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Registrierkasse mit einem Hauptaddierwerk, mehreren Gruppen von Nebenaddierwerken
und einer entsprechenden Anzahl von Gruppen von Einstellorganen. Den Gegenstand
der Erfindung bildet eine Registrierleasse mit mehreren Gruppen von Nebenaddierwerken
und einer entsprechenden Anzahl von Gruppen von Einstellorganen (Tasten, Hebeln
o. dgl.), bei welcher nach dem Antrieb- eines Einstellorganes einer Gruppe das zu
ihr gehörige Nebenaddierwerk bei dem Ingangsetzen der Maschine angetrieben wird.
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Bei derartigen Registrierkassen ist es bekannt, daß durch das Bewegen
eines oder mehrerer bestimmter Einstellorgane der einen Gruppe die Wirkung des ebenfalls
bewegten Einstellorganes
der anderen Gruppe gänzlich aufgehoben
wird, so daß die zu diesem Einstellorgan der anderen Gruppe gehörigen Registriervorrichtungen,
wie Nebenaddierwerk, Druckwerk, Anzeigewerk usw., nicht angetrieben werden.
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Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht demgegenüber darin, daß
diese Wirkung nur teilweise aufgehoben wird, nämlich derart, daß wohl das zugehörige
Nebenaddierwerk nicht angetrieben wird, dagegen die übrigen zugehörigen Registriervorrichtungen,
wie im besonderen die Anzeigevorrichtung, das Druckwerk und die zugehörige Schubladenauslösevorrichtung
angetrieben werden.
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Diese Anordnung ermöglicht es, daß beispielsweise, wenn bei der Registrierung
einer Barauslage, wobei der Betrag nicht auf das Konto des die Maschine bedienenden
Verkäufers übertragen wird, dasZeichen des Verkäufers angezeigt, auf den Streifen
gedruckt und der zu ihm gehörige Schubkasten geöffnet wird.
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Die Zeichnung zeigt die Maschine in einem Ausführungsbeispiel, und
zwar zeigen Abb, i die Maschine in der Ansicht von vorn und Abb. 2 dieselbe Ansicht
bei abgenommenem Gehäuse; Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2 ;
Abb. 4, 4a und 5 sind Einzelheiten; Abb. 6 Zeigt einen Schnitt nach Linie 6-6 der
Abb. o-; Abb.7 und 8 sind Einzelheiten der Sperrvorrichtung; Abb. g zeigt die Maschine
in der Seitenansicht; Abb. ga bis ii sind Einzelheiten; Abb. i2 veranschaulicht
die Maschine im Schnitt nach Linie 17-i7 der Abb. ?,; Abb. 13 zeigt das Hauptaddierwerk
in der Ansicht von oben; Abb. 14, 15, 16 sind Einzelheiten des Hauptaddierwerkes
; Abb. 17 zeigt eine Einzelheit der Antriebsorgane j in vergrößertem Maßstabe ;
Abb. 18 bis 2o sind Einzelheiten der Addierwerke und der Antriebsorgane; Abb. 2i
veranschaulicht einen Schnitt nach Linie 28-28 der Abb. 2o; Abb. 22 zeigt eine Gruppe
der Nebenaddierwerke im Schnitt; Abb: 23 und 24 zeigen Einzelheiten derselben in
vergrößertem Maßstabe; Abb.25 die Einschaltorgane für die Verkäufernebena ddierwerke
; Abb. 26 bis 35 stellen Einzelheiten teilweise in vergrößertem Maßstabe dar. Antriebsvorrichtung.
Der Antrieb der Registrierkasse erfolgt durch eine Handkurbel 4oo (Abb. g), deren
Zahnrad 11,7 mit einem auf der Welle 45 befestigten Zahnrade 122 in Eingriff steht.
Letzteres kämmt wiederum mit einem Rade 123 der Welle 23. Auf der Welle 45 ist noch
ein weiteres Zahnrad 245 befestigt, welches mit einem Rade 246 einer Welle 244 in
Eingriff st eht. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Wellen 23, 45 und
244 bei jeder Registrierung eine volle Umdrehung ausführen.
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Die Tastenanordnung mit den zugehörigen Organen ist am besten aus
den Abb. x bis 5 If zu ersehen. Für jede Tastenbank ist ein Zahn-Segment 4 (Abb.
5) vorgesehen, die auf der Stange 5 drehbar angeordnet sind. Die Segmente 4 werden
durch die Stifte 6 der Tastenschäfte 7 verstellt, so daß je nach Lage der Taste
das zugehörige Segment beim Niederdrücken dar Taste in bekannt'er Weise mehr oder
weniger zum Ausschwingen gebracht wird. Damit die Tasten, welche dem Drehpunkt der
Segmente näher angeordnet sind als die übrigen, nicht schwerer niederzudrücken sind,
ist an dem Zapfen g ein Hebel 8 angelenkt, der sich gegen einen Zapfen io des Segmentes
4 legt.
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Jedes Segment 4 ist mit einem Arm ii versehen, dessen Zapfen 12 in
einen Schlitz 13 eines Schiebers 14 (Abb. 3) eingreift. Der Schieber ist mit schrägen
Schlitzen 15 versehen, in welche beim Niederdrücken einer Taste der Stift 6 derselben
eintritt. Durch den Schieber 14 wird das Niederdrücken einer weiteren Taste in derselben
Tastenbank verhindert.
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Die Segmente 4 sind mit einer Zahnung 16 versehen, die mit frei auf
der Welle ig drehbaren Zahnrädern 17 in Eingriff stehen (Abb.13, ! 17 und 18). Jedes
Rad 17 trägt einen Stift 18, und die Welle ig ist mit Armen 2o versehen, die in
der Bahn der Stifte 18 liegen. Wird eine Taste niedergedrückt, so wird durch das
Segment 4 das Zahnrad. 17 so verdreht, daß der Stift 18 von dem Arm 2o in der Richtung
des Pfeiles 2i (Abb. 18) dem Wert der niedergedrückten Taste entsprechend fortbewegt
wird.
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Beim Ingangsetzen des Getriebes wird die Welle =g durch die Kurvenscheibe
22 der Welle 23 um eine halbe Umdrehung verdreht (Abb. 17). Die Scheibe 22 bringt
dabei ein Segment 24 zum Ausschwingen, das mit einem auf der Welle ig befestigten
Rade 25 in Eingriff steht. BeimAntriebderMaschinew1rd zuerst die Welle ig im entgegengesetzten
Sinne des Pfeiles 2i verdreht (Abb. 18), wobei durch die Stifte 18 und die Arme
2o die vorher im Sinne des Pfeiles 21 verstellten Räder 17 in ihre Normallage zurückbewegt
werden.
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Nachdem die Einstellung der Räder 17 durch die Segmente 4 erfolgt
ist, werden die breiten Räder 26 (Abb. 6, 13 und a6), die lose auf einevon den an
der Welle 28 angebrachten Armen 27 gehaltenen Welle 92 gelagert sind, mit den Rädern
17 in Eingriff gebracht. Die Räder a6 kuppeln auch die Räder 29 und die mit den
Zahlentrommeln
78 des Hauptaddierwerkes verbundenen Räder 30, so daß bei der Rückdrehung der Räder
17 in die Nullstellung die Räder 29 und 30 um den zu registrierenden Befrag
verstellt werden.
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Der drehbare Rahmen, welcher die Welle 28 mit den Rädern 26 trägt,
wird durch eine Daumenscheibe 31 der Welle 23 zum Ausschwingen gebracht (Abb. 6).
Letztere arbeitet mit einer Rolle 32 der Arme 27 zusammen. Die Zahnräder 29, welche
Stifte 1855 tragen, sehen mit den Segmenten 33 in Eingriff.
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Das Segment 33 der höchsten Ordnung ist unmittelbar auf der Welle
95 befestigt, das Segment 33 der nächstniederen Ordnung auf der diese Welle umgebenden
Röhre 96 usw. Nachdem die Anzeigevorrichtung eingestellt worden ist, wird die Welle
ig in ihre Normallage - zurückbewegt, wobei die Segmente 33 gleichfalls auf Null
gestellt werden, indem die Arme 2o durch die Stifte 1855 die Räder 29 zurückbewegen.
Da zu dieser Zei- die Räder 26 außer Eingriff mit den Rädern 17, 2g und 30 stehen,
erfolgt die Rückdrehung der Segmente 33 nicht durch die Räder 17 iuid 30, sondern
durch die Rückdrehung der Räder 29 in ihre Normalstellung.
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Die beim Niederdrücken der Tasten verstellten Segmente 4 und Räder
17 werden am Ende einer Registrierung durch die Drehung der Welle zg wieder in ihre
Normallage zurückbewegt, wobei die Verstellung des Addier- und Druckwerkes erfolgt.
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Die Segmente 33 sind mit einer Verzahnung 34 (Abb. 17) versehen, die
mit Zahnrädern 35 der Röhren 387 in Eingriff stehen (Abb. 6). Letztere tragen an
ihrem äußeren linken Ende die Typenräder 251 (Abb. I). - Die Typenräder 36 und 37
sind in gleicher Weise angeordnet und dienen für die Verkäufer bzw. Sondertastenbank.
Tastenverriegelung. Jede Tastenbank ist mit einer Sperrplatte 375 (Abb. 3) versehen,
die mit Langschlitzen 376 für die Zapfen 6 der Tasten versehen ist. Die Schlitze
sind so ausgebildet, daß bei dem Niederdrücken einer Taste die Platte eine geringe
Verschiebung erfährt. Sobald der Stift 6 der niedergedrückten Taste den Querschlitz
377 erreicht hat, wird die Platte unter dem Einfluß einer Feder so weit verschoben,
daß die Taste in der niedergedrückten Lage gesperrt wird. Jede Sperrplatte ist mit
einem Zapfen 378 versehen, der in einen gabelförmigen Ausschnitt eines Armes
379 der Welle 38o eingreift. Letztere trägt außerdem Arme 381 (Abb. 6 und
7), deren Stift 382 in eine Aussparung eines Hebels 383 greift. An dem entgegengesetzten
Ende dieses Hebels ist eine Rolle 3835 angebracht, auf welche die Daumenscheibe
384 einwirkt, die den Hebel 383 zum Ausschwinge. bringt. Dieses Verstellen der Arme
383 bzw. 379 bewirkt ein Zurückbewegen der Sperrplatten 375 in ihre Normallage und
damit eine Freigabe der niedergedrückten Tasten. Die Arme 379 und 381 sowie der
Hebel 383 werden durch eine um die Welle 38o gelegte Schraubenfeder 3805
in ihre Normallage zurückbewegt, sobald der Ausschnitt der Scheibe 384 der Rolle
3835 gegenübersteht.
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Die Freigabe einer versehentlich falsch niedergedrückten Taste wird
durch einen Hebel 392
(Abb. 6) ermöglicht. Dieser ist bei 393 drehbar gelagert
und trägt einen Arm 394, der, sobald der Hebel abwärts bewegt wird, gegen einen
Stift 395 der Welle 38o stößt und letztere so weit verdreht, daß durch den
Arm 379 die Sperrplatten 375 angehoben werden, womit die fälschlich niedergedrückte
Taste wieder freigegeben wird. Die Scheibe 384 trägt einen Stift 385 (Abb.7), welcher
in der Normalstellung der Scheibe, sobald der Freigabehebel 392 abwärts bewegt
ist, in der Bahn eines Vorsprunges 386 des Hebels 383 lieg., wodurch ein Verdrehen
der Welle 45 verhindert wird. Zu derselben Zeit wird ein Ansatz 390 des Hebels
383 in die Bahn eines Stiftes 391 einer Daumenscheibe 62 bewegt, wodurch die Welle
23; auf welcher die Scheibe 62 befestigt ist, gesperrt wird. Das Niederdrücken des
Hebels 392 bewirkt somit, daß die Ansätze 386 und 39o des Hebels 383 in die
Bahn der Stifte 385 und 391 gelangen.
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Wie vorher erwähnt, führt die Sperrplatte 375 zuerst bei dem Niederdrücken
einer Taste eine Aufwärtsbewegung aus. Hierbei wird durch den Zapfen 378 der Sperrplatte
der Arm 379 und damit die Welle 380 so weit verdreht, daß durch den Arm 381
der Hebel 383 derart verstellt wird, daß die Vorsprünge 386 und 39o in die Bahn
der Zapfen 385 und 391 gelangen. Sobald jedoch der Zapfen 6 der niedergedrückten
Taste den Querschlitz 377 erreicht hat, gehen die Teile unter dem Einfluß der Feder
38o5 wieder in ihre Normallage zurück. Antrieb der Anzeigevorrichtung. Jedes der
Segmente 33 ist mit einem Schlitz 39
versehen, in den eine Rolle 40 (Abb.
6) einer Schwinge 4 eingreift, welche bei dem Verstellen des zugehörigen Segmentes
um den Zapfen 42 zum Ausschwingen gebracht wird. - Hierbei wird der bei 44 an der
Schwinge angelenkte, die Welle 45 umfassende Schieber 43 (Abb. 3) verstellt. Auf
der Welle 45 sind die Daumenscheiben 46 und 47 befestigt, welche bei dem Verdrehen
dieser Welle auf die Rollen 48 und 49 des Schiebers 43 einwirken. Wird ein Segment33
aus seiner Nullage herausbewegt, so führt die Schwinge 41. eine Aufwärtsbewegung
aus, wobei sie um den Zapfen 42 gedreht wird. Hierbei gelangt die Rolle 49 ganz
oder teilweise aus der Bahn der Daumenscheibe 46, was davon abhängt, in welcher-
Lage sich der Zapfen 42 vorher
befunden hat. Die Segmente 33 werden
darauf gesperrt und die Schieber 43 unter dem Einfluß der Daumenscheiben 46, 47
in ihre Normallage zurückbewegt. ui der Zeit, wo die Segmente 33 gesperrt sind,
führen die Schwingen 41 eine Drehbewegung um die Zapfen 4o aus, welche Bewegung
zum Einstellen der Anzeigevorrichtung benutzt wird. Die Schwingen41 sind nämlich
durch Stangen 51, Hebel 52, Segmente 53, Wellen 54 und Räder 55 mit den Anzeigetrommeln
50 verbunden.
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Nach der Einstellung werden die Anzeigetrommeln 5o durch die auf der
Welle 61 befestigten Klinken 56, welche in die Sperrscheiben 57 der Trommeln eingreifen,
gesperrt gehalten. Die Sperrklinken stehen unter dem Einfluß einer Feder 58, die
an einem Arme 59 der Welle 61 angreift. Bevor die Segmente 33 eingestellt
werden, wirkt die Daumenscheibe 62 (Abb. 6) auf eine Rolle 63 eines Armes
595 der Welle 61, wodurch sämtliche Klinken 56 zurückbewegt und damit die
Anzeigetrommeln 50 freigegeben werden. Nach dem Einstellen werden die Segmente
33 durch die Klinken 65 (Abb. 3), welche in die Zahnung 34 derselben eingreifen,
gesperrt gehalten. Die Klinken 65 sind drehbar auf der Welle 380 gelagert
und liegen auf der mit einer Abflachung 7o versehenen Welle 69. An einem
Arm 68 dieser Welle greift ein Lenker 66 (Abb. 6) an, der mit der Kurvenscheibe
67 der Welle 45 zusammen arbeitet. Die Abflachung 7o der Welle 69 gestattet
es, die Klinken außer Eingriff mit der Verzahnung 34 zu bringen. Wird jedoch die
Welle 69 durch den Lenker 66 verdreht, so gelangt der Teil 71: derselben
mit den Klinken 65 in Berührung, wodurch dieselben so weit angehoben werden, daß
sie mit der Verzahnung 34 der Segmente 33 in Eingriff gelangen.
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Das Hauptaddierwerk. Das Hauptaddierwerk, auf welchem alle eingenommenen
Beträge addiert werden, ist in der Abb. 12 veranschaulicht. Jedes Addierrad ist
mit einer Trommel 78 (Abb. 13) versehen, welches die Zahlen von »Null« bis
»Neun« trägt. Außerdem ist dasselbe noch mit einem Schaltrade 87 versehen, in welches
eine unter Federdruck stehende Klinke 88 der Welle 77 (Abb. 4a) eingreift. Die Zahlentrommel
78 ist mit einem Rade 3o fest verbunden. Die Räder 30 werden aber
in der vorbeschriebenen Weise durch die Räder 26, wenn die Räder 17 in ihre Nullstellung
zurückbewegt werden, um den zu registrierenden Betrag entsprechend verstellt. Geht
eines der Addierräder von »Neun« auf »Null« über, so trifft der an demselben befestigte
Stift 79 gegen einen Hebel 8o (Abb. q.a) und schiebt ihn so weit zurück,
daß er den seitlichen Ansatz 81 der Zehnerschaltklinke 83 freigibt, so daß letztere
abwärts schwingen kann und damit in die Bahn des Schaltrades 87 des Addierrädes
der nächsthöheren Ordnung durch eine Feder gelangt. Normal lagern die Klinken 83
auf dem Teil 86 der Hebel 8o. Nachdem das Addierwerk fortgeschaltet worden ist,
werden die Klinken 83 durch die auf der Welle 2,3 befestigten Kurvenscheiben 835,
in deren Nut eine Rolle 825 eines Hebels 82 eingreift, vorbewegt, wobei diejenigen
Klinken 83, die vorher abwärts bewegt worden sind, den Addierrädern die zusätzliche
Bewegung erteilen. In der Zeit, wo die Klinken 83 mit den Schalträdern 87 in Eingriff
stehen, sind letztere durch dieselben gesperrt. Zu diesem Zweck sind die Klinken
an ihrem hinteren Ende mit einem Ansatz 836 versehen, der zu dieser Zeit auf einem
Ansatz 837 der Arme 82 liegt. Hierdurch wird ein Überschalten der Addierräder bei
der Zehnerübertragung mit Sicherheit verhindert. Ausschaltvorrichtung für das Addierwerk.
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Bei bestimmten Registrierungen, wie Barauslagen, Kreditverkäufen u.
dgl., darf der zu registrierende Betrag nicht auf das Hauptaddierwerk übertragen
werden. Zu diesem Zweck ist der Rahmen, in welchem die Räder 26 gelagert sind, verschiebbar
angeordnet, so daß die Räder 26 außer Eingriff.mit den Rädern 30, die mit den Addierrädern
78 in Eingriff stehen, gebracht werden können. Diese Verschiebung des Rahmens wird
durch einen Hebel go (Abb.12, 13 links und 1q.) erreicht, der seitlich gegen das
kegelförmig gestaltete Ende g= der Welle g2 gepreßt wird, sobald eine der Sondertasten
niedergedrückt wird. Der Hebel go ist lose auf der Welle 341 gelagert und wird durch
einen Stift 3q2 des Segmentes q, welches durch die Sondertasten zum Ausschwingen
gebracht wird, bewegt. Sobald der Hebel go gegen das kegelförmige Ende gz der Welle
97, trifft, wird diese in der Achsrichtung so weit verschoben, daß die breiten Räder
26 mit den Rädern 3o außer Eingriff gelangen. Sind die Räder 26 nach rechts verschoben,
gelangen die Sperrzähne 26o5 (Abb. 16) mit den Rädern 3o in Eingriff, wodurch die
Addierräder gegen Verdrehung gesperrt werden. In dieser Lage verbleiben die Räder
26 jedoch mit den Rädern 17 und 29 in Eingriff, so daß bei der Rückdrehung der Räder
17 die Segmente 33 und damit die Antriebsorgane für die Sonderaddierwerke dem zu
registrierenden Betrage entsprechend verstellt werden, während das Hauptaddierwerk
aus- i geschaltet ist. Auf der Welle 95 bzw. den Röhren 96 sind Zahnsegmente
97 (Abb. 22 und 32) befestigt, die mittels der Zahnräder 179 auf die Zahnstangen
ioo bzw. 162 für die Nebenaddierwerke einwirken. Nach der Einstellung dieser Organe
trifft das andere (rechte) kegelförmige Ende 331 der Welle g2 (Abb.13) gegen
einen
abgeschrägten Ansatz 332 des Rahmens 333, wodurch die Mrelle in ihre Normallage
zurückbewegt wird.
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Nullstellvorrichtung für das Hauptaddierwerk. Für die Nullstellung
der Addierräder ist jedes derselben mit einer kleinen unter Federdruck stehenden
KI 'inke Z23 (Abb. ii) versehen, die gegen die Welle 75 gepreßt wird. Letztere kann
durch einen Handknopf 169 verdreht werden und ist mit einer Nut 161 versehen, in
welch beim Verdrehen der Welle 75 die Klinken 123 der Addiarräder einspringen, wodurch
letztere in bekannter Weise auf Null gestellt werden. Der Knopf 169 ist an einer
Welle 174 befestigt, welche durch die Räder 335, 336 mit der Welle 75 in Verbindung
steht.
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Die Welle 75 trägt eine Kurvenscheibe 337 (Abb. 35), in die eine unter
Federdruck stehende auf der Welle 341 gelagerte Klinke 338 eingreift, um zu verhindern
daß die Addierräder bei der Nullstellung überdreht werden. Die Klinke 338 wird durch
die Feder 344 in der in Abb. 35 veranschaulichten Normalstellung gehalten.
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.In dieser Lage der Klinke 338 kann die Welle 75 nicht verdreht werden,
da die Klinke sich gegen den seitlichen Vorsprung der-Kurvenscheibe legt (Abb. i3).
Bei jeder Registrierung wird die Welle 341 verdreht und damit der Arm 34o angehoben,
so daß durch den Stift 339 desselben die Klinke 338 angehoben wird. Da hierbei sich
das vordere Ende der Klinke außerhalb der Nut 337 befindet, wird die Klinke unter
dem Einfluß der Feder 344 vorgezogen, so daß, wenn der Stift 339 wieder abwärts
bewegt wird, die Klinke 338 in der angehobenen Stellung verbleibt und damit ein
Verdrehen der Welle 75 gestattet. Ist das Addierwerk auf Null gestellt, wobei die
Welle 75 eine volle Umdrehung ausführt, sa wird die Klinke 338 durch die Nut 337
wieder in ihre Normalstellung zurückbewegt. Die Welle 174 trägt eine Daumenscheibe
346 (Abb. g und 34), die mit einer Abflachung 347 versehen ist, auf welcher normal
ein Winkelhebel 348, 300 liegt, der drehbar auf der Welle 341: gelagert ist. Beim
Verdrehen der Welle 174 wird der Hebel 348 so weit verstellt, däß sein unteres Ende
3oo sich bei 351(Abb. io) gegen das Zahnrad 123 legt. Sobald die 'Wene 23 und damit
das Rad i23 aus der Normalstellung bewegt ist, befindet sich stets ein Zahn des
Rades in der Bahn des Hebels 3oo, so daß ein vollständiges Ausschwingen des Hebels
nicht möglich ist. Der Hebel 348, 30o kann daher nur von der Abflachung 347 der
Scheibe 346 fortbewegt und damit eine Nullstellung des Addierwerkes bewirkt werden,
wenn sich das Maschinengetriebe in der Nullstellung befindet. Sperrvorrichtung der
Maschine. Die Sperrung wird erst durch das Niederdrücken einer der Verkäufertasten
aufgehoben (rIbb. g und ga). Der Sperrhaken 352 ist starr auf der Welle 34Z angeordnet.
Wird eine der Verkäufertasten niedergedrückt, so wird der Sperrhaken 352 aufwärts
bewegt und damit die Maschine zum Antrieb freigegeben. Das Ausschwingen des Sperrhakens
352 wird durch den Stift 3435 (Abb. 13) des Segmentes 4 bewirkt, der den Arm 343
der Welle 341 verstellt und damit den Sperrhaken 352 in die Freigabestelle bewegt.
Die Klinke 352 ist mit- zwei Abstufungen 3525, 3526 versehen.
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Vorrichtung, durch welche die Art der Registrierung angezeigt wird.
Die Anzeigevorrichtung, durch welche die Art der Registrierungen angezeigt wird,
ist in den Abb. 2 und 3 veranschaulicht. Die anzuzeigenden «Torte sind auf einem
trommelartigen Gehäuse ioi angeordnet, das aui einer Welle 102 befestigt ist, welche
an ihrem einen Ende ein Zahnrad 103 trägt. Letzteres kämmt mit einem i Segment 104
der Welle io5, auf der ein Arm io6 befestigt ist. Dieser ist durch eine -Stange
107 mit einer Schwinge io8 verbunden (Abb. 12), die in gleicher Weise wie die Schwingen
41 der Betragstasten eingestellt wird.
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Die Anzeigetrommel ioi wird durch einen Arm iog der Welle 61 (Abb.
g) in der eingestellten Lage gesperrt gehalten. Letzterer ist zu diesem Zweck mit
einem Stift iio versehen, der sich in entsprechende Aussparungen iii einer auf der
Welle io, befestigten Scheibe 112 einlegt. Die Bewegungen des Sperrhebels zog werden
durch die Daumenscheibe 62 der Welle 23 geregelt (Abb. 6). Die Anordnung ist so
ge- i troffen, daß kurz nach dem Andrehen der Kurbel 40o der Hebel iog die Trommel
ioi freigibt. Hierauf erfolgt die Verstellung der Schwinge io8, welche je nachdem,
welche der Sondertasten niedergedrückt worden ist bzw. in welcher Lage sich die
Anzeigevorrichtung vorher befand, eine Schwingbewegung um den Zapfen 115 oder 124
ausführt (Abb. r2). Das Segment 33 wird in gleicher Weise wie bei der Einstellvorrichtung
der Betragstasten durch eine Klinke 65 in der jeweilig eingestellten Lage gesperrt
gehalten. Sobald dieses eintritt, kann die Schwinge io8 nicht mehr um den Zapfen
115 oder 124 zum Ausschwingen gebracht werden. Da zu dieser Zeit der Sperrhebel
zog jedoch die Trommel ioi zur Drehung freigegeben hat, wird die Schwinge io&
nunmehr ihre Schwingbewegung um den Zapfen 118 ausführen, der mit dem Segment 33
in Verbindung steht.
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Befindet sich die Anzeigetrommel ioi in der Normallage, so befindet
sich das Wort »Bareinnahme« in der Anzeigestellung. Wird nunmehr
eine
der Sondertasten niedergedrückt, so führt die Schwinge io8 eine Drehbewegung tun
den Zapfen 115 aus, wobei die Rolle zig des an der Schwinge ro8 angelenkten Schiebers
i2o in die Bahn der auf der Welle 45 befestigten Daumenscheibe 121: bewegt wird.
Beim Verdrehen der Welle 45 wird durch die Scheibe i2i und Rolle zig der Schieber
iao wieder in seine Normallage zurückbewegt. Da zu dieser Zeit aber das Segment
33 durch die Klinke 65 gesperrt ist, führt die Schwinge =o8 nunmehr eine Schwingbewegung
um den Zapfen :[i8 aus und verdreht hierbei durch die Stange io7 und Segment 104
. das Zahnrad io3 und damit die Anzeigetrommel toi dem Betrag entsprechend, welcher
der vorhergegangenen Abwärtsbewegung des Schiebers i2o entspricht. Nachdem die Trommel
richtig eingestellt ist, wird der Sperrarm iog wieder gegen die Scheibe 112 bewegt
und damit die Anzeigevorrichtung in der neu eingestellten Lage gesperrt gehalten.
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Bei der Rückbewegung des Segmentes 33 findet keine Verstellung der
Anzeigetrommel mehr statt, da nunmehr die Schwinge io8 um den Zapfen 1,5
verdreht wird. Befindet sich das Segment 33 wieder in seiner Normallage, so befindet
sich auch der Zapfen iig wieder in der Bahn der Daumenscheibe i2i. Dies bewirkt,
daß, wenn keine zu den Sonderregistrierungen gehörige Taste niedergedrückt worden
ist (wie beispielsweise bei einer Bareinnahme), die Anzeigevorrichtung selbsttätig
wieder in ihre Normallage zurückbewegt wird, in welcher sich das Wort »Bareinnahme«
in der Anzeigestellung befindet.
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Die Nebenaddierwerke.
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Der Antrieb der Nebenaddierwerke wird von der Anzeigevorrichtung bewirkt.
Zu diesem Zweck sind auf der Welle io2 Zahnräder 14o, 141 (Abb. 2 und 25) angeordnet,
die mit den Zahnstangen 142, 1.13, die von den Schiebern 144, 145 getragen werden,
in Eingriff stehen. Die Lage der Schieber 144, 145 richtet sich somit ganz nach
der Stellung der Anzeigetrommel toi. Befindet sich das Wort :>Bareinnahme« in der
Anzeigestellung, so befinden sich die Schieber inderNormallage. Wirddagegen»Kontozahlung«
angezeigt, so sind die Schieber 144, 145 um zwei Teilungen abwärts bewegt, usw.
Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn die Schieber eine Teilung abwärts bewegt
worden sind, der Stift 146 (_A.bb. 25) des Schiebers 145 zwischen die Ansätze 147
des Armes 148 hineintritt. Letzterer ist auf dem Zapfen 149 verschiebbar gelagert.
Sein anderes Ende ist bei 15o an einem Arme 151 angelenkt, der starr auf der Welle.152
befestigt ist. Die Welle 152 trägt den Rahmen 153 (Abb. 22) des "zu der Taste »Kontozahlung«
gehörigen Nebenaddierwerkes. Der Schieber 144 kann nur in einer senkrechten Ebene
verstellt werden, während der Schieber 145 noch eine Drehbewegung um die Welle io2
ausführen kann. Zu diesem Zweck ist er bei 154 (Abb.25) mit einem Langschlitz versehen,
in den eine Rolle 155 eines Winkelhebels 156 eingreift. Letzterer ist auf
der Welle 157 drehbar gelagert und wird durch eine Daumenscheibe 158 der Welle
159 zum Ausschwingen gebracht. Die Scheibe wirkt auf eine Rolle -16o des
Hebels 156. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Schieber- 145 nach Beendigung
seiner Vertikalverstellung durch die Daumenscheibe 156 zum .-Ausschwingen gebracht
wird.
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Befindet sich der Stift 146 des Schiebers 145 zwischen den Ansätzen
147 des Armes 148, so wird dieser bei der durch den Hebel 156 - veranlaßten Schwingbewegung
des Schiebers 145 von dem. Stift 146 mitgenommen und dabei das zu der betreffenden
Taste gehörige Addierwerk mit der Antriebszahnstange i62 in Eingriff gebracht (Abb.
2z). Ist die Kreditverkauftaste niedergedrückt worden, so werden die Schieber 144,
145 um zwei Teilungen abwärts verstellt. Hierbei gelangt ein Zapfen 163 des Schiebers
145 zwischen die Ansätze 164 eines Armes 165, der mit dem zu der Kreditverkauftaste
gehörigen Nebenaddierwerk in Verbindung steht.
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In dieser Lage des Schiebers 145 befindet sich der Zapfen 146 unterhalb
der Ansätze 147 des Armes 48, so daß dieser bei der darauf folgenden Schwingbewegung
des Schiebers 145 von diesem nicht verstellt wird. Hingegen wird das zu der Kreditverkauftaste
gehörige Addierwerk in Eingriff mit der Zahnstange 162 gebracht.
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Wird die Ausgabetaste niedergedrückt, so werden die Schieber um drei
Teilungen abwärts verstellt, wobei ein Stift 166 des Schiebers 145 zwischen die
Ansätze 167 eines Armes 168 hineintritt, während die Stifte 146 und 163 in dieser
Stellung des Schiebers 145 unwirksam sind.
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Der andere Schieber 144 (Abb. 25) ist bei z7o, 171 und 172 je mit
einem seitlichen Einschnitt versehen, die in die Bahn von Stiften 173 der Arme 148,
165 und 168 bewegt werden können. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß, wenn
der Schieber 144 eine Teilung abwärts bewegt ; worden ist, die Aussparung i7o dem
Zapfen 173
des Armes 148 gegenübersteht, während die beiden Schlitze 17z,.
172 sich nicht in der Höhe ihrer Stifte 173 befinden. Hierdurch wird bewirkt, daß
beim Einschalten des zu der Bareinnahme- und Kontozahlungstaste gehörigen Nebenaddierwerkes
die anderen beiden Addierwerke »Kreditverkauf«und »Ausgabe« nußerEingriff mit der
Zahnstange 162 gehalten werden. In ähnlicher Weise erfolgt es, wenn der Schieber
zwei öder drei Einheiten abwärts bewegt: worden ist, stets wird ein Nebenaddierwerk
eingeschaltet und die anderen derselben Gruppe ausgeschaltet.
Die
Nebenaddierwerke bestehen aus einer Anzahl von Addierrädern, die auf den Wellen
175 lose angeordnet sind. Die Wellen sind wiederum in Schwingrahmen 153 gelagert,
die von den Wellen 152 getragen werden. Die Antriebszahnstangen 162 sind
auf den Wellen 176 und 23 verschiebbar gelagert. Ihre Verstellung erhalten die Zahnstangen
von den Röhren 96 (Abb. 19, 22), die mit den Segmenten 33 der Sondertastenbänke
verbunden sind. An den Röhren 96 sind zu diesem Zweck die Segmente 98 befestigt,
welche durch die Räder i78 mit den um dieselbe Achse drehbaren Segmenten 97 in Verbindung
stehen. Die letzteren stellen mit den lose auf der Welle =8o gelagerten Rädern 179
in Eingriff. Werden die Räder 179 jedoch durch die Segmente 97 verstellt, so wird
die Welle =8o durch die an den Rädern 179 angeler.kten Klinken 181 (Abb. z2) mitgenommen.
Die Klinken 181 werden durch eine Feder in eine Nut 182 der Welle 18o gedrückt.
Die Welle 18o wird somit um dasselbe Stück wie das am weitesten zum Ausschwingen
gebrachte Rad 179 verdreht. Für jede Zahleneinheit ist ein Rad 179 vorgesehen, das
durch ein breiteres Zahnrad 184 mit einem, daneben angeordneten Zahnrade 183 verbunden
ist (Abb. 2r), welches wiederum mit der Zahnstange 162 in Eingriff steht. Hieraus
ergibt sich, daß, wenn die Zahnräder 179 in der Richtung des Pfeiles 185 verdreht
werden, die Zahnstangen 162 dem zu registrierenden Betrage entsprechend abwärts
bewegt werden.
-
Sind die Zahnstangen 162 richtig eingestellt, so wird das gewünschte
Addierwerk mit den Antriebsstangen 162 in Eingriff gebracht. Zu derselben Zeit werden
die Kupplungsräderi78 außer Eingriff mit den Segmenten 97,98 gebracht und
die Segmente 33 und 98 in ihre Nullage zurückbewegt.
-
Die Welle 18o trägt ein kleines Zahnrad i835 (Abb. 25), welches mit
einem Segment 1845 in Eingriff steht. Wird die Welle 18o durch die Räder i79 verdreht,
so wird die Rolle 185 des Segments 1845 mehr oder weniger in die Bahn der Daumenscheiben
186 der Welle 23 bewegt (Abb. 21 und 25). Beim Verdrehen der Welle 23 wird durch
die Daumenscheibe 186 das Segment 1845 und damit die Welle 18ö in ihre Normallage
zurückbewegt.
-
Hierbei werden von der Nut i82 der Welle =8o (Abb. 22) die Klinken
181 erfaßt und dadurch die Räder 179 um dasselbe Stück zurückgedreht, um welches
sie vorher nach der anderen Richtung. verstellt worden waren. Da die Räder 179 durch
die schwingbar gelagerten breiten Räder 184 mit den Rädern 184 gekuppelt sind, werden
hierbei die Zahnstangen 162 zwangläufig wieder aufwärts in ihre Normallage zurückbewegt,
wobei die Addierräder um den zu registrierenden Betrag entsprechend verstellt werden.
-
Jede .Zahnstange 162 ist mit einem Übertragungshebel 188 versehen
(Abb. 2z und 23), dessen Stift 189 in der Bahn eines Sperrarmes igo liegt, der an
der Zahnstange 162 der nächsthöheren Ordnung aasgelenkt ist. Die Übertragungshebel
188 werden von Daumenscheiben igi der Addierräder zumAusschwingen gebracht (Abb.
a4), sobald. eines derselben von »9<c auf »o« übergeht. Hierbei wird durch den
Stift 189 der Sperrarm igo der nächsthöheren Ordnung aus der Bahn eines Anschlages
192 bewegt; oder wenn die Zahnstange 162, welche den betreffenden Sperrarm igo trägt,
sich nicht in der Nullstellung befinde`, wird der Stift 189 in die Bahn des Armes
igo bewegt, so daß bei der Rückverstellung der Zahnstange 162 der Arm igo aus der
Bahn des Anschlages 19 2 bewegt wird. Hierdurch wird es ermöglicht, der Zahnstange
162 der nächst höheren Ordnung noch eine zusätzliche Aufwärtsbewegung zu erteilen,
durch welche die Zehnerübertragung bewirkt wird.
-
Die Aufwärtsbewegung der Zahnstangen wird durch einen der von den
Hubscheiben 194 getriebenen Winkelhebel 193 bewirkt, der in eine Aussparung 198
des Armes igo eingreift. Bevor die Hebel 193 aufwärts bewegt werden, werden die
Räder 184 durch eine Kurvenscheibe 195, die durch einen Lenker 196 mit dem Rahmen
197 verbunden ist, in welchem die Räder 184 gelagert sind, außer Eingriff mit den
Rädern 179, z83 gebracht.
-
Das Ausschalten der Räder 184 hat den Zweck, daß die Zehnerübertragung
nicht auch auf die Zahnstangen ioo übertragen wird., da zu der Zeit, wo die Zehnerübertragung
stattfindet, die Segmente 97 mit den Zahnstangen ioo in Eingriff stehen,
durch welche die zu den Verkäufern gehörigen Addierradwerke angetrieben werden.
Nach Beendigung der Zehnerübertragung wird das betreffende Nebenaddierwerk wieder
außer Eingriff mit den Zahnstangen i62 gebracht und der Hebel i93 gelangt wieder
in seine Normallage zurück, worauf auch die Zahnstangen in ihre Normallage zurückgehen.
-
Die Nebenaddierwerke der Verkäufer. Durch die Segmente 97, durch welche
die Zahnstangen 162 für die Sonderaddierwerke angetrieben werden, wird auch die
Einstellung der Antriebszahnstangen ioo für die Verkäuferaddierwerke bewirkt. Die
letzteren sind genau so ausgebildet wie die anderen Nebenaddierwerke. Die- Zehnerübertragung
wird durch einen Hebel igg (Abb. z4) bewirkt, dessen Verstellung von einer Kurvenscheibe
Zoo der Welle toi erfolgt. Letztere erhält ihren Antrieb unter Vermittlung der Feder
2o2, 2o3, 204 von der Welle 45. Die Übertragungshebel 2o5 sind durch die Stangen
2o6, zo7, 2o8 geführt.
-
Die Übertragungshebel 188 und 2o5 der Nebenaddierwerke werden in der
Arbeits-
Stellung durch die Klinken 2o9, 2io gehalten, welche in
entsprechende am oberen Ende der Übertragungshebel angebrachte Aussparungen 211,
212 eintreten. Nachdem die Zehnerübertragung vollendet ist, werden die Klinken 2e9,
2io durch Lenker,welche mit Kurvenscheibe,l der Wellen 45, 159 in Verbindung stehen,
außer Eingriff mit den Hebeln 188, 205 gebracht. Diese Hebel 188,
205 gehen darauf unter dem Einfluß der Federn 213, 214 in ihre Normalstellung
zurück. Außerdem ist noch eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche diese Hebel
zwangläufig zurückbewegt werden, und zwar sind dies die Daumenscheiben 1885 und
205,9, die in der Bahn der Rollen 1886 und 2056 der Übertragungshebel 188,
205 liegen. Die:-e Daumenscheiben sind auf den Wellen 1857, 2057 angeordnet,
welche durch die Lenker 1888, 22o58 (Abb. 25) bewegt werden.
-
Das Segment 4., welches durch die Sondertasten eingestellt wird (Abb.
29), ist nahe seinem oberen Ende mit einer Zahnstange 216 'verbunden, welche mit
einem auf der ' Welle 157 befestigten Zahnrade 217 in Eingriff gebracht werden kann.
Die Zahnstange ist bei 218 an einem Winkelhebel Zig angelenkt, der von einer auf
der Welle 244 befestigten Kurvenscheibe 220 bewegt wird. Die Welle i57 erhält ihren
Antrieb durch die Zahnstange 216 bei der kückbewegung des Segmentes 4, indem die
Zahnstange durch den Hebel Zig mit dem Rade 217 in Eingriff gebracht wird. Die Welle
157 trägt eine Kurvenscheibe 221, die auf eine Rolle 22a2 eines Schiebers 223 wirkt,
so. daß der Schieber der Verdrehung der Welle 157 bzw. der Scheibe 221 entsprechend
mehr oder weniger verstellt wird. Der Schieber 223 trägt eine Anzahl von Stiften
224, die in Schlitze von Armen 225 eingreifen (Abb. 25, 29 und ig). Wird der Schieber
aufwärts bewegt, so wird je nach der Verstellung desselben der eine oder andere
der Arme 225 so eingestellt, daß er sich in der Höhe einer der Aussparungen 227
einer an dem Maschinenrahmen befestigten Schiene 226 befindet. Gleichzeitig wird
ein seitlicher Ansatz 23o dieses Armes 225 in die Bahn eines Ansatzes 228 eines
Hebels 229 (Abb. 25 und 27) bewegt. Hierauf wird der Hebel z29 nach rückwärts verstellt,
so daß sein Ansatz 228 gegen den Ansatz 230 trifft, wodurch der Arm 225 so
weit verstellt wird, daß sein Ende in die Aussparung 227 der Schiene 226 eintritt.
Die Verstellung des Hebels 9,29 erfolgt einerseits durch eine Feder2355, anderseits
durcheineDaumerlscheibe 231 der Welle 45 (Abb. 27). Die Arme 225 sind mit den Hebeln
232 der Wellen 233 verbunden, auf den die Rahmen 223q. mit den zu den Verkäufern
gehörigen Nebenaddierwerken 235 angebracht sind. Die Anordnung ist so getroffen,
daß beim Zurückbewegen eines Armes 225 das Verkäuferaddierwerk, mit welchem er in
Verbindung steht, mit den Antriebsorganen in Eingriff gebracht wird.
-
Nachdem die Addierwerke durch die Zahn-Stangen ioo und 162 dem zu
registrierenden Betrage entsprechend verstellt worden sind, werden sie durch die
Kurvenscheibe z58 (Abb. 28) und die Federn 2355 (Abb. 25) außer Eingriff mit den
Antriebsorganen gebracht und der Schieber 145 durch den Hebel 156 in seilte Normanage
zurückbewegt. Die Rückdrehung der Welle 157, welche zuerst durch die mit dem Sektor
4, verbundenen Zahnstange 216 verdreht wurde, wird durch ein Segment 1575 (Abb.
21, 25) bewirkt, das bei 1576 drehbar an dem Maschinenrahmen befestigt ist und mit
einem auf der Welle 157 befestigten Zahnrade 1577 in Eingriff steht. Wird die Welle
157 zum Anheben des Schiebers 2a3 nur teilweise verdreht, so wird eine Rolle 1578
des Segmentes 1575 in die Bahn eines der Daumenscheiben 186 bewegt (Abb. 21 und
25).
-
Bei der vollen Umdrehung der Welle 23, auf welcher die Daumenscheiben
186 befestigt sind, wird die Rolle 1578 von einer der Daumenscheiben erfaßt und
dabei das Segment 1575 zum Ausschwingen gebracht, welches wiederum eine Rückdrehung
der Welle 157 in ihre Normalstellung bewirkt. Der Arm 229 wird sodann durch die
Daumenscheibe 231 in seine Normallage zurückbewegt, wobei er den Arm 225 freigibt,
so daß auch dieser unter dem Einfluß der Federn 2335 in seine Normallage zurückgehen
kann, wobei das Verkäufernebenaddierwerk außer Eingriff mit den Antriebsorganen
gebracht wird.
-
Die Sonder- und Verkäufernebenaddierwerke sind mit Querwellen 405
und 496 (Abb. ig) versehen, welche zur Nullstellung der Addierwerke dienen. Schubkastenauslösevorrichtung.
Unterhalb jeder Öffnung 227 der Schiene 226 (Abb.32) ist ein wagerechter Hebel
236 angeordnet, der an der Stange 238 angelenkt ist. Diese Hebel 236 tragen
senkrechte Stangen 239, deren untere Enden 240 (Abb. 33) mit den Schubkastensperrhaken
241 verbunden sind. Sobald einer der Arme 225 durch eine der Öffnungen 227 hindurchtritt,
wird die Stange 238 durch einen Stift 242 (Abb. 3o) eines Armes 243 der Welle 244
angehoben. Die Wellen 244 und 2q.5 stehen durch die Räder 2q.5, 246 miteinander
in Verbindung (Abb. 9). Der Stift 2422 des Armes 243 wirkt auf einen Arm 247 der
Stange 238. Wird letztere aufwärts bewegt, so haben sämtliche Hebel --36
das Bestreben, sich um den Zapfen 7,48 zu drehen. Derjenige Hebel 236 jedoch,
welcher sich unterhalb des vorgeschobenen, Armes 22s befindet, schwingt nicht um
den Zäpfen 2q:8, sondern um den Arm. 225. Hierbei wird von dem
Hebel
236 die zugehörige Stange 239 aufwärts bewegt und damit der betreffende Schubkasten
entsperrt, da an dem unteren Ende jeder Stange der Sperrhaken 241, welcher hinter
den am Schubkasten befestigten Haken 249 greift, angelenkt ist.
-
Die Sperrhaken 241 werden durch die Federn 750 wieder in die
Sperrlage zurückbewegt.
-
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist es möglich, einen Schubkasten
zu öffnen, ohne daß das zu dem die Maschine bedienenden Verkäufer gehörige Nebenaddierwerk
angetrieben wird.
-
Hierdurch wird erreicht, daß, wenn baispielsweise ein Kreditverkauf
oder eine Barauslage registriert wird, der Betrag nicht auf das zu dem bewegten
Verkäuferorgane gehörige Nebenaddierwerk, sondern nur auf das zu der jeweilig bewegten
Sondertaste gehörige Nebenaddierwerk übertragen wird. Bei dem Niederdrücken einer
dieser Sondertasten wird wohl der Hebel 229 (Abb. 25) und damit einer der Arme 225
verstellt, so daß er mit seinem hinteren Ende in die Aussparung 227 der Schiene
226 eintritt, jedoch nicht so weit, daß durch den Arm 225 die Verstellung eines
der Verkäuferaddierwerke bewirkt wird. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die Anordnung so getroffen, daß bei dem Niederdrücken der anderen Sondertasten,
wie für Bareinnahme usw., der zu registrierende Betrag gleichzeitig auf zwei Nebenaddierwerke,
und zwar auf das zu der jeweilig niedergedrückten Sondertaste und auf das dem die
Maschine bedienenden Verkäufer zugeteilte Nebenaddierwerk übertragen wird.
-
Die Maschine kann nur angetrieben werden, wenn vorher eine der Sondertasten
2 und der Sondertasten 3 niedergedrückt worden ist. Durch das Niederdrücken der
Sondertasten wird der Schieber 223 (Abb. 29) eingestellt, um einen der Ansätze 23o
der an dem Schieber angelenkten Hebel 225 in die Bahn des seitlichen Vorsprunges
228 des Hebels 229 zu bringen. Bei dem Niederdrücken einer der Sondertasten, bei
denen die Registrierung des Betrages auf das Verkäufernebenaddierwerk unterbleibt,
wird durch den Stift ro des Segmentes 4 (Abb. 12) der Arm 397 der Welle 398 derart
verstellt, daß der auf derselben Welle befestigte Hebel 399 (Abb. 25 und 26) so
weit abwärts bewegt wird, daß der Zapfen 4o6 des Hebels 229 in dem Teil 40z des
Schlitzes 3995 (Abb. 26) zu liegen konumt. Dies bewirkt, daß beim Zurückbewegen
des Hebels 229 durch die Feder 2355, der Hebel 229 nicht so weit wie bisher zurückschwingen
kann, so daß das Einschalten des zu der niedergedrückten Verkäufertaste gehörigen
Nebenaddierwerkes unterbleibt.
-
Wird hingegen die mit der Bezeichnung »Abschlagszahlung« versehene
Taste niedergedrückt, die am weitesten von dem Drehpunkt der Segmente 4 entfernt
ist, so wird letzteres nur um ein geringes Stück zum Ausschwingen gebracht. Da der
Arm 397 (Abb. 12) mit einer Aussparung 3975 versehen ist, erfolgt hierbei keine
Verstellung des Armes 397 durch den Stift zo ; es wird das zu der niedergedrückten
Verkäufertaste gehörige Nebenaddierwerk eingeschaltet und damit der zu registrierende
Betrag auf dasselbe übertragen.
-
Bei dieser Anordnung wird somit erreicht, daß bei dem Niederdrücken
bestimmter Sondertasten 3 nur die von der gleichzeitig niedergedrückten Verkäufertaste
2 beeinflußten bzw. noch zu beeinflussenden Organe des Getriebes soweit unwirksam
gemacht werden, daß bei dem Ingangsetzen der Maschine das Einschalten des zu der
Verkäufertaste gehörigen Nebenaddierwerkes unterbleibt, während alle übrigen Organe,
wie Anzeigevorrichtung, Druckwerk und Schubkastenauslösevorrichtung, deren Verstellung
gleichfalls von den Verkäufertasten abhängig ist, der niedergedrückten Verkäufertaste
entsprechend eingestellt werden.
-
Arbeitsweise der Maschine. Soll eine Bareinnahme auf der Maschine
registriert werden, so hat der Verkäufer die dem zu registrierenden Betrage entsprechenden
Betragstasten z und seine ihm zugeteilte Verkäufertaste 2 niederzudrücken und dann
durch eine zweimalige Umdrehung der Kurbel 400 die Maschine in Gang zu setzen. Durch
das Niederdrücken der Betragstasten z werden die Segmente 4 verstellt und durch
diese wiederum die Räder 17 um einen gewissen Betrag verdreht. Durch das Niederdrücken
einer Verkäufertaste 2 wird die Maschine entsperrt, indem durch den Stift 3435 (Abb.
13) des zu der Verkäufertastenbank gehörigen Segmentes 4 der Arm 343. die Welle
341 und damit der Sperrhaken 352 (Abb. 9) so weit zum Ausschwingen gebracht werden,
daß der Sperrhaken 352 den Stift 353 des Rades z23 freigibt. Gleichzeitig wird durch
das Segment 4 die Zahnstange 2z6 (Abb.29) derart verstellt, daß bei der Rückbewegung
des Segmentes 4. durch die Zahnstange das Rad 217 der Welle 157 verdreht wird. Durch
die Welle 157 wird beim Andrehen der Kurbel 4oo wiederum durch die Kurvenscheibe
22z der Schieber 223 so verstellt, daß einer der Ansätze 23o der Arme 225 in die
Bahn des Ansatzes.228 des Hebels 229 bewegt wird (Abb.25). Die darauf erfolgende
Verstellung des Hebels 229 bewirkt nun in der vorbeschriebenen Weise, daß das zu
der niedergedrückten Sondertaste 2 gehörige Nebenaddierwerk mit den Antriebszahnstangen
zoo in Eingriff gebracht (Abb. 13) und der zugehörige Schubkasten geöffnet wird.
Bei dem Anheben der Stange 238 (Abb. 29, 3o) durch den Arm 243 der Welle 244 wird
die zugehörige Stange 236
gleichfalls angehoben und damit der-
Schubkasten freigegeben.
-
Wie schon vorher erwähnt, wird das eigen -liche Getriebe der Maschine
erst durch das Drehen der Kurbel 400 in Gang gesetzt. Hierbei werden die Kupplungsräder
26 mit den Rädern 17, 29 und 30 in Eingriff gebracht. Die Welle ig, auf welcher
diese Räder gelagert sind, wird nach der Einstellung der Räder durch das Segment
2q. unter Vermittlung der Kurvenscheibe 22 (Abb. 17 und 18), der Arme 2o der Welle
ig und der Stifte 18 der Räder 17 in ihre Normallage zurückbewegt. Die Rückbewegung
der Räder 17 in die Nullstellung bewirkt eine Verdrehung der Räder 29 und
30 um den gleichen Betrag, da dieselben durch die Räder 2() nunmehr miteinander
gekuppelt sind. Da die Räder 30 mit den Addierrädern in Eingrif, stehen,
erfolgt hierbei eine Übertragung des zu registrierenden Betrages auf das Hauptaddierwerk.
Da die Räder 29 aber mit den Segmenten 33 in Eingriff stehen, werden auch diese
dem zu registrierenden Betrage entsprechend verstellt.
-
Ist bei der Übertragung des zu registrierenden Betrages auf das Addierwerk
ein Addierrad von »g« auf »o« übergegangen und damit eine der Klinken 83 (Abb. q.a)
verstellt worden, so wird bei der darauffolgenden Bewegung derselben durch die Kurvenscheibe
835 das mit derselben in Eingriff stehende Addierrad um eine Zahl weitergeschaltet.
Die Einstellung der Segmente 33 bewirkt eine Verstellung der Schwingen 41 (Abb.
3) um die Zapfen 42. Hierauf wird die die Sperrklinken 65 unterstützende Welle
69 zwecks Sperrung der Segmente in der eingestellten Lage gedreht. Die Daumenscheiben
q,6,- 47 wirken auf die Rollen 48 und q9 der Schieber 43 ein, wobei die letzteren
in ihre Normallage zurückbewegt werden. Bei dieser Rückbewegung werden die Schwingen
41 um die Zapfen 40 gedreht. Diese Bewegung der Schwingen wird durch die Stangen
51, Arme 52, Segmente 53 auf die Anzeigescheiben übertragen. Sobald dieses erfolgt
ist, werden die Sperrklinken 56 in die Sperrräder 57 bewegt und damit die Anzeigescheiben
in der neuen Lage gesperrt gehalten. Die Verstellung der Segmente 33 bewirkt eine
Verdrehung der Räder 35, die wiederum durch die Röhren 387 (Abb. i) auf die Typenräder
2951 übertragen wird.
-
Die Vorrichtung, durch welche das Zeichen des Verkäufers angezeigt
wird, wird in der gleichen Weise wie die Vorrichtung, durch -welche der zu registrierende
Betrag angezeigt wird, angetrieben. Die Vorrichtung, durch welche die Art der Registrierung
angezeigt wird, wird unmittelbar durch das Segment 33 der Sondertastenbank bzw.
der Daumenscheibe 121 bewirkt (Abb. 12, 17), was ganz davon abhängt, in welcher
Lage sich der Zapfen 115 befindet I zu der Zeit, wo das Segment 33 verstellt wird.
-
i Befindet sich der Zapfen 115 in der Lage, wie sie die Abb.12 veranschaulicht,
so wird bei der Verstellung des Segmentes 33 die Schwinge io8 eine Drehbewegung
um den Zapfen 124 ausführen, wobei die Stange 107 abwärts bewegt wird, was eine
Verstellung des Segmentes 104 (Abb. 3) und damit der Anzeigevorrichtung zur Folge
hat. Befindet sich der Zapfen 115 in einer tieferen Stellung, so wird durch die
Bewegung des Segmentes 33 die Rolle zig (Abb. i2) mehr oder weniger aus der Bahn
der Daumenscheibe i-,i bewegt und somit die Einstellung der Anzeigevorrichtung durch
die Einwirkung der Daumenscheibe 121 auf die Rolle zig. bewirkt. In diesem Falle
wird die Stange 107 angehoben, da die Schwinge eine Drehbewegung um den Zapfen 118
ausführt.
-
Wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine der Sondertasten
3, welche die Bezeichnungen »Abschlagszahlung«, »Kreditverkauf« oder »Ausgabe« tragen,
niedergedrückt, so wird der zu registrierende Betrag nicht auf das Hauptaddierwerk
und nicht auf das zu dem die Maschine bedienenden Verkäufer gehörige Nebenaddierwerk,
sondern nur auf das zu der niedergedrückten Sondertaste 3 gehörige Nebenaddierwerk
übertragen. Zu diesem Zweck wird das betreffende Addierwerk unter Vermittlung des
Schiebers 145 (Abb. 22, 25) in Eingriff mit den Antriebszahnstangen 16? gebracht.
Das Einstellen des Schiebers 145 erfolgt in der vorbeschriebenen Weise durch die
Anzeigevorrichtung. Nach der Vertikalverstellung wird der Schieber 145 durch einen
Winkelhebel 156, der durch die Kurvenscheibe 158 (Abb. 28) bewegt wird,- nach rückwärts
verstellt. Hierbei wird durch einen der Stifte 146 des Schiebers 145 der Arm 1¢8,
165 oder 168 derart verschoben, daß das zu der niedergedrückten Sondertaste gehörige
Nebenaddierwerk unter Vermittlung des Armes 151, der Welle 152 und des Rahmens 153
mit den Antriebsorganen inEingriff gebracht wird.
-
Die Segmente 33 der Betragstasten sind auf den Röhren 96 gelagert,
welche außerdem noch die Segmente 97 tragen, durch welche die Verstellung
der Zahnstangen 162 und ioo, die zum Antrieb der Sonderaddierwerke und der zu den
Verkäufern gehörigen Nebenaddierwerke dienen, bewirkt wird. Durch das Segment 1845,
welches mit dem Räde 1835 in Eingriff steht (Abb. 25) und seinen Antrieb von der
Daumenscheibe 186 der Welle 23 erhält, wird die Welle 18o in der entgegengesetzten
Richtung des Pfeiles 185 (Abb. 22) gedreht, wobei durch die Nut 182 der Welle die
Klinken 181 mitgenommen und damit die Räder 179 in die Normalstellung zurück bewegt
werden. Da zu dieser Zeit die Räder 184 noch in Eingriff mit den Rädern 178,183
stehen,
wird die Rückbewegung der Räder 179 auch auf die Zahnstangen
162 und durch die Segmente 97 auf die Zahnstangen Zoo übertragen, durch welche wiederum
der zu registrierende Betrag auf das Sonder- und Verkäufernebenaddierwerk übertragen
wird.
-
Sobald einer der Schieber 188 oder 205 (Abb. 22) durch eine
der Daumenscheiben igi eines Sonder- oder Verkäufernebenaddierwerkes nach rückwärts
verstellt worden ist, wird durch eilten Zapfen 189 der Schieber der Hebel igo der
Antriebszahnstange der nächsthöheren Ordnung nach rückwärts verstellt, so daß die
betreffende Zahnstange eine zusätzliche Ahfwärtsbewegung ausführen kann, durch welche
das zugehörige Addierrad um eine Zahl weitergeschaltet wird. Die bei einer Zehnerübertragung
erforderliche zusätzliche Bewegung der Zahnstange wird durch die Hebel 193, i99
bewirkt, die durch die Scheiben 194, Zoo der Wellen 201 und 159 verstellt werden.
Sobald die Zehnerübertragung erfolgt, werden die Kupplungsräder 184 außer Eingriff
mit den Rädern 179 und 183 gebracht, so daß die beiden Zahnstangensätze 162 und
Zoo unabhängig voneinander verstellt werden können.