich, diese mit einer besonde
ren Auskleidung zu versehen.
Bisher wurden hierzu selbsttragende, relativ schwere steckbare
Gerüste oder Leitergerüste verwendet. Diese können aber nicht
routinemäßig aufgebaut werden, da das Gerüst den Schrägen und
Senkrechten der einzurüstenden Bunker folgen muß. Der Platzbe
darf solcher Gerüste ist zudem erheblich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, solche Gerüste nicht
nur für die Senkrechte sondern auch bei schrägen Flächen viel
seitig einzusetzen, wobei die Gerüste gleichzeitig den einschlägigen
Sicherheitsbedingungen genügen sollen. Mithin soll der Gerüst
aufbau vereinfacht werden, und dies mit leichteren Elementen.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß die drei
ecksförmigen Gerüstelemente jeweils aus leichten Rohren bestehen,
die mittels Rohrkupplungen zusammengeschraubt sind.
Man geht so vor, daß diese dreieckigen Gerüste einzeln an der
Bunkerwand befestigt werden, wobei die senkrechten Abstände
zwischen diesen Gerüsten durch eingehängte Leitern überbrückt
werden. Die horizontalen Abstände betragen beispielsweise 1,50
m. Die Gerüste werden im allgemeinen von unten nach oben einge
baut, wobei der Abstand zwischen den Konsolen in der o.g. Grö
ßenordnung liegen kann. Dagegen erfolgt die Auskleidung von oben
nach unten, wobei dann gerade immer in dem Bereich ausgekleidet
wird, in dem die Gerüstkonsolen und deren Befestigungen entfernt
wurden.
Vorteilhaft ist weiterhin, daß die dreieckigen Rohrelemente
bereits außerhalb der Bunker zusammengeschraubt werden können,
und zwar entsprechend den Schrägen und Senkrechten der einzurü
stenden Bunker.
Anstatt der schweren selbsttragenden Konstruktion geht man jetzt
so vor, daß man die dreieckigen Konsolen gegen die Bunkerwand
verschraubt, wobei dies bei Stahlbunkern durch Lichtbogenbpreß
schweißung von Bolzen auf die Stahlwand erfolgt. Bei Betonbun
kern wird in den Beton ein Loch gebohrt und hier hinein werden
Schwerlastanker mit entsprechendem Durchmesser gesetzt.
Als leichte Gerüstrohre werden handelsübliche Elemente
z. B. 1 1/2 Zoll Gerüst
rohre nach DIN 4420 verwendet.
Vorzugsweise zeichnet sich ein Gerüst zur Inneneinrüstung,
insbesondere von Bunkern dadurch aus, daß aus leichten
Rohren über Rohrkupplungen zusammengebaute Gerüstdreiecke
mit am senkrechten Gerüstholm befestigten Rohrlaschen benutzt
werden.
Zweckmäßig sind die Rohrlaschen über Schellen- und Klemm
schrauben am senkrechten Gerüstholm angeschraubt und Bohrungen
für die Durchführung von am Bunker festen Gewindebolzen sind
vorgesehen.
In Weiterbildung der Erfindung werden für die Befestigung
der Laschen an Stahlbunkern Bolzen angeschweißt; bei Beton
bunkern werden in gebohrte Löcher eingelassene Schwerlast
anker eingesetzt.
Zweckmäßig werden die einzelnen Gerüstbodenebenen durch
Leitern überbrückt.
In an sich bekannter Weise verfügt das Gerüst über Bohlen
und rückseitig über ein im Winkel hierzu stehendes Fuß
brett.
In diesem Zusammenhang können an der Gerüstplattform feste
Rückenstützen mit aus senkrechten Rohren und waagerecht
verlaufenden Ketten vorgesehen sein.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll nun
mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden, in der
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform;
Fig. 2 eine um 90° gedrehte Ansicht; und
Fig. 3 eine Einzelheit zeigt.
Das Gerüst 10 ist aus an sich bekannten leichten Gerüst
rohren zu einer Dreieckskonsole 12 zusammengebaut die
eine waagerechte Gerüststange 14, eine diagonale Stange 16
und eine senkrechte Gerüststange 18 trägt. Die Gerüstrohre
sind über an sich bekannte Gerüstkupplungen 20 miteinander
verbunden. Über eine Rohrschelle 22, die mit einer Lasche
24 verbunden ist, wird das Gerüstsystem an der Bunkerwand
befestigt. Lasche und Rohrschelle sind in Fig. 3 genauer
dargestellt. In an sich bekannter Weise liegen auf den
Gerüstkonsolen Bohlen 26; ein Funbrett 28 ist rückenseitig
vorgesehen. Zwischen zwei Elementen sind Rückenstützstangen 30
angebracht, die durch Ketten 32 entsprechend den Sicher
heitsvorschriften verbunden sind.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht hierzu, wobei wiederum
Rohrschelle 22 und Befestigungslasche erkennbar sind.
Eine beispielsweise Ausführungsform für die Schellen/
Laschenbefestigung gibt Fig. 3.
Die Lasche 24 trägt vier Löcher von beispielsweise 18 mm,
geeignet für die Durchführung von Bolzen von 16, 12 oder
8 mm Dicke. Auf die Lasche ist über eine angeschweißte Platte
der Schellengrundkörper 40 angeschraubt, an dem gelenkig
eine Rohrschelle 42 und auf der anderen Seite eine Klapp
schraube 44 zu deren Befestigung sitzen. Die Schelle 42
wird mit Senkschraube M 14 befestigt.
Über die Lasche wird also die Konsole an der Behälterwand,
sei es, daß sie aus Stahl oder Beton besteht, befestigt.
Bei Stahl wird die Lasche mit einem 8 mm dicken und 20 mm
langen Gewindebolzen und einer Spezialmutter SW 24 in Qualität
1,4301 befestigt, bei Beton beispielsweise mit einem Dübel,
der 12 mm Durchmesser hat und über 85 mm
Länge verfügt. Die Befestigungsabstände entsprechen den einschlägigen
Vorschriften.
Nach Einbau der Gerüste von unten nach oben liegt zwischen
den Konsolen ein Abstand von ca. 1,50 m. Die Muttern müssen
mit einem Drehmomentenschlüssel (bei Stahl mit 18 Nm, bei 12 mm Dübel in
Beton mit 35 Nm) angezogen werden. Die Belastung der Gerüste
beträgt 100 kg/ m2.
Durch die Maßnahme nach der Erfindung kann die Einrüstung
von Bunkerflächen wesentlich einfacher erfolgen. Einfache
dreieckige Elemente aus handelsüblichen Gerüstrohren und
Gerüstkupplungen werden mit Hilfe einer schraubbaren Ver
bindung und einer Lasche nunmehr einfach an die Bunkerwand
angedübelt bzw. angeschraubt.
Eine Auskleidung, beispielsweise mittels Polyäthylentafeln
zur Gleitförderung kann vorgenommen werden.
Claims (5)
1. Gerüst zur Innenrüstung, insbesondere von Bunkern, mit
dreiecksförmigen Gerüstelementen und einem durch diese getragene
Gerüstboden, wobei an den vertikalen Stielen der dreiecksförmi
gen Gerüstelemente Rohrlaschen zur Befestigung des Gerüsts an
der Bunkerwand angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
dreiecksförmigen Gerüstelemente (10) jeweils aus leichten Rohren
(14, 16, 18) bestehen, die mittels Rohrkupplungen (20) zusammen
geschraubt sind.
2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rohrlaschen (24) über Schellen und Klemmschrauben (22) am Ge
rüstholm angeschraubt sind und Bohrungen (50) für die Durchfüh
rung von am Bunker festen Bolzen tragen.
3. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die einzelnen Gerüstbodenebenen durch Lei
tern überbrückt sind.
4. Gerüst nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gerüstboden aus Bohlen (26) und rückseitig einem im Winkel hier
zu stehenden Fußbrett (28) gebildet ist.
5. Gerüst nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch an den Gerüst
elementen vorgesehene feste Rückenstützen (30) mit Senkrecht
rohren (52) und waagerecht verlaufenden Ketten (32).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843444584 DE3444584A1 (de) | 1984-12-06 | 1984-12-06 | Verfahren und geruest zum innenseitigen einruesten grosser behaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843444584 DE3444584A1 (de) | 1984-12-06 | 1984-12-06 | Verfahren und geruest zum innenseitigen einruesten grosser behaelter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3444584A1 DE3444584A1 (de) | 1986-06-12 |
| DE3444584C2 true DE3444584C2 (de) | 1993-08-05 |
Family
ID=6252099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843444584 Granted DE3444584A1 (de) | 1984-12-06 | 1984-12-06 | Verfahren und geruest zum innenseitigen einruesten grosser behaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3444584A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2467327A (en) * | 2009-01-29 | 2010-08-04 | Scafsafe Ltd | Scaffolding pole attachment device |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2451179A (en) * | 1946-02-20 | 1948-10-12 | Henry J Steffes | Handy scaffold bracket |
-
1984
- 1984-12-06 DE DE19843444584 patent/DE3444584A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3444584A1 (de) | 1986-06-12 |
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