DE3490703C2 - Vorrichtung f}r seitliche Bewegung eines Kranwagens - Google Patents
Vorrichtung f}r seitliche Bewegung eines KranwagensInfo
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- B66C23/62—Constructional features or details
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- B66C23/78—Supports, e.g. outriggers, for mobile cranes
- B66C23/80—Supports, e.g. outriggers, for mobile cranes hydraulically actuated
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für seitliche Be
wegung eines Kranwagens mit zumindest einer Stützvorrichtung,
die ein Paar von horizontalen Stützarmen umfaßt, die für
teleskopische Bewegung nach rechts und nach links mittels
Hydraulikzylinder dicht beieinander in einem am Chassis
rahmen in Querrichtung angeordneten Gehäuse vorgesehen sind
und an deren in Querrichtung außen liegenden Enden verti
kale Stützzylinder zum Heben des Kranwagens befestigt sind.
Bei einem bekannten Kranwagen (DE-OS 32 28 301) dieser Gattung soll, um
mit einem Kran kleineren Tragkraft größere Lasten umschla
gen zu können, der Stützarm auf der der Last zugewandten
Seite des Kranes in geringerem Ausmaß ausgefahren werden
als der gegenüberliegende Stützarm, wobei Gegengewichte
am Kran an der von der Last abgewandten Seite vorgesehen
sind.
Es ist auch bereits ein Verfahren zum Transportieren von Stahlbeton-
Raumzellen offenbart unter Verwendung eines Lastkraftwagens,
der die Raumzelle transportieren soll (CH-PS 5 87 175). Dabei
ist eine Hebevorrichtung vorgesehen, die am vorderen und
hinteren Ende je zwei Stützarme aufweist, die in einem Gehäuse
angeordnet sind und mittels Hydraulikzylinder ausgefahren und
eingefahren werden können. Irgendwelche Ausführungen darüber,
daß im angehobenen Zustand des Lastkraftwagens seitliche Ver
schiebung möglich ist, finden sich hier nicht.
Es ist auch eine mechanische Abstützung für ortsveränderliche
Krane bekannt (DD-PS 53 282). Diese Abstützung weist an
Stützarmen angeordnete Rollen auf, die dann, wenn der Kran
nicht angehoben ist, mit der Wandung des Gehäuses in Berührung
stehen. Sobald der Kran angehoben wird, gelangen die Rollen
außer Eingriff mit der Wand des Gehäuses. Im angehobenen Zu
stand werden die Stützarme durch ortsfestes Stützen im Gehäuse
abgestützt. Ein seitliches Verschieben des Krans im angehobenen
Zustand ist nicht vorgesehen.
Bei modernen Kranwagen, insbesondere Autokranwagen, besteht
ein Problem hinsichtlich der Bewegung an einem engen Kon
struktionsort, und zwar mit der Tendenz einer Überbemessung.
Bisher hat man zur Bewältigung dieses Problems eine Lösung
vorgeschlagen, gemäß welcher gleichzeitig ein seitlicher
Stützarm ausgefahren und der andere seitliche Stützarm
eingefahren wird. Hierdurch kann der Kranwagen seitlich
bewegt werden. Bei dieser herkömmlichen Lösung stehen je
doch die Bodenseite des inneren Endes jedes Stützarmes
und die innere Oberseite des äußeren Endes des Gehäuses
mit der inneren Bodenfläche des Gehäuses bzw. der Oberseite
jedes Stützarmes in Berührung, wobei die Last des Kranwagens
auf diese Berührungsbereiche einwirkt. Da der Gleitreibungs
widerstand zwischen dem Gehäuse und den Stützarmen beträcht
lich groß ist, besteht der Nachteil, daß die seitliche
Bewegung des Kranwagens nicht weich durchgeführt wird, und ferner müssen
die die Stützarme betätigenden Hydraulikzylinder
groß und stark sein.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung für die seit
liche Bewegung eines Kranwagens derart auszuführen, daß die
seitliche Bewegung des Kranwagens weich und mit geringem
Kraftaufwand erhalten werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe, ausgehend von einer Vorrichtung
der einleitend genannten Art, gemäß der Erfindung dadurch,
daß erste Rollen, die an der inneren Bodenfläche des Ge
häuses anliegen, vorgesehen sind, deren jede an dem in
Querrichtung inneren Ende eines Stützarmes angeordnet ist,
und zweite Rollen, die an der oberen Fläche der Stützarme
anliegen, vorgesehen sind, deren jede an einem Verstär
kungsteil für die Kranwagenseite vorgesehen ist, der sich
nahe dem in Querrichtung äußeren oberen Ende des Gehäuses
befindet, so daß die Stützarme sich relativ zum Gehäuse
über Rolbewegungen der ersten und der zweiten Rollen ver
schieben, wenn der von den vertikalen Stützzylindern ange
hobene Kranwagen durch Ausfahren eines der Stützarme und
gleichzeitiges Einfahren des anderen Stützarmes mittels
der Hydraulikzylinder seitlich bewegt wird.
Bei einer Vorrichtung gemäß der Erfindung wird beim seit
lichen Bewegen des Kranwagens durch gleichzeitiges Ein-
bzw. Ausfahren der betreffenden Stützarme die Gleitreibung
zwischen den Stützarmen und dem Gehäuse in erheblichem
Ausmaß verringert, so daß die seitliche Bewegung des Kran
wagens weich durchgeführt werden kann. Gleichzeitig können
die die Stützarme bewegenden Hydraulikzylinder klein be
messen werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung
näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Hinteransicht eines Autokrans
mit der Darstellung der ersten Ausführungsform
der Seitenbewegungsvorrichtung der Erfindung.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht mit der Dar
stellung des wichtigsten Teiles der Fig. 1.
Fig. 3(a) ist eine Hinteransicht mit der Darstellung eines
ausgefahrenen linken Stützarmes, und
Fig. 3(b) ist eine Hinteransicht mit der Darstellung des
Zustandes des durch das Ausfahren des rechten
Stützarmes seitlich bewegten Autokrans.
Fig. 4 ist eine vergrößerte Schnittansicht des wichtigsten
Teiles mit der Darstellung einer Abänderung der
vorgenannten ersten Ausführungsform.
Fig. 5 ist eine vergrößerte Schnittansicht dieses
Teiles, ähnlich der Fig. 4, mit der Darstellung
des Stützarmes in einer anderen Stellung.
Fig. 6 ist eine schematische Hinteransicht eines Autokrans
mit der Darstellung der zweiten Ausführungsform
der Erfindung.
Fig. 7 ist eine vergrößerte Schnittansicht mit der Dar
stellung des wichtigsten Teiles der Fig. 6, und
Fig. 8 ist ein Öldruckversorgungs-Kreisdiagramm.
In Fig. 1 ist die Rückseite eines Kranwagens oder Autokrans
allgemein dargestellt, der eine hinter den Hinterrädern 2
angeordnete hintere Stützvorrichtung 1 aufweist, die sich
zusammensetzt aus einem an einem Chassisrahmen 3 befe
stigten Gehäuse 4, einem rechten
und einem linken horizontalen Stützarm 5
bzw. 6, die im Gehäuse 4 verschiebbar ange
ordnet sind, und einem Paar von Hydraulikzylinder 7 zum
Ausfahren und Einfahren der Stützarme 5, 6,
wobei in Fig. 1 nur ein Zylinder 7 im Zusammenhang mit
dem Stützarm 5 zur
Vereinfachung der Zeichnungen dargestellt ist. Vertikale Stütz
zylinder 8, 9 sind an den äußeren Enden der horizontalen Stützarme
5, 6 in Breitenrichtung des Kranzwagens jeweils
angeordnet. Der nach links ausfahrbare Stützarm
5 und der nach rechts ausfahrbare Stützarm
6 sind dicht beieinander in Längsrichtung des Kranwagens
angeordnet. Die Stützarme
5, 6 können so angeordnet sein, daß sie einander
überlappen oder in Vertikalrichtung des Kranwagens
dicht beieinander angeordnet sind.
Bei der ersten Ausführungsform gemäß dieser Erfindung,
wie sie im einzelnen in Fig. 2 dargestellt ist, wird
eine erste Rolle 11 drehbar durch einen Block 10
am unteren Teil des inneren Endes des linken
Stützarmes 5 in Breitenrichtung des
Fahrzeuges abgestützt und rollt auf der inneren Bodenfläche
des Gehäuses 4 ab. Ein weiterer Bock 13 ist an einer
Strebe 12 befestigt, die ein
Verstärkungsteil der Kranwagenseite ist und an
der Seite des Chassisrahmens 3 vorgesehen und am
oberen Teil des äußeren Endes des Gehäuses
4 in Breitenrichtung des Fahrzeugkörpers angebracht
ist. Eine zweite Rolle 14 ist dicht am oberen Teil
des äußeren Endes am Bock 13 drehbar abgestützt und
kann auf der Oberseite des Stützarmes
abrollen. Diese Rolle 14 kann mittels eines Bocks
am Chassisrahmen 3, dem Gehäuse 4, der
Strebe um das Gehäuse oder dergleichen
angebracht sein, was ein Verstärkungsteil des Kranwagens
darstellt.
Am rechten Stützarm 6 ist ebenfalls eine An
zahl von Rollen 11, 14 auf dieselbe Weise angebracht.
Obwohl dies nicht dargestellt ist, ist eine vordere
Stützvorrichtung mit demselben Aufbau wie die zuvor erwähnte
hintere Stützvorrichtung zwischen den Vorderrädern und den
Hinterrädern 2 am Chassisrahmen 3 befestigt.
Fig. 3(a) und 3(b) zeigen die Art und Weise der seitlichen
Bewegung des Autokrans. Fig. 3(a) zeigt den Zustand,
in dem der linke Stützarm 5 ausgefahren und
der rechte Stützarm 6 eingefahren ist.
Durch Ausfahren eines Zylinders (nicht dargestellt) für
den einen Stützarm 6 und durch gleichzeitiges Einfahren des
Zylinders 7 für den anderen Stützarm 5 aus diesem Zustand,
wird der Stützarm 6 ausgefahren und der Stützarm 5
eingefahren, wodurch der Kranwagen in die in Fig. 3(b)
dargestellte Stellung nach links bewegt wird. In den
Zeichnungen bezeichnen die Bemessungsangaben (L 1, L 2)
die Abstände zwischen der Mittellinie des Kranwagens
des Autokrans und dem äußeren Ende des rechten
Stützarmes 6 bzw. bedeutet der Unterschied
L 2 - L 1 den Bewegungsabstand des Autokrans.
Entsprechend der
Erfindung gleiten die Stützarme 5, 6 relativ
zum Gehäuse 4 durch das Abrollen der
ersten Rolle 11 und der zweiten Rolle 14 bei der
seitlichen Bewegung des Autokrans und der
Gleitreibungswiderstand zwischen den Stützarmen
und dem Gehäuse kann in erheblichem Ausmaß
reduziert werden und die seitliche Bewegung des
Autokrans kann weich durchgeführt werden. Dementsprechend
kann die seitliche Bewegung des Autokrans unter
Verwendung von klein bemessenene Hydraulikzylindern
für die Stützvorrichtung durchgeführt werden, um das Gewicht der Stützarme zu
reduzieren und weiterhin die Kosten zu senken.
Fig. 4 und 5 zeigen eine Abänderung der zuvor erwähnten
ersten Ausführungsform. In Fig. 4 sind Rollenstützen
15, 16 an der inneren Bodenfläche des Gehäuses
4 und der Oberseite des Stützarmes 5 an
Stellen vorgesehen, wo sie den Rollen 11, 14
gegenüberliegen, wenn der Stützarm 5 sich jeweils in
der maximal ausgefahrenen Stellung befindet. Jede
Rollenstütze 15, 16 besteht aus einem Material mit
großer Festigkeit, um so ein Verstärkungsteil zu bilden.
Jede Rollenstütze hat eine Berührungsfläche 17 mit
einer Krümmung entsprechend der jeder Rolle 11, 14
und einer Schrägseite 18 zum erleichterten Aufrollen
auf die Rollenstütze.
Bei dieser Abänderung wird der Bereich der Berührungsflächen
zwischen den Rollen 11, 14 und dem Gehäuse
4 und den Stützarmen 5, 6 durch die
Berührungsfläche 17 der Rollenstützen 15, 16 vergrößert.
Der Flächendruck der Berührungsflächen, auf die eine
Last aufgebracht wird, wenn die Stützarme 5, 6 im
Arbeitszustand des Krans entsprechend Fig. 4 bis zur
maximalen Grenze ausgefahren sind, kann abgesenkt werden,
und dies ermöglicht die Verwendung kleinerer Rollen.
Da die Schrägseite 18 auf jeder Rollenstütze 15, 16
außerdem vorgesehen ist, können die Rollen 11, 14
leicht auf die Rollenstützen 15, 16 gelangen, ohne
jegliche Behinderung der Seitenbewegung des Autokrans,
wenn der Autokran entsprechend der Darstellung in
Fig. 5 seitlich bewegt wird.
Die zweite Ausführungsform der Erfindung, welche in
Fig. 6 und 7 dargestellt ist, ist so verbessert, daß
die Rollen 11, 14 mit dem Gehäuse 4
und den Stützarmen 5, 6 nur in Berührung
gebracht werden können, wenn die Stützarme
ausgefahren und eingefahren werden, anstatt einer
ständigen Berührung. Entsprechend der Darstellung im
einzelnen in Fig. 7 ist am Stützarm 5
eine erste Rolle 11 an einem Ende eines ersten Armes
19, der im wesentlichen die Form eines V hat, drehbar
abgestützt. Die Mitte dieses Armes 19 ist mittels
einer Drehachse 20 drehbar am unteren Teil des
Bocks 10 befestigt. Ein hydraulischer Zylinder 21,
der eine erste, auf Druck ansprechende Vorrichtung
ist, ist drehbar zwischen dem anderen Ende des Armes
und dem oberen Teil des Bocks befestigt. Gleicherweise
ist eine zweite Rolle 14 drehbar an einem Ende eines
zweiten Armes 22 abgestützt, der im wesentlichen ebenfalls
die Form eines V hat. Die Mitte dieses Armes 22 ist
durch eine Drehachse 23 drehbar am unteren Teil eines
Bocks 13 befestigt. Ein hydraulischer Zylinder 24,
der eine zweite, auf Druck ansprechende Vorrichtung
ist, ist drehbar zwischen dem anderen Ende des Armes
und dem oberen Teil des Bocks befestigt. Obwohl dies
nicht in den Zeichnungen dargestellt ist, sind ebenso
wie bei dem Stützarm 6 auch bei der vorderen
Hilfsstütze zusätzliche Rollen, Arme und hydraulische
Zylinder mit demselben Aufbau vorgesehen.
Wenn die Stützarme 5, 6 bei der seitlichen
Bewegung des Autokrans ausgefahren oder eingefahren
werden, werden die jeweiligen hydraulischen Zylinder
21, 24 von einem Öldruckversorgungskreis für den zugeordneten Hydraulik
zylinder 7 mit Öldruck
versorgt,
damit diese in Richtung des Pfeiles in
Fig. 7 ausgefahren werden können, wodurch die Rollen
11, 14 mit dem Gehäuse 4 und den
Stützarmen 5, 6 in Berührung gebracht werden
können und das Verschieben dieser Träger hinsichtlich
des Gehäuses weich durchgeführt werden kann. Andererseits
werden beim Betrieb des Krans die hydraulischen Zylinder
21, 24 durch Ablassen von Öldruck eingefahren, wodurch
die Rollen 11, 14 vom Gehäue 4 und den
Stützarmen 5, 6 gelöst werden und die
Bodenfläche des inneren Endes der Stützarme in Breitenrichtung
des Fahrzeugkörpers und die innere Oberseite des
äußeren Endes des Gehäuses in der
Breitenrichtung mit der inneren Bodenfläche des Gehäuses
und der Oberseite der Stützarme in Berührung gebracht werden.
Dementsprechend kann der Bereich dieser Berührungsflächen
vergrößert und der Flächendruck vermindert werden.
Außerdem kann diese Ausführungsbeiform auf einen solchen
Aufbau abgeändert werden, daß, wenn die hydraulischen
Zylinder 21, 24 eingefahren werden, die vom Kran
aufgebrachte Arbeitslast nicht auf die Rollen 11, 14
aufgebracht wird, sogar, wenn sie mit dem Gehäuse
4 und den Stützarmen 5, 6 in Berührung
stehen.
In Fig. 8 ist ein Öldruckversorgungskreis zum Steuern
der Betätigung der Hydraulikzylinder für
die vordere und hintere Stützvorrichtung dargestellt, worin
das Bezugszeichen 7 einen linken, hinteren Zylinder
repräsentiert; 7′ ist ein rechter, hinterer
Zylinder; 7′′ ist ein linker, vorderer Zylinder;
7′′′ ist ein rechter, vorderer Zylinder; 25 ist
ein Tank; 26 ist eine Pumpe; 27-27′′′ sind
solenoidbetätigte Steuerventile für das Steuern der
Versorgung und das Ablassen des Öldrucks zu bzw. von
den jeweiligen Zylindern 7-7′′′. Jedes Steuerventil
hat eine Ausfahrstellung A, eine neutrale Stellung
B eine Einfahrstellung C und eine schwimmende
Stellung D. In der schwimmenden Stellung D kann der
Öldruck drei in beide Kammern jedes Zylinders gebracht
oder von beiden Kammern jedes Zylinders abgelassen
werden.
Der Öldruckversorgungskreis gemäß Fig. 8 sieht den
Zustand vor, bei dem die vordere und hintere Stützvorrichtung
in der in Fig. 3(b) dargestellten Stellung anhält. Die
seitliche Bewegung des Autokrans in die in Fig. 3(a)
gezeigte Stellung wird dadurch ausgeführt, daß die
Steuerventile 27′, 27′′′ in die schwimmende Stellung
D und die Steuerventile 27, 27′′ in die Ausfahrstellung
A gebracht werden. Durch Vorsehen der schwimmenden
Stellung D in jedem Steuerventil ergibt sich folgender
Vorteil: Wenn ein Teil der Steuerventile in die
Ausfahrstellung A und der andere Teil in die
Einfahrstellung C bei der Seitenbewegung des Autokrans
gebracht wird, müssen diese Vorgänge genau synchron
durchgeführt werden. Aber die Schaltvorgänge dieser
Steuerventile sind nicht immer synchron und die
Wirksamkeit des Betriebs der Seitenbewegungsrichtung
ist daher verbessert.
Claims (7)
1. Vorrichtung für seitliche Bewegung eines Kranwagens mit
zumindest einer Stützvorrichtung (1), die ein Paar von
horizontalen Stützarmen (5, 6) umfaßt, die für teleskopi
sche Bewegung nach rechts und nach links mittels Hydrau
likzylinder (7) dicht beieinander in einem am Chassis
rahmen (3) in Querrichtung angeordneten Gehäuse (4) vor
gesehen sind und an deren in Querrichtung außen liegen
den Enden vertikale Stützzylinder (8, 9) zum Heben des
Kranwagens befestigt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
erste Rollen (11), die an der inneren Bodenfläche des
Gehäuses (4) anliegen, vorgesehen sind, deren jede an
dem in Querrichtung inneren Ende eines Stützarmes (5, 6)
angeordnet ist, und zweite Rollen (14), die an der oberen
Fläche der Stützarme (5, 6) anliegen, vorgesehen sind,
deren jede an einem Verstärkungsteil (12) für die Kran
wagenseite vorgesehen ist, der sich nahe dem in Quer
richtung äußeren oberen Ende des Gehäuses (4) befindet,
so daß die Stützarme (5, 6) sich relativ zum Gehäuse (4)
über Rollbewegungen der ersten (11) und der zweiten (14)
Rollen verschieben, wenn der von den vertikalen Stütz
zylinder (8, 9) angehobene Kranwagen durch Ausfahren
eines der Stützarme und gleichzeitiges Einfahren des
anderen Stützarmes mittels der Hydraulikzylinder (7)
seitlich bewegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Rollenstütze (15) an der inneren Bodenfläche des
Gehäuses (4) vorgesehen ist, die der ersten Rolle (11)
gegenüberliegt, wenn die Stützarme (5, 6) ausgefahren
sind, und eine Rollenstütze (16) an der Oberseite der
Stützarme vorgesehen ist, die zu diesem Zeitpunkt der
zweiten Rolle (14) gegenüberliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede Rollenstütze (15, 16) einen konkaven Teil (17)
aufweist, der fast komplementär zur äußeren Umfangsfläche
der ersten Rolle (11) bzw. der zweiten Rolle (14) gebil
det ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Verstärkungsteil (12) für die Kranwagenseite aus einer
Strebe besteht, deren eines Ende am Chassisrahmen (3),
und deren anderes Ende am äußeren oberen Ende des Ge
häuses (4) in Breitenrichtung des Kranwagens befestigt
ist, und daß ein Bock (13) an der Strebe (12) befestigt
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch
eine Rollenbewegungseinrichtung (19, 20, 21; 22, 23, 24)
für das Bewegen der ersten Rolle (11) in eine Stellung,
in der sie auf die innere Bodenfläche des Gehäuses (4)
drückt, und in eine Stellung, in der sie diesen Druck
nicht ausübt, bzw. zum Bewegen der zweiten Rolle (14) in
eine Stellung, in der sie auf die Oberseite der Stütz
arme (5, 6) drückt, und in eine Stellung, in der sie diesen
Druck nicht ausübt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rollenbewegungseinrichtung eine erste auf Druck
ansprechende Vorrichtung (21) aufweist, an deren einem
Ende die erste Rolle (11) angebracht ist, und deren
anderes Ende am inneren Ende der Stützarme (5, 6) in
Breitenrichtung des Kranwagens befestigt ist, und eine
zweite auf Druck ansprechende Vorrichtung aufweist, an
deren einem Ende die zweite Rolle (14) angebracht ist
und deren anderes Ende am Verstärkungsteil (12) für die
Kranwagenseite befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rollenbewegungseinrichtung einen die erste Rolle
(11) abstützenden ersten Arm (19) hat, der drehbar am
inneren Ende der Stützarme (5, 6) in Breitenrichtung
des Kranwagens abgestützt ist und mittels der ersten
auf Druck ansprechenden Vorrichtung (21) um den drehbar
abgestützen Punkt gedreht wird, und einen die zweite
Rolle (14) abstützenden zweiten Arm (22) hat, welcher
drehbar am Verstärkungsteil (12) für die Kranwagenseite
befestigt ist und durch die zweite auf Druck ansprechende
Vorrichtung (24) um den drehbaren Befestigungspunkt ge
dreht wird.
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| DE3228301A1 (de) * | 1982-07-29 | 1984-02-09 | Fried. Krupp Gmbh, 4300 Essen | Verfahren zur traglasterhoehung fuer fahrzeugkrane |
Also Published As
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