DE3444892C2 - Feuchtmitteldosiervorrichtung für das Feuchtwerk einer Druckmaschine - Google Patents

Feuchtmitteldosiervorrichtung für das Feuchtwerk einer Druckmaschine

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DE3444892C2
DE3444892C2 DE19843444892 DE3444892A DE3444892C2 DE 3444892 C2 DE3444892 C2 DE 3444892C2 DE 19843444892 DE19843444892 DE 19843444892 DE 3444892 A DE3444892 A DE 3444892A DE 3444892 C2 DE3444892 C2 DE 3444892C2
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Hermann Dipl.-Ing. Fischer (FH), 8900 Augsburg
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Manroland AG
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MAN Roland Druckmaschinen AG
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/0054Devices for controlling dampening

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Abstract

Zur Feststellung des zonalen Feuchtmittelbedarfs wird mittels einer Abtastvorrichtung, die parallel zum Plattenzylinder an einer Spindel geführt ist, ein Meßsignal ermittelt. Dieses Signal wird jeweils in einer Steuereinheit mit dem Sollwert verglichen, der den Feuchtmittel-Sollwert in der jeweiligen Zone interpretiert. Entsprechend der festgestellten Abweichung wird die Anlagedauer und/oder Anlegehäufigkeit der zugeordneten Feuchtmitteldosierscheibe zwecks Entnahme von Feuchtmittel einer Feuchtmittel zuführenden Walze verändert.

Description

den Feuchtmittelbedarf (Sollwert) in den einzelnen Zonen 5a wiedergeben. Derartige Informationen können in herkömmlicher Weise, beispielsweise durch Abtastung der Druckvorlage, vor einem jeden Druckauftrag oder durch entsprechende Versuche ermittelt werden. In einem Steuerbereich 20 werden diese Werte gespeichert
In einem Logik-Bereich 21 können die von der Abtastvorrichtung 6 ermittelten Feuchtmittel-Istwerte, die über eine Leitung 22 zugeführt, werden, nun zonenweise entsprechend der Bewegung der Abtastvorrichtung 6 mit den gespeicherten Werten 20 verglichen und aus diesem Soll-Istwertvergleich ein Steuersignal berechnet werden, das über ein M?gnetsteuerventil 24 Steuerleitungen 25, 26 pneumatisch oder hydraulisch beauf- schlagt, wodurch eine Aktivierung des Zylinders 10 erfolgt. Wird die Preßluft /"beispielsweise über die Steuerleitung 26 an den Zylinder 10 angelegt, so wird die Kolbenstange 14 ausgefahren. Der Einzug der Kolbenstange 14 erfolgt durch Beaufschlagung mit P über die Steuerleitungen 25.
Durch die von der Steuerschaltung 23 erzeugten Signale kann in erfindungsgemäßer Weise entweder die Dauer beeinflußt werden, während der die Feuehtmitteldosierscheiben 4 an der Walze 2 zwecks Übernahme von Feuchtmittel anliegen und/oder die Häufigkeit (Frequenz) mit der die Feuchtmitteldosierscheiben 4 an die Walze 2 angelegt werden und zwar individuell entsprechend dem jeweiligen Feuchtmittelbedarf in den einzelnen Zonen 5a. Wird mittels der Abtastvorrichtung 6 festgestellt, daß in einer bestimmten Zone 5a zuviel Feuchtmittel vorhanden ist, so ermittelt die Steuereinheit 23 ein Signal, durch das bewirkt wird, daß die zugehörigen Feuchtmitteldosierscheiben 4 entweder weniger oft und/oder weniger lang an der Walze 2 anliegen. Wird in einer bestimmten Zone 5a ein Feuchtmittelmangel registriert, so wird in umgekehrter Weise die Anlagehäufigkeit und/oder Anlagedauer der entsprechenden Feuchtmitteldosierscheibe 4 an der Walze 2 erhöht
40
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
45
so
60
65

Claims (3)

1 2 behaltung ihres Kontaktes zu dieser Walze entspre-Patentansprüche: chend dem Feuchtmittelbedarf in den einzelnen Zonen die Feuchtmitteldosierscheiben durch die Schwenkhe-
1. Feuchtmitteldosiervorrichtung für das Feucht- bei in Kontakt mit den in dem Feuchtmittelbehälter werk einer Druckmaschine, insbesondere einer Off- 5 angeordneten Walzen gebracht werden und die Walze setdruckmaschine. mit einer eine Feuchtmittel- die erste Farbauftragwalze ist und changiert nach dem schicht tragenden, in einem Feuchtmittelbehälter an- Hauptpatent 33 44 777.
geordneten Walze, von der mittels zonenbreiten, Aufgabe der Erfindung ist es, eine Feuchtmitteldo-
verschwenkbaren, voneinander beabstandeten siervorrichtung der vorgenannten Art so w^ «erzubil-Feuchtmitteldosierscheiben Flüssigkeit auf die nach- to den, daß in Abhängigkeit von dem zonalen Feuchtmitfolgende Feuchtwerkwalze übertragen wird, wobei telbedarf die Einfeuchtung des Plattenzylinders kontijede Feuchtmitteldosierscheibe an einem winkelför- nuierlich quantitativ beeinflußt wird, migen Schwenkhebel gehalten ist, der jeweils an sei- Diese Aufgabe wird durch die Anwendung des kenn-
nem einen Ende mit einer Welle drehbar gelagert ist zeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst. Weiterund dessen anderes Ende mit einem Hubkolben ver- is bildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und bunden ist, dessen Hub durch verstellbare Anschlä- aus der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, ge begrenzbar ist. wobei die Feuchtmitteldosier- Diese zeigt die erfindungsgemäße Feuchtmitteldosierscheiben ständig in Anlage mit der nachfolgenden vorrichtung in schematischer Darstellung. Walze verbleiben und unter Beibehaltung ihres Der Plattenzylinder 1, der die gemäß dem Hauptpa-
Kontaktes zu dieser Walze entsprechend dem 20 tent einzufeuchtende Offsetdruckplatte 5 trägt, ist in Feuchtmiitslbedarf in den einzelnen Zonen die herkömmlicher Weise zwischen zwei Seitenwänden 3 Feuchtmitteldosierscheiben durch die Schwenkhe- angeordnet und durch einen nicht näher bezeichneten bei in Kontakt mit den in dem Feuchtmittelbehälter Antrieb drehbar. Für die Einfeuchtung der Offsetdruckangeordneten Walzen gebracht werden und die platte 5 werden verschiedene, in der Zeichnung nur teil-Walze die erste Farbauftragwalze ist und changiert 25 weise dargestellte Walzen verwendet Die Feuchtwerknach dem Hauptpatent 33 44 777, dadurch ge- walze 2 trägt eine Feuchtmittelschicht, von der entsprekennzeichnet, daß der Feuchtmittel-Istwert in chend dem jeweiligsn zonalen Feuchtmittelbedarf mitden einzelnen Zonen (5a) eines Plattenzylinders (1) tels Feuchtmitteldosierscheiben 4, die im einzelnen in durch eine Abtastvorrichtung (6, 7,8) abtastbar ist, dem Hauptpatent dargestellt und beschrieben sind, dem und daß in einer Steuerschaltung (23) die abgetaste- 30 Plattenzylinder 1 Feuchtmittel zuführbar ist Die einzelten Feuchtmittel-Istwerte mit in einem Steuerbe- nen Zonen sind mit 5a gekennzeichnet reich (20) gespeicherten Feuchtmittel-Sollwerten Um jeweils entsprechend dem zu druckenden Sujet in
verglichen werden und in Abhängigkeit von diesem den Zonen 5a fortlaufend das erforderliche Feuchtmit-Vergleich die Anstellchuer und/oder der Anstell- telquantum zuführen zu können, wird in erfindungsgerhythmus der den einzelnen Z.· ven (Sa^ zugeordne- 35 mäßer Weise eine Abtastvorrichtung 6 verwendet die ten Feuchtmitteldosierscheiben (4) zu der mit Ma- eine Strahlungsquelle 7 und einen Sensor 8 umfaßt Die schinengeschwindigkeit umlaufenden waize (2) Strahlungsquelle 7 ist auf den Ptattenzylinder 1 bzw. auf durch entsprechende Aktivierung des die Feuchtmit- die auf letzterem angeordnete Offsetdruckplatte 5 geteldosierscheiben (4) jeweils steuernden Zylinders richtet Entsprechend der in den e^zelnen Zonen vor-(10) bestimmbar ist. 40 handenen Feuchtmittelschichtdicke erfolgt eine Refle-
2. Feuchtmitteldosiervorrichtung nach Anspruch xion, die von dem Sensor 8 erfaßt wird. Die Strahlungs-1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrich- quelle 7 ist mit einer Zuleitung 15 verbunden.
tung (6, 7, 8) eine Strahlungsquelle (7) und einen Die Zuführung des in den einzelnen Zonen 5a benö-
Sensor (8) umfaßt tigten Feuchtmittels erfolgt durch die zeitliche und/oder
3. Feuchtmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 1 45 frequentielle Steuerung der den einzelnen Zonen 5a zu- oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvor- geordneten Feuchtmitteldosierscheiben 4, von denen richtung (6, 7, 8) an einer durch einen Motor (11) nur zwei in der Zeichnung angedeutet sind. Jeder drehbaren Spindel (17) parallel zu dem Plattenzylin- Feuchtmitteldosierscheibe 4 ist ein Zylinder 10 zugeordder (1) bewegbar ist. net der beispielsweise ein Hydraulik- oder ein Pneuma-
Zd tikzylinder sein kann. Es versteht sich, daß anstelle eines
derartigen Zylinders 10 auch ein Elektromagnet geeignet ist Der Kolben 9 eines jeden Zylinders 10 ist in seiner Bewegung mit Hilfe von Einsteilmitteln in Form
Die Erfindung betrifft eine Feuchtmitteldosiervor- einer Mutter 12 und einer Kontermutter 13 begrenzbar, richtung für das Feuchtwerk einer Druckmaschine, ins- 55 Mittels eines entsprechenden Gestänges, das hier nicht besondere einer Offsetdruckmaschine, mit einer eine näher dargestellte, im Hauptpatent beschriebene Feuchtmittelschicht tragenden, in einem Feuchtmittel- Schwenkhebel umfaßt und das mit dem Bolzen 16 verbehälter angeordneten Walze, von der mittels Zonen- bunden ist, weicher im eingezogenen Zustand der Kolbreiten, verschwenkbaren, voneinander beabstandeten benstange 14 die Position 16' annimmt, wird die diesem Feuchtmitteldosierscheiben Flüssigkeit auf die nachfoi- 60 zugeordnete Feuchtmitteldosierscheibe 4 zur Feuchtgende Feuchtwerkwalze übertragen wird, wobei jede mittelabnahme und Übertragung an die Walze 2 ange-Feuchtmitteldosierscheibe an einem winkelförmigen legt.
Schwenkhebel gehalten ist, der jeweils an seinem einen Zwecks Bewegung der Abtastvorrichtung 6 parallel
Ende mit einer Welle drehbar gelagert ist und dessen zum Plattenzylinder 1 wird eine Gewindespindel 17 veranderes Ende mit einem Hubkolben verbunden ist, des- 65 wendet, die durch einen Motor 11 antreibbar ist. Die sen Hub durch verstellbare Anschläge begrenzbar ist, Abtastvorrichtung 6 ist an einer Führungsschiene 18 wobei die Feuchtmitteldosierscheiben ständig in Anlage verschiebbar gelagert. Ober eine Leitung 19 werden nut der nachfolgenden Walze verbleiben und unter Bei- einer Steuerschaltung 23 Informationen eingegeben, die
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