DE344646C - Selbsttaetige Bremsvorrichtung fuer Plattensprechmaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Bremsvorrichtung fuer Plattensprechmaschinen

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DE344646C
DE344646C DE1920344646D DE344646DD DE344646C DE 344646 C DE344646 C DE 344646C DE 1920344646 D DE1920344646 D DE 1920344646D DE 344646D D DE344646D D DE 344646DD DE 344646 C DE344646 C DE 344646C
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arm
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Description

Gegenstand der Erfindung- ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen, nach dem Abspielen der Schallplatte bewirkten Bremsen und Anhalten des Plattentellers von Sprees' maschinen, bei welcher die unter Federwirktimgstehende Bremse durch den Sdhallarm am Ende des Spieles· ausgelöst wird und den Plattenteller anhält, während bei der ZurückfShrung des Schallarmes in seine Ausgangsi* Stellung die Bremse in ihre unwirksame Lage zurückgebracht und in. dieser Lage gesperrt . gehalten· wird.
Das- Wesen der Erfindung· kennzeichnet sieh der Hauptsache nadh dadurch, daß der 1-5 unter Federwirkung stehende, geradlinig verschiebbare Bremskörper zwei voneinander getrennte Hebel kraftschffissig verbindet, so daß; der unter dem Einfluß des einen Hebels bewegte Brerraskörper seinerseits den anderen so Hebet in Bereitstellung bringt. Diese Anordnung· zeichnet sich! gegenüber den bekannte© durch Einfachheit aus und ist auf einer Grundplatte zusammengedrängt, so daft sich die neue "Vorrichtung an jeder Plattensprechmasehine leicht anbringe» läßt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung- in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt? es sind:
Abts ΐ eine Seitenansicht des oberen Teiles 3'» einer SpreehnmsGhine mit der neuen Vorrichtung,
Abb. 2 ein Grundriß dazu,
Abb. 3 eine vergrößerte Ansicht der neuen .Vorrichtung,
Abb. 4 die gleiche Ansicht wie Abb. 3, aber um 900 gedreht,
Abb. 5 ein Grundriß dazu,
Abb. 6 eine vergrößerte Ansicht der Vorrichtung wie in Abb. 3 in abgeänderter Ausführungsform, Abb. 7 eine Seitenansicht, um 900 gedreht, Abb. 8 eira Grundriß dazu.
Der Tonarm oder Schallarm 1 dreht sich während des Spieles in bekannter Weise um seine Drehachse 2, wobei die Nadel vom äußere» Unrfange der Schallplatte 3 gegen deren Mittelpunkt hin fortschreitet. Am Ende des Spieles trifft der Tonarm auf den Hebel 4 der Brems- oder Anhaltvorrichtung und hebt ihn aus der Rast 5 des in einem Bock 6 achsial verschiebbar gelagerten, zylindrischen Bremskörpers 7 aus, so daß der Bremskörper entsperrt ist und unter der Wirkung seiner Feder S gegen den Umfang des Plattentellers 9 vorspringt. Das vorschnellende Ende des Bremskörpers ist mit einem· Kissen 10 aus Kautschuk, Filz ο. dgl. versehen, um eine weiche, geräuschlose Bremsung herbeizuführen.
In der Ausführungsform nach Abb. 1 bis 5 ist der zweite Hebel 11 in einer wagerechten Ebene am Bock 6 gelagert, d. h., sein Drehfeld liegt in dieser "Ebene, während die Bewegungendes ebenfalls am Bock 6 gelagerten Hebels 4 in einer senkrechten Ebene stattfinden. Der Hebel 11 greift mit seinem inneren Arm an einen Zapfen 12 des Bremskörpers anr so daß der Hebel unter dem
Druck der Feder 8, beim Ausklinken des He- I bels 4 aus der Rast 5 und dem darauffolgen- ; den Vorschnellen des Bremskörpers, aus der \ indifferenten Stellung nach Abb. 2, 5 in die : durch punktierte Linien in Abb. 5 dargestellte i Lage gedreht wird, wobei sein freier Arm 13 in der Bahn des Anschlagstiftes 14 des zurückgeführten· Tonarmes liegt. Die Zurückführung des Tonarmes in seine Ausgangsstellung hat demnach zur Folge, daß der Hebel j aus der Stellung der punktierten Linien (Abb. 5) wieder in die Stellung der aus- | gezogenen Linien (Abb. 5) zurückgebracht j und entgegen dem Drucke der Feder 8 in die- \ ser Stellung dadurch, verriegelt wird, daß der untere Arm des Hebels 4 in die Rast 5 des Bremskörpers einklinkt, der bei der Zurückführung des Hebels 11 durch den am Tonarm angeordneten Zapfen 14 ebenfalls in seine ao frühere Stellung unter Freigabe des Platten- | tellers zurückgezogen worden war.
Ist dies geschehen, so steht der Hebel 4 wieder wie in Abb. 3 bereit, vom bewegten ; Tonarm mitgenommen, aus der Rast 5 aus- ' geklinkt und in die in punktierten Linien der Abb. 3 dargestellte Lage gebracht zu werden.
■ Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 bis 8 ist der Hebel 4 ebenso angeordnet wie in der beschriebenen Ausführungsform. Hier wie dort klinkt er unter seiner Gewichtswirkung in die Rast 5 ein, obgleich für den Zweck auch eine Feder oder ein anderes Hilfsmittel benutzt werden kann. Der Hebei 11 ist in diesem Beispiel am Bock 6 in einer senkrechten Ebene drehbar gelagert und greift daher nicht unmittelbar, sondern durch Vermittlung einer bei 15 drehbar gelagerten Platte 16 an den Zap'fen 17 des Bremskörpers j an. Dementsprechend wird der Hebeln bei j dieser Ausführungsform nicht von der Seite, j auch nicht durch einen Zapfen des Tonarmes bei dessen Rückgangsbewegung mitgenom-, men, sondern unmittelbar vom Tonarm 1 selbst aus der in punktierten Linien der Abb. 6 dargestellten Lage in die in ausgezogenen Linien veranschaulichte Stellung in Abb. 6 übergeführt, wobei, wie für die erste Ausführungsform beschrieben, der Bremskörper aus der Bremslage zurückgezogen wird und der Hebel 4 in die Rast 5 unter Sperrung des Bremskörpers einklinkt.
In beiden Ausführungsformen besteht der Hebel 4, bei der Ausführungsform der Abb. 6 bis 8 auch der Hebel· 11 aus zwei durch ein Kiemmgelenk vereinigten Teilen, damit sich der obere, von dem Tonarm erfaßte Arm verstellen läßt. Auf diese Weise kann verschieden breiten Schallkurvenkränzen durch Verstellung des oberen Armes Rechnung getragen werden. Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 bis 8 ist es durch die Teilung des Hebels 11 möglich, den oberen Arm in Anpassung an die Höhenlage des Tonarmes einzustellen. -

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche :
  2. i. Selbsttätige Bremsvorrichtung für Plattensprechmaschinen, bei der die unter Federwirkung stehende Bremse durch den Schallarm am Ende des Spieles ausgelöst wird und den Plattenteller anhält, während bei der Zurückführung des Schallarmes in seine Ausgangsstellung die Bremse in ihre unwirksame Lage zurückg-ebracht und in dieser Lage gesperrt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei voneinander getrennte Hebel (4,11) durch den geradlinig verschiebbaren, unter Federwirkung stehenden Bremskörper (7) kraftschlüssig miteinander verbunden sind, derart, daß der Bremskörper, wenn er unter dem Einfluß des einen Hebels bewegt wird, seinerseits den anderen Hebel in Bereitstellung bringt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bremse auslösende Hebel (4) in einer senkrechten Ebene schwingbar gelagert ist, während der die Bremse zurückführende, von dem am Tonarm (1) befindlichen Zapfen (14) beeinflußte Hebel (11) in wagerechter Ebene drehbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebel (4, 11) in senkrechter Ebene drehbar sind und der Rückführhebel (11) durch Vermittlung einer drehbar gelagerten Platte (16) auf den Bremskörper wirkt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in senkrechter Ebene drehbare Hebel (4) aus zwei durch ein Klemmgelenk vereinigten Teilen besteht, um den von dem Tonarm beeinflußten oberen Teil oder Arm nach der Spielbreite der Schallplatte einstellen zu können.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in senkrechter Ebene drehbare Hebel (11) aus zwei durch ein Klemmgelenk vereinigten Teilen besteht, so daß der von dem Tonarm beeinflußte obere Teil in bezug auf die Höhenlage des Tonarmes einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920344646D 1920-08-01 1920-08-01 Selbsttaetige Bremsvorrichtung fuer Plattensprechmaschinen Expired DE344646C (de)

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