DE349559C - Steinauflesemaschine mit vorangehendem, aus Zinkenstangen bestehendem Aufreisser - Google Patents
Steinauflesemaschine mit vorangehendem, aus Zinkenstangen bestehendem AufreisserInfo
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- DE349559C DE349559C DE1920349559D DE349559DD DE349559C DE 349559 C DE349559 C DE 349559C DE 1920349559 D DE1920349559 D DE 1920349559D DE 349559D D DE349559D D DE 349559DD DE 349559 C DE349559 C DE 349559C
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- 239000004575 stone Substances 0.000 title claims description 19
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 4
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B43/00—Gatherers for removing stones, undesirable roots or the like from the soil, e.g. tractor-drawn rakes
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. MÄRZ 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 349559 KLASSE 45 a GRUPPE 31
Eisenwerk Friedrich Schweitzer, Inh. tityL^ng. Karl Mohr in München-Friedenheim.
Steinauflesemaschine mit vorangehendem, aus Zinkenstangen bestehendem Aufreißer.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steinauflesemaschine.
Es befinden sich in den Feldern vielfach
eine große Anzahl Steine, welche von Jahr zu Jahr immer wieder mit umgepflügt werden
müssen. Die Steine können nicht von Hand aufgelesen werden, da dieses zuviel Zeit und Kosten verursacht. Nötigenfalls
können die oben freiliegenden Steine gelesen werden. Die Beseitigung der Steine
aus dem Boden ist in Anbetracht der neuen A^erhältnisse dringender geworden, da die
Steine das Wachstum und die Ergiebigkeit des Bodens herabmindern.
Die angeführten Übelstände zu beseitigen, ist Zweck der neuen Erfindung. Die Maschine
lockert den Boden bis airf größere Tiefen und hebt die Steine und fördert dieselben
dauernd in einen angehängten Sammelbehälter, welcher hin und wieder entleert
wird.
Durch die Beseitigung der Steine aus den Feldern, welche die Ertragsfähigkeit steigert,
werden alle Feldgeräte geschont und wird den Zugtieren dieBearbeitung erleichtert. Gleichzeitig
eignet sich die Maschine zum Beseitigen des Unkrauts, welches, an den Wurzeln erfaßt, restlos beseitigt wird. An sich sind
entsprechende Maschinen mit Aufreißern und sich daran anschließenden Elevatoren bekannt.
Das Neue liegt darin, daß die Elevatoren zwischen die Aufreißer gelegt sind.
Aus der Zeichnung ist die beispielsweise Ausführungsform der Steinauflesemaschine
näher ersichtlich, und zwar zeigt Abb. ι die Draufsicht und Abb. 2 die Seitenansicht.
Die Zugstange» mit der Deichsel b wird mittels des Vorderrades c getragen und ist j gabelförmig auf der drehbaren Welle d ge- | lagert. Auf den Enden der Welle d sind die ; Fahrräder e befestigt, welche zum Antrieb ; der Maschine benutzt werden. Auf der . Welle d sind die Triebräder f befestigt. ; Unterhalb der Welle d ist die Welle h und ' oberhalb die Triebwelle i angeordnet. Auf den Wellen d, h, i sind die Wühlarme g, ge- j meinschaftlich um die Welle d drehbar, ge- 1 lagert, deren freie Enden unten scharf aus- | laufen. An der Welle i sind die Triebräder k \ befestigt, welche in Eingriff mit den Triebrädern f stehen. Auf den Wellen h, i sind ■ zwischen den Wühlarmen g die Baggerketten I gelagert, auf denen in Abständen die Transportgreifer I1 befestigt sind. Die beiden außenliegenden Wühlarmem sind zu Seitenwänden erhöht ausgebildet, um das seitliche Herabfallen der Steine zu hindern. In den nach hinten verlängerten Enden der Rahmenstangen α ist die Lagerstange r angeord- ; net, auf der das Fanggitter η einerseits gelagert ist, welches zur Bildung eines Sammelbehälters seitlich mit den Wänden 0 und hinten mit einer klappbaren Hinterwand p versehen ist. Der Sammelbehälter ist auf der Welle s gelagert mit Räder-fahrbar. An i der Welle h ist die Kette A1 angelenkt, welche f zur beliebigen Tiefeneinstellung der auf der Welle h einerseits gelagerten Wühlarme g durch Einhängen in den Nocken h2 dient.
Die Zugstange» mit der Deichsel b wird mittels des Vorderrades c getragen und ist j gabelförmig auf der drehbaren Welle d ge- | lagert. Auf den Enden der Welle d sind die ; Fahrräder e befestigt, welche zum Antrieb ; der Maschine benutzt werden. Auf der . Welle d sind die Triebräder f befestigt. ; Unterhalb der Welle d ist die Welle h und ' oberhalb die Triebwelle i angeordnet. Auf den Wellen d, h, i sind die Wühlarme g, ge- j meinschaftlich um die Welle d drehbar, ge- 1 lagert, deren freie Enden unten scharf aus- | laufen. An der Welle i sind die Triebräder k \ befestigt, welche in Eingriff mit den Triebrädern f stehen. Auf den Wellen h, i sind ■ zwischen den Wühlarmen g die Baggerketten I gelagert, auf denen in Abständen die Transportgreifer I1 befestigt sind. Die beiden außenliegenden Wühlarmem sind zu Seitenwänden erhöht ausgebildet, um das seitliche Herabfallen der Steine zu hindern. In den nach hinten verlängerten Enden der Rahmenstangen α ist die Lagerstange r angeord- ; net, auf der das Fanggitter η einerseits gelagert ist, welches zur Bildung eines Sammelbehälters seitlich mit den Wänden 0 und hinten mit einer klappbaren Hinterwand p versehen ist. Der Sammelbehälter ist auf der Welle s gelagert mit Räder-fahrbar. An i der Welle h ist die Kette A1 angelenkt, welche f zur beliebigen Tiefeneinstellung der auf der Welle h einerseits gelagerten Wühlarme g durch Einhängen in den Nocken h2 dient.
Die Arbeitsweise der Steinlesemaschine ist folgende:
Zum Felde wird die Maschine mit hochgenommenen Wühlarmen gefahren, welche
mittels der Kette h1 an den Nocken hz gehalten
werden. Nach der Zeichnung ist die Maschine in Tätigkeit. Die Wühlarme sind mittels der Kette heruntergelassen worden
und werden während der Arbeit von dieser in Stellung gehalten. Die Wühlerspitzen schieben
die Steine vor sich her, bis dieselben die Schräge heranrutschend in den Bereich der
Transportgreifer P-, welche auf den Baggerketten angeordnet sind, kommen und von diesen
aus dem Erdreich gehoben und mitgenommen werden, um in den angehängten
Sammelbehälter zu fallen. Die Maschine holt sich nicht allein die tiefer liegenden Steine
heraus, sondern erfaßt die oben aufliegenden Steine sofort. Der Antrieb der Baggerketten
erfolgt vermittels der Räder e und Welle d, auf der die Räder befestigt sind.
Die auf der Welle d befestigten Triebräder f
treiben mittels Triebräder k die Welle i, in welche die Baggerketten eingreifen. Zur 8g
Reinigung eines reich mit Steinen durchsetzten Bodens ist es zweckmäßig, die Wühler
mittels der Kette flach einzustellen, um den Andrang der Steine bewältigen zu können.
Erst nach und nach läßt man die Wühler tiefer arbeiten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steinauflesemaschine mit vorangehendem, aus Zinkenstangen bestehendem Aufreißer, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Aufreißerstangen Elevatoren gelagert sind, welche sich allen Lagen der Auf reiß er stangen anpassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE349559T | 1920-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE349559C true DE349559C (de) | 1922-03-04 |
Family
ID=6258678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920349559D Expired DE349559C (de) | 1920-05-30 | 1920-05-30 | Steinauflesemaschine mit vorangehendem, aus Zinkenstangen bestehendem Aufreisser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE349559C (de) |
-
1920
- 1920-05-30 DE DE1920349559D patent/DE349559C/de not_active Expired
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