DE34629C - Gebläseeinrichtung an Sichtemaschinen - Google Patents

Gebläseeinrichtung an Sichtemaschinen

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DE34629C
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DE
Germany
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sieves
air
machine
blower device
semolina
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DENDAT34629D
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English (en)
Original Assignee
A. MlLLOT in Zürich, Schweiz
Publication of DE34629C publication Critical patent/DE34629C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02Dry treatment

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
AMBROISE MILLOT in ZÜRICH (Schweiz; Gebläseeinrichtung an Sichtemaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. August 1885 ab.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Construction der Vorrichtung. Die Griese werden in den Trichter A eingebracht und durch eine Vertheilungswalze B regelmäfsig vertheilt.
Der Ablauf wird durch einen Schieber geregelt, der durch ein kleines Handrad C bewegt wird.
Von da fallen die Griese auf die Siebe F. Es werden zwei solcher Siebe verwendet, die über einander angeordnet sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, und die einen bestimmten Raum zwischen sich lassen. Sie sind in einem Rahmen D eingeschlossen, der auf Federn E ruht und das eigentliche Sieb bildet, dem die gewöhnliche hin- und hergehende Bewegung durch die Pleuelstangen K mitgetheilt wird.
Aufser der gewöhnlichen Siebbewegung werden den Sieben durch Kautschukklötzchen G, welche von den Rahmen getragen werden, und in etwas gröfsere Ausschnitte der seitlichen Führungen einpassen, leichte zitternde Bewegungen mitgetheilt, zum Zweck, die Seidengaze freizumachen und ein Zusammenkleben derselben und ein Verstopfen der Maschine zu vermeiden. Die Siebe werden mit Seidengaze von verschiedenen Nummern für die Sortirung der Producte überspannt; man hat deren eine beliebige Anzahl und wechselt sie je nach der Beschaffenheit der zu behandelnden Griese; zu diesem Behufe gestattet eine seitliche Thür H, die Siebe rasch herauszunehmen und sie wieder einzusetzen.
Unter dem Siebe befindet sich eine Reihe von Gebläsen N, die derart angeordnet sind, dafs ihre Wirkung sich stetig erhöht, d. h.
dafs der Winddruck in dem Apparate (von rechts nach links im Sinne der Fig. 3) zunimmt. Diese Gebläse ruhen auf Trägern O; sie erhalten ihren Antrieb von der Hauptwelle J mittelst der Stufenscheiben L L, wodurch man im Stande ist, deren Geschwindigkeit zu verändern, da die Lüftung um so kräftiger sein mufs, je gröber die Griese, in je geringerer Menge sie vorhanden oder je weniger rein sie sind.
Man kann den Luftzutritt ganz oder theilweise vom ersten Gebläse rechts abschliefsen; von diesem Momente an scheiden sich der Dunst und die sehr feinen Griese in diesem Theile des Siebes ab und sinken herab, bevor sie dem Druck der Luft ausgesetzt werden.
Die auf den Sieben ausgebreiteten Griese sortiren sich infolge der Schüttelbewegung; sie werden einer kräftigen und allmälig zunehmenden Durchlüftung unterworfen, und da die Luft einen gewissen Widerstand findet bei dem Durchdringen des oberen, mit Griesen besetzten Siebes, so verdichtet sie sich zwischen den beiden Sieben, wodurch die Griese gehindert werden, zu schnell durch das obere Sieb zu fallen und daher die Wirkung des Putzens verlängert wird.
Jene Griese, welche nicht durch das zweite Sieb gehen können, werden fortgeblasen und' durch die Kraft der Luft des letzten Gebläses gereinigt; die Vertheilung dieser Griese geschieht durch die Klappe R.
Die geputzten und sortirten Griese fallen in Behälter, gebildet aus doppelten Schufstafeln, die unter den Gebläsen angeordnet sind, und treten durch die Mündungen P aus. Die Kleie
und rothen Griese fallen in den Ablauf kanal Q, die Luft, welche die leichten Kleien und auch die fortgeblasenen Ueberschläge (Staub) mitreifst, dehnt sich zuerst in dem Raum 5 aus und läfst sie zum gröfsten Theile fallen; diese Luft streicht dann durch einen beweglichen Rahmen T (der mit einem Filterzeuge überzogen ist) und durch eine Filtrirfläche T1, welche die letzten leichten Hülsen zurückhalten. Der bewegliche Rahmen T wird selbsttätig durch Stangen U gegen einen Schläger V geworfen, und diese fortwährenden Stöfse bewirken, dafs die leichte Kleie und die fortgeblasenen Ueberschläge (Staub), welche an den seihenden Oberflächen anhaften, herabfallen und sich in einem Trichter sammeln, um durch die Oeffnungen X auszutreten.
Der Luftüberschufs entweicht durch Y. Ein Fenster α dient dazu, den Vorgang in diesem Theile des Apparates zu beobachten. Die Handhabung des Apparates ist aufserordentlich einfach, die Production eine beträchtliche und sind bei demselben nur zwei Theile zu reguliren: die Klappe Z, welche die Luft zum ersten Gebläse zutreten läfst, und die Klappe R für den Fall der Griese des letzten Siebes.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei einer Sichtemaschine die Anordnung einer beliebigen Anzahl von Gebläsen N, welche eine von einer Seite der Maschine zur anderen fortschreitende Verstärkung des Luftdruckes unter und zwischen Sieben FF bewirken, um ein zu rasches Durchfallen der Griese durch das obere Sieb zu verhindern, wie aus den Fig. ι und 3 der Zeichnungen ersichtlich.
2. Bei einer Maschine mit der unter !..bezeichneten Einrichtung die Anordnung eines Raumes S für die Ausdehnung der Luft, des Filterrahmens T, der Filterfläche T\ der Stangen U und Gegenschläger V, zu dem Zwecke, die leichte Kleie und die fortgeblasenen Ueberschläge von den Filterflächen abzuschütteln und aufzusammeln.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34629D Gebläseeinrichtung an Sichtemaschinen Active DE34629C (de)

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