DE347667C - Aufschlagzuender - Google Patents

Aufschlagzuender

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DE347667C
DE347667C DE1918347667D DE347667DD DE347667C DE 347667 C DE347667 C DE 347667C DE 1918347667 D DE1918347667 D DE 1918347667D DE 347667D D DE347667D D DE 347667DD DE 347667 C DE347667 C DE 347667C
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sliding surfaces
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/02Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
    • F42C1/04Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact
    • F42C1/06Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact for any direction of impact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Aufschlagzünder. Um auch beim seitlichen Aufschlagen des Geschosses dasselbe zur Explosion zu bringen, hat man Aufschlagzünder vorgeschlagen, bei welchen die gegeneinander geführten Schlagteile an ihren äußeren Enden mit konischen Flächen versehen sind und mit diesen zwischen entsprechend ausgebildeten Flächen im Zündergehäuse gehalten werden. Bei diesen Aufschlagzündern kann aber die Führung der Schlagteile aus praktischen Gründen niemals so genau ausgeführt werden, daß beim seitlichen Aufschlagen des Geschosses infolge des Beharrungsvermögens der Massen ein Durchknicken der gegeneinander geführten Schlagteile vermieden wird. Wenn das Durchknicken auch nur gering ist, so hat dasselbe doch ein Klemmen zur Folge, welches der Verschiebung der Schlagteile gegeneinander entgegenwirkt und demnach die babsichtigte Zündung vereitelt.
  • Dem gekennzeichneten Übelstand ist nach der Erfindung dadurch entgegengetreten, daß die Schlagteile nicht allein an den äußeren, sondern auch an den inneren Enden mit konisehen Flächen versehen sind, die sich an entsprechenden Flächen des Gehäuses führen. Hierdurch werden die Schlagteile auch beim seitlichen Auftreffen verhindert, ihre Achsenrichtungen gegeneinander zu verändern, vielmehr gezwungen, sich stets achsengleich zueinander zu bewegen, wodurch die beabsichtigte Wirkung in der denkbar vollkommensten Weise erzielt wird.
  • Der neue Zünder ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch denselben, während Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie A -A der Abb. i veranschaulicht.
  • Abb.3 ist ein Längsschnitt, ähnlich wie Abb. i, jedoch beim erfolgten seitlichen Aufist ein Querschnitt nach Linie B-B der Abb. 2.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht der Zünder im wesentlichen aus zwei beispielsweise in Blech gepreßten Gehäusehälften i, 2 und zwei gegossenen Schlagteilen 3 bzw. 4, von denen der eine den Schlagstift 5 und der andere das Zündhütchen 6 trägt. Diese Teile bedürfen keiner Bearbeitung durch Maschinen oder -von Hand, so daß die Herstellung des Zünders außerordentlich wohlfeil ausfällt.
  • Um die Einrichtung des neuen Zünders in allen seinen Teilen klarzustellen, vermögen zunächst diejenigen Mittel erläutert werden, welche zwar nicht Gegenstnd der Erfindung sind, aber dazu dienen, die- Schlagteile 3, 4 im Abstand voneinander zu halten.
  • Der Schlagteil 3 ist mit einer Ausbohrung 7 versehen, welche die im Abstand voneinander angeordneten vier nockenförmigen Teile 8, 8 besitzt. Der Schlagteil 4 läuft in eine Hülse 9 aus, welche mit ebenfalls vier Nocken io, io versehen ist. In der in Abb. i gezeichneten Lage legen sich letztere gegen die Nocken 8, wodurch die Schlagteile 3, 4 auf Abstand voneinander gehalten werden. Zwischen. den Schlagteilen 3, 4 ist die Schraubenfeder i i eingeschaltet. Eine Näherung der beiden Schlagteile in achsialer Richtung ist nur möglich, wenn der Tei14 gegen den Teil 3 aus der in Abb. i gekennzeichneten Lage um einen Winkel von 45° gedreht wird, so daß die vier Nocken To nicht mehr von den vier Nocken 8 gehalten werden, sondern in die Zwischenräume von j e zwei benachbarten Nocken zeigen. Um diese Drehung vollführen zu können, sind die Schlagteile bei 12 bzw. 13 mit prismatischen Gleitflächen versehen, welche sich gegen die Innenflächen 12 bzw. 13' (Abb. 3) der konischen Gehäuseteile 1, 2 legen und dieselben, wie dies in Abb.2 bei den prismatischen Führungsflächen 12 angedeutet ist, bei 14 etwas durchdringen, so daß sie beim Festhalten der Gehäuseteile 1, 2 von diesen auch festgehalten werden, bei Drehung des einen Gehäuseteils gegen den anderen aber mitgenommen werden.
  • Der Gehäuseteile umschließt mittels des Flansches i6 den Flansch 15 des Gehäuseteils i. Beide Flanschen werden von dem Teil 17 übergriffen, in dessen Muttergewinde 18 das Außengewinde des Teiles 16 paßt.
  • Beim Festhalten des Gehäuseteils i und Drehen des Gehäuseteils 2 aus der in Abb. i gezeichneten Lage um 45° wird die durch die Nocken io und 8 bewirkte Abstandsicherung der Schlagteile 3, 4 aufgehoben.
  • Eine zweite Sicherung des Zünders, welche aber ebensowenig wie die vorbeschriebene einen Teil der Erfindung bildet, ist durch die Kugeln i9 bewirkt. Diese Kugeln laufen in den Nuten 2o (Abb. z) und werden, wenn das Geschoß die erforderliche Umdrehungszahl erlangt, d. h. nachdem es etwa eine Bahn von 40 m zurückgelegt hat, durch Zentrifugalkraft nach auswärts in die Lage i9' (Abb. 2) getrieben. -Damit die Kugeln nicht etwa vorzeitig nach Aufhebung der ersten Sicherung aus ihrer Lage gebracht werden können, sind Federn 26 vorgesehen, welche in Ösen 27 gehalten werden. Die Federn 26 geben die Kugeln erst dann frei, wenn das Geschoß die volle Umdrehungszahl erreicht hat, so daß nun beim Aufschlagen des Geschosses beide Sicherungen ausgelöst und einer achsialen Verschiebung des einen Schlagteiles gegen den andern nichts mehr im Wege steht.
  • Um beim seitlichen Aufschlagen die achsiale Verschiebung der beiden Schlagteile 3, 4 gegeneinander zu sichern, ist das Gehäuse mit den konischen Gleitflächen 21 versehen, welchen die konischen Gleitflächen 22 am Schlagteil 3 entsprechen. Desgleichen besitzt der Gehäuseteil 2 die konische Gleitfläche 23, welche dazu bestimmt ist, dem Endteil 24 des Schlagteiles 4 zur Führung zu dienen.
  • Es ist ersichtlich, daß, wenn das Geschoß seitlich, d. h. z. B. in Richtung des Pfeiles 25 (Abb. 3) aufschlägt, die Schlagteile 3,4 sich an den konischen Gleitflächen 21 und 23 sowie mittels ihrer prismatischen Gleitflächen 12, 13 an den Gehäuseteilen 12', 13' verschieben werden, wobei sie nach Aufhebung der beiden Sicherungen sich achsial einander nähern können, so daß sie die in Abb. 3 dargestellte Lage einnehmen, in welcher der Schlagbolzen 5 in das Zündhütchen 6 einsticht und damit das Geschoß zur Explosion bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufschlagzünder für Geschosse, dadurch gekennzeichnet, daß zwei achsial gegeneinander verschiebbare Schlagteile (3, 4), von denen der eine (3) den Schlagstift (5) und der -andere (4) das Zündhütchen (6) trägt, in einem zweiteiligen Gehäuse (1, 2) nicht allein an ihren äußeren Enden mittels ihrer Gleitflächen (22, 24) an den Gleitflächen (21 bzw.23) des Gehäuses, sondern auch an ihren inneren Enden mittels Gleitflächen (12, 13) an entsprechenden Gleitflächen (12' bzw. 13') des Gehäuses eine derartige Führung besitzen, daß die Schlagteile beim seitlichen Aufschlagen des Geschosses ihre Achsengleichheit beibehalten und deshalb sich einander nähern müssen.
DE1918347667D 1918-01-23 1918-01-23 Aufschlagzuender Expired DE347667C (de)

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DE1918347667D Expired DE347667C (de) 1918-01-23 1918-01-23 Aufschlagzuender

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