DE344966C - Sicherungsvorrichtung zum Schutz von Kraftwagen o. dgl. gegen Diebstahl - Google Patents

Sicherungsvorrichtung zum Schutz von Kraftwagen o. dgl. gegen Diebstahl

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DE344966C
DE344966C DE1920344966D DE344966DD DE344966C DE 344966 C DE344966 C DE 344966C DE 1920344966 D DE1920344966 D DE 1920344966D DE 344966D D DE344966D D DE 344966DD DE 344966 C DE344966 C DE 344966C
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steering wheel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/02Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism
    • B60R25/022Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism operating on the steering wheel, e.g. bars locked to the steering wheel rim
    • B60R25/0222Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism operating on the steering wheel, e.g. bars locked to the steering wheel rim by disjoining steering wheel and column

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung zum Schutz von Kraftwagen o. dgl. gegen Diebstahl.-Die Erfindung :bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung der durch Patent 341819 geschützten Art zum Schutz von Kraftwagen o. dgl. gegen Diebstahl.
  • Bei der durch das Hauptpatent geschützten Sicherungsvorrichtung kann es vorkommen, ,daß der Fahrer zunächst den Motor ankurbelt, dann auf den Bock steigt, mit den Händen das Steuerrad ergreift und mit dem Wagen davonfährt, obwohl .er vergessen bat, mittels des Schlüssels die Verbindung zwischen Steuerrad und Steuerwelle herzustellen: Der Wagen ist dann steuerlos, und es kann ein Unglück eintreten, wenn der Fahrer nicht rechtzeitig den Motor abstellt und die Bremse anzieht.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß, wenn die Verbindung zwischen Steuerrad und Steuerwelle gelöst wird, zugleich: auch die Zündung für den Motor außer Tätigkeit gesetzt wird. Dies geschieht durch Kurzschließen des Hauptstromkreises der Zündung. Diese Furzschlußvor richteng wird nur dann ausgeschaltet, d. h. die Zündung arbeitet nur dann ordnungsmäßig, wenn die Kupplung des Steuerrades mit der Steuerwelle hergestellt ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch die hohle Steuerwelle, das Schutzrohr und die-- Nabe des Steuerrades. Die elektrische Verbindung mit dem Zündapparat ist schematisch gezeichnet.
  • Abb. z ist eine Unteransicht des auf dem oberen Ende der hohlen Steuerwelle befestigten Paßstückes.
  • Auf die Steuerwelle i, -die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an ihrem oberen Ende mit einem Konus versehen und in der festen Steuersäule 2 gelagert ist, ist ein Paßstück 21 aufgesetzt und mittels des Keiles 21' gegen Drehung gesichert. Das Paßstück ist außen zylindrisch und trägt die umlaufende Nut io und die halbzylindrische Quernut i i des Hauptpatentes. In der Nabe 9 des Steuer rüdes ist der hohlzylindrische Stift i2 gelagert, der die seitliche Aussparung 13 besitzt. Der Stift kann in der im Hauptpatent beschriebenen Weise mittels eines Yale-Schlosses in drei verschiedene Stellungen gedreht werden. Bei der in Abb. i gezeichneten Stellung greift der IHohlstift in die Nut ro ein. Das Steuerrad ist also auf dem Paßstück 21 frei drehbar, kann aber nicht abgehoben werden (zweite Stellung). Wird der Stift um i8o° gedreht, so sind Steuerrad und Steuerwelle fest miteinander verbunden (erste Stellung). Wird der Stift aus der in Abb. r gezeichneten Stellung so weit nach rechts gedreht, daß er nicht mehr in die Nut io eingreift, so kann das Steuerrad abgehoben werden (dritte Stellung).
  • Diese Vorrichtung ist nun mit der Zündung in Verbindung gebracht, von welcher ein bekanntes Ausführungsbeispiel in Abb. i schematisch dargestellt ist. Zwischen den Polen des Magneten 22 rotiert der Anker 23. Der Ankerstrom wird durch die Primärspule 24 geschickt und im Spannungsmaximum durch den Nocken 25, den Kontakthebel 26 und den Kontaktstift 27 kurzgeschlossen. Die in der Sekundärspule 28 induzierten Ströme bewirken in der Zündkerze 29 ein Überspringen von Funken, welche zur Zündung des Gasgemisches dienen.
  • Die eine der beiden vom Anker 23 zur Primärspule 24 führenden Leitungen ist nun durch eine Leitung 30 mit der Steuerwelle i und die andere durch eine Leitung 31 mit einem Kabel 32 verbunden. Auf der Steuersäule 2 ist an ihrem oberen Ende ein ringförmiger, z. B. aus Messing gegossener Körper 33 befestigt (z. B. aufgelötet), welcher Z-förmigen Querschnitt hat (s. rechte Seite der Abb. i). Aufder linken .Seite ist an dem Ring 33 ein Auge 34 angegossen. In dem Ring 33 ist ein Ring 35 aus Vulkanfiber oder anderem Isolationsmaterial gelagert, und in diesem Ring 35 ist ein metallischer Ring 36 eingebettet. Auf der linken'Seite ist in -dem letzteren ein metallischer Stift 37 von unten eingeschraubt und vernietet, der durch das Auge 34 hindurchtritt und von diesem Auge durch eine Hülse 38 aus Isolationsmaterial getrennt ist. Das unten vorstehende Ende des Stiftes 37 hat eine mittlere Bohrung zur Aufnahme des metallischen Leiters des Kabels 32. Ein zum Schutz des Kabels übergeschobenes Rohr 39 ist mittels seitlicher (aus der Zeichnung nicht ersichtlicher) Flanschen an das Auge 3.4 von unten angeschraubt. In die Unterfläche des Paßstückes z1 ist eine Ringnut 4o eingedreht. . In dieser ist ein Ring 41 um zwei Zapfen 42 drehbar. Auf der linken Seite trägt der Ring 41 eine nach unten vorspringende Nase 43. Auf der rechten Seite ist in den Ring 4a ein nach oben vorspringender metallischer Stift 44 eingesetzt. Eine im Paßstück 21 gelagerte Feder 45 sucht die linke Seite des Ringes 41. so weit nach unten zu drehen, daß die Nase 43 auf dem isolierten metallischen Ring 36 aufliegt und dadurch den Hauptstromkreis der Zündung kurzschließt. Befindet sich die Vorrichturig in der in Abb. i gezeichneten Stellung, also in derjenigen Stellung, in der die Kupplung zwischen Steuerrad und Welle gelöst ist, das Steuerrad sich also frei drehen kann, so ist die Zündung kurzgeschlossen, also unwirksam, da in dieser Stellung der Stift 4-l. in die Aussparung 13 des hohlzylindrischen Stiftes 12 eintreten kann. Wird der letztere aber um i8o° gedreht (das Steuerrad mit der Steuerwelle also gekuppelt), so drückt der hohlzylindrische Stift 12 den Stift 44 nach unten und hebt dadurch die Nase 43 von dem Ring 36 ab. Der Hauptstromkreis ist dann nicht mehr kurzgeschlossen, die Zündung daher wirksam.
  • Durch die dargestellte Einrichtung wird also verhindert, daß ein Antrieb des Motorwagens erfolgen kann, ehe nicht das Steuerrad mit der Steuerwelle fest gekuppelt ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspIRÜcHE: i. Sicherungsvorrichtung nach Patent 3418i9 zum Schutz von Kraftwagen o. dgl. gegen Diebstahl, die in der einen Stellung die Verbindung zwischen :Steuerrad und Steuerwelle sichert und in einer zweiten Stellung -die Lösung dieser Verbindung mit'Hilfe eines Schlüssels gestattet, so daß das Steuerrad auf der Steuerwelle frei drehbar ist, gekennzeichnet durch eine Kurzschlußvorrichtung für den Hauptstromkreis der Zündung, welche bei der Kupplung des Steuerrades finit der Steuerwelle ausgeschaltet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch .einen an der Steuersäule (2) isoliert befestigten metallischen Ring (36), der mit der einen Leitung des Hauptstromkreises der Zündung verbunden ist und der .mit .einem zweiten, gleichfalls in -der Steuersäule gelagerten, unter der Wirkung einer Feder (45) -stehenden und .mit der anderen Leitung des Hauptstromkreises verbundenen Ring (41) derart zusammenarbeitet, daß bei gelöster Kupplung zwischen Steuerrad und Steuerwelle die Verbindung zwischen beiden Ringen (36, 41) bewirkt und dadurch der Hauptstromkreis der Zündung kurzgeschlossen ist, während bei Herstellung der Kupplung zwischen .Steuerrad und Welle durch den die Kupplung - bewirkenden hohlzylindrischen Stift (12) die Verbindung zwischen den beiden Ringen (36, 41) gelöst und dadurch die Zündung eingeschaltet wird.
DE1920344966D 1920-11-25 1920-11-25 Sicherungsvorrichtung zum Schutz von Kraftwagen o. dgl. gegen Diebstahl Expired DE344966C (de)

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