DE347724C - Regelungsvorrichtung fuer Kraftmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Regelungsvorrichtung fuer Kraftmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen

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DE347724C
DE347724C DE1920347724D DE347724DD DE347724C DE 347724 C DE347724 C DE 347724C DE 1920347724 D DE1920347724 D DE 1920347724D DE 347724D D DE347724D D DE 347724DD DE 347724 C DE347724 C DE 347724C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • F02D1/02Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Regelungsvorrichtung für Kraftmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen. Wirkt auf einen eine Kapazität und eine Selbstinduktion enthaltenden Stromkreis eine Wechselspannung von veränderlicher Frequenz, so nimmt bei einer -bestimmten Frequenz, nämlich dann, wenn in dem Stromkreis Resonanz eintritt, dessen Impedanz stark ab, und die Stromstärke wird ein Maximum. Das Anwachsen der Stromstärke erfolgt bei einer bestimmten Frequenz sehr plötzlich. Man hat von dieser Erscheinung bereits auf dem Gebiet der Funkentelegraphie für die Regelung der Antriebsmaschinen von Hochfrequenzmaschinen Gebrauch gemacht, indem man den Strom der Hochfrequenzmaschine durch einen einen Kondensator und einen Elektromagneten -enthaltenden Stromkreis fließen und den Elektromagneten auf ein Drosselventil für die Brennstoffzufuhr einwirken ließ. Bei Überschreitung einer bestimmten Tourenzahl der Maschine und einer entsprechenden Frequenz des Wechselstroms wächst die Stromstärke im Magneten plötzlich stark an, so daß er die Drosselvorrichtung der Brennstoffzufuhr in Tätigkeit setzt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Regelungsvorrichtung dieser Art für Kraftmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen. Nach der Erfindung kann, wenn es sich um eine Verbrennungskraftmaschine handelt, zur Lieferung des Wechselstroms die elektrische Zündmaschine des Motors verwendet werden, so daß keine besondere Wechselstrommaschine erforderlich ist, wenn der Motor zum Antrieb einer anderen als einer Wechselstrommaschine verwendet wird. Im übrigen betrifft die Erfindung eine von dem Elektromagneten gesteuerte DrossehTorrichtung.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsforinen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Darin ist Abb. i eine schematische Darstellung der Regelungsvorrichtung in Verbindung mit einem Verbrennungsmotor.
  • Abb. 2 bis io sind verschiedene Schaltungen. Abb. ii zeigt an einem Diagramm das Verhältnis der Geschwindigkeit der Maschine zu der die Regelung bewirkenden Stromstärke.
  • Abb. 12 ist eine andere Art der Schaltung. Abb. 13 zeigt im Schnitt nach Linie 13-13 der Abb. 14 ein Regelerventil nach der Erfindung.
  • Abb. 14 ist ein Schnitt nach Linie 14-14 der Abb. 13.
  • Abb. 15 bis 24 sind Einzeiheiten dieses Ventils.
  • Abb. 25 ist eine andere Ausführungsform des Ventils nach Abb. 13.
  • Abb. -.6 stellt einen Schnitt durch die vollständige Ventileinrichtung nach Linie 26-26 der Abb. z7 dar.
  • Abb. 27 ist ein Schnitt nach Linie 7,7-27 der Abb. 26.
  • Abb. 28 bis 45 sind Einzelheiten letzterer Vorrichtung.
  • Abb. 46 ist ein Diagramin, das die Wirkungsweise der Ventilvorrichtung veranschaulicht.
  • In Abb. i ist i eine Verbrennungskraftmaschine mit mehreren Zylindern und Zündkerzeil 2 in den letzteren. Der Strom wird von einer Magnetmaschine 3 zugeführt. Diese kann eine Hochspannungsmaschine sein, deren eine Sekundärleitung 4 geerdet ist, während die zweite Sekundärleitung zu einem Verteiler 5 führt. Die festen Kontakte des letzteren sind mit den Zündkerzen verbunden, während sein umlaufender Kontakt durch eine Leitung 6 und einen induktionsfreien Widerstand 7 mit der Sekundärleitung der Magnetmaschiiie 3 in Verbindung steht. Der Verteiler und die Magnetinaschine drehen sich in einem bestimmten Verhältnis zur Geschwindigkeit der Maschine und bewirken die Zündung in den einzelnen Zylindern im gegebenen Augenblick.
  • Die Ansaugleitung 8 der Maschine führt vom Vergaser 9 zur Verteilung io durch ein Gehäuse ii, das durch eine Scheidewand i:z geteilt ist. Diese hat einen Durchlaß, in dem ein Drosselventil 13 liegt. Das Ventil ist mit dem Anker 14 eines Elektromagneten 15 verbunden. Der Eisenkern des Magneten ist mit isoliertem Draht bewickelt, dessen eines Ende durch eine Leitung 17 mit einer Klemme des Widerstands -7 und dessen andere Klemme mit einem Kondensator 18 verbunden ist. Die andere Seite des Kondensators steht mit der zweiten Klemme des Widerstands 7 in Verbindung. Im gewöhnlichen Arbeitsgang bewirkt die Impedanz in dem durch die Leitung 17, den Magneten 15, und den Kondensator:18 gebildeten und parallel zum Widerstand 7 geschalteten Stromkreis, daß praktisch sämtlicher Strom der 'Magnetmaschine durch den Widerstand 7 zum Verteiler und den Zündkerzen geht, während durch den Magneten 15 kein Strom fließt, so daß das Ventil 13 geöffnet bleibt. Wird jedoch die Geschwindigkeit der Maschine so gesteigert, daß sich die Magnetmaschine der Geschwindigkeit nähert, bei der in dem Stromkreis des Magneten und Kondensators Resonanz eintritt, so nimmt die Impedanz im Magneten 15 und Kondensator 18 plötzlich ab und es geht nur noch ein Teil des Stroms durch den Widerstand 7. Infolgedessen wird der Anker 14 angezogen und das Ventil gegen seine Schließstellung hin bewegt. Die Brennstoffzufuhr durch das Rohr 8 wird dadurch so herabgesetzt, daß die Maschine ungefähr mit der geforderten konstanten Geschwindigkeit läuft. Wird diese jedoch überschritten, so fließt ein noch stärkerer Strom durch den Magneten 15, und das Ventil 13 wird vollständig geschlossen.
  • Abb. 2 zeigt einen Kondensator C und eine Induktanzspule L in Hintereinanderschaltung, während dieselben Teile in Abb. 3 in Nebeneinanderschaltung dargestellt sind. Im folgenden sind der besseren Unterscheidung halber für die Verbindung von Kondensator und Induktanzspule miteinander stets die Ausdrücke »hintereinander« und »nebeneinander« gewählt, während für die Einschaltung des aus Kondensator und Induktanzspule bestehenden Ganzen in die Zuleitung die Ausdrücke »in Reihett und »im Nebenschluß« gebraucht werden.
  • Der Widerstand eines Kondensators gegen den Durchgang vom Wechselstrom hängt von der Anzahl der Stromwechsel in der Sekunde ab und ist größer bei langsannem Stromwechsel als bei schnellem. Ebenso ist die Impedanz einer Induktionsspule von der Wechselzahl abhängig, jedoch ist sie bei hoher Frequenz größer als bei niedriger.
  • Die Impedanz der Schaltung nach Abb. 2 ist sowohl für geringe als auch für hohe Frequenz groß, ist jedoch klein für eine bestimmte mittlere Geschwindigkeit. Bei dieser Geschwindigkeit tritt Resonanz ein. Die Impedanz des Kondensators hebt die Impedanz der Induktionsspule auf, und die gesamte Impedanz ist kleiner als die beider Apparate gesondert. Steht das System unter einer bestimmten Spannung E, so ist der Strom bei der Geschwindigkeit, bei der Resonanz eintritt, stärker als bei jeder anderen Geschwindigkeit. Zur Erzeugung eines Stromes von bestimmter Stärke ist die erforderliche Spannung E bei der Geschwindigkeit, bei der Resonanz eintritt, am geringsten und geringer als die Klemmspannung E C des Kondensators oder die Klemmenspannung E L der Induktionsspule.
  • Bei der Schaltung nach Abb. 3 ist die Impedanz sowohl für niedrige wie auch für hohe Frequenz klein, jedoch groß für die Frequenz, bei der Resonanz erfolgt. Steht hier das System unter einer bestimmten Spannung E', so ist der Gesamtstrom J bei der Resonanz erzeugenden Frequenz geringer als bei jeder anderen Frequenz und kleiner als der Strom J C des Kondensators oder als der Strom f L durch die Induktionsspule. Für eine bestimmte Stromstärke ist die erforderliche Spannung E' bei Resonanz größer als bei jeder anderen Frequenz.
  • Es -#var bisher nur von Wechselstrom und von Wechselspannung die Rede, jedoch ist die Wirkungsweise die gleiche, wenn Strom und Spannung sich periodisch in irgenffivelcher anderen Weise ändern, z. B. bei einem in Übereinstimmung mit der Geschwindigkeit der Maschine pulsierenden Strom.
  • In Abb. i ist in dem Stromkreis des Elektromagneten 15 und des Kondensators 18 noch ein weiterer Elektromagnet ig gezeichnet. Dieser hat einen Anker 2o, der schwingbar an den einen Magnetschenkel angelenkt ist. Durch eine Gewindebohrung des Ankers geht eine Stellschraube 21. An einem Winkel 22 ist eine die Geschwindigkeit der Maschine angebende Teilung angebracht. Wird die Stellschraube zurückgedreht, so ermöglicht sie ein festes Anliegen des Ankers an dem Magnetschenkel ig ohne jeden Luftinwischenraum. Hierdurch wird der magnetische Widerstand gemindert und die Induktanz gesteigert. Wird die Schraube in entgegengesetzter Richtung gedreht, so verhindert sie eine unmittelbare Berührung des betreffenden Ankerendes mit dem Magneten ig, steigert somit den magnetischen Widerstand und verringert die Induktanz. Stellt man die Schraube ?r auf irgendeinen Teilstrich am Winkel 22 ein, so kann man dadurch die Höchstgeschwindigkeit der Maschine bestimmen, da man die Induktanz des Regelerstromkreises und damit auch die Frequenz, bei der Resonanz eintritt, ändert.
  • Die Regelung der Geschwindigkeit kann auch noch auf andere Weise erfolgen, z. B. durch Einstellen der Induktanz, durch Veränderung der Drahtwindungen auf einern der Magneten ig oder 15 oder auf beiden, ferner durch Veränderung der Kapazität, durch hdem der Fläche des Kondensators 18, oder des Abstandes seiner Platten, oder durch Änderung des Isoliermaterials zwischen diesen.
  • In dem Diagramm der Abb. ii sind die Geschwindigkeiten auf die Achse 0-X und die Stromstärken auf die Achse O-Y aufgetragen. Für eine bestimmte Geschwindigkeit gibt da.-her die Ordinate des betreffenden Punktes der Kurve die Stromstärke an. Die- Stromstärke ist am größten für die durch die Strecke 0-D dargestellte Geschwindigkeit, bei der Resonanz eintritt. Nach dem Anlaufen der Maschine verläuft die Kurve dicht an der wagerechten Achse, und es fließt nur ein sehr geringer Strom durch den Regeler. Beim Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit steigt die Kurve plötzlich stark an, bis zu einer Geschwindigkeit, bei der vollkommene Resonanz eintritt, worauf die Kurve wieder abfällt. Ist die durch die Strecke 0-A dargestellte Geschwindigkeit nur wenig kleiner als die die Resonanz herbeiführende, so steigt die Stromstärke plötzlich, da die Impedanz um so ]deiner wird, je weiter man sich der Resonanz nähert. Ist die Geschwindigkeit gleich 0-B, so beginnt der Regeler das Ventil 13 gegen seine Schlußstellung hinzuziehen, so daß die Geschwindigkeit de:- Maschine gedämpft wird. Steigt die Gesch::windigkeit auf den Betrag 0 C, so wird der Strom stark genug, um das Ventil 13 so weit zu schließen, daß die zugeführte Brennstoffmenge nicht mehr ausreicht und die Geschwindigkeit wieder abnimmt. Es wird daher eine konstante Geschwindigkeit 0 G zwischen 0 B und 0 C erzielt, bei der das Ventil 13 gerade so viel Brennstoff durchläßt, daß der Motor mit dieser Geschwindigkeit läuft. Die Regelungsvorrichtung ist daher sehr ernpfindlich und gestattet nur eine geringe Ab- weichung von der bestimmten Geschwindigkeit, auf die sie eingestellt ist.
  • In den Abb. 4 bis io sind verschiedere andere Schaltungen der Teile unter Einhaltung der gleichen Grundsätze angegeben. In Abb. 4 liegen Kapazität und Induktanz hintereinander und zusammen im Nebenschluß zur Zündleitung. In Abb. 5 sind Induktion und Kapazität nebeneinandergeschaltet und befinden sich zusammen in Reihenschaltung in der Zündleitung. In Abb. 6 sind Induktanz und Kapazität nebeneinandergeschaltet und liegen im Nebenschluß zur Zündleitung, jedoch in Reihe mit einem Hilfswiderstand R#. Abb. 7 zeigt Kapazität und Induktanz nebeneinander und im Nebenschluß zu der Zündleitung, sowie in Reihe mit einem Hilfskondensator C. In Abb. 8 liegen Kondensator und Induktanz hintereinander und in Reihe in der Zündleitung. Dabei sind sie mit einer zusätzlichen InduktanzspuleL-' nebeneinandergeschaltet, die ihrerseits in Reihe in der Zündleitung liegt. Bei der Darstellung nach Abb-. i: liegen Kapazität und Induktanz hintereinander und sind in Reihe in den Zündstromkreis geschaltet, jedoch nebeneinander mit einem Widerstand 7, der mit der Zündleitung in Reihe liegt.
  • Abb. 4 zeigt -eine Anordnung für einen Stromkreis mit geringer Spannung, bei dem die Zuleitungen von einer Stromquelle zu der Primärspule eines Induktors oder einer sonstigen Zündvorrichtung geführt sind.
  • Abb. 9 und io zeigen einen Transformator, durch den die Spannung und Stromstärke einer elektrischen Zuleitung, auf die für die Regelun svorrichtung geeignete Spannung umge-9 formt werden.
  • In Abb. Q liegen dabei Kapazität und Induktanz hi#Üreinander und im Nebenschluß zum Zündstromkreis, unter Zwischenz-chaltung eines Transformators zwischen Kondensator und Induktionsspule. In Abb. io liegen Kapazität -und Induktanz nebeneinander, jedoch in Reihe im Zündstromkreis, wobei ebenfalls wieder ein Transformator zwischen die Apparate und den Zündstromkreis geschaltet ist.
  • Die Erfindung kann sowohl für Wechselstrommaschinen. die von einer Dampfmaschine oder von einem Gleichstrommotor angetrieben werden, oder auch zum Regeln jeder anderen Kraft erzeugenden oder Kraft verbrauchenden Maschine dienen, falls Wechselstrom oder ein sich sonst periodisch ändernder Strom, dessen Frequenz von der Geschwindigkeit der Maschine abhängt, anwendbar ist.
  • Bei einer Verbrennungskraftmaschine ist das zu drosselnde Treibmittel das Gasgemisch, bei einer Dampfmaschine der Dampf und bei einer elektrischen Maschine der Strom in irgendeinem Stromkreis derselben.
  • Wie in Abb. 12 dargestellt ist, kann der Magnet 15 für gewöhnlich erregt sein und seinen Anker 14 nur dann loslassen, wenn die Geschwindigkeit, bei der Resonanz eintritt, erreicht ist. Hier wird eine Feder 24 angeordnet, die das Ventil 13, das durch den Magneten 15 geöffnet gehalten -wird, schließt. Die elektrischen Vorgänge sind dieselben, wie sie in Verbindung mit Abb. 3 beschrieben wurden.
  • Die Abb. 13 bis 2,5 zeigen ein besonderes Ventil für diese Regelungsvorrichtung. Ein ziemlich niedriges Gehäuse r1, mit einem Durchlaß 2a, ist zwischen den Vergaser 3`, und die Verteilungsleitung 4a eingeschaltet. In dem Durchlaß 2a liegt ein Ventil 5` und ein Sitz 6a für dasselbe. Ventil und Sitz sind beide mit radialen Schlitzen 7a versehen. Das Ventil ist mit einem Hebel g#T, der schwingbar auf einen Bolzen ioa am Gehäuse fl gelagert ist, durch einen Draht 8' o. dgl. verbunden. Quer durch die Öffnung v', führt eine Rippe iia. Der Ventilsitz 6a ist in einer Ausdrehung i2a befestigt. Eine zweite Ausdrehung dient als Aufrager für das Ventil 5a. Das Ventil befindet sich zwischen dem Sitz 6a und der Rippe ii`I. Die Öffnungen im Ventil und im Sitz sind nach der Mitte hin vcrengert, wodurch die in,.iige Verinisch-ting der Luft mit dem verdampften Brennstoff des Vergasers gefördert wird.
  • Der Ventilsitz trägt eine hohle Achsse i4#a, in. der eine Spindel 15a liegt. An dieser ist die Nabe 16a des'Ventils befestigt. Am einen Ende der hohlen Achse i4a befindet sich eine Schraube 17a und am anderen Ende der Spindel ein gegen die Rippe ir', anliegender Stift is"l.
  • In der Nabe 1611 befindet sich zweckmäßig, eine Nut für den Draht 8, der in ihr an einer Stelle festgenietet ist. Über der Nabe liegt ein Ring jg#I (Abb. 24), der an beiden Seiten Schlitze 2oa zum Durchführen des Drahtes 8' hat. In dem Körper ja befinden sich Gewindeöff nungen 21a, in die kleine Stopfbüchsen --22a eingesetzt sind. In diesen liegen durchlochte Dichtungsscheiben 23, durch die der Draht luftdicht aber frei beweglich hindurchgeht. Der Rin- iga kann in beliebiger Weise zz befestigt sein.
  • Das Gehäuse hat einen Fortsatz '24 (Abb. 4 zur Aufnahme eines Lagers 25 (Abb. Ig, 20, 21) am Sch-winghebel ga. Durch den Fortsatz 24 und das Lager ?,5 geht ein Bolzen io', hindurch. Der Schwinghebel ga hat abgerundete Enden 26, um die der Draht 8' herumgelegt und an seinen Endcn mittels einer Feder ->7 zusammengeschlossen wird. Durch eine auf den Hebel geschraubte Klemme 28 wird der Draht unverschiebbar ani Hebel festgeklemmt. Weiterhin ist an den Hebel 9-1 ein Lenker 29r' angelenkt.
  • Das Gehäuse i-" ist zweckmäßig an beiden Seiten mit Dichtungseinlagen zum. Anschluß an den Vergaser und an die Verteilungsleitunversehen. Bei so-, ist zwischen das GehäuSe und die Verteilungsleitung ein Paßstück eingelegt und durch Schrauben in Bohrungen 31 befestigt.
  • Die Spindel i5a wird zweckmäßig mit einem kleinen Absatz versehen, auf dem die il%-abe 16a anfliegt. Durch die Schraube 17a -##ird. die Spindel alsdann so eingestellt, daß zwischen dem Ventil und seinem Sitz keine Reibunbeste ht.
  • In Abb. 25 ist der Draht 8' mit seinem einen Ende an dem Schwingliebel und mit seinem anderen Ende an einer Feder 34 befestigt, die in einer in eine Bohrung 33 des Gehäuses i eingesehraubten Hülse 32 liegt und an ihrem Ende mit ihr verbunden ist. Auch hier dienen -%#, ieder Dichtungsscheiben 23 in Stopfbüchsen 22-" zum dichten Durchführen des Drahtes.
  • Es kann auch die Anordnung getroffen werden, daß der Draht S' mit einem Ende an dem Schwinghebel und mit dem anderen an dizm Ventil befestigt ist und eine Feder einerseits am Gehäuse und andererseits arn Ventil angreift und das Ventil geöffnet hält. Auch kann das Ventil auf der Spindel 5-" drehbar sein, während die Spindel selbst feststeht. Der Draht 8' kann auch ganz oder zuni Teil durch ein Metallband ersetzt werden.
  • Die Abb. 26 bis 46 zeigen die Gesamtanordnung des Ventills und des Elektromagneten. Ein Gehäuse i# (Abb. 26, 27) hat auf der einen Seite einen niedrigen Teil 2# mit einem Durchlaß 31' und an der anderen Seite einen höheren Teil 4#. In der vorher beschriebenen Weise liegt ein Ventil 5b auf einem Drehzapfen -b, das ebenso wie sein Sitz & mit Öiünungen 8b versehen ist. Eine Drehung wird derrn Ventil von dem --'#nk-er ii-' einer Magnetspule i2# über einen Schwinghebel W und einen Draht gb erteilt. Der Magnet hat einen Kein ist' (Abb. 28). der von dem _Anker durch einen schmalen Luftspalt getrennt ist. Eine Blattfeder 141' ist mit ihren beiden Enden auf Platten i5b befestigt, die um Zapfen 16b schwingbar sind und an ihren äußeren Enden vorspringende Flansche 17,' tragen. An jedem Ende liegt ein exzentrischer Stift i8b (Abb. 26, 42, 43), mittels- dessen die Winkelstellunly der Platten zur Feder 14 b eingestellt werden kann. Durch diese Anordnung kann die Charakteristik der Feder in beliebiger Weise verändert werden. Die exzentrischen Walzen tragen an beiden Enden Drehzapfen igb mit Kerben, durch die die Exzenter eingestellt werden können. jede Kerbe ist mit einer Scheibe 2ib (Abb. 4 bedeckt und wird durch eine Mutter 22b am Gehäuse in ihrer eingestellten Lage festgehalten. In Abb. 41 sind ähnliche exzeitrische Zapfen, die jedoch zu einem anderen Zweck dienen, gezeichnet.
  • Die Feder 14 b geht zwischen den Armen 23b ,4b (Abb. 36) hindurch. Der eines Bügels 9 Bügel ist mit dem Anker iib durch eine einstellbare Vorrichtung, bestehend aus einem biegsamen Streifen 25b und einer Stellschraube 26b, verbunden. Zwischen den Armen 23 b befindet sich eine Stange 27b, die gegen die Feder i4b anliegt. An dem Bügel befinden sich durchlochte Vorsprünge 28b, die durch Stifte mit dem Hebe129b verbunden sind. Der Hebel 29b hängt durch einen Anker 30b mit dem schwingbaren Arm ob zusammen. Dieser Hebel sitzt auf zwei Bolzen 3ib (Abb. 26, 44) und trägt eine Zunge 32,11, die zwischen einstellbaren, exzentrischen Walzen liegt, die ähnlich den Zapfen 18b und in gleicher Weise mit Einkerbungen, Unterlegscheiben und Muttern zu ihrer Befestigung versehen sind. Eine einstellbare Schraube 33 im Bügel 23 b tritt mit ihrem vorderen Ende in einen Ausschnitt 34 der Stange 27b ein und drückt die Stange 27 b gegen die Feder i4b an. Eine gerändelte Scheibe 35 auf der Schraube 33' ermöglicht die Drehung der letzteren. Die Abb. 39, 40 und 41 zeigen die Exzenter für den Hebel.
  • Ist der Magnet erregt, so -wird die Feder i4b durchgebogen, und der Bügel 24b stößt an den Hebel 29b an und bewegt so den Schwinghebel. Letzterer ist am Gehäuse b mit Bolzen 26 befestigt und hat Verlängerungen 3-7, an denen die Enden des Drahtes 8b, die durch eine Feder zusammenhängen, anliegen. Bei 39 ist der Draht lestgeklemmt. Durch diese Vorrichtung wird das Ventil so bewegt, daß die Öffnungen 8b des Ventils und des Sitzes gegeneinander verdreht werden. Nimmt der Zug des Magneten ab oder hört er ganz auf, so bewegt sich das Ventil wieder in die offene Stellung.
  • In Abb. 46 stellen die Kurven A und B die Begrenzung der Maschinengeschwindigkeit auf 950 und iooo Umdrehungen dar. Von jedem Punkt dieser Kurven gibt sein Abstand von der Kurve O-Y die Größe des Luftspalts an, während sein Abstand von der Achse 0-X den Zug des Magneten in Ge#-Ächtseinheiten darstellt. Der Zug ist am größten, wenn der Luftspalt am kleinsten ist. Die Kurve C bezieht sich auf die Feder 14. Der Abstand zwischen einem Punkt derselben und der Linie O-Y gibt die Bewegung des Ankers iib an, das heißt also, die Durchbiegung der Feder. Der Abstand zwischen einem Punkt derselben und der Linie 0-X gibt den Druck in Ge- wicht#einheiten an, der zum Durchbiegen der Feder erforderlich ist# Die Feder wird am stärksten gebogen, wenn der Luftspalt am kleinsten und der Zug des Magneten am stärksten ist. Die Kurven A und B zeigen, wie schnell der Zug des Magneten anwächst, wenn der Luftspalt verkleinert wird. Mit einer Schraubenfeder oder einer einfachen Blattfeder b statt der Feder i4b und der Platten 15 , würde das Ventil um so fester geschlossen werden, je mehr es sich seiner Schließstellung nähert. Die Vereinigung der Blattfeder 14 b mit den platten 5b bewirkt dagegen eine Verzögerung, die um so größer ist, je mehr der Zug des Magneten zunimmt. Hierdurch wird eine'allmähliche und gleichmäßige Bewegung des Ventils zwischen seiner offenen und geschlossenen Stellung erreicht. Die Kurve B zeigt dieselbe Charakteristik wie die Kurve C für eine gewöhnliche Schraubenfeder.
  • Die Magnetwickelung Igb , ist in dem Gehäuseteil 4 b mit Kopfstücken 4o und Bolzen 41 befestigt, an denen Stangen 42 angreifen. An letzteren sind gebogene Metallstreifen 43 befestigt, die den Kern 13,1 tragen. Die Klemmschrauben des Magneten ob sind mit 44 (Abb. 28) bezeichnet.
  • Die Stange 27b hat eine Nut 45, in die eine Feder 46 am Bügel 24 b eingreift, wodurch die Stange, wenn sie sich beim Drehen einer Schraube 33' auf die Feder zu oder von ihr weg bewegt, genau in der Querrichtung zur Feder 14b gehalte'n wird.
  • Der Schwinghebel ioy kann fortgelassen und der Hebel 29b unmittelbar mit dem einen Ende des Drahtes gb verbunden werden. Das andere Ende des Drahtes ist alsdann am Ventil befestigt, auf das eine Feder in entgegengesetzt drehendem Sinne wirkt.

Claims (2)

  1. PATENT-Ai,TSPR-ÜC IIE: i. Regelungsvorrichtung für Kraftmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen, bei denen eine von der Tourenzahl der Maschine abhängige Wechselspannung in einem Kapazität und Selbstinduktion enthaltenden Stromkreise bei Eintritt der Resonanz auf einen eine Drosselvorrichtung für die Brennstoffzufuhl beeinflussenden Magneten wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselvorrichtung aus zwei übereinanderliegenden, mit radialen Schlitzen (711) versehenen Platten (5a,- 6#'z) besteht, von denen die eine durch eine mit dem Magnetanker verbundene Zugvorrichtung (8) gedreht wird.
  2. 2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Magnetanker (Ilb) und das Zugorgan (8') eine Blattfeder (14b) geschaltet ist, deren beide Enden auf schwingbar gelagerten Platten (,5b) befestigt sind und deren zwischen den Platten liegender Teil biegsam ist. 3. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (IA der Feder (14 b) UM Zapfen (18b) schwingen, die um exzentrische Lager drehbar und einstellbar sind. 4. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Blattfeder (14 b) gegen die Platten (,5b) einstellbar sind. - 5. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Schlitze (7a ' 6a) an der Berührungsfläche der Platten scbmal sind und sich gegen die Außenfläche hin erweitern. 6. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Wechselspannung die elektrische Zündmaschine (3) der Verbrennungskraftmaschine dient.
DE1920347724D 1919-06-23 1920-06-15 Regelungsvorrichtung fuer Kraftmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen Expired DE347724C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3506426A (en) * 1966-10-31 1970-04-14 Texas Instruments Inc Multi-layer type fusing boat

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US3506426A (en) * 1966-10-31 1970-04-14 Texas Instruments Inc Multi-layer type fusing boat

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