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Höchstbelastungsanzeiger für Elektrizitätszähler. Die Erfindung bezieht
sich auf Elektrizitätszähler und stellt einen Höchstverbrauchsanzeiger dar, der
in doppelter Hinsicht gegen idlie. bekannten Höchstverbrauchsanzeiger verbessert
ist. Erstens tritt eine Höchstverbrauchsanzeige erst dann ein, wenn die Höchstbelastung
eine gewisse Zeit gedauert hat, und zwar eine m so längere Zeit, j e höher die Höchstbelastung
ist, nicht aber schon, wenn eine Belastung n:ur momentan oder sehr kurzzeitig eintritt.
Zweitens isst die Vorrichtung so gefdrungen gebaut, @d'aß sie in 'den vorhandenen
Zähler statt des vorhandenen Zählwerks eingebaut werden kann lind! so die Umwandlung
eines gewöhnlichen Zählers in einen Höchstverbrauchszähler :gestattet.
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Die Vorrichtung besteht darin, d'aß ein mit der der augenblicklichen
Belastung ödes Zählers entsprechenden Drehgeschwindigkeit umlaufender Teil Iden
Zeiger dies Höchstverbrauchsm:essers antreibt und gleichzeitig -eine Feder spannt,
die die zum Zeiger gehörige Skala nachschleppt, wobei die Skala ihrerseits unter
der n. einer besonderen Dämpfung steht; :der Ausschlag des Zeigers auf d'er Skala
stellt sich also mit einer zeitlichen Verzögerung, die .mit der Belastung wächst;
ein und. es erfolgt nicht eine Höchstbelastungsanzei'ge im eigentlichen Sinne, sonidern
die Anzeige des mittleren Belastungswertes über .eine gewisse den Zeitpunkt Öer
Höchstbelastung aber jedenfalls in sich begreifende Zeitspanne.
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Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar
Abb. i und :2 schematische Darstellungen. zweier verschiedener Ausführungsformen,
Abb. 3 und' q. den Anbau der neuen Vorrichtung an einen Wattstun.denzähler gewöhnlicher
Bauart.
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In Abb. i -,der Zeichnung ist die Scheibe i eines W attstundenzählers
der gewöhnlichen `l'vpe auf einer Welle 2 befestigt, auf welcher das IZitzel3 sitzt.
Dasselbe treilbt den Nebenapparat 4 für den Höchstverbrauchiszähler an, welcher
den Betrag a'nzei'gt, der das Verbrauchsäquivalent der schwankenden Energie ist,
die die `Wicklungen des Zählers durchfließt. Der Nebenapparat q: kann abnehmbar
sein und ist von so gedrungener Bauart, d@äß er in dein Wattzähler an Stelle von
dessen Zählwerk, wie in Ab@b.3 -der Zeichnung gezeigt, eingebaut werden kann.
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Das Stirnrad 3 greift in en Zahnrad 5 ein, welches auf einer Welle
6 sitzt, die ein Stirnrad; 7 trägt. Dasselbe greift in ein Zahnrad' 8 eine, das
auf einer Welle g aufgekeilt ist, an welcher ein Zeiger io angeordnet und das innere
Ende einer Feder i i befestigt ist. Das äußere Ende der Feder i i ist an einem Arm
12 befestigt, der an einer Welle 13 sitzt, auf welcher ein Arm 14 und ein Zahnrad,
15 ebenfalls aufgesetzt sind. Der Arte,; 14 ist mit einer Skala 16 verbunden, die
so angeordnet
ist, daß sie mit dem Zeiger lo zusammenarbeitet. Das
Zahnrad 15 beeinflußt ein Ritzel 17, das auf einer Welle 18 sitzt, auf welcher
ein Steigrad i9 ebenfalls aufgekeilt ist. Ein Anker 2o ist auf eine Welle 2i aufgesetzt,
der in die Zähne des Steigrades i9 eingreift. Dieser Anker 2o ist an seinem anderen
E.nide mit einem Zahnbogen 22 verseben, welcher in das Zahnrad 23 eingreift, das
auf einer Welle 24 sitzt, auf der eine frei schwingende Unruhe 25 angeordnet ist.
Anschläge 26 sind vorgesehen, um die Bewegung des Ankers 2o zu begrenzen.
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Wenn (die Scheibe i gedreht wird, wird der Zeiger lo sich um eine
Wegstrecke bewegen, die im wesentlichen proportional -der durch die nicht dargestellten
Wicklungen gehenden Energie ist.- Wenn jedoch der Zeiger lo bewegt wird, wind' ,die
Feder i i an ihrem inneren Ende gewunden und sie kann sich von ihrem äußeren Ende
inÜbereinstimm.ung mit den Schwingungen des Doppelkl'auenankers 2o abwickeln. Wenn
die Welle 13 sich wegen der verzögerten Freigabe des äußeren Endes der Felder i
i dreht, so wird auch die Skala 16 in derselben Richtung ivie der Zeiger lo bewegt
werden. Daher wird der Zeiger lo mit der Skala 16 zusammenarbeiten und einen Wert
anzeigen, von ,dem angenommen wenden kann, dhß er dem Betrag -der sch@vankendeii
Energieentnahme entsprichst, welche die Wicklungen des Instrumentes durchfließt.
Da die Unruhe 25 frei schwingt, wird der Anker 2o in Übereinstimmung mit dem Drehmoment,
das auf das Steigrad, i9 ausgeübf wird., pendeln und die Skala 16 kann sich in Übereinstimmung
mit der die Zählerwicklungendurchfließenden Energie bewegen, weil das Drehmoment
der Scheibe i durch die Feder i i auf das. Steigrad 19 übertragen wird.
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In den Abb. 3 und 4 der Zeichnungen ist teer Nebenapparat, der mit
einem Wattstur- I d'enzähler i an Stelle seines Zählwerks verbunden ist, zwischen
den Platinen 63 und-64 eingebaut. Der Nebenapparat 4 umfaßt einen Zeiger lo, der
mit dem :inneren Ende der Feder i i und dem Anker i !des Zählers verbunden ist.
Das äußere Ende der Feder i i ist mit der Skala, 16 und einer Hemmung verbunden,
welche eine frei bewegliche Unruhe 25, ein Steigrad i9 und einem Anker 2o umfaßt.
Die in Abb.3 und 4 därgesteliten Nebenapparate sind! in allen wesentlichen Teilen
ähnlich .denjenigen in Abb. i.
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Es ist eine bekannte Tatsache, d'aß das Drehmoment des gewöhnlichen
Wattzählers verhältnismäßig klein ist; es ist daher häufig notwendig, eine äußere
Kraft hinzuzufügen, um die eder aufzuwinden. Zu diesem Zweck ist e in Federmotor
27 (Abb. 2) vorgesehen, um -das eine Ende einer Feder 28 aufzuwickeln, während d'er
Anker 29 eines Wattzählers der ,gewöhnlichen Art, die Be-\vegung eitles beweglichen
Teiles 30 -des Federmotors proportional zur Energie beeinflußt, welche dieWicklungen
des Instruments durchströmt. Bei einer solchen Ausführungsform wird ein Kegelzabnrad.3i
auf die Achse 3o besetzt, welches in ein anderes Kegelzahnrad 32 .eingreift, das
auf einer Welle 33 angebracht ist. Zahnräder 34 und 35 sind ebenfalls auf oder Welle
33 befestigt. Das Zahnrad 35 treibt ein Rad 36 an, das auf einer Welle 37 sitzt.
Ein Steigrad 38 ist ebenfalls auf der Welle 37 befestigt, welches mit einem Anker
39 auf der Welle 40 zusammenarbeitet. Der Anker 39 ist mit einer Gabel 41 versehen,
idie ein Exzenter 42 u@mfaßt, das auf einer Welle 43 sitzt. Auf letzterer ist ein
"Zahnrad 44 befestigt. Das Zahnrad 44 greift in :das Zahnrad 45 auf der Welle 46
ein, auf der der Anker 29 befestigt ist. Wenn daher diese Scheibe sich .dreht, so
wind sich auch ,die Welle 33 und infolgedessen id'as Zahnrad 34 proportional zur
Umdrehung des Ankers 29 bewegen.
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Das Zahnrad 34 greift in das Zahürad 47 ein, welches auf einer Welle
48 sitzt, auf der ein Zeiger 49 und} ein Arm 50 angebracht sind. Das äußere
Ende der Feder 28 ist mit ,dem Arm 5o verbunden und sein inneres Ende ist an der
Achse 5i - angebracht. Ein Arm 52 und ein Zahnrad 53 sind ebenfalls mit der Achse
5 i verbunden und der Arm 52 trägt eine Skala 54, die mit dem Zeiger 49 zusammenarbeitet.
Das Zahnrac153 greift in ein Zahnrad 55, idhs auf einer Achse 56 aufgesetzt ist,
auf dier das Zahnrad 57 sitzt. Dieses greift in ein Zahnrad 58 ein, das auf einer
mit einer Hemmung 6o versehenen Achse 59 sitzt. Diese Hemmung 6o kann aus einem
Anker, aus einem Steigrad und einer frei schwingenden Unruhe .bestehen, wie in Abb.
i gezeigt ist. Jcdbclh kann irgendeine andere Form ider Hemmung gewählt werden,
rdie die Bewegung der Skala um einen Zeitraum verzögert, oder sich proportional
zur Geschwindigkeit des Ankers 29 ändert. Ebenso kann- eine auf der Achse 59 befestigte
Scheibe 6i vorgesehen wert den, die sich zwiischen denn Polen eines permanenten
Magneten bewegt.
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Wenn der Anker 29 sich dreht und gestattet, @daß ,das Uhrwerk 27 die
Feder 28 aufzieht, und bewirkt, d'aß sich der Zeager 49 um eine Strecke bewegt,
welche proportional der die Wicklungen des Instruments durchfließenden Energie ist,
so wimd auch die Skala 54 bewegt, jedoch um einen Zeitraum verzögert, der sich wesentlich
mit der Geschwindiigkeit der Scheibe 61 ändert. Da je-
| doch ,die Geschwindiigkeit dür Scheibe 61 sich |
| in Übereinstimmung mit iderGeschwimdigkeit |
| des Ankers 2,9 verändert, so ist verständlich, |
| daß die Zeitnacheilung edier Bewegung der |
| Skala 5¢ sich proportional zur Geschwinidig- |
| keit des Ankers 29 änd'er't unid folzglich auch |
| mit ider Energie, idie :die Wicklungen des. In- |
| struments durchströmt. |