DE344653C - Sicherheitskurbel - Google Patents
SicherheitskurbelInfo
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- DE344653C DE344653C DE1920344653D DE344653DD DE344653C DE 344653 C DE344653 C DE 344653C DE 1920344653 D DE1920344653 D DE 1920344653D DE 344653D D DE344653D D DE 344653DD DE 344653 C DE344653 C DE 344653C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
- G05G1/00—Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
- G05G1/08—Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
- G05G1/085—Crank handles
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
- Sicherheitskurbel. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Sicherheitskurbel mit automatisch wirkenden Sperrorganen, welche eine Ausrückung von der Kurbelwelle von Werkzeugmaschinen u. dgl. ermöglicht, ohne die Kurbel von der Welle wegnehmen zu müssen. Bei den bisher üblichen Sicherheitskurbeln bedurfte es zum Einrücken der Kurbeln einer besonderen Bewegung (z. B. eines Druckes auf einen Kopf). Im ferneren sind solche Sicherheitskurbeln bekannt, wobei an einer Hauptkurbel eine zweite Nebenkurbel angeordnet ist, derart, daB bei Erfassen und Drehung der Nebenkurbel ein selbsttätiges Einkuppeln erfolgen kann. Diese haben aber den Nachteil, daB; abgesehen von der komplizierteren Konstruktion und daher höheren Herstellungskosten die Nebenkurbel nur in dem einen Sinne gedreht werden kann, um eine Kuppelung zu bewirken, und da die Nebenkurbel pendelnd angeordnet ist, kommt es häufig vor, daß die Führungsbahn der Hauptkurbel nicht innegehalten wird, was eine unbeabsichtigte Entkuppelung zur Folge haben kann.
- Demgegenüber besitzt die vorliegende Sicherheitskurbel den Vorteil, daß es bei ihr keiner besonderen Ausrück- bzw. Einrückungsbewegung, Haupt- und Nebenkurbel bedarf, um das Ausrücken der Kurbel bei deren Loslassen und das Einrücken beim Anfang der Drehung der Kurbel automatisch vor sich gehen zu lassen.
- Dieser Zweck wird gemäß Erfindung dadurch erreicht, daß ein Kurbelgriff auf einer am Kurbelarm quer zu letzterem gelagerten Welle festsitzt, welche am inneren End° die Scheibe trägt, an welch letzterer die zur Wellenachse exzentrisch angeordnete Stange vorgesehen ist, mittels der das Ein-und Auskuppeln bewirkt werden kann.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes durch Abb. i und 2 im Aufriß und teilweisen Schnitt nach der Linie A-A in Abb. 2 und im Längsschnitt dargestellt.
- In der Kurbelnabe a ist eine Hülse b mit Vierkantloch c und Zahnkranz `d am vorderen Teil drehbar gelagert und durch eine an die Kurbelnabe a geschraubte Scheibe e in Stellung gehalten. In einem im hohlen Kurbelarm f angebrachten Querschlitz g ist ein Mitnehmer 1a mit Zahn i in der Längsrichtung des Kurbelarmes verschiebbar angeordnet, wobei der Zahn i bestimmt ist, in den Zahnkranz d einzugreifen und die Hülse b mit der Kurbel mitzudrehen. Wenn die Kurbel nicht betätigt wird, ist der Mitnehmer h stets außer Eingriff mit dem Zahnkranz d der Hülse b, so daß diese ohne Wirkung auf die Kurbel den Drehungen der nichtgezeichneten Kurbelwelle folgen kann, wenn letztere mechanisch angetrieben wird.
- Der Kurbelgriff k sitzt fest auf einer im äußeren Ende des Kurbelarmes f gelagerten quer zum Kurbelarm angeordneten Welle 1, deren inneres Ende eine Scheibe m mit exzentrisch zur Achse der Welle angeordnetem Stift n trägt. Eine Stange o durchzieht den hohlen Kurbelarm f und verbindet den Exzenterstift n mit dem Mitnebmer la. Die Stange o tritt durch einen Schlitz p einer am Kurbelarm f befestigten und in, dessen Hohlraum ragenden Platte q, welche einer auf die Stange o geschobenen Feder y als Auflage dient. Das andere Ende der Feder y stützt sich auf eine durch einen die Stange o quer durchziehenden Stift s getragene Scheibe t.
- Wird der Kurbelgriff k von der Hand festgehalten und die Kurbel gedreht, so verändern Kurbelgriff 1a, Welle l und Scheibe m ihre Lage in bezug auf die sie festhaltende Hand nicht, dagegen in bezug auf den sich drehenden Kurbelarm f. Demzufolge wird während ungefähr der ersten Achtelsdrehung der Kurbel durch den exzentrisch auf der Scheibe in angeordneten Stift n und die Stange o der Mitnehmer h in den Zahnkranz d eingerückt. Bei der weiteren Drehung der Kurbel gleitet der Kurbelgriff in der ihn erfassenden Hand, ohne daß ein Ausrücken des Zahnes i aus tlem Zahnkranz durch die Feder y stattfindet, und wird die Kurbelwelle in dem -gewünschten Sinne gedreht. Läßt man den Kurbelgriff k los, so rückt die auf die Stange o wirkende Feder y den Mitnehmer h aus dem Zahnkranz d aus, und der Kurbelarm f fällt in die Vertikallage hinab. Die Kurbel ist nun von der Hülse b und daher auch von der Kurbelwelle l entkuppelt, so daß ihre Drehung in der einen oder 'anderen Richtung auf die Kurbel wirkungslos ist. Gefährdung durch die Kurbel ist somit ausgeschlossen. Der Stift n ist so angeordnet, daß bei Links- oder Rechtsdrehung der Kurbel ein Einrücken des Mitnehmers h in den Zahnkranz d stattfindet.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Sicherheitskurbel mit automatisch wirkenden Sperrorganen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kurbelgriff (k) auf einer am Kurbelarm (f) quer zu letzterem gelagerten Welle (1) festsitzt, welche am inneren Ende die Scheibe (m) trägt, an welch letzterer die zur Wellenachse exzentrisch angeordnete Stange (o) vorgesehen ist, mittels der das Ein- und Auskuppeln bewirkt werden kann.
- 2. Sicherheitskurbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraubenfeder (y), die sich einerseits auf einem am Kurbelarm (f) angeordneten Anschlag und anderseits auf der Stange (o) angebrachten Anschlag stützt, bei Loslassen des Griffes (k) ein selbsttätiges Ausrücken bewirken kann.
- 3. Sicherheitskurbel nach Ansprüchen x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Zahn versehener Mitnehmer (h) auf die Stange (o) geschraubt ist und in die mit einem Zahnkranz (d) versehene Hülse (b) einzugreifen bestimmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344653T | 1920-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344653C true DE344653C (de) | 1921-11-26 |
Family
ID=6253335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920344653D Expired DE344653C (de) | 1920-07-01 | 1920-07-01 | Sicherheitskurbel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE344653C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934208C (de) * | 1952-11-29 | 1955-10-13 | Friedrich Wilhelm Deckel Dipl | Handrad |
| DE1269854B (de) * | 1966-07-21 | 1968-06-06 | Richard Lietz | Rastgesperre, insbesondere fuer Rastgelenke aller Art |
-
1920
- 1920-07-01 DE DE1920344653D patent/DE344653C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934208C (de) * | 1952-11-29 | 1955-10-13 | Friedrich Wilhelm Deckel Dipl | Handrad |
| DE1269854B (de) * | 1966-07-21 | 1968-06-06 | Richard Lietz | Rastgesperre, insbesondere fuer Rastgelenke aller Art |
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