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Regelungsvorrichtung für Kraftmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen.
Wirkt auf einen eine Kapazität und eine Selbstinduktion enthaltenden Stromkreis
eine Wechselspannung von veränderlicher Frequenz, so nimmt bei einer -bestimmten
Frequenz, nämlich dann, wenn in dem Stromkreis Resonanz eintritt, dessen Impedanz
stark ab, und die Stromstärke wird ein Maximum. Das Anwachsen der Stromstärke erfolgt
bei einer bestimmten Frequenz sehr plötzlich. Man hat von dieser Erscheinung bereits
auf dem Gebiet der Funkentelegraphie für die Regelung der Antriebsmaschinen von
Hochfrequenzmaschinen Gebrauch gemacht, indem man den Strom der Hochfrequenzmaschine
durch einen einen Kondensator und einen Elektromagneten -enthaltenden Stromkreis
fließen und den Elektromagneten auf ein Drosselventil für die Brennstoffzufuhr einwirken
ließ. Bei Überschreitung einer bestimmten Tourenzahl der Maschine und einer entsprechenden
Frequenz des Wechselstroms wächst die Stromstärke im Magneten plötzlich stark an,
so daß er die Drosselvorrichtung der Brennstoffzufuhr in Tätigkeit setzt.
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Gegenstand der Erfindung ist eine Regelungsvorrichtung dieser Art
für Kraftmaschinen, insbesondere Verbrennungskraftmaschinen. Nach der Erfindung
kann, wenn es sich um eine Verbrennungskraftmaschine handelt, zur Lieferung des
Wechselstroms die elektrische Zündmaschine des Motors verwendet werden, so daß keine
besondere Wechselstrommaschine erforderlich ist, wenn der Motor zum Antrieb einer
anderen als einer Wechselstrommaschine verwendet wird. Im übrigen betrifft die Erfindung
eine von dem Elektromagneten gesteuerte DrossehTorrichtung.
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In den Zeichnungen sind Ausführungsforinen des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Darin ist Abb. i eine schematische Darstellung der Regelungsvorrichtung
in Verbindung mit einem Verbrennungsmotor.
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Abb. 2 bis io sind verschiedene Schaltungen. Abb. ii zeigt an einem
Diagramm das Verhältnis der Geschwindigkeit der Maschine zu der die Regelung bewirkenden
Stromstärke.
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Abb. 12 ist eine andere Art der Schaltung. Abb. 13 zeigt im Schnitt
nach Linie 13-13 der Abb. 14 ein Regelerventil nach der Erfindung.
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Abb. 14 ist ein Schnitt nach Linie 14-14 der Abb. 13.
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Abb. 15 bis 24 sind Einzeiheiten dieses Ventils.
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Abb. 25 ist eine andere Ausführungsform des Ventils nach Abb.
13.
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Abb. -.6 stellt einen Schnitt durch die vollständige Ventileinrichtung
nach Linie 26-26
der Abb. z7 dar.
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Abb. 27 ist ein Schnitt nach Linie 7,7-27 der Abb. 26.
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Abb. 28 bis 45 sind Einzelheiten letzterer Vorrichtung.
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Abb. 46 ist ein Diagramin, das die Wirkungsweise
der
Ventilvorrichtung veranschaulicht.
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In Abb. i ist i eine Verbrennungskraftmaschine mit mehreren Zylindern
und Zündkerzeil 2 in den letzteren. Der Strom wird von einer Magnetmaschine
3 zugeführt. Diese kann eine Hochspannungsmaschine sein, deren eine Sekundärleitung
4 geerdet ist, während die zweite Sekundärleitung zu einem Verteiler 5
führt.
Die festen Kontakte des letzteren sind mit den Zündkerzen verbunden, während sein
umlaufender Kontakt durch eine Leitung 6
und einen induktionsfreien Widerstand
7 mit der Sekundärleitung der Magnetmaschiiie 3 in Verbindung steht.
Der Verteiler und die Magnetinaschine drehen sich in einem bestimmten Verhältnis
zur Geschwindigkeit der Maschine und bewirken die Zündung in den einzelnen Zylindern
im gegebenen Augenblick.
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Die Ansaugleitung 8 der Maschine führt vom Vergaser
9 zur Verteilung io durch ein Gehäuse ii, das durch eine Scheidewand i:z
geteilt ist. Diese hat einen Durchlaß, in dem ein Drosselventil 13 liegt. Das Ventil
ist mit dem Anker 14 eines Elektromagneten 15 verbunden. Der Eisenkern des Magneten
ist mit isoliertem Draht bewickelt, dessen eines Ende durch eine Leitung 17 mit
einer Klemme des Widerstands -7 und dessen andere Klemme mit einem Kondensator
18 verbunden ist. Die andere Seite des Kondensators steht mit der zweiten Klemme
des Widerstands 7 in Verbindung. Im gewöhnlichen Arbeitsgang bewirkt die
Impedanz in dem durch die Leitung 17, den Magneten 15, und den Kondensator:18 gebildeten
und parallel zum Widerstand 7 geschalteten Stromkreis, daß praktisch sämtlicher
Strom der 'Magnetmaschine durch den Widerstand 7 zum Verteiler und den Zündkerzen
geht, während durch den Magneten 15 kein Strom fließt, so daß das Ventil 13 geöffnet
bleibt. Wird jedoch die Geschwindigkeit der Maschine so gesteigert, daß sich die
Magnetmaschine der Geschwindigkeit nähert, bei der in dem Stromkreis des Magneten
und Kondensators Resonanz eintritt, so nimmt die Impedanz im Magneten 15 und Kondensator
18 plötzlich ab und es geht nur noch ein Teil des Stroms durch den Widerstand
7. Infolgedessen wird der Anker 14 angezogen und das Ventil gegen seine Schließstellung
hin bewegt. Die Brennstoffzufuhr durch das Rohr 8 wird dadurch so herabgesetzt,
daß die Maschine ungefähr mit der geforderten konstanten Geschwindigkeit läuft.
Wird diese jedoch überschritten, so fließt ein noch stärkerer Strom durch den Magneten
15, und das Ventil 13 wird vollständig geschlossen.
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Abb. 2 zeigt einen Kondensator C und eine Induktanzspule L
in Hintereinanderschaltung, während dieselben Teile in Abb. 3 in Nebeneinanderschaltung
dargestellt sind. Im folgenden sind der besseren Unterscheidung halber für die Verbindung
von Kondensator und Induktanzspule miteinander stets die Ausdrücke »hintereinander«
und »nebeneinander« gewählt, während für die Einschaltung des aus Kondensator und
Induktanzspule bestehenden Ganzen in die Zuleitung die Ausdrücke »in Reihett und
»im Nebenschluß« gebraucht werden.
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Der Widerstand eines Kondensators gegen den Durchgang vom Wechselstrom
hängt von der Anzahl der Stromwechsel in der Sekunde ab und ist größer bei langsannem
Stromwechsel als bei schnellem. Ebenso ist die Impedanz einer Induktionsspule von
der Wechselzahl abhängig, jedoch ist sie bei hoher Frequenz größer als bei niedriger.
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Die Impedanz der Schaltung nach Abb. 2 ist sowohl für geringe als
auch für hohe Frequenz groß, ist jedoch klein für eine bestimmte mittlere Geschwindigkeit.
Bei dieser Geschwindigkeit tritt Resonanz ein. Die Impedanz des Kondensators hebt
die Impedanz der Induktionsspule auf, und die gesamte Impedanz ist kleiner als die
beider Apparate gesondert. Steht das System unter einer bestimmten Spannung
E, so ist der Strom bei der Geschwindigkeit, bei der Resonanz eintritt, stärker
als bei jeder anderen Geschwindigkeit. Zur Erzeugung eines Stromes von bestimmter
Stärke ist die erforderliche Spannung E bei der Geschwindigkeit, bei der
Resonanz eintritt, am geringsten und geringer als die Klemmspannung E C
des Kondensators oder die Klemmenspannung E L der Induktionsspule.
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Bei der Schaltung nach Abb. 3 ist die Impedanz sowohl für niedrige
wie auch für hohe Frequenz klein, jedoch groß für die Frequenz, bei der Resonanz
erfolgt. Steht hier das System unter einer bestimmten Spannung E',
so ist
der Gesamtstrom J bei der Resonanz erzeugenden Frequenz geringer als bei jeder anderen
Frequenz und kleiner als der Strom J C des Kondensators oder als der Strom
f L durch die Induktionsspule. Für eine bestimmte Stromstärke ist
die erforderliche Spannung E' bei Resonanz größer als bei jeder anderen Frequenz.
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Es -#var bisher nur von Wechselstrom und von Wechselspannung die Rede,
jedoch ist die Wirkungsweise die gleiche, wenn Strom und Spannung sich periodisch
in irgenffivelcher anderen Weise ändern, z. B. bei einem in Übereinstimmung mit
der Geschwindigkeit der Maschine pulsierenden Strom.
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In Abb. i ist in dem Stromkreis des Elektromagneten 15 und des Kondensators
18 noch ein weiterer Elektromagnet ig gezeichnet. Dieser hat einen Anker 2o, der
schwingbar an den einen Magnetschenkel angelenkt ist. Durch
eine
Gewindebohrung des Ankers geht eine Stellschraube 21. An einem Winkel 22 ist eine
die Geschwindigkeit der Maschine angebende Teilung angebracht. Wird die Stellschraube
zurückgedreht, so ermöglicht sie ein festes Anliegen des Ankers an dem Magnetschenkel
ig ohne jeden Luftinwischenraum. Hierdurch wird der magnetische Widerstand gemindert
und die Induktanz gesteigert. Wird die Schraube in entgegengesetzter Richtung gedreht,
so verhindert sie eine unmittelbare Berührung des betreffenden Ankerendes mit dem
Magneten ig, steigert somit den magnetischen Widerstand und verringert die Induktanz.
Stellt man die Schraube ?r auf irgendeinen Teilstrich am Winkel 22 ein, so kann
man dadurch die Höchstgeschwindigkeit der Maschine bestimmen, da man die Induktanz
des Regelerstromkreises und damit auch die Frequenz, bei der Resonanz eintritt,
ändert.
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Die Regelung der Geschwindigkeit kann auch noch auf andere Weise erfolgen,
z. B. durch Einstellen der Induktanz, durch Veränderung der Drahtwindungen auf einern
der Magneten ig oder 15 oder auf beiden, ferner durch Veränderung der Kapazität,
durch hdem der Fläche des Kondensators 18, oder des Abstandes seiner Platten, oder
durch Änderung des Isoliermaterials zwischen diesen.
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In dem Diagramm der Abb. ii sind die Geschwindigkeiten auf die Achse
0-X und die Stromstärken auf die Achse O-Y aufgetragen. Für eine bestimmte Geschwindigkeit
gibt da.-her die Ordinate des betreffenden Punktes der Kurve die Stromstärke an.
Die- Stromstärke ist am größten für die durch die Strecke 0-D dargestellte
Geschwindigkeit, bei der Resonanz eintritt. Nach dem Anlaufen der Maschine verläuft
die Kurve dicht an der wagerechten Achse, und es fließt nur ein sehr geringer Strom
durch den Regeler. Beim Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit steigt die Kurve
plötzlich stark an, bis zu einer Geschwindigkeit, bei der vollkommene Resonanz eintritt,
worauf die Kurve wieder abfällt. Ist die durch die Strecke 0-A dargestellte
Geschwindigkeit nur wenig kleiner als die die Resonanz herbeiführende, so steigt
die Stromstärke plötzlich, da die Impedanz um so ]deiner wird, je weiter
man sich der Resonanz nähert. Ist die Geschwindigkeit gleich 0-B, so beginnt
der Regeler das Ventil 13 gegen seine Schlußstellung hinzuziehen, so daß die Geschwindigkeit
de:- Maschine gedämpft wird. Steigt die Gesch::windigkeit auf den Betrag
0 C,
so wird der Strom stark genug, um das Ventil 13 so weit zu schließen,
daß die zugeführte Brennstoffmenge nicht mehr ausreicht und die Geschwindigkeit
wieder abnimmt. Es wird daher eine konstante Geschwindigkeit 0 G zwischen
0 B und 0 C erzielt, bei der das Ventil 13 gerade so viel Brennstoff
durchläßt, daß der Motor mit dieser Geschwindigkeit läuft. Die Regelungsvorrichtung
ist daher sehr ernpfindlich und gestattet nur eine geringe Ab-
weichung von
der bestimmten Geschwindigkeit, auf die sie eingestellt ist.
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In den Abb. 4 bis io sind verschiedere andere Schaltungen der Teile
unter Einhaltung der gleichen Grundsätze angegeben. In Abb. 4 liegen Kapazität und
Induktanz hintereinander und zusammen im Nebenschluß zur Zündleitung. In Abb.
5 sind Induktion und Kapazität nebeneinandergeschaltet und befinden sich
zusammen in Reihenschaltung in der Zündleitung. In Abb. 6 sind Induktanz
und Kapazität nebeneinandergeschaltet und liegen im Nebenschluß zur Zündleitung,
jedoch in Reihe mit einem Hilfswiderstand R#. Abb. 7 zeigt Kapazität und
Induktanz nebeneinander und im Nebenschluß zu der Zündleitung, sowie in Reihe mit
einem Hilfskondensator C. In Abb. 8 liegen Kondensator und Induktanz
hintereinander und in Reihe in der Zündleitung. Dabei sind sie mit einer zusätzlichen
InduktanzspuleL-' nebeneinandergeschaltet, die ihrerseits in Reihe in der Zündleitung
liegt. Bei der Darstellung nach Abb-. i: liegen Kapazität und Induktanz hintereinander
und sind in Reihe in den Zündstromkreis geschaltet, jedoch nebeneinander mit einem
Widerstand 7,
der mit der Zündleitung in Reihe liegt.
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Abb. 4 zeigt -eine Anordnung für einen Stromkreis mit geringer
Spannung, bei dem die Zuleitungen von einer Stromquelle zu der Primärspule eines
Induktors oder einer sonstigen Zündvorrichtung geführt sind.
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Abb. 9 und io zeigen einen Transformator, durch den die Spannung
und Stromstärke einer elektrischen Zuleitung, auf die für die Regelun svorrichtung
geeignete Spannung umge-9 formt werden.
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In Abb. Q liegen dabei Kapazität und Induktanz hi#Üreinander und im
Nebenschluß zum Zündstromkreis, unter Zwischenz-chaltung eines Transformators zwischen
Kondensator und Induktionsspule. In Abb. io liegen Kapazität -und Induktanz nebeneinander,
jedoch in Reihe im Zündstromkreis, wobei ebenfalls wieder ein Transformator zwischen
die Apparate und den Zündstromkreis geschaltet ist.
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Die Erfindung kann sowohl für Wechselstrommaschinen. die von einer
Dampfmaschine oder von einem Gleichstrommotor angetrieben werden, oder auch zum
Regeln jeder anderen Kraft erzeugenden oder Kraft verbrauchenden Maschine dienen,
falls Wechselstrom oder ein sich sonst periodisch ändernder Strom, dessen Frequenz
von der Geschwindigkeit der Maschine abhängt, anwendbar ist.
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Bei einer Verbrennungskraftmaschine ist das zu drosselnde Treibmittel
das Gasgemisch, bei
einer Dampfmaschine der Dampf und bei einer
elektrischen Maschine der Strom in irgendeinem Stromkreis derselben.
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Wie in Abb. 12 dargestellt ist, kann der Magnet 15 für gewöhnlich
erregt sein und seinen Anker 14 nur dann loslassen, wenn die Geschwindigkeit, bei
der Resonanz eintritt, erreicht ist. Hier wird eine Feder 24 angeordnet, die das
Ventil 13, das durch den Magneten 15 geöffnet gehalten -wird, schließt. Die elektrischen
Vorgänge sind dieselben, wie sie in Verbindung mit Abb. 3 beschrieben wurden.
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Die Abb. 13 bis 2,5 zeigen ein besonderes Ventil für diese
Regelungsvorrichtung. Ein ziemlich niedriges Gehäuse r1, mit einem Durchlaß 2a,
ist zwischen den Vergaser 3`, und die Verteilungsleitung 4a eingeschaltet.
In dem Durchlaß 2a liegt ein Ventil 5` und ein Sitz 6a für dasselbe. Ventil
und Sitz sind beide mit radialen Schlitzen 7a versehen. Das Ventil ist mit einem
Hebel g#T, der schwingbar auf einen Bolzen ioa am Gehäuse fl gelagert ist, durch
einen Draht 8' o. dgl. verbunden. Quer durch die Öffnung v', führt eine Rippe
iia. Der Ventilsitz 6a ist in einer Ausdrehung i2a befestigt. Eine zweite
Ausdrehung dient als Aufrager für das Ventil 5a. Das Ventil befindet sich zwischen
dem Sitz 6a und der Rippe ii`I. Die Öffnungen im Ventil und im Sitz sind
nach der Mitte hin vcrengert, wodurch die in,.iige Verinisch-ting der Luft mit dem
verdampften Brennstoff des Vergasers gefördert wird.
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Der Ventilsitz trägt eine hohle Achsse i4#a, in. der eine Spindel
15a liegt. An dieser ist die Nabe 16a des'Ventils befestigt. Am einen Ende
der hohlen Achse i4a befindet sich eine Schraube 17a und am anderen Ende der Spindel
ein gegen die Rippe ir', anliegender Stift is"l.
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In der Nabe 1611 befindet sich zweckmäßig, eine Nut für den Draht
8, der in ihr an einer Stelle festgenietet ist. Über der Nabe liegt ein Ring
jg#I (Abb. 24), der an beiden Seiten Schlitze 2oa zum Durchführen des Drahtes
8'
hat. In dem Körper ja befinden sich Gewindeöff nungen 21a, in die kleine
Stopfbüchsen --22a eingesetzt sind. In diesen liegen durchlochte Dichtungsscheiben
23, durch die der Draht luftdicht aber frei beweglich hindurchgeht. Der Rin- iga
kann in beliebiger Weise zz befestigt sein.
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Das Gehäuse hat einen Fortsatz '24 (Abb. 4 zur Aufnahme eines Lagers
25 (Abb. Ig, 20, 21) am Sch-winghebel ga. Durch den Fortsatz 24 und das Lager
?,5 geht ein Bolzen io', hindurch. Der Schwinghebel ga hat abgerundete Enden
26, um die der Draht 8' herumgelegt und an seinen Endcn mittels einer
Feder ->7 zusammengeschlossen wird. Durch eine auf den Hebel geschraubte Klemme
28 wird der Draht unverschiebbar ani Hebel festgeklemmt. Weiterhin ist an
den Hebel 9-1 ein Lenker 29r' angelenkt.
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Das Gehäuse i-" ist zweckmäßig an beiden Seiten mit Dichtungseinlagen
zum. Anschluß an den Vergaser und an die Verteilungsleitunversehen. Bei so-, ist
zwischen das GehäuSe und die Verteilungsleitung ein Paßstück eingelegt und durch
Schrauben in Bohrungen 31 befestigt.
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Die Spindel i5a wird zweckmäßig mit einem kleinen Absatz versehen,
auf dem die il%-abe 16a anfliegt. Durch die Schraube 17a -##ird. die Spindel alsdann
so eingestellt, daß zwischen dem Ventil und seinem Sitz keine Reibunbeste ht.
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In Abb. 25 ist der Draht 8' mit seinem einen Ende an
dem Schwingliebel und mit seinem anderen Ende an einer Feder 34 befestigt, die in
einer in eine Bohrung 33 des Gehäuses i eingesehraubten Hülse 32 liegt
und an ihrem Ende mit ihr verbunden ist. Auch hier dienen -%#, ieder Dichtungsscheiben
23
in Stopfbüchsen 22-" zum dichten Durchführen des Drahtes.
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Es kann auch die Anordnung getroffen werden, daß der Draht
S' mit einem Ende an dem Schwinghebel und mit dem anderen an dizm Ventil
befestigt ist und eine Feder einerseits am Gehäuse und andererseits arn Ventil angreift
und das Ventil geöffnet hält. Auch kann das Ventil auf der Spindel 5-" drehbar sein,
während die Spindel selbst feststeht. Der Draht 8' kann auch ganz oder zuni
Teil durch ein Metallband ersetzt werden.
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Die Abb. 26 bis 46 zeigen die Gesamtanordnung des Ventills
und des Elektromagneten. Ein Gehäuse i# (Abb. 26, 27) hat auf der einen Seite
einen niedrigen Teil 2# mit einem Durchlaß 31' und an der anderen Seite einen höheren
Teil 4#. In der vorher beschriebenen Weise liegt ein Ventil 5b auf
einem Drehzapfen -b, das ebenso wie sein Sitz & mit Öiünungen
8b versehen ist. Eine Drehung wird
derrn Ventil von dem --'#nk-er ii-' einer
Magnetspule i2# über einen Schwinghebel W und einen Draht gb erteilt. Der Magnet
hat einen Kein ist' (Abb. 28). der von dem _Anker durch einen schmalen Luftspalt
getrennt ist. Eine Blattfeder 141' ist mit ihren beiden Enden auf Platten i5b befestigt,
die um Zapfen 16b schwingbar sind und an ihren äußeren Enden vorspringende Flansche
17,' tragen. An jedem Ende liegt ein exzentrischer Stift i8b (Abb. 26,
42,
43), mittels- dessen die Winkelstellunly der Platten zur Feder 14 b eingestellt
werden kann. Durch diese Anordnung kann die Charakteristik der Feder in beliebiger
Weise verändert werden. Die exzentrischen Walzen tragen an beiden Enden Drehzapfen
igb mit Kerben,
durch die die Exzenter eingestellt werden können.
jede Kerbe ist mit einer Scheibe 2ib (Abb. 4 bedeckt und wird durch eine Mutter
22b am Gehäuse in ihrer eingestellten Lage festgehalten. In Abb. 41 sind
ähnliche exzeitrische Zapfen, die jedoch zu einem anderen Zweck dienen, gezeichnet.
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Die Feder 14 b geht zwischen den Armen 23b ,4b (Abb.
36) hindurch. Der eines Bügels 9
Bügel ist mit dem Anker iib durch
eine einstellbare Vorrichtung, bestehend aus einem biegsamen Streifen 25b und einer
Stellschraube 26b, verbunden. Zwischen den Armen 23 b befindet
sich eine Stange 27b, die gegen die Feder i4b anliegt. An dem Bügel befinden sich
durchlochte Vorsprünge 28b, die durch Stifte mit dem Hebe129b verbunden sind.
Der Hebel 29b hängt durch einen Anker 30b mit dem schwingbaren Arm ob zusammen.
Dieser Hebel sitzt auf zwei Bolzen 3ib (Abb. 26,
44) und trägt eine Zunge
32,11, die zwischen einstellbaren, exzentrischen Walzen liegt, die ähnlich den Zapfen
18b und in gleicher Weise mit Einkerbungen, Unterlegscheiben und Muttern zu ihrer
Befestigung versehen sind. Eine einstellbare Schraube 33 im Bügel
23 b tritt mit ihrem vorderen Ende in einen Ausschnitt 34 der Stange 27b
ein und drückt die Stange 27 b gegen die Feder i4b an. Eine gerändelte Scheibe
35 auf der Schraube 33' ermöglicht die Drehung der letzteren. Die
Abb. 39, 40 und 41 zeigen die Exzenter für den Hebel.
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Ist der Magnet erregt, so -wird die Feder i4b durchgebogen, und der
Bügel 24b stößt an den Hebel 29b an und bewegt so den Schwinghebel. Letzterer
ist am Gehäuse b mit Bolzen 26 befestigt und hat Verlängerungen
3-7,
an denen die Enden des Drahtes 8b, die durch eine Feder zusammenhängen,
anliegen. Bei 39 ist der Draht lestgeklemmt. Durch diese Vorrichtung wird
das Ventil so bewegt, daß die Öffnungen 8b des Ventils und des Sitzes gegeneinander
verdreht werden. Nimmt der Zug des Magneten ab oder hört er ganz auf, so bewegt
sich das Ventil wieder in die offene Stellung.
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In Abb. 46 stellen die Kurven A und B die Begrenzung der Maschinengeschwindigkeit
auf 950 und iooo Umdrehungen dar. Von jedem Punkt dieser Kurven gibt sein
Abstand von der Kurve O-Y die Größe des Luftspalts an, während sein Abstand von
der Achse 0-X den Zug des Magneten in Ge#-Ächtseinheiten darstellt. Der Zug ist
am größten, wenn der Luftspalt am kleinsten ist. Die Kurve C bezieht sich
auf die Feder 14. Der Abstand zwischen einem Punkt derselben und der Linie O-Y gibt
die Bewegung des Ankers iib an, das heißt also, die Durchbiegung der Feder. Der
Abstand zwischen einem Punkt derselben und der Linie 0-X gibt den Druck in
Ge-
wicht#einheiten an, der zum Durchbiegen der Feder erforderlich ist# Die
Feder wird am stärksten gebogen, wenn der Luftspalt am kleinsten und der Zug des
Magneten am stärksten ist. Die Kurven A und B zeigen, wie schnell der Zug
des Magneten anwächst, wenn der Luftspalt verkleinert wird. Mit einer Schraubenfeder
oder einer einfachen Blattfeder b
statt der Feder i4b und der Platten
15 , würde das Ventil um so fester geschlossen werden, je mehr es
sich seiner Schließstellung nähert. Die Vereinigung der Blattfeder 14
b mit den platten 5b bewirkt dagegen eine Verzögerung, die
um so größer ist, je mehr der Zug des Magneten zunimmt. Hierdurch wird eine'allmähliche
und gleichmäßige Bewegung des Ventils zwischen seiner offenen und geschlossenen
Stellung erreicht. Die Kurve B zeigt dieselbe Charakteristik wie die Kurve
C für eine gewöhnliche Schraubenfeder.
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Die Magnetwickelung Igb , ist in dem Gehäuseteil 4
b mit Kopfstücken 4o und Bolzen 41 befestigt, an denen Stangen 42 angreifen.
An letzteren sind gebogene Metallstreifen 43 befestigt, die den Kern 13,1 tragen.
Die Klemmschrauben des Magneten ob sind mit 44 (Abb. 28) bezeichnet.
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Die Stange 27b hat eine Nut 45, in die eine Feder 46 am Bügel 24
b eingreift, wodurch die Stange, wenn sie sich beim Drehen einer Schraube
33' auf die Feder zu oder von ihr weg bewegt, genau in der Querrichtung zur
Feder 14b gehalte'n wird.
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Der Schwinghebel ioy kann fortgelassen und der Hebel 29b unmittelbar
mit dem einen Ende des Drahtes gb verbunden werden. Das andere Ende des Drahtes
ist alsdann am Ventil befestigt, auf das eine Feder in entgegengesetzt drehendem
Sinne wirkt.