DE348084C - Einrichtung zur selbsttaetigen Haerteregelung von Roentgenroehren - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Haerteregelung von Roentgenroehren

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DE348084C
DE348084C DENDAT348084D DE348084DD DE348084C DE 348084 C DE348084 C DE 348084C DE NDAT348084 D DENDAT348084 D DE NDAT348084D DE 348084D D DE348084D D DE 348084DD DE 348084 C DE348084 C DE 348084C
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high voltage
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    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05G—X-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00—X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08—Electrical details
    • H05G1/68—Circuit arrangements for Lilienfield tubes; Circuit arrangements for gas-filled X-ray tubes

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Härteregelung von Röntgenröhren. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur selbsttätigen Härteregelung von Röntgenröhren, bei der ein von der an der Röhre liegenden Hochspannung beeinflußtes Härteprüfgerät rnit der Härteregelungsvorrichtung zusammenwirkt. Bei den bisherigen Einrichtungen dieser Art wurde die Tätigkeit der Härteregelungsvorrichtungdurch eine zwischen den Klemmen des die Röhre betreibenden Induktors gebildete Funkenstrecke beeinflußt. Diese Anordnung zeigt im praktischen Betriebe wesentliche Nachteile. Durch die Funkenstrecke werden im Dauerbetriebe sehr beträchtliche Ozonmengen in dem Behandlungsraum erzeugt, die leicht Ozonvergiftungen der sich in dem Raum aufhaltenden Personen hervorrufen. Ferner ist das mit (dem Überbang der Funken verbundene starke Knattern für die mit dem Betriebe der Röntgenröhre beschäftigten Personen, namentlich aber für die zu behandelnden Kranken, auf die Dauer unerträglich.
  • Nach der Erfindung wird deshalb eine Funkenstrecke zur Beeinflussung der Härteregelungsvorrichtung ganz vermieden und letztere durch einen mittels elektrostatischer Kräfte bewegbaren Körper beherrscht, der in einem von der Hochspannung abhängigen elektrischen Felde liegt.
  • Beispielsweise kann dieser Körper als Platte ausgebildet sein, die durch den aus einer an .den Hochspannungsstromkreis einpolig angeschlossenen Spitze ausstrahlenden elektrischen Wind bewegt werden kann. Um dabei die Ausstrahlung der Spitze von dem anderen Induktorpol unabhängig zu machen, kann (die Platte zwischen der an den einen Pol des Induktors angeschlossenen Spitze und einer an den anderen Induktorpol gelegten Platte beweglich angeordnet sein.
  • In den Abbildungen sind zwei Ausführungsformen der Einrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Durch den Iniduktor i wird in bekannter Weise die Röntgenröhre :2 gespeist, deren Härte mittels eines Osmoröhrchens 3 und einer Gasflamme 4 geregelt wird. In die Gaszuleitung 5 ist ein Absperrorgan 6 eingeschaltet, an dem ein unter dem Einfluß einer Feder 7 stehender Hebel 8 befestigt ist, der an einen drehbaren Doppelhebel g gelenkig angreift. Das freie Ende .dieses Hebels trägt einen Anker io, der mit einem Elektromagneten i i zusammenwirkt, welcher in dem Stromkreis einer Stromquelle 12 liegt.
  • Mit dem positiven Induktorpol 13 ist gemäß Abb. i durch eine Leitung 1¢ eine feststehende Spitze 15 aus einem stromleitenden Stoffe verbunden, der gegenüber in einem gewissen Abstande ein Plättchen 16 aus einem isolierenden Stoffe, z. B. Glimmer, sich befindet. Das Glimmcrplättchen 16 ist an einem um den Zapfen 17 drehbaren Träger 18 aus Isolierstoff befestigt und wird durch ein Gegengewicht ig beeinflußt, .das es in der Senkrechtlage zu halten sucht. Zur besseren Einstellung kann noch an einem Arm 2o des Trägers 18 ein verstellbares Gewicht 21 angebracht sein. Am Träger 18 ist noch ein dritter Arm 22 aus einem stromleitenden Stoff angebracht, der ein Kontaktstück 23 trägt und in den Stromkreis der Quelle 12 so eingeschaltet ist, :daß er zusammen mit dem Kontaktstück 2q. einen Schalter bildet.
  • Bei genügend hoher Spannung, die z. B. hei Röntgentherapiebetrieb stets vorhanden ist, entsteht an der Spitze 15 der sogenannte elektrische Wind, dessen Stärke sich genau nach Maßgabe der Spannung ändert. Die Einrichtung ist so eingestellt, daß bei einer ,gewissen Spannung irr Stromkreise der Röntgenröhre 2 der Stromkreis des Relais io, 1i geöffnet ist und das Absperrorgan 6 sich in seiner Drossellage befindet, bei welcher .die Gasflamme q. das Osmoröhrchen 3 nicht berührt.
  • Wird die Röhre 2 zu hart .und steigt demgemäß ,die Hochspannung, so nimmt auch die Stärke des durch die Spitze 15 erzeugten elektrischen Windes zu, und das Glimmerplättchen 16 wird von ,der Spitze abgestoßen. Hierdurch kommt das Kontaktstück 23 mit ,dem Kontaktstück 2q. in Berührung, der Anker io wird angezogen und das Absperrorgan 6 so weit geöffnet, daß die Gasflamme-. das Osmoröhrchen 3 berührt. Durch das in Glut geratene Röhrchen kann dann Wasserstoff der Gasflamme in das Innere der Röntgenröhre 2 gelangen und ihren Härtegrad herabsetzen. Ist die Hochspannung wieder auf den normalen Wertgesunken, so hat auch der aus der Spitze 15 erzeugte elektrische Wind an Stärke so abgenommen, daß unter der Wirkung des Gegengewichtes i9 -das Kontaktstück 23 in seine "Offenlage zurückkehrt und .den Relaisstromkreis unterbricht. Unter der Wirkung der Feder 7 kehrt dann das Absperrorgan 6 in seine Drossellage zurück, so daß die Gasflamme 4 das Osmoröhrchen 3 nicht mehr berührt.
  • Die Ausstrahlung der Spitze 15 ist voix ihrem Potential und dieses wieder von der Isolation des anderen, negativen Ind uktorpols a5 gegen die Erde oder der zwischen dein Minuspol und Erde liegenden Kapazität abhängig. Um die Härteregelung davon unabhängig zu machen, kann der freien Seite des Glimmerplättchens 16 eine Platte 26 in einem gewissen Abstande gegenübergestellt werden, die durch eine Leitung 27 mit dem negativen Pol25 des Induktors i verbunden ist, wie ,dies Abb. i mit gestrichelten Linien zeigt. Hierdurch wird zwischen der Spitze 15 und der Platte 26 ein in genau zu bestimmender Weise von :der Spannung abhängiges elektrisches Feldgeschaffen und die Wirkung -der Einrichtung von etwa auftretenden Isolationsfehlern unabhängig gemacht.
  • Als elektrostatisch einstellbarer Körper kann auch eine leichte Nadel 28 (Abb. 2) aus nichtmabinetischern .Stoffe .dienen, die zwischen oder besser etwas seitlich von der bei jedem Röntgenapparat vorhandenen, durch die Spitze 29 und Platte 3o erzeugten Funkenstrecke angeordnet ist.
  • Die Nadel 2,8 ist in -der Wagrechtebene schwingbar an einem Draht 3i o.,dgl. isoliert aufgehängt, in den eine Torsionsfeder 32 eingeschaltet ist. Der Draht 31 kann isoliert in einer Führung 33 geführt sein. Zur Dämpfung ist zweckmäßig die Nadel 28 in einem Ölbad 34 untergebracht. An dem Draht 31 ist ein Arm 35 befestigt, der ein Kontaktstück 36 trägt. Der Draht 31 wird in den Stromkreis der Stromquelle 12 eingeschaltet, während das bewegliche Kontaktstück 36 mit einem feststehenden Kontaktstück 37 als Stromschließer zusammenwirkt.
  • Die -Nadel 28 bildet einen Hochspannungsmesser, .der allein durch das zwischen der Spitze a9 und der Platte 3o gebildete elektrische Feld. beeinflußt wird, dessen Stärke sich proportional mit der Hochspannung ändert. Beim normalen Betriebe ist die Torsionskraft der Feder 32 so groß .bemessen, daß das Kontaktstück 36 das Kontaktstücic 37 nicht berührt. Bei zunehmender Härte der Röntgenröhre :2 wächst infolge der zunehmenden Hochspannung die Stärke des Feldes zwischen Spitze 29 und Platte 30, so daß die Nadel 28 in dem Sinne gedreht wird, daß das Kontaktstück 36 auf Idas Kontaktstück 37 trifft. Durch .die Schließung des Relaisstromkreises wird die Härteregelungsvorrichtung 6, 4, 3 der Röhre 2 in gleicher Weise beeinflußt wie bei der Ausführungsform nach Abb. i.
  • Zur Steuerung der Härteregelungsvorrichtung der Röntgenröhre können alle Hochspannungsmeßgeräte Verwendung finden, die ausschließlich von der Hochspannung abhängig, .deren Ausschläge also :genau proportional den Schwankungen der Hochspannung sind.

Claims (4)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Härteregelung von Röntgenröhren, bei der ein von der an der Röhre liegenden Hochspannung beeinflußtes Härteprüfgerät mit der Härteregelungsvorrichtung zusammenwirkt, gekennzeichnet durch einen die Tätigkeit der Härteregelungsvorrichtung beherrschenden, durch elektrostatische Kräfte bewegbaren Körper, der in einem von der Hochspannung abhängigen elektrischen Felde liegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine die Tätigkeit der @Härteregelungsvorrichtung beherrschende Platte (16), die durch den elektrischen Wind bewegbar ist, der aus einer an den Hochspannungsstromkreis einpolig angeschlossenen Spitze (15) ausstrahlt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, ;da-,durch gekennzeichnet, daß die Plätte (16) zwischen einer an den einen Pol (13) des Induktors (i) angeschlossenen Spitze (15) und einer an den anderen Pol (25) gelegten Platte (16) beweglich angeordnet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen in dem Felde zwischen den Polen (13, 25) des Induktors (i) nach Art einer Elektrometernadel beweglich gelagerten, die Tätigkeit der Härteregelungsvorrichtung beherrschenden Körper (28).
DENDAT348084D Einrichtung zur selbsttaetigen Haerteregelung von Roentgenroehren Expired DE348084C (de)

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