DE349132C - Anlasser fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Anlasser fuer VerbrennungskraftmaschinenInfo
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- DE349132C DE349132C DENDAT349132D DE349132DD DE349132C DE 349132 C DE349132 C DE 349132C DE NDAT349132 D DENDAT349132 D DE NDAT349132D DE 349132D D DE349132D D DE 349132DD DE 349132 C DE349132 C DE 349132C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N15/00—Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
- F02N15/02—Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
- F02N15/022—Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch
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Description
- Anlasser für Verbrennungskraftmäschinen. Der Anlasser nach der vorliegenden Erfindung gehört zu jener Klasse von Vorrichtungen, in welcher ein Antriebsglied zwischen einen besonderen Motor und den Teil der anzulassenden Verbrennungskraftmaschine eingeschaltet ist.
- Der Antrieb des Anlaßritzels o. dgl. erfolgt unter Vermittlung einer Kupplung von Seiten des Motors; zu die3er Kupplung ist ein nachgiebiges Glied eingeschaltet, welches die Verschiebung des Antriebsritzels beeinflußt. Dieses nachgiebige Glied setzt sich aus zwei verschieden starken Federn zusammen, und die beiden Federn kommen zu verschiedenen Zeiten zur Wirkung. Während die eine Feder die Kupplung beeinflußt, dient die andere Feder dazu, den Stoß abzudämpfen, der bei Anschlag des Antriebsritzels gegen die Zähne des anzulassenden Teiles der Kraftmaschine auftreten sollte.
- Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele dar, und zwar in Schnitt und Aufriß. In beiden Ausführungsbeispielen greift das Ritzel unmittelbar auf ein Zahnrad der Verbrennungskraftmaschine. Die Erfindung läßt sich jedoch auch anwenden auf Fälle, in welchen zwischen dem Ritzel und dem anzulassenden Teil ein Vorgelege vorhanden ist. Der Motor i besitzt die Ankerwelle 2, die über den Motor hinaus verlängert ist und die Antriebswelle bildet. Diese Welle besteht aus zwei Teen, einem mit Gewinde versehenen Teil und einer glatten Welle 3, die in Achseindeckung miteinander bei q. verschraubt sind. Die Schraubenwelle trägt die Mutter 5, die als Steuervorrichtung dient, und diese Mutter ist mit dem treibenden Glied 6 in Gestalt eines Ritzels verbunden, so daß das letztere bei Eingriff auf den Zahnkranz 7 des Schwungrades der Kraftmaschine diese antreibt. Das Ritzel selbst sitzt auf der glatten Welle 3 in Längsrichtung verschiebbar, kann sich aber infolge seiner Verbindung mit der Mutter. 5 mit seiner Welle 3 drehen.
- Zur Verbindung der Mutter 5 mit dem Ritzel 6 dient die Haube 8, welche durch Schrauben g an der Mutter befestigt ist. Am andern Ende dieser Haube ist die Reibüngskupplung angeordnet,@die aus den Platten io und ii besteht. Die Platten io sind mit der Haube 8 dadurch verbunden, daß Verlängerungen der Platten in Längsschlitzen 12 der Haube hineinragen. Die Plattcn ii stehen mit dem Ritzel dadurch in Verbindung, daß Zähne an der' Innenkante dieser Scheiben in Nuten 13 der Nabenverlängerung 1q. des Ritzels gleiten. Die Nabenverlängerung hat zwei Anschläge i5 und 16, von welchen der erstere unmittelbar hinter den Zähnen des Ritzels sitzt, während der letztere am Ende der Nabe 1q. angeschraubt ist. Die aus den Scheiben io und ii bestehende Reibungskupplung wird durch eine Feder 17 im Innern der Haube beständig nach der einen Seite hin gedrängt und dadurch in Berührung mit einem in der Haube festliegenden Anschlagring 40 gehalten.
- In der Haube befindet sich außerdem noch eine weniger starke Feder 18, die zwischen die Abschlußwand der Haube und den Anschlagrinnen des Zahnrads eingeschaltet ist. Während also die Feder i7 auf die ReibuDgskupplung drückt und die Scheiben mit der nötigen Kraft aneinariderypreßt, dient die Feder 18 dazu, das Ritzel in seiner Normallage zu halten, falls dieses bei seiner Längsverschiebung gegen .die Zähne des Ritzels anstoßen sollte. Das Außenende der Welle 3 wird durch das Gußstück ig im Lager 2o unterstützt.
- Befinden sich die Teile in der in Abb. i gezeigten Ruhestellung und wird der Motor angelassen, so verschiebt sich die Mutter längsweise nach rechts und nimmt bei dieser Verschiebung das Ritzel mit, bis es in Eingriff mit dem Schwungrad gerät. Hat- sich die Mutter soweit wie möglich nach rechts verschoben, und ist sie an den Anschlagring 21 angelangt, so dreht sich dadurch die Mutter und das Ritzel mit der Welle, und das Schwungrad wird angelassen. Bei Erreichung einer bestimmten Geschwindigkeit des Schwungrades wird das Ritzel mit der Mutter selbsttätig in die Normallage zurückkehren.
- Die Teile werden in dem in Abb. i gezeigten Abstand voneinander bleiben, bis der Eingriff des Ritzels auf das Schwungrad 7 bewirkt worden ist. Sollte das Zahnrad wieder gegen die Zähne des Schwungrades anstoßen, so kann infolge des Abstandes 22 zwischen dem Ring 15 und der ersten Scheibe ix eine Längsverschiebung der Mutter mit Bezug auf das Ritzel stattfinden. Dieser Längsverschiebung leistet die Feder 18 nachgiebigen Widerstand. Wenn sich dann die Teile im vollen Eingriff befinden, so ist das Ritzel mit der Nabe so weit nach rechts gerückt, als es rücken kann, nicht nur mit Bezug auf das Schwungrad, sondern auch mit Bezug auf die Reibungskupplung, und die Haube 8 mit dem Anschlagring 16 sind nahe an der linken Endplatte dieser Reibungskupplung. Sollte nach dem Eingriff des Ritzels auf das Schwungrad die Mutter 5 noch weiter verschoben werden, so wird die Feder 17 gegen die Reibungskupplung stark angepreßt, was deswegen möglich ist, weil die Tiefe der Schlitze i2 diese Relativverschiebung gestattet.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 hat der Motor 23 eine Ankerwelle 2q., die am äußeren -Ende im Lager 25 -unterstützt ist. Die Welle trägt nahe diesem Lager eine hohle Schraubenwelle 26, die an dem einen Ende eine Anschlagmutter 27 besitzt, während sie am andern Ende in treibender Verbindung mit der Welle 24 durch einen Kopf 28 gehalten wird. Auf der Schrauben«=elle 26 verschiebt sich das Ritzel 29, um in Eingriff mit der- Verzahnung 30 des Schwungrades zu geraten.
- An dem Kragen 28 ist ähnlich wie oben an der Mutter 5 eine Haube 31 befestigt. Auch diese Haube wirkt mit einer Reibungskupplung, bestehend aus den Scheiben 32 und 33, zusammen, und zwar ragen die Scheiben -32 in Längsschlitze der Hauben, während die Scheiben 33 in Nuten einer Hülse 34 eindringen, die bei 35 mit der 'Welle verkeilt ist. Die Verschiebung der Kupplung auf dieser Hülse wird an der einen Seite durch den Ring 36 und an: der anderen Seite durch den Anschlagring 37 begrenzt. Auch hier findet sich im Innern der Haube eine starke Feder 38 :und eine leichte Feder 39.
- Bei' dieser Aufführungsform erfolgt die Drehung der Schraubenwelle 26 unter Vermittlung der Hülse 34 der Reibungskupplung der Haube 31 und des Kopfes 28, wenn der Motor angelassen wird. Dadurch wird das Ritzel29 längsweise verschoben. Sollte das Ritzel gegen die Zähne des Schwungrades anstoßen, so gibt die ganze Schraubenwelle in der Richtung nach links nach, und zwar entgegen dem Widerstand der leichten Feder 39, da die Haube 31 sich zusammen mit dem Ritzel nach links verschiebt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE i. Anlasser für Verbrennungskraftmaschinen u. dgl., in welchem auf einer drehbaren Welle ein Antriebsglied so sitzt, daß es auf der Welle gleiten und sich mit ihr drehen kann, um am Ende der Gleitbewegung auf einen Teil der Kraftmaschine einzugreifen, dadurch gekennzeichnet, daß im Zusatz zu einer Reibungskupplung (io, ii) oder (3i, 32), die zwischen dem Motor und dem Antriebsglied (6, 2g) eingeschaltet ist, unabhängig von dieser Kupplung ein nachgiebiger Widerstand der Längsverschiebung des Antriebsgliedes entgegengesetzt wird.
- 2. Anlaßvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine starke Feder (17, 38) die Reibungskupplung auf der nötigen Arbeitsdrucklage gehalten wird, während eine leichte Feder (18,.39) den Widerstand gegen Längsverschiebung darbietet.
- 3. Anlaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung in der Richtung der Kraftübertragung zwischen treibender Welle und Antriebsglied eingeschaltet ist und von dem Antriebsglied selbst gehalten wird.' q.. Anlasservorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit dem Anlaßglied ein Steuerteil auf der Anlasserwelle so sitzt, daß er sich mit Bezug auf die Welle verschieben und mit ihr drehen kann, wobei dieser Steuerteil mit dem Antriebsglied verbunden ist und die Reibungskupplung zwischen dem Steuerteil und dem Antriebsglied eingeschaltet ist. ' 5.- Anlasser nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung auf dem Antriebsglied so angeordnet ist, daß das Antriebsglied zwang läufig mit ihr gedreht wird, so jedoch, daß es sich längsweise mit Bezug auf die Kupplung verschieben kann. 6. Anlasser nach Anspruch i und q.; dadurch gekennzeichnet, daß eine Haube (8, 3i) an dem einen Ende mit dem Steuerteil (5) fest verbunden ist und am andern Ende in Verbindung mit der Reibungskupplung steht, wobei jedoch eine Relativbewegung zwischen Hauben und Reibungskupplung ermöglicht ist.
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