DE34468C - Kombination von Greifer- und Bremshebel bei Strafsenbahnen mit Seilbetrieb - Google Patents

Kombination von Greifer- und Bremshebel bei Strafsenbahnen mit Seilbetrieb

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DE34468C
DE34468C DENDAT34468D DE34468DA DE34468C DE 34468 C DE34468 C DE 34468C DE NDAT34468 D DENDAT34468 D DE NDAT34468D DE 34468D A DE34468D A DE 34468DA DE 34468 C DE34468 C DE 34468C
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Germany
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gripper
combination
streetcars
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/02Hand or other personal actuation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1885 ab.
Die nachstehend beschriebene und in beiliegender Zeichnung dargestellte Combination des Hebelwerkes zum Lösen und Schliefsen des Greifers mit dem zum Schliefsen und Lösen der Bremse an Wagen für Strafsenbahnen mit Taubetrieb hat den Zweck, dafs die Bremse nur bei geöffnetem Greifer angezogen werden kann.
Der in der Mitte des Wagens sitzende Greifer A ist, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, durch den Winkelhebel H und die Zugstangen J1 J2 J3 J* mit den an beiden Enden des Wagens angebrachten Hebeln L L in Verbindung (s. auch Fig. 3, 4 und 5), welche abwechslungsweise den abnehmbaren Steuerhebel M an der jeweiligen Vorderseite des Wagens tragen.
Zur Arretirung dieser Hebel in bestimmten Stellungen dienen die in beliebiger Weise gezahnten Schienen NN, welche durch Federdruck gegen einen am Hebel M festsitzenden, durch einen Schlitz des taschenförmigen Kopfes der Hebel L einzuführenden Sperrzahn O angedrückt werden. Der am hinteren Ende des Wagens sitzende Hebel L kann den Bewegungen des vom Maschinisten * gehandhabten vorderen Hebels ungehindert folgen, da der Sperrzahn O mit dem Hebel M vom hinteren Hebel L entfernt ist, die betreffende Zahnschiene N somit keinen Widerstand bietet.
Die Hebel L L sitzen lose auf den Wellen P P neben den ebenfalls losen Bremshebeln Q. Q., welche durch die abnehmbare Handhabe R bewegt werden. Auf der Welle P festgekeilt sitzt der Daumen £ zwischen den Vorsprüngen T und U des Bremshebels, von welchen der erstere T auch auf der entgegengesetzten Seite hervorragt, so dafs er beim Zurückziehen des Bremshebels Q. den Greiferhebel L erfafst, während U nur auf der dem Daumen S zugekehrten Seite als Anschlagleiste vortritt.
Diese Einrichtung gestattet und bedingt beim Schliefsen der Bremse durch den Hebel Q. und dessen Verlängerung R ein gleichzeitiges Auslösen des Greifapparates, indem der Vorsprung T des Bremshebels Q. den Greiferhebel L mitnimmt, und zwar, da der Daumen S zwischen den Vorsprüngen T und U einen gewissen Spielraum hat, in der Weise, dafs der Greifer stets vom Seile los ist, bevor die Bremse zur Wirkung kommt, während es umgekehrt möglich ist, den Greifer mittelst des Steuerhebels M auszulösen, ohne dafs die Bremse angezogen wird.
Mit dem Daumen S sind ferner noch die Hebel VV auf den Wellen festgekeilt, welche durch Zugstangen XX und Hebel WW auf eine geeignete Bremsvorrichtung einwirken, wie in Fig. ι und 2 beispielsweise für eine Frictions-Kettenbremse dargestellt, welche durch Ein- und Ausrückung der Reibungskupplung Y die Auf- oder Abwickelung der Zugkette Z auf- oder von der Achse herbeiführt und dadurch das Festziehen oder Loslassen der Bremsbacken bewirkt. ..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Taubahnwagen die Combination der mit abnehmbaren Handhaben M und R versehenen Steuerhebel L und Bremshebel Q. mit einem zwischen den Vörsprüngen T und U des Bremshebels Q liegenden Daumen S, welcher auf der Bremswelle P festgekeilt ist, wodurch; bedingt ist, dafs beim Anziehen des Bremshebels Q. der Greiferhebel L durch ersteren mitgenommen wird und dadurch die Lösung des Taues stets eintreten lä'fst, ehe die Bremse zur Wirkung kommen kann, während der Greiferhebel stets bewegt werden kann, ohne dafs die Bremse in Thätigkeit kommt. Im allgemeinen wie in Bezug auf Fig. ι bis 5 beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34468D Kombination von Greifer- und Bremshebel bei Strafsenbahnen mit Seilbetrieb Expired - Lifetime DE34468C (de)

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