DE344810C - Wendegetriebe fuer Schiffsmotoren - Google Patents

Wendegetriebe fuer Schiffsmotoren

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DE344810C
DE344810C DE1920344810D DE344810DD DE344810C DE 344810 C DE344810 C DE 344810C DE 1920344810 D DE1920344810 D DE 1920344810D DE 344810D D DE344810D D DE 344810DD DE 344810 C DE344810 C DE 344810C
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gear
reverse gear
shaft
reverse
gears
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CORNELIS WILLEM VAN CAPPELLEN
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CORNELIS WILLEM VAN CAPPELLEN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2712/00Mechanisms for changing direction
    • F16H2712/06Mechanisms for changing direction only with toothed wheels or friction wheels
    • F16H2712/10Mechanisms for changing direction only with toothed wheels or friction wheels with a combination of engaged and disengageable toothed wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Wendegetriebe für Schiffsmotoren. Gegenstand der Erfindung- ist ein Wendegetriebe für Schiffsmotoren. mit zwei Reibungskupplungen auf einer gemeinschaftlichen Welle, von welchen die eine für den.Vorwärtsgang, die andere für den Rückwärtsgang dient,derart, daß beim Vorwärtsgang :die Schraubenwelle unmittelbar von der Mo@torwelle angetriebenwind, undidaß dieRücakwärtsbewegung über zwei parallel zur Hauptwelle angeordnete Hilfsswellen erfolgt. Die Erfindung besteht darin, d'aß beim Vorwärtsgang ein verschiebbar angeordnetes Zahnrad von dem für den Rückwärtsgangdienenden Übersetzungsgetriebe abgeschaltet werden kann, so daß die Getriebsteile nicht mitlaufen und: daß auf den beiden Hilfswellen verschiebebare Zahnräder vorgesehen s.indi, die mit einem auf der Schraubenwelle befindlichen Zahnrad zur Erzielung eines Vorwärts- oder Rückwärtsganges mit verminderter Umdrehungszahn in Eingriff gebracht werdlen können.
  • Gegenüber den Wendegetrieben bekannter Art weist idie vorliegende Erfindung den Vorteil. auf, d'aß die Hilfswellen' oberhalb der Schraubenwelle angeordnet sind, wodurch d'ie Überwachung des Getriebes und eine etwaige Demontierung erleichtert wird. Ein weiterer Vorteil ist, idaß :die Kupplung auf Schiffen angewendet werden kann, bei denen der Motor in. den hinteren Teil verlegt ist, d'a sie sich der spitz auslaufenden Form des Schiffes gut anpaßt. Es ist auch noch wichtig, @daß es gleichzeitig .in einfacher Weise-- ermöglicht ist, de Umdrehungszahl der Motorwelle in beiden Richtungen z. B. bis auf die Hälfte herabzusetzen. Hierdurch ist die Einrichtung beson-:d'ers geeignet für Sch.iffereibetrieb und Schleppschiffahrt.
  • Im nachfolgenden ist an Hand edier Zeichnung die Erfindung erläutert.
  • A.bb. i ist ein Grundriß d'es Wendegetriebes gemäß der Erfindung, Abb. z eine Darstellung ider gegenseitigen Anordnung dien verschiedenen Wellen.
  • A@bb. 3 ist ein Längsschnitt über die Linie A-B in Abb. z. Die Hebel zur Herbeiführung der verschiedenen Bewegungen sind fortgelassen und, alle Lager usw. für die Wellen nur schematisch dargestellt.
  • Auf der Motorwelle i sind zwei Reibungskupplungen 2, q. und 3, 5 angeordnet. Beim Vorwärtsgang mit voller Umdrehungszahl wird die Kupplung :2 eingerückt, wobei die Trommel q., das Zahnrad 6 und die Schraubenwelle 7 mitgenommen werden. Für diese Vorwärtsbewegung brauchen also keine Zahnräder miteinander in Eingriff gebracht zu werden.
  • Zum Rückwärtsgang der Schraube wird das Zahnrad 8 (Abb. i) mittels eines Handgriffes vorn Deck aus in die in Abb. i gezeichnete Lage bewegt. Diese Bewegung wird bewirkt, während alle Zahnräder stillstehen. Mit einem zweiten Handgriffe wird dieKupplung 2, ¢ aus- und die Kupplung 3, 5 eingerückt.
  • Die Kraftübertragung findet wie folgt statt: Durch die Kupplung 3 werden. .die Kupplung 5 und das damit verbundene Zahnrad' i i, das frei um die Welle i drehbar ist, mitgenommen.
  • Dieses Zahnrad treibt -das Zahnrad 12, welches durch die Welle i3 "die Bewegung auf das Zahnrad 9 überträgt. Letzteres bringt wieder das Zahnrad 8 in Bewegung, das seinerseits das Zahnrad io und also auch die Schraubenwelle 7 .in Umdrehung versetzt, und zwar in einer, der Drehrichtung der Motorwelle entgegengesetzten Richtung.
  • Das Zahnrad 9 ist so breit, daß es noch über ein gewisses. Stück mit dem Zahnrad 8 in Berührung steht, wenn das letztere vom Zahnrad io abgeschaltet ist, f. h. in Abh. i so weit nach links verschoben ist, -daß es nicht mehr mit dem Zahnrad io zusammenwirkt. Dies ist von Vorteil beim Einschalten, weil dann die Zähne des Rades 8 nur mit denjenigen des Rades io in Eingriff zu bringen sind.
  • Während des Manövrierens in dem Hafen, wobei die Drehrichtung der Schraube oftmals geändert werden soll, kann das Ineingriffbringen der Zahnräder dadurch vermieden werden, däß das Zahnrad 8 für beide Drehrichtungen des Motors eingeschaltet wird und während des Manövrierens in dieser Lage verharrt. Beim Vorwärtsdrehen werden zwar alle Zahnräder undt die beiden Wellen 13 und 1q. mitumlaufen, aber für die Rückwärtsbewegung braucht in diesem Falle nur die Kupplung 3, 5 ein- und: die Kupplung 2, q. ausgerückt zu werden. Dies geschieht durch eine .einzige Bewegung, ist also außerordentlich einfach. Die Kraftübertragung findet für beide Drehrichtungen. hierbei in gleicher Weise statt, nur laufen bei der Vorwärtsbewegung alle Zahnräder und Hilfswellen frei mit.
  • Weil es: für Fischereifahrzeuge mit Motorantrieb erwünscht ist, daß beim Schleppen der Netze die Schraube langsamer dreht, sind auf jeder der Wellen 13 und 1q: noch ein treibendes Rad 15 für die Vorwärts- und' ein Rad 16 für die Rückwärtsbewegung angeordnet und können durch achsiale Verschiebung mit dem Zahnrad 6. in Eingriff gebracht werden, wodurch sie die Umdrehungszahl der Schraubenwelle z. B. auf die Hälfte zurückführen. Beim Vorwärtsgang wird dann durch !die Einrückung -der Kupplung 3, 5 und des Rades 15 .die Bewegung der Schraubenwelle i durch die Zahnräder ii auf 12 und i5 auf 6 übertragen. Für den Rückwärtsgang werden: die Kupplungen 3, 5 und das Rad 16 eingeschaltet, während das Zahnraid 8 nicht eingeschaltet wird. also wie oben beschrieben, nur mit dem Zahnrad 9 und nicht mit dem Zahnrad io zusammenwirkt. Für eine langsame Rückwärtsbewegung wird dann die Bewegung der Motorwelle i durch die Kupplung 3, 5 und die Zahnräder i i, 12, 9 und 8, 16 und 6 auf die Schraubenwelle 7 übertragen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUci@: Wendegetriebe für Schiffsmotoren mit zwei Reibungskupplungen auf einer gemeinschaftlichen Welle, von welchen die eine für den Vorwärtsgang, die andere für den Rückwärtsgang dient, derart, daß beim Vorwärtsgang - die Schraubenwelle unmittelbar von der Motorwelle angetrieben wred, und id!aß idie Rückwärtsbewegtjing über zwei parallel zur Hauptwelle angeordnete Hilfsswellen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, da13 beim Vorwärtsgang ein verschiebbar angeordnetes Zahnrad (8) von dem für den Rückwärtsgang dienenden Übersetzungsgetriebe abgeschaltet werden kann, so däß ,die Getriebeteile nicht mitlaufen und daß auf den beiden Hilfswellen (i3, 14) verschiebbare Zahnräder (15, 16) vorgesehen sind., die mit einem auf der Schraubenwelle befindlichen Zahnrad (6) zur Erzielung eines Vorwärts- oder Rückwärtsganges mit verminderter Umdrehungszahl in Eingriff gebracht werden können, -
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