DE344729C - Hoechstbelastungsanzeiger fuer Elektrizitaetszaehler - Google Patents

Hoechstbelastungsanzeiger fuer Elektrizitaetszaehler

Info

Publication number
DE344729C
DE344729C DE1917344729D DE344729DD DE344729C DE 344729 C DE344729 C DE 344729C DE 1917344729 D DE1917344729 D DE 1917344729D DE 344729D D DE344729D D DE 344729DD DE 344729 C DE344729 C DE 344729C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
maximum load
meter
load indicator
scale
electricity meters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1917344729D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE344729C publication Critical patent/DE344729C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Measuring And Other Instruments (AREA)

Description

  • Höchstbelastungsanzeiger für Elektrizitätszähler. Die Erfindung bezieht sich auf Elektrizitätszähler und stellt einen Höchstverbrauchsanzeiger dar, der in doppelter Hinsicht gegen idlie. bekannten Höchstverbrauchsanzeiger verbessert ist. Erstens tritt eine Höchstverbrauchsanzeige erst dann ein, wenn die Höchstbelastung eine gewisse Zeit gedauert hat, und zwar eine m so längere Zeit, j e höher die Höchstbelastung ist, nicht aber schon, wenn eine Belastung n:ur momentan oder sehr kurzzeitig eintritt. Zweitens isst die Vorrichtung so gefdrungen gebaut, @d'aß sie in 'den vorhandenen Zähler statt des vorhandenen Zählwerks eingebaut werden kann lind! so die Umwandlung eines gewöhnlichen Zählers in einen Höchstverbrauchszähler :gestattet.
  • Die Vorrichtung besteht darin, d'aß ein mit der der augenblicklichen Belastung ödes Zählers entsprechenden Drehgeschwindigkeit umlaufender Teil Iden Zeiger dies Höchstverbrauchsm:essers antreibt und gleichzeitig -eine Feder spannt, die die zum Zeiger gehörige Skala nachschleppt, wobei die Skala ihrerseits unter der n. einer besonderen Dämpfung steht; :der Ausschlag des Zeigers auf d'er Skala stellt sich also mit einer zeitlichen Verzögerung, die .mit der Belastung wächst; ein und. es erfolgt nicht eine Höchstbelastungsanzei'ge im eigentlichen Sinne, sonidern die Anzeige des mittleren Belastungswertes über .eine gewisse den Zeitpunkt Öer Höchstbelastung aber jedenfalls in sich begreifende Zeitspanne.
  • Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar Abb. i und :2 schematische Darstellungen. zweier verschiedener Ausführungsformen, Abb. 3 und' q. den Anbau der neuen Vorrichtung an einen Wattstun.denzähler gewöhnlicher Bauart.
  • In Abb. i -,der Zeichnung ist die Scheibe i eines W attstundenzählers der gewöhnlichen `l'vpe auf einer Welle 2 befestigt, auf welcher das IZitzel3 sitzt. Dasselbe treilbt den Nebenapparat 4 für den Höchstverbrauchiszähler an, welcher den Betrag a'nzei'gt, der das Verbrauchsäquivalent der schwankenden Energie ist, die die `Wicklungen des Zählers durchfließt. Der Nebenapparat q: kann abnehmbar sein und ist von so gedrungener Bauart, d@äß er in dein Wattzähler an Stelle von dessen Zählwerk, wie in Ab@b.3 -der Zeichnung gezeigt, eingebaut werden kann.
  • Das Stirnrad 3 greift in en Zahnrad 5 ein, welches auf einer Welle 6 sitzt, die ein Stirnrad; 7 trägt. Dasselbe greift in ein Zahnrad' 8 eine, das auf einer Welle g aufgekeilt ist, an welcher ein Zeiger io angeordnet und das innere Ende einer Feder i i befestigt ist. Das äußere Ende der Feder i i ist an einem Arm 12 befestigt, der an einer Welle 13 sitzt, auf welcher ein Arm 14 und ein Zahnrad, 15 ebenfalls aufgesetzt sind. Der Arte,; 14 ist mit einer Skala 16 verbunden, die so angeordnet ist, daß sie mit dem Zeiger lo zusammenarbeitet. Das Zahnrad 15 beeinflußt ein Ritzel 17, das auf einer Welle 18 sitzt, auf welcher ein Steigrad i9 ebenfalls aufgekeilt ist. Ein Anker 2o ist auf eine Welle 2i aufgesetzt, der in die Zähne des Steigrades i9 eingreift. Dieser Anker 2o ist an seinem anderen E.nide mit einem Zahnbogen 22 verseben, welcher in das Zahnrad 23 eingreift, das auf einer Welle 24 sitzt, auf der eine frei schwingende Unruhe 25 angeordnet ist. Anschläge 26 sind vorgesehen, um die Bewegung des Ankers 2o zu begrenzen.
  • Wenn (die Scheibe i gedreht wird, wird der Zeiger lo sich um eine Wegstrecke bewegen, die im wesentlichen proportional -der durch die nicht dargestellten Wicklungen gehenden Energie ist.- Wenn jedoch der Zeiger lo bewegt wird, wind' ,die Feder i i an ihrem inneren Ende gewunden und sie kann sich von ihrem äußeren Ende inÜbereinstimm.ung mit den Schwingungen des Doppelkl'auenankers 2o abwickeln. Wenn die Welle 13 sich wegen der verzögerten Freigabe des äußeren Endes der Felder i i dreht, so wird auch die Skala 16 in derselben Richtung ivie der Zeiger lo bewegt werden. Daher wird der Zeiger lo mit der Skala 16 zusammenarbeiten und einen Wert anzeigen, von ,dem angenommen wenden kann, dhß er dem Betrag -der sch@vankendeii Energieentnahme entsprichst, welche die Wicklungen des Instrumentes durchfließt. Da die Unruhe 25 frei schwingt, wird der Anker 2o in Übereinstimmung mit dem Drehmoment, das auf das Steigrad, i9 ausgeübf wird., pendeln und die Skala 16 kann sich in Übereinstimmung mit der die Zählerwicklungendurchfließenden Energie bewegen, weil das Drehmoment der Scheibe i durch die Feder i i auf das. Steigrad 19 übertragen wird.
  • In den Abb. 3 und 4 der Zeichnungen ist teer Nebenapparat, der mit einem Wattstur- I d'enzähler i an Stelle seines Zählwerks verbunden ist, zwischen den Platinen 63 und-64 eingebaut. Der Nebenapparat 4 umfaßt einen Zeiger lo, der mit dem :inneren Ende der Feder i i und dem Anker i !des Zählers verbunden ist. Das äußere Ende der Feder i i ist mit der Skala, 16 und einer Hemmung verbunden, welche eine frei bewegliche Unruhe 25, ein Steigrad i9 und einem Anker 2o umfaßt. Die in Abb.3 und 4 därgesteliten Nebenapparate sind! in allen wesentlichen Teilen ähnlich .denjenigen in Abb. i.
  • Es ist eine bekannte Tatsache, d'aß das Drehmoment des gewöhnlichen Wattzählers verhältnismäßig klein ist; es ist daher häufig notwendig, eine äußere Kraft hinzuzufügen, um die eder aufzuwinden. Zu diesem Zweck ist e in Federmotor 27 (Abb. 2) vorgesehen, um -das eine Ende einer Feder 28 aufzuwickeln, während d'er Anker 29 eines Wattzählers der ,gewöhnlichen Art, die Be-\vegung eitles beweglichen Teiles 30 -des Federmotors proportional zur Energie beeinflußt, welche dieWicklungen des Instruments durchströmt. Bei einer solchen Ausführungsform wird ein Kegelzabnrad.3i auf die Achse 3o besetzt, welches in ein anderes Kegelzahnrad 32 .eingreift, das auf einer Welle 33 angebracht ist. Zahnräder 34 und 35 sind ebenfalls auf oder Welle 33 befestigt. Das Zahnrad 35 treibt ein Rad 36 an, das auf einer Welle 37 sitzt. Ein Steigrad 38 ist ebenfalls auf der Welle 37 befestigt, welches mit einem Anker 39 auf der Welle 40 zusammenarbeitet. Der Anker 39 ist mit einer Gabel 41 versehen, idie ein Exzenter 42 u@mfaßt, das auf einer Welle 43 sitzt. Auf letzterer ist ein "Zahnrad 44 befestigt. Das Zahnrad 44 greift in :das Zahnrad 45 auf der Welle 46 ein, auf der der Anker 29 befestigt ist. Wenn daher diese Scheibe sich .dreht, so wind sich auch ,die Welle 33 und infolgedessen id'as Zahnrad 34 proportional zur Umdrehung des Ankers 29 bewegen.
  • Das Zahnrad 34 greift in das Zahürad 47 ein, welches auf einer Welle 48 sitzt, auf der ein Zeiger 49 und} ein Arm 50 angebracht sind. Das äußere Ende der Feder 28 ist mit ,dem Arm 5o verbunden und sein inneres Ende ist an der Achse 5i - angebracht. Ein Arm 52 und ein Zahnrad 53 sind ebenfalls mit der Achse 5 i verbunden und der Arm 52 trägt eine Skala 54, die mit dem Zeiger 49 zusammenarbeitet. Das Zahnrac153 greift in ein Zahnrad 55, idhs auf einer Achse 56 aufgesetzt ist, auf dier das Zahnrad 57 sitzt. Dieses greift in ein Zahnrad 58 ein, das auf einer mit einer Hemmung 6o versehenen Achse 59 sitzt. Diese Hemmung 6o kann aus einem Anker, aus einem Steigrad und einer frei schwingenden Unruhe .bestehen, wie in Abb. i gezeigt ist. Jcdbclh kann irgendeine andere Form ider Hemmung gewählt werden, rdie die Bewegung der Skala um einen Zeitraum verzögert, oder sich proportional zur Geschwindigkeit des Ankers 29 ändert. Ebenso kann- eine auf der Achse 59 befestigte Scheibe 6i vorgesehen wert den, die sich zwiischen denn Polen eines permanenten Magneten bewegt.
  • Wenn der Anker 29 sich dreht und gestattet, @daß ,das Uhrwerk 27 die Feder 28 aufzieht, und bewirkt, d'aß sich der Zeager 49 um eine Strecke bewegt, welche proportional der die Wicklungen des Instruments durchfließenden Energie ist, so wimd auch die Skala 54 bewegt, jedoch um einen Zeitraum verzögert, der sich wesentlich mit der Geschwindiigkeit der Scheibe 61 ändert. Da je-
    doch ,die Geschwindiigkeit dür Scheibe 61 sich
    in Übereinstimmung mit iderGeschwimdigkeit
    des Ankers 2,9 verändert, so ist verständlich,
    daß die Zeitnacheilung edier Bewegung der
    Skala 5¢ sich proportional zur Geschwinidig-
    keit des Ankers 29 änd'er't unid folzglich auch
    mit ider Energie, idie :die Wicklungen des. In-
    struments durchströmt.

Claims (6)

  1. PATENT-ANSPRÜcFIE: i. Höchstbelastungsanzeiger für. Elektrizitätszähler u: ,d'gl., dadurch gekennzeichnet, 4'aß ein mit der der -Zählerbelastuinig entsprechenden Geschwindigkeit umlaufender Teil einen Zeiger bewegt, und, zugleich eine Feder spannt, die die mit dem Zeiger zusammenarbeitend'e Skala nachscWeppt, wobei diese unter Odem Einlfl@uß einer besonderen Dämpfung steht.
  2. 2. Höchstbelastungsanzei@ger für Elektrizitätszähler u. dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß :der Antrieb nicht .unmittelbar durch einen Teil des Zählers, sondern durch: einen von :dem Zähler gesteuerten Motor, z. B. Federmotor (:27), bewirkt wird.
  3. 3. Höchstbelasttngsanzeiger für Elektrizitätszäh#ler u. dgl. nach Anspruch i und 2, dä:durch, @gekennzeichnet, daß die Bewegung des Zwischenmotors (27) durch eine Hemmung verzögert wird, die durch :dien beweglichen Teil -des Zählers angetrieben wird.
  4. Höchstbefasturngsanzeiger für Elektrizitätszähler u. dgl. nach Anspruch i i' 3, gekennzeichnet durch einen solchen > s Zusammenbau der Teile des Höchstbelastrangsanzeigers unid gdgeibenenfalls des Zwischenmotors, @dhß er an einem gewöhnlichen Zähler an Stelle des Zählwerks eingebaut wenden kann.
  5. 5. Höchstbelastungsanzeiger für Elektrizitätszähler u. d@gl. nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, idaß idne Dämpfung .der Skala (5q.) durch ein gewöhnliches Hemmrad (T9) mit Hemma,nker (2o) und frei schwingendler Unruhe (25) gebi:vdet wird.
  6. 6. Höchstbelastungsanzeiger für Elektrizitätszähler u. d'gl. nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, d'aß idne Dämpfung der Skala (5q.) durch eine gewöhnliche Wirbelstrombremse (6T) gebildet wird.
DE1917344729D 1916-04-12 1917-04-04 Hoechstbelastungsanzeiger fuer Elektrizitaetszaehler Expired DE344729C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US344729XA 1916-04-12 1916-04-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE344729C true DE344729C (de) 1921-11-29

Family

ID=21876647

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1917344729D Expired DE344729C (de) 1916-04-12 1917-04-04 Hoechstbelastungsanzeiger fuer Elektrizitaetszaehler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE344729C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2533363C3 (de) Uhr mit zwei Federhäusern
DE1523886C3 (de) Vorrichtung in einer elektronischen Uhr zur Übertragung der Drehbewegung eines durch einen tonfrequenten elektromechani sehen Oszillator angetriebenen Schaltrades auf das Zeigerwerk
DE875629C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Aufziehen von Uhren
DE2432926A1 (de) Uhrwerk
CH339142A (de) Magnetische Hemmung
DE489341C (de) Uhr mit Selbstaufzug durch ein Schwinggewicht
CH715497A2 (de) Gangreserveanzeigevorrichtung für Armbanduhren.
AT163148B (de) Uhr mit erhöhter Gangdauer
DE2166739B2 (de) Quarzkristall-Armbanduhr mit einem elektromechanischen Wandler
AT46431B (de) Vorrichtung zur unmittelbaren Bestimmung des mittleren Wertes von irgend einer Erscheinung während einer beliebigen Zeit ohne Zuhilfenahme der graphischen Darstellung, welche die Veränderungen dieser Erscheinung veranschaulicht.
DE888462C (de) Anordnung zur Drehmomentmessung
AT99770B (de) Metronom.
DE435513C (de) Ruderlageanzeiger
DE694685C (de) Drehschwingungsmesser
DE448263C (de) Fahrtanzeiger
DE333412C (de) Rueckstellvorrichtung fuer den Minuten- und Stundenzeiger eines mit einem Geschwindigkeitsmesser kombinierten Zeitanzeigers
DE503106C (de) Uhr mit springender Stundentrommel und langsam laufender Minutentrommel
DE321827C (de) Ampere-Stundenzaehler
DE1921697C3 (de) Vorrichtung zur Erzeugung digitaler Fernübertragungssignale
DE542990C (de) Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger
DE1856987U (de) Zeituhr, insbesondere zum einbau in kraftfahrzeuge.
DE2154166A1 (de) Mit batterie betriebene uhr mit einem selbstgesteuerten schwingsystem und kunststoffgehaeuse
AT90494B (de) Einrichtung zur mechanischen Zeitintegration.
DE514209C (de) Messwerk an zwangslaeufigen Geschwindigkeitsmessern mit mindestens einem Messrad
DE945559C (de) Nebenuhrwerk