DE34496C - Mühlstein-Bewegungsübertragung - Google Patents

Mühlstein-Bewegungsübertragung

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DE34496C
DE34496C DENDAT34496D DE34496DA DE34496C DE 34496 C DE34496 C DE 34496C DE NDAT34496 D DENDAT34496 D DE NDAT34496D DE 34496D A DE34496D A DE 34496DA DE 34496 C DE34496 C DE 34496C
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DE
Germany
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stones
millstone
motion transmission
stone
belt
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34496D
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English (en)
Original Assignee
J. CH. L. PESTRUP und G. DIERS in Gröpelingen bei Bremen
Publication of DE34496C publication Critical patent/DE34496C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/02Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
" M ü h I s t e.i η - B e w e g'u η g s - U β b e rt r ag u η g.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 10. Juni 1885 ab.
Beide Steine eines Mahlganges sind bei der vorliegenden Anordnung Läufer, und zwar sollen für gewöhnlich beide eine entgegengesetzte Drehungsrichtung erhalten, wiewohl nicht auszuschliefsen ist, dafs eventuell beide Steine in gleicher Richtung und mit verschiedener Geschwindigkeit rotiren.
In den Fig. 1, 1 a und 1 b ist eine Mühle. mit vertical rotirenden Steinen dargestellt, bei welcher ein endloser Riemen c beide Steine direct umschlingt und durch zwei Leitrollen AA geführt wird, deren zweiarmige Hängelager a mittelst Schraubenbolzen bb an dem Gestell EE der Mühle aufgehängt sind.
Beide Steine J?1 und R1 ruhen auf eigenen, von einander unabhängigen horizontalen' Achsen D1 und D2, welche durch je ein Lagerpaar d d getragen werden, welches seinerseits durch ein in die Höhlung des bezüglichen Steines hineinragendes und mit dem Gestell EE fest verbundenes Gufsstück vereinigt wird.
Auf der Achse D1 des Steines R1 sitzen entweder Los- und Festscheibe C und C1 behufs Antriebes des Mahlganges durch Elementarkraft oder aber es befindet sich auf derselben eine Kurbel zum Zwecke des Betriebes von Hand.
Ueber der anderen Achse D2, deren Drehbewegung durch den endlosen Riemen c veranlafst wird, ist an der Ummantelung K der Mühle ein Fülltrichter G angebracht, welcher nahe über dem kastenförmigen Verbindungsstück des Achsenlagerpaares endet und sich seines Inhalts auf ein Holzstück entleert, welches einen quadratischen Querschnitt hat und durch die Aehse D2 selbst in Umdrehung gesetzt wird.
Dieses vierkantige Holzstück verhindert einerseits eine Ueberfüllung des erwähnten kastenförmigen Verbindungsstückes des Lagerpaares und ersetzt zugleich in gewissem Grade eine horizontale Transportschnecke.
Zum Zwecke der Regelung des Abstandes beider Steine R1 und R'2 von einander ist die Achse D2 verschiebbar gelagert und in ihrer Lage nachstellbar durch die Druckschraube e, welche in dem am Lagerkörper vorspringenden Gufstheil d1 (der auch durch einen einfachen Bügel ersetzt werden kann) eingeschraubt ist.
Bei der Mühle mit horizontal umlaufenden Steinen, welche durch die Fig. 6 und 6a veranschaulicht wird, wird die Uebertragung der Bewegung des einen Steines i?2 auf den anderen Stein R1 in gleicher Weise bewirkt, wie bei der oben besprochenen verticalen Mühle. Die Antriebswelle K stützt sich mit einem Spitzzapfen auf eine mit dem Fufsgestell der Mühle fest verbundene Spurplatte H, während die andere Welle h in eine Bohrung der ersteren Welle gesteckt ist und sich mittelst Spitzzapfens auf ein Querstück i aufstützt, welches durch einen Schlitz dieser Welle hindurchgesteckt und durch eine auf dieselbe aufgeschraubte Mutter J getragen wird.
Zufolge dieser Anordnung ist nicht allein eine leichte Beweglichkeit beider in Hals-
lagern dl und d- geführten Wellen, sondern 'auch eine leichte Verschiebbarkeit der Welle h und die leichte Veränderlichkeit des Abstandes beider Steine gesichert.
Bei gröfseren Ausführungen dürfte es sich empfehlen, den Uebertragungsriemen nicht direct um die beiden Steine R1 und R'2 selbst zu schlingen, sondern um Riemscheiben C0 C0, Fig. 4 und 4a, welche excentrisch mit den ersteren an deren Aufsenfia'chen befestigt sind.
Diese Anordnung schont nicht nur den Riemen mehr, sondern ermöglicht auch eine ungleiche Rotationsbewegung beider Steine, wenn man den Durchmesser der beiden Riemscheiben verschieden grofs wählt.
Ist die zur Uebertragung von einem Stein auf den anderen erforderliche Kraft eine grofse, die Spannung des Uebertragungsriemens also eine erhebliche, so empfiehlt es sich, die Zapfen der Leitungsrollen AA so zu lagern, dals der Reibungswiderstand ein möglichst geringer wird.
Hierzu eignet sich die Lagerung der Rollen in kreisförmigen Nuthen einer Doppelscheibe B, Fig. 2 und 2 a, welche dann mit der erforderlichen Spannvorrichtung (Bügellager α und Schraubenbolzen b) versehen ist.
Bei solcher Anordnung hat die Drehbewegung der Rolle A auch eine solche der Doppelscheibe B zur Folge und die Zapfenreibung vermindert sich infolge dessen proportional dem Verhältnifs des äufseren Nuthdurchmessers der Scheibe B zu dem Durchmesser ihres Zapfens.
Zu gleichem Zwecke kann auch die Lagerung der Achsen α der Leitrollen A auf Tragrollenpaaren B1B2, Fig. 3, erfolgen, die in je einer mit Spannschrauben b b versehenen Traverse gelagert werden können; dabei ist es zulässig, beide Leitrollenachsen α α m eine einzige zu vereinigen, welche frei auf zwei Tragrollenpaaren aufruht, Fig. 3a, wenn man entweder die eine Leitrolle, über welche der gering gespannte Riementheil gelegt ist, lose auf diese Achse aufsetzt, oder wenn man den gespannten Riementheil gekreuzt über die ihm zugehörende Leitrolle gehen läfst und dann beide Leitrollen auf die gemeinschaftliche Achse α aufkeilt.
Die letztere Art der Riemenführung ist vorzuziehen bei einer Anordnung, wie sie Fig. 4 und 4a zeigen, wenn dabei der Abstand der Leitrollen den Riemscheiben C0 C0 nur grofs genug gewählt wird.
Endlich ist durch die Fig. 5 und 5 a angedeutet, in welcher Weise eventuell durch Zahnrädertrieb die Bewegung direct von dem einen Stein auf den anderen übertragen werden könnte; es wäre zu diesem Zwecke eventuell die Welle des direct getriebenen Steines durchgehen zu lassen, der andere Stein lose darauf zu setzen und mit einem innen verzahnten Rad zu versehen, in welches das Zwischenrad ^2 eingreift, das von dem auf der Welle festsitzenden Zahnrad ^1 getrieben wurde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Bewegungsübertragung von einem Mühlstein auf den anderen in der Art, dafs das Zugglied (Seil, Riemen), welches durch zwei Leitrollen geführt wird, entweder die beiden Steine R1 und R2 unmittelbar, Fig. ι bis 3a und Fig. 6 bis 6a, oder aber Scheiben umschlingt, die mit den Steinen centrisch verbunden sind, Fig. 4 und 4a.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34496D Mühlstein-Bewegungsübertragung Expired - Lifetime DE34496C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11181443B2 (en) 2018-12-20 2021-11-23 CEROBEAR GmbH Anti-friction bearing

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