DE347181C - Wecker fuer Fernsprecher, Haustelegraphen, Sicherungsanlagen, Meldeeinrichtungen u. dgl., bei welchem die Alarmgebung durch Ausloesen eines mechanisch betriebenen Triebwerkes mittels eines unter dem Einfluss einer Kraeftewirkung stehenden Sperrhebelwerkes erfolgt - Google Patents

Wecker fuer Fernsprecher, Haustelegraphen, Sicherungsanlagen, Meldeeinrichtungen u. dgl., bei welchem die Alarmgebung durch Ausloesen eines mechanisch betriebenen Triebwerkes mittels eines unter dem Einfluss einer Kraeftewirkung stehenden Sperrhebelwerkes erfolgt

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DE347181C DE1919347181D DE347181DD DE347181C DE 347181 C DE347181 C DE 347181C DE 1919347181 D DE1919347181 D DE 1919347181D DE 347181D D DE347181D D DE 347181DD DE 347181 C DE347181 C DE 347181C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor

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Description

  • Wecker für Fernsprecher, Haustelegraphen, Sicherungsanlagen, Meldeeinrichtungen u. dgl., bei welchem die Alarmgebung durch Auslösen eines mechanisch betriebenen Triebwerkes mittels eines unter dem EinfluP einer Kräftewirkung stehenden Sperrhebelwerkes erfolgt. Es sind Wecker für -Fernsprecher, Haustelegraphen,Sicherungsanlagen, Meldeeinrichtungen u. dgl. bekannt, bei denen die Alarmgebung durch Auslösen eines mechanisch betriebenen Triebwerkes mittels eines unter dem Einfluß einer Kräftewirkung stehenden Sperrhebelwerkes erfolgt, und zwar auf elektromagnetischem Wege: mit Hilfe von Arbeits- oder Ruhestrom und auf rein mechanischem Wege durch Zug oder Entspannung u. dgl.
  • Bei der Erfindung kommt es auf die Kombination zweier Kennzeichen an. Es ist wesentlich, _. daß die Zeitdauer des Alarms unabhängig ist von der Dauer der Kräftewirkung, welche die Auslösung des Alarms veranlaßt, a. daß die Sperrvorrichtung des Weckertriebwerkes den Auslösehebel nach der Auslösung festhält, und daß dieser Auslösehebel erst nach Abstellen des Triebwerkes in seine Bereitstellung zurückgebracht werden kann.
  • Mit dieser. Einrichtung werden wesentlich praktische Vorteile erzielt. Es ist wichtig, daß der einmal ausgelöste Alarm durch keinerlei äußere Einwirkung unterbrochen werden kann, lediglich durch Abstellen des Triebwerkes ist es möglich, den Alarm zu beendigen. Bei der angemeldeten Einrichtung ist es also ausgeschlossen, daß beispielsweise bei der Ausführung, bei der die Auslösung des Alarms auf elektromagnetischem Wege mit Hilfe von Ruhestrom erfolgt, durch nachträgliches Schließen des Ruhestromkreises der Alarm unterbrochen wird.
  • Ferner ist es wichtig, daß die Kraft, welche die Auslösung des Alarms veranlaßt, nur ganz kurze Zeit wirkt, wodurch wesentlich an Kraft gespart wird, was insbesondere bei Verwendung des elektrischen Stromes sehr ins Gewicht fällt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in den Abb. i und #y- in zwei schematischen Darstellungen veranschaulicht. a ist ein mechanisch, durch Federwerk, Gewichtswerk o. dgl. betriebenes Signalwerk, welches durch einen Sperrhebel c am Ablaufen behindert wird. Der Sperrhebel c seinerseits wird unter Vermittlung eines Stiftes f oder einer Rast durch einen Auslösehebel d in seiner Ruhelage gehalten, welcher unter der Einwirkung einer Kräftewirkung, im vorliegenden Falle eines elektromagnetischen Spulensystems b, steht. Der Sperrhebel c befindet sich mit einem seiner Schenkel gleichzeitig im Bereich eines Hebels e, welcher zum Aufziehen des Signalwerkes a dient und von diesem bei seiner Drehung in der Pfeilrichtung entsprechend bewegt wird.
  • Die Wirkungsweise des Apparates ist wie folgt: Wird durch das Spulensystem b in Abb. i ein elektrischer Strom gesandt, so wird der Hebel d, der gleichzeitig auch den Anker des Relais darstellt, angezogen, der Kreuzhebel c, der dadurch seine Auflage verliert, umgelegt, und das Triebwerk a der Signaleinrichtung freigegeben. Das Signal ertönt, und zwar so lange, bis das Sperrhebelwerk durch Drehen des Aufzugshebels e in der Pfeilrichtung wieder in seine Sperrlage zurückgebracht wird, wodurch das Signalwerk angehalten und demselben gleichzeitig wieder neue Energie zugeführt wird. Solange das nicht geschehen ist, kann auch der Auslösehebel d, durch den Stift f verhindert, nicht wieder in seine Ruhelage zurück, wenngleich die ihn beeinflussende Kräftewirkung, die vielleicht nur in einem kurzen Stromstoß bestanden hat, längst aufgehört hat.
  • In Abb. 2 ist dieselbe Einrichtung unter Zuhilfenahme ,eines unter Ruhestromwirkung stehenden Spulensystems veranschaulicht. Hier hält das Relais b den Auslösehebel d für gewöhnlich angezogen und läßt ihn nur los, wenn aus irgendeinem Grunde der Strom unterbrochen wird. Es legt sich dann der von einer schwachen Feder beeinflußte Hebel d mit seinem oberen Ende etwas nach rechts über, Stift f verliert seine Unterlage, der Sperrhebel c legt sich um und das Signalwerk a wird so lange freigegeben, bis durch Drehen an dem Aufzugshebel e der ganze Mechanismus in der schön beschriebenen Weise wieder in seine Ruhelage zurückgebracht wird. Auch hier kann, wenngleich der Stromschluß etwa schon vorher wiederhergestellt sein sollte, der Auslösehebel d, durch den Stift f behindert, trotzdem nicht in seine Ruhelage zurück.
  • Es ist offensichtlich, daß die den Auslösehebel d beeinflussende Kräftewirkung nicht durchaus elektromagnetisch sein muß, sondern ganz beliebiger Art, z. B. rein mechanisch, sein kann. Es kann beispielsweise auf den unteren Schenkel des Auslösehebels d, wie punktiert angedeutet, ein Fadenzug einwirken, wobei nach der Anordnung in Abb. i ein Ruck oder ein Ziehen an dem Faden die gleiche Wirkung wie das Relais b hervorruft, während nach der Anordnung in Abb. 2 das Lüften oder Zerreißen eines für gewöhnlich unter Spannung gehaltenen Fadenzuges den gleichen Vorgang veranlaßt.
  • Es kann die Kräftewirkung auch durch unmittelbaren mechanischen Anschlag oder durch Erschütterung u. dgl. hervorgerufen oder durch Zwischenschaltung mechanischer Hilfsmittel, wie Hebel, Hämmer usw., die ihrerseits wieder mit einem Fadenzug o. dgl. in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Wecker für Fernsprecher, Haustelegraphen, Sicherungsanlagen, Meldeeinrichtungen u. dgl., bei welchem die Alarmgebung durch Auslösen eines mechanisch betriebenen Triebwerkes mittels eines unter dem Einfluß einer Kräftewirkung stehenden Sperrhebelwerkes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer des Alarms dadurch unabhängig ist von der Dauer der die Auslösung des Alarms veranlassenden Kräftewirkung, daß. nach der Auslösung der Auslösehebel (d) durch die Sperrvorrichtung (c) .des Weckertriebwerkes (a) festgehalten wird und erst nach Abstellen des Triebwerkes (a) in seine Bereitstellung zurückgebracht werden kann.
DE1919347181D 1919-04-04 1919-04-04 Wecker fuer Fernsprecher, Haustelegraphen, Sicherungsanlagen, Meldeeinrichtungen u. dgl., bei welchem die Alarmgebung durch Ausloesen eines mechanisch betriebenen Triebwerkes mittels eines unter dem Einfluss einer Kraeftewirkung stehenden Sperrhebelwerkes erfolgt Expired DE347181C (de)

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