DE346249C - Vorrichtung zum Beseitigen von Erdmassen u. dgl. mittels Wurfraeder - Google Patents

Vorrichtung zum Beseitigen von Erdmassen u. dgl. mittels Wurfraeder

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DE346249C
DE346249C DE1919346249D DE346249DD DE346249C DE 346249 C DE346249 C DE 346249C DE 1919346249 D DE1919346249 D DE 1919346249D DE 346249D D DE346249D D DE 346249DD DE 346249 C DE346249 C DE 346249C
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • E02F3/181—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels including a conveyor
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • E02F3/20—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels with tools that only loosen the material, i.e. mill-type wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Beseitigen von Erdmassen u. dgl. mittels Wurfräder. Es sind Löffelbagger bekannt, bei denen die Baggerbecher vermittels eines Werkzeugträgers an einem um eine wagerechte Achse schwenkbaren Ausleger beweglich angeordnet sind. Hierbei ist das den schwenkbaren Ausleger tragende Gestell noch um eine senkrechte Achse drehbar gelagert, so daß die Löffelbagger durch Einstellung des Werkzeugträgers an dem Ausleger und durch Einstellung des Auslegers am Gestell und durch Drehen des Gestells- im Raum beliebig eingestellt werden können.
  • Ferner sind Erdschleuderwerkzeuge bekannt, bei denen die Wurf- oder ;Schleuderwerke ebenfalls an einem gelenkigen Arm befestigt sind, welcher mit dem ganzen Maschinengestell auch um eine senkrechte Achse eingestellt werden kann.
  • Diese bekannten Geräte haben aber den Nachteil, daß bei Einstellung des Löffelbaggers bzw. des Erdschleuderwerkes um die senkrechte Achse das ganze Massengewicht der Maschine mitgedreht und eingestellt werden muß, und daß somit eine große und schnelle Beweglichkeit der Einstellung der Löffelbagger bzw. der Wurfräder selbst nicht gegeben ist.
  • Diese bekannten Löffelbagger und _Erdschleuderwerkzeuge eignen sich nicht zum Beseitigen von Erdmassen, die an und zwischen den Fahrgleisen auf Kippen und Halden von Bergwerken sich ansammeln und bei welchen Arbeiten ges darauf ankommt, die eigentlichen Wurfräder in einfachster und schnellster Weise im Raume beliebig von einer Stelle und von einem Arbeiter und bei verhältnismäßig großer Fahrgeschwindigkeit des Fahrgerätes einstellen zu müssen.
  • Nach der vorliegenden Erfindung läßt sich dieser Zweck in einfachster Weise dadurch erreichen, daß der den schwenk- und feststellbaren Werkzeugträger tragende, um eine wagerechte Achse schwenkbare Ausleger in einer um eine senkrechte Achse drehbaren Büchse gelagert ist, welche über dieser Achse die für die Einstellhandräder gemeinschaftliche Handwelle trägt. Hierdurcb. wird der Vorteil erzielt, daß die dreifache Lagerung gleichsam auf eine Stelle der ganzen Maschine derart zusammengelegt ist, daß sowohl die Einstellung des Auslegers, des Trägers und die Drehung des den Ausleger und den Träger tragenden Teiles um die senkrechte Achse von einem Arbeiter und von einer Stelle aus in einfachster Weise gehandhabt werden kann.
  • Durch die neue Anordnung ist es ermöglicht, z. B. bei einer Fahrgeschwindigkeit der illaschine von r 2o bis t 8o m in der Minute die Werkzeuge in jeden beliebigen Winkel zur Fahrtrichtung einzustellen, um bei Hinderniss@en (Masten, Weichen, Gleiskreuzungen, Überbrückungen) schnellstens auszuweichen, ohne die Arbeit der Maschine, das ist die restlose Beseitigung der angehäuften Massen, auch bei genannten Hindernissen zu unterbrechen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Auf eineng auf einem. Gleis fahrbaren Untergestell a ist ein Drehzapfen b befestigt, auf dem eine Büchse c mit zwei hintereinanderliegenden Schildzapfen d drehbar aufgesetzt ist. Letztere bilden die Lagerstellen für einen aus [:-Eisen gebildeten Ausleger e, an dessen einem Ende der Doppelträger f drehbar angelenkt, also ausschwingbar gelagert ist. Unten am Träger f, der durch Ausschwingen in senkrechter Ebene eingestellt werden kann, sind in kräftiger Verlagerung die Wurfräder g von verschiedenem Durchniesser lind am oberen Ende des Trägers ein oder mehrere Ausgleichsgewichte la allgebracht. Über den Schildzapfen d und oben auf der Büchse c sind auf einer Achse i eine beispielsweise zweirillige Trommel j für .ein um dieselbe herumgelegtes Drahtseil k sowie ein Handrad L aufgekeilt. Die freien Enden dieses Drahtseiles sind oberhalb und unterhalb des Zapfens in zur drehbaren Verbindung des Auslegers e> mit dein Träger fall dieseln der-. art befestigt, daß bei einer durch (las Hand-rad leingeleiteten Drehung der Seiltroimriel j in der einen oder anderen Richtung und demzufolge des Zuges i111 oberen oder unteren Dralltseiltruin der Träger f schräg gestellt wird, demnach also die unten an letzter ein gelagerten Wurfräder g zu den seitlich von dein Fahrgleis angesammelten Massen sich einstellen lassen. Die Einstellung der Wurfräder g nach Maßgabe der Schichthöhe der angesammelten Massen erfolgt (furch eine Kippbewegung des Auslegers e in senkrechter Ebene um die Schildzapfen d, hingegen die Verdrehung des Auslegers c finit dem an ihm drehbaren Träger f in wagerechter Ebene durch Verdrehung der Büchse c auf dem Drehzapfen b. Die Kippbewegung des Auslegers c sowie das Heben und Senken der Wurfräder g unten am Träger f wird durch Drehung eines größeren Handrades ia und eines finit diesem auf der Welle i gemeinsam sitzenden Zahnrades o bewirkt, das mit einem am Ausleger c sitzenden Zahnrad p im Eingriff- steht. Die Verdrehung des Auslegers e kann vollständig im Kreise sowie die Einstellung des die Wurfräder tragenden Trägers f bis vor und in das Gleis durch Vers'chi,ebung voll Hand und unter Vermittlung der Büchse c auf dem Zapfen b fortgesetzt werden. An dieser Verdrehung nimmt das zum Schutze der Bedienungsmannschaft dienende Häuschen q teil.
  • Auf dem freien Ende des Auslegers e ist ein ganz oder teilweise zum Ausgleich der ,lassen dienender gekapselter Rlektro- oder Verbrennungsmotor r aufgesetzt, neben dem im Bedarfsfall noch ein Ausgleichsgewicht angeordnet sein kann. Der Riemen einer auf der Motorwelle sitzenden Scheibe s ist um eine größere Riemenscheibe t auf dem Zapfen in herumgeführt: auf letzterem sitzt eine finit der Scheibe t fest verbundene Riemen-oder Kettenscheibe ii, die durch einen nach abwärts geführten Riemen u oder eine Kette die Riemen- oder Kettenscheibe w auf der Welle -- für die Wurfräder g in Tätigkeit und dadurch die letzteren selbst in Umdrehung versetzt.
  • Während des Anarbeitens der Wurfräder (i,egell die vor und hinter den Schienen allgesammelten Massen verhindert eine geeignete Feststeli- oder Sperrvorrichtung die wagerechte Drehung des Auslegers e. Die am unteren Ende des Trägers f gelagerten, gegen die angesammelten Massen eingestellten Wurfräder g schleudern bei ihrer Umdrehung und während der fortwährenden Weiterverschiebung des Fahrgestelles a die von den Gleisen zu entfernenden Massen zur Seite, so daß die Gleise stets in fahrbarem Zustande für die Kippwageil sich befinden.
  • Bei der nach der Erfindung ausgeführten Vorrichtung wird infolge der überaus leichten und schnellen Einsteilbarkeit der Wurfräder die Möglichkeit geschaffen, das die Vorrichtung tragende Wagengestell auf den Fahrgleisen iliit einer verhältnismäßig großen Fahrgeschwindigkeit zu bewegen und hierbei die Erdmassen in jeder gewünschten Wurfrichtung zu entfernen. Selbst bei der Anordnung von Leitungsmasten neben (gen Fahrgleisen, z. B. in einem Abstande von 40 111, kann unter Einhaltung der großen Geschwindigkeit die Ausschwenkung der Vorrichtung aus dem Bereich der Leitungsmasten durch Einstellung des finit Wurfrädern besetzten Trägers f 1n die Senkrechte, durch Höherstellung des Auslegers e in der Senkrechten und durch Drehung des letzteren in der wagerechten Ebene um den senkrechten Zapfen von einem einzigen Mann vermittels der einfachen Stellvorrichtung bewirkt werden, so (laß die Vorrichtung ohne jedweden Stillstand all den Leitungsmasten vorbeigefahren werden kann.
  • Eine nach der Erfindung ausgeführte Vorrichtung eignet sich auch insbesondere zur Herstellung voll Fahrgleisrampell an Kippen oder Halden, zu welchem Zweck die Einstellung der Vorrichtung in der Wagerechten uln 36o° sowie die Einstellung der Wurfräder in einem beliebigen Winkel zum Fahrgleis erforderlich ist.
  • Bei Anwendung der Vorrichtung zu diesem Zweck wird der Vorteil erzielt, daß die Bodenebene des Fahrgleises verhältnismäßig klein ausgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCH: Vorrichtung zum Beseitigen von Erdmassen u. dgl. mittels Wurfräder, dadurch gekennzeichnet, daß der den schwenk- und feststellbaren Werkzeugträger (f) tragende, um eine wagerechte Achse (d) schwenkbare Ausleger (a) in einer um eine senkrechte Achse drehbaren Büchse (e) gelagert ist, welche über der Achse (d) die für die Einstellhandräder (l, n) gemeinschaftliche Welle (i) trägt.
DE1919346249D 1919-01-31 1919-01-31 Vorrichtung zum Beseitigen von Erdmassen u. dgl. mittels Wurfraeder Expired DE346249C (de)

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ID=6255120

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DE1919346249D Expired DE346249C (de) 1919-01-31 1919-01-31 Vorrichtung zum Beseitigen von Erdmassen u. dgl. mittels Wurfraeder

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DE (1) DE346249C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969830C (de) * 1937-11-05 1958-07-24 Mitteldeutsche Stahlwerke G M Schaufelradbagger fuer Hoch- und Tiefschnitt
DE975026C (de) * 1951-06-02 1961-07-06 Oskar Dipl-Ing Weidemann Schaufelradbagger

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969830C (de) * 1937-11-05 1958-07-24 Mitteldeutsche Stahlwerke G M Schaufelradbagger fuer Hoch- und Tiefschnitt
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