DE3446331C2 - - Google Patents

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DE3446331C2
DE3446331C2 DE19843446331 DE3446331A DE3446331C2 DE 3446331 C2 DE3446331 C2 DE 3446331C2 DE 19843446331 DE19843446331 DE 19843446331 DE 3446331 A DE3446331 A DE 3446331A DE 3446331 C2 DE3446331 C2 DE 3446331C2
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Alfred 6400 Fulda De Armbruester
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    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
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    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/0007Bracelets specially adapted for other functions or with means for attaching other articles
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Description

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsschutzband für im Bereich des Handgelenkes bzw. Unterarmes zu tragende Ge­ genstände gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches.
Ein derartiges Sicherheitsschutzband ist nach der US-PS 22 49 550 bekannt. Hierbei handelt es sich um eine zylind­ rische Schutzhülse, die nur insoweit zu einer am Handgelenk getragenen Uhr einen Bezug hat, als diese insgesamt ein­ schließlich Armband abgedeckt werden soll, wobei entweder eingearbeitete elastische Randbänder für eine abdichtende Anlage am Arm sorgen oder sich die ganze Hülse nach Art eines "Pulswärmers" am Handgelenk einschließlich der Uhr dicht anschmiegt.
Der Gegenstand des DE-GM 17 32 610 betrifft eine wasser­ dicht sein sollende Schutzhülle für Armbanduhren aus elasti­ schem, transparentem Material ggf. mit armbandseitigen Fort­ sätzen, wobei die Hülle aus einem dem Uhrenformat derart angepaßten und bemessenen Hüllkörper mit einer sichtseiti­ gen Öffnung besteht, daß das Uhrengehäuse unter elastischer Verformung der Hülle durch diese Öffnung eingebracht wer­ den kann, wobei sich dann das Ganze dicht an das Uhrenge­ häuse anlegen und dieses abdichten soll.
Beim Gegenstand nach der US-PS 41 03 808 handelt es sich schließlich um ein Uhrenarmband besonderer Art, an dem die betreffende Uhr unmittelbar selbst befestigt ist, d. h., die mit diesem Band geschützt werden soll, muß zwingend an diesem Band selbst befestigt werden. Ein Teil dieses Ban­ des kann dabei unter Freihaltung der Uhr dem Verlauf des eigentlichen Tragbandes folgen und auf der anderen Seite des Bandes in geeigneter Weise festgelegt werden oder die­ ses Teil wird in entgegengesetzter Richtung über das Uhren­ gehäuse geklappt und ebenfalls an der gleichen Befestigungs­ stelle festgelegt.
Unter Sicherheitsschutzband ist im vorliegenden Fall ein Gegenstand zu verstehen, der für den im Handgelenkbereich getragenen, ggf. wertvollen Gegenstand Sicherheit und Schutz in jeder Hinsicht bieten soll. Wenn hierbei insbesondere auf Armbanduhren abgestellt ist, so soll dies nicht aus­ schließen, daß damit auch andere in diesem Bereich getrage­ ne Schmuckgegenstände, wie Armbänder, Armreifen od. dgl. ab­ gedeckt werden können. Von Interesse sind dabei insbesondere solche Armbanduhren, bzw. Schmuckgegenstände, die einen be­ trächtlichen Wert darstellen. Der diesbezügliche Sicherheits- und Schutzaspekt gilt insbesondere in zweierlei Hinsicht. Werden Gegenstände der genannten Art offen am Arm getragen, so ist unvermeidbar, daß damit evtl. ein Diebstahls- und Überfallinteresse geweckt und ggf. an geeignetem Ort auch verwirklicht wird. Ferner ist zu berücksichtigen, daß die Schließvorrichtungen an solchen Gegenständen, sofern es sich nicht um Elastikarmbänder handelt, nie ganz sicher gegen ein selbständiges Öffnen sind, so daß die Armbanduhr oder der Schmuckgegenstand unter ggf. ungünstigen Umständen verlorengehen kann. Ein weiterer, aber für teure Gegenstän­ de der genannten Art zweitrangiger Gesichtspunkt ist der, daß solche Gegenstände, wenn sie bei handwerklichen Tätig­ keiten oder bei sportlicher Betätigung getragen werden, ebenfalls unter ungünstigen Umständen einer Beschädigungs­ gefahr ausgesetzt sind, der bislang mit Sicherheit nur da­ durch begrenzt werden konnte, daß man den betreffenden Ge­ genstand für derartige Betätigungen ablegte.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, ausge­ hend von der Schutzhülle gemäß US-PS 22 49 550, bei einfacher Handhabung mit einfachen Mitteln eine Sicherheitshülle zu schaffen, die es auf einfache Weise erlaubt, den betreffen­ den Gegenstand in erster Linie der Sicht zu entziehen und auch einen gewaltsamen wie gewaltfreien Verlust und in zwei­ ter Linie einer Beschädigungsgefahr entgegenzuwirken.
Diese Aufgabe ist mit einem Sicherheitsschutzband der ein­ gangs genannten Art nach der Erfindung durch die im Kenn­ zeichen des Hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und praktische Ausführungs­ formen ergeben sich nach den abhängigen Unteransprüchen.
Das Sicherheitsschutzband ist als relativ breites Band aus­ gebildet, dessen Enden mit geeigneten Verschlußelementen versehen sind, die vorteilhaft bspw. in Form von Klettver­ schlußbandabschnitten ausgebildet sind, welche ein einfaches Anlegen des Sicherheitsschutzbandes ermöglichen, aber auch ein ebenso schnelles Abnehmen. Selbstverständlich können auch andere geeignete Verschlußelemente, wie Metallspangen, Druckknöpfe, Haken und Ösen, Schnallen, Klappschließen od. dgl. verwendet werden. Die vorerwähnten Sicherheits- und Schutzforderungen sind mit einem derartigen Sicherheits­ schutzband auf einfache Weise gleichzeitig erfüllt. Ein Dieb­ stahlsinteresse, bspw. auf dem Weg zu einer gesellschaftli­ chen Veranstaltung, kann grundsätzlich nicht entstehen, da die Armbanduhr bzw. der Armschmuck, obgleich am Arm getra­ gen, nicht sichtbar wird, wobei die Hülle dann bei Bedarf nach Erreichen des Veranstaltungsortes einfach abgenommen und in die Tasche gesteckt werden kann. Durch das Überdecken mit dem Sicherheitsschutzband kann einmal grundsätzlich der Gegenstand selbst nicht unmittelbar verlorengehen, zumal der betreffende Verschluß des Gegenstandes durch das Band, das sich dank seines formanschmiegbaren Materials dicht an den Gegenstand anlegt, den Gegenstandsverschluß selbst mit Sicherheit in Schließstellung hält und gegen äußere, den Verschluß evtl. unbeobachtet öffnende Einwirkungen abschirmt. Außerdem hat natürlich das angelegte Sicherheitsschutzband zur Folge, daß evtl. äußere Einwirkungen, die zu Beschä­ digungen und Wertminderungen führen könnten, vom zu schüt­ zenden Gegenstand ferngehalten werden. Da das Sicherheits­ schutzband insbesondere für die Abdeckung von Armbanduhren bestimmt ist, ist das Band im mittleren Bereich mit einer Sichtöffnung und diese mit einer Öffnungsabdeckung auszu­ statten, so daß die Uhrzeit problemlos abgelesen werden kann, ohne das ganze Band abnehmen zu müssen.
Für das Längen/Breitenverhältnis des Bandes ist maßgebend, daß der betreffende abzudeckende Gegenstand vollständig abgedeckt wird, d. h. sowohl hand- als auch armseitig abge­ deckt wird, d. h. sowohl hand- als auch armseitig über dem abdeckenden Teil des Sicherheitsschutzbandes eine jeweils ausreichende Bandbreite noch verfügbar ist, die sich un­ mittelbar am Arm selbst anlegen kann.
Das Sicherheitsschutzband wird nachfolgend anhand der zeich­ nerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher er­ läutert.
Es zeigt schematisch
Fig. 1 in Draufsicht das Sicherheitsschutzband im nicht angelegten Zustand;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Hülle längs Linie II/II in Fig. 1 und
Fig. 3 im Schnitt die sich überlappenden Enden der Hülle in besonderer Ausführungsform.
Das Sicherheitsschutzband gemäß Fig. 1 bis 3 ist aus form­ anschmiegbarem Material gebildet, wofür insbesondere dünnes Weichleder mit geeigneter Farbgebung in Frage kommt. Geeig­ netes Kunststoffband ist ebenfalls verwendbar. Die Darstel­ lung gemäß Fig. 1 entspricht etwa der tatsächlichen Größe des Bandes, wobei auch erkennbar ist, daß das Band eine Breite B hat, die mindestens etwa einem Drittel seiner Länge L entspricht, wodurch, wie erwähnt, gewährleistet ist, daß auch die die gestrichelt angedeutete und mit der Hülle ab­ zudeckende Armbanduhr nicht unmittelbar überdeckenden Be­ reiche der Hülle ausreichend breit sind und das Band sich am Arm mit diesen Bereichen dicht anlegen kann. Ein Hülle 1 ist für die Abdeckung einer Armbanduhr in seinem mittigen Bereich mit einer Sichtöffnung 3 ausgestattet, der eine Öffnungsabdeckung 4 in Form einer Klappe aus dem gleichen Material zugeordnet ist. Verschlußelemente 2, 2′ an den Enden der Hülle 1 sind gemäß Ausführungsbeispiel vorteilhaft als Klettenverschlußbandabschnitte 5 ausgebildet, wobei der eine Klettenverschlußbandabschnitt 5 auf der einen Seite und der andere Klettenverschlußbandabschnitt auf der anderen Seite der Hülle 1 angeordnet ist, so daß sich diese Verschluß­ bandabschnitte 5 bei Überlappung der Enden gegenseitig ver­ rasten können. Um ein möglichst dichtes Anliegen des über­ lappend aufgelegten Endes am anderen darunter befindlichen Ende zu erreichen, sind die Klettenverschlußbandabschnitte 5 zweckmäßig mit Bereichen größerer und geringerer Haftkraft versehen, wobei die Bereiche geringerer Haftkraft in bezug auf die Bandenden zueinander entgegengesetzt und der Bereich geringerer Haftkraft am Überlappungsbandende 7 zu dessen freiem Rand 8 hin angeordnet sind. Dies bedeutet nichts an­ deres, als daß die Klettenverschlußbandabschnitte 5 im Sinne der Fig. 3 in sich derart gegliedert sind, daß zum überlap­ penden freien Ende hin der dort befindliche Klettenbandab­ schnitt in seiner Höhe geringer ist als der dahinter be­ findliche, der dann natürlich eine größere Haftkraft hat, die im Sinne eines sicheren Bandverschlusses wirkt, während der davor befindliche Abschnitt lediglich dafür zu sorgen hat, daß das freie Bandende festgehalten wird und ohne stark aufzutragen anliegt. Am darunter befindlichen Band­ ende erfolgt die Anordnung der Klettenverschlußbandabschnit­ te natürlich umgekehrt.
Wie aus Fig. 1 erkennbar, ist die Hülle 1 insgesamt schwach bogenförmig zugeschnitten, womit der gewissen Konizität des Unterarmes unmittelbar oberhalb des Handgelenkes im In­ teresse einer möglichst dichten, anatomisch gerechten Anlage des Bandes Rechnung getragen ist. Der Zuschnitt des Bandes aus dem Rohmaterial wird zweckmäßig ferner so bemessen, daß dieser in seiner Zuschnittsbreite größer ist als die Brei­ te B, wodurch beide Längsränder 6 der Hülle 1 als re­ lativ breite Umschlagränder 6′, 6′′ gemäß Fig. 2 ausgebil­ det werden können, die entweder versteppt und/oder verklebt werden. Durch diese Maßnahme werden die Umschlagrandbereiche etwas steifer, während der dazwischenliegende mittlere Längsstreifen im Interesse der Formanpaßbarkeit an den ab­ zudeckenden Gegenstand weicher bleibt. Zweckmäßig kann dabei der handgelenknahe Umschlagrand 6′′ schmaler gehalten werden als der andere und zwar im Interesse einer optimalen An­ paßbarkeit an die Anatomie des Unterarmes. Im übrigen werden die Öffnungsabdeckung 4 und der zugehörige Bereich an der Hülle 1 neben der Sichtöffnung 3 ebenfalls mit Klettenver­ schlußbandabschnitten 5′ versehen, so daß die Öffnungs­ abdeckung 4 problemlos zum Ablesen der Uhr angehoben und wieder verschlossen werden kann.

Claims (6)

1. Sicherheitsschutzband für im Bereich des Handgelenkes oder Unterarmes zu tragende Gegenstände, insbesondere für Armbanduhren, bestehend aus einer Hülle mit einer Breite, die mindestens etwa einem Drittel ihrer Länge entspricht, dadurch gekennzeich­ net, daß die aus formanschmiegbarem Weichleder- oder Kunststoffband gebildete Hülle mit einer Sichtöff­ nung (3) und diese mit einer Öffnungsabdeckung (4), wie Klappe, Schieber versehen ist und daß die En­ den des Hüllbandes mit Verschlußelementen (2, 2′) ver­ sehen und daß ferner die Längsränder (6) der Hülle (1) als Umschlagränder (6′, 6′′) zur Ausbildung eines weiche­ ren Mittelbereiches des Hüllmaterials ausgebildet sind.
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verschlußelemente (2, 2′) als Klettenverschlußbandabschnitte (5) ausgebildet sind.
3. Band nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Hülle (1) im Be­ reich der Sichtöffnung (3) und die Öffnungsabdeckung (4) ebenfalls mit Klettenverschlußbandabschnitten (5′) versehen sind.
4. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (1) in ihrer Längserstreckung bogenförmig zugeschnitten ist.
5. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klettenver­ schlußbandabschnitte (5) mit Bereichen größerer und ge­ ringerer Haftkraft versehen sind, wobei die Bereiche ge­ ringerer Haftkraft in bezug auf die Bandenden zueinander entgegengesetzt und der Bereich geringerer Haftkraft am Überlappungsbandende (7) zu dessen freien Rand (8) hin angeordnet sind.
6. Band nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Verschlußelemente (2, 2′) in Form eines sich bei Öffnung verlängernden Zwischenstückes, wie Klappschließe ausgebildet sind.
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