DE3444838C2 - Gehäuse für Hubkolben-Brennkraftmaschine, insbesondere Motorblock - Google Patents

Gehäuse für Hubkolben-Brennkraftmaschine, insbesondere Motorblock

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DE3444838C2 DE3444838A DE3444838A DE3444838C2 DE 3444838 C2 DE3444838 C2 DE 3444838C2 DE 3444838 A DE3444838 A DE 3444838A DE 3444838 A DE3444838 A DE 3444838A DE 3444838 C2 DE3444838 C2 DE 3444838C2
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Abstract

Ein Motorblock umfaßt ein Kurbelgehäuse-Oberteil, das durch ein gesondertes Kurbelgehäuse-Unterteil ausgesteift wird. An einer äußeren Gehäusewand des Kurbelgehäuse-Unterteiles ist eine Ölwanne angeordnet. Damit das aus einem oberen Gehäusebereich in die Ölwanne zurückzuführende Schmieröl von rotierenden Triebwerksteilen nicht erfaßt wird, weist das Kurbelgehäuse-Unterteil einen in einem Befestigungsflansch angeordneten, zwischen der äußeren Gehäusewand und einer inneren Gehäusewand ausmündenden Schmieröl-Durchgang auf. Die innere Gehäusewand ist als halbzylindrische Schale nahe der Kontur der Pleuelgeigen verlaufend angeordnet und bildet eine aussteifende Verbindung zu einem weiteren, gegenüberliegenden Befestigungsflansch des Kurbelgehäuse-Unterteiles. Die den Kurbelraum von einem Raum über der Ölwanne trennende Gehäusewand weist ihrerseits zur Ableitung von aus den Lagern des Triebwerkes austretendem Schmieröl weitere Durchgänge auf, die vorzugsweise tangential angeordnet sind.

Description

dadurch te kennzeichnet,
— daß die innere Gehäusewand (7, 70, 700) nahe der Kontur der Pleuelgeige (n) verlaufend den Kurbelraum (16) von einem Raum (15) oberhalb der ölwanne (5) trennt, und
— von einander gegenüberliegenden Befestigungsflanschen (8,80, 800; 9, 90, 900) des Kurbelgehäuse-Unterteiles (4,40,400) getragen ist,
— daß die Befestigungsflansche ferner mit Teilen (6', 60', 6W; 6", 60") der äußeren Gehäusewand (6) des Kurbelgehäuse-Unterteiles in Verbindung stehen, und
— daß zumindest in einem Befestigungsflansch zwischen einem Teil der äußeren Gehäusewand und der inneren Gehäusewand ein Durchgang (10,100,1000; 11,110) zur ölführenden Verbindung zwischen einer Rücklaufleitung (12,13) im Kurbelgehäuse-Oberteil (3) und der Ölwanne (5) angeordnet ist, und
— daß weitere am Umfang der inneren Gehäusewand verteilt angeordnete Durchgänge (17) den Kurbelraum (16) mit der ölwanne (5) verbinden.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
— daß das Kurbelgehäuse-Unterteil (4,40,400) als Leichtmetall-Druckgußteil ausgebildet ist,
— daß die innere Gehäusewand (7, 70, 700) im Querschnitt halbkreisbogenförmig gestaltet ist und
— etwa tangential angeordnete Durchgänge (17) aufweist
Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für Hubkolben-Brennkraftmaschinen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer solchen, aus der US-PS 19 48 810 bekannten Bauart, bildet die innere Gehäusewand eine das Kurbelgehäuse-Unterteil der Höhe nach aussteifende Querwand. Die Querwand ist dabei im Bereich eines mittleren Kurbelwellenlagers angeordnet und weist einen angeformten Lagerdeckel auf. Beiderseits dieser Querwand fällt beim Betrieb der Brennkraftmaschine das aus dem oberen Bereich des Gehäuses, insbesondere eines Zylinderkopfes zurücklfließende Schmieröl frei in die an das Kurbelgehäuse-Unterteil angeschlossene ölwanne. Dabei kann ein Teil des rückfließenden Schmieröles von rotierenden Triebwerksteilen erfaßt werden, wobei von Triebwerksieilen abgeschleudertes öl eine starke Verschäumung des an Gehäusewänden zurückfließenden Schmieröles bewirkt Stark verschäumtes Schmieröl ist bekanntlich von erheblichem Nachteil, insbesondere
ίο beim Einsatz von hydraulischen Ventilspielausgleichselementen.
Aus der DE-OS 19 64 049 ist ein Kurbelgehäuse bekannt, das tief über die Kurbelwellenmitte herabgezopene Wände aufweist an deren freien Enden eine ölwanne unmittelbar befestigt ist Bei diesem Kurbelgehäuse sind vom unteren Ende des Zylinderblockes bis zum Anschluß der ölwanne die Wände relativ nah der Kontur der Pleuelgeigen verlaufend angeordnet Damit das über die Wände des Kurbelgehäuses zur ölwanne zurückfließende Schmieröl nicht zusätzlich durch von den rotierenden Triebwerksteilen abgespritztes Schmieröl verschäumt wird, sind zwischen den Wänden des Kurbelgehäuses und der Kontur der Pleuelgeigen zusätzliche Leitbleche angebracht Diese Leitbleche dienen einerseits dem sicheren Rückfluß des Schmieröls in die Ölwanne über die Wände des Kurbelgehäuses und weisen andererseits das von den rotierenden Teilen abgeschleuderte Schmieröl ab und lenken es direkt in die ölwanne.
Diese als innere Gehäusewände bezeichneten Leitbleche erstrecken sich beiderseits der Kurbelwelle in Längsrichtung der Maschine. Eine das Kurbelgehäuse an seiner öffnung zur angeflanschten ölwanne aussteifende Funktion kommt ihnen nicht zu.
Aus der DE-OS 19 48 186 ist ein das Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine nach unten abschließender, halbschalenartiger Deckel bekannt in den eine dünnwandige ölwanne eingesetzt Et Di«,."· Gehäusedeckel weist zur Kurbelwelle einwärts gerichtete Flansche auf, die einerseits zur Befestigung des Gehäusedeckels an den Wänden des Kurbelgehäuse-Oberteiles dienen. Andererseits dienen diese einwärts gerichteten Flansche über ihre Stirnseiten zusätzlich zur Befestigung der dünnwandigen ölwanne. Diese weist knapp unterhalb der einwärts gerichteten Flansche des Gehäusedeckels relativ große öffnungen auf, durch die aus dem Triebwerk abgespritztes öl in den Zwischenraum zwischen ölwanne und Gehäusedeckel gelangen kann. Ziel dieser Maßnahmen ist, die Schmierölmenge in der Ölwanne
so relativ gering zu halten und so Panscharbeit zu vermeider.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuse so auszubilden, daß mit der inneren Gehäusewand eine wirksamere Aussteifung des Kurbelgehäuse-Oberteiles erreicht wird und daß das aus dem oberen Gehäusebereich zurückfließende Schmieröl von den rotierenden Triebwerksteilen ferngehalten in die ölwanne auf baulich einfache Weise zurückgeleitet wird.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Mit der Erfindung wird das Kurbelgehäuse-Oberteil an seiner in Richtung Ölwanne gerichteten öffnung durch ein Kurbelgehäuse-Unterteil versteift, dessen Anschlußflansche zum Kurbelgehäuse-Oberteil durch eine halbzylindrische Schale miteinander verbunden sind. Damit ist über dem Spiegel des Schmieröles in der am Kurbelgehäuse-Unterteil angeflanschten Ölwanne ein
3
vom Kurbeiraum der rotierenden Triebwerksteile ge- zweiten freien Durchgänge 17 sind etwa tangential antrennter Raum geschaffen. In diesen vom Kurbelraum geordnet, bei einem als Leichtmetall-Drudkgußteil ausgesonderten Raum oberhalb der Ölwanne wird aus den gebildeten Kurbelgehäuse-Unterteil 4 können diese oberen Teilen der Brennkraftmaschine über Rücklauf- zweiten Durchgänge 17 beim Gießen ausgeformt werleitungen zurückfließendes Schmieröl über in den An- 5 den.
Schluß- bzw. Befestigungsflanschen des Kurbelgehäuse- F i g. 2 zeigt ein Kurbelgehäuse-Unterteil 40, bei dem
Unterteiles angeordnete Durchbrechungen eingeführt ein äußeres Gehäusewandteil 60" niedriger und der Für den Abfluß des aus den Lagern der rotierenden Trennwand 70 näher benachbart angeordnet ist Der Triebwerksteile austretenden Schmieröles weist diese vom Flansch 90 ausgehende erste Durchgang 110 ist die innere Gehäusewand des Kurbelgehäuse-Untertei- io dabei kanalartig ausgebildet und mündet zwischen dem !es bildende Schale gesonderte Durchgänge auf. Die er- Gehäusewandteil 60" und der inneren Gehäusewand findungsgemäße Schale verbindet somit den Vorteil des aus. Zur zusätzlichen Aussteifung schlägt das Kurbeigean den rotierenden Triebwerksteilen vorbeigeführten häuse-Unterteil 40 über Fortsätze 18 an der inneren Schmieröles mit dem Vorteil einer wirksamen Ausstei- Gehäusewand 70 gegen Lagerdeckel 19 an und wird mit fung des Kurbelgehäuses. 15 diesen verschraubt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Kurbelgehäuse- Das Kurbelgehäuse-Unterteil 400 nach F i g. 3 weist Unterteiles ist in dem einzigen Unteranspruch angege- lediglich im Befestigungsflansch 800 einen ersten freien ben. Durchgang 1000 für die ungestörte Rückführung des Weiter kann das Kurbelgehäuse-Unterteil gemäß ei- Schmieröles vom oberen Gehäusebers'ch in die ölwanner bekannten Anordnung nach der DE-PS !0 43 7!O 20 ne auf. Zur zusätzlichen Aussteifung 5Jnd Lagerdecke! über die halbzylindrische Schale für eine zusätzliche 190 mit dem Kurbelgehäuse-Unterteil 400 über die in-Aussteifung mit Lagerdeckeln der Kurbelwellenlage- nere Gehäusewand 700 baulich integriert rung auf Anschlag verschraubt werden. Ferner können
zu dem gleichen Zweck und wie aus der US-PS Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
34 21 490 bereits bekannt, die Lagerdeckel einstückig 25
mit dem Kurbelgehäuse-Unterteil verbunden sein. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 ein Gehäuse für eine Hubkolben-Brennkraftmaschine im Querschnitt, Fig.2 ein abgeändertes Kurbelgehäuse-Unterteil,
das mit einem Lagerdeckel lösbar verbunden ist, Fig.3 eine weitere Ausgestaltung eines Kurbelge-
häuse-Unterteiles mit integriertem Lagerdeckel.
Ein Motorblock 1 für eine Hubkolben-Brennkraftma-
schine mit V-förmig angeordneten Zylindern 2 umfaßt ein Kurbelgehäuse-Oberteil 3 und ein gesondertes Kurbelgehäuse-Unterteil 4, das seinerseits nach unten durch eine Ölwanne 5 abgeschlossen ist Das Kurbelgehäuse-Unterteil 4 umfaßt eine äußere Gehäusewand 6, von der einander gegenüberliegende Teile 6' und 6" durch eine innere Gehäusewand 7 miteinander in Verbindung ste-
hen. Die innere Gehäusewand 7 ist im Querschnitt hal'bkreisbogenförmig gestaltet und verläuft nahe der Kontür der Pleuelgeigen. Die innere GehUusewand 7 steht ferner einerseits über einen Befestigungsflansch 8 mit dem äußeren Gehäusewandteil 6'und andererseits über einen Befestigungsflansch 9 mit dem äußeren Gehäusewandteil 6" in Verbindung. In den Befestigungsflansehen 8 und 9 sind jeweils erste Schmieröl-Durchgänge 10 und 11 ausgebildet. Jeder der Durchgänge 10 und 11 steht jeweils mit einer Kammer 12 im Kurbelgehäuse-Oberteil 3 ölführend in Verbindung. Jeder Kammer 12 wird durch einen Rücklaufkanal 13 im Zylindermante)
14 das aus den nicht dargestelltenZylinderköpfen abfließende Schmieröl zugeführt. Über die Durchgänge 10 und 11 tritt das rückfließende Schmieröl in einen Raum
15 oberhalb der Ölwanne 5 ein, der durch die Trennwand 7 vom Kurbelraum 16 der rotierenden Triebwerksteile weitgehend abgetrennt ist. Somit gelangt das aus oberen Gehäusebereichen rückfließende Schmieröl unverschäumt in die ölwanne 5.
Zur Ableitung des aus den Lagern des Triebwerkes abfließenden Schmieröles weist die als halbzylindrische Schale ausgebildete innere Gehäusewand 7 weitere Durchgänge 17 auf, die Jan Kurbelraum 16 mit dem Raum 15 über der Ölwanne 5 verbinden. Diese über den Umfang der Gehäusewand 7 verteilt angeordneten

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Gehäuse für Hubkolben-Brennkraftmaschinen, insbesondere Motorblock,
— mit einem Kurbelgehäuse-Oberteil (3) und
— einem daran angeflanschten Kurbelgehäuse-Unterteil (4), das
— eine äußere Gehäusewand (6) und eine innere Gehäusewand (7) aufweist, die
— gegenüberliegende Teile (6', 6") der äußeren Gehäusewand miteinander verbindet,
— wobei das das Kurbelgehäuse-Oberteil aussteifende Kurbelgehäuse-Unterteil freie Durchgänge für rückfließendes Schmieröl aufweist, das
— in einer an der äußeren Gehäusewand lösbar befestigten ölwanne (5) gesammelt wird,
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