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Loch- und Nietmaschine. Den Gegenstand. der Erfindung bildet eine
Loch- und Nietmaschine für Pneumatikschutzdecken, bei welcher die zu lochende Schutzdecke
an einem über zwei Scheiben geführten schrittweise bewegten endlosen Stahlband befestigt
und durch dieses Band den in der Bewegungsbahn desselben nebeneinander angeordneten
Arbeitsvorrichtungen zugeführt wird.
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Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung des Nietzubringers,
der Entnahmevorrichtungen für die Niete und Scheibchen, ferner einer Vorrichtung
zum gesonderten Festhalten der Niete am Zubringer und schließlich einer selbsttätigen
Feststellvorrichtung für die Nietfesthaltevorrichtung.
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Auf der Zeichnung ist die Loch- und Nietmaschine beispielsweise veranschaulicht,
und zwar zeigt Abb. z einen Teil der Maschine in Seitenansicht, Abb. 2 Querschnitt
nach der
Linie a-a in Abb. i, Abb. 3 den 'größten Teil dieses Querschnittes
in vergrößertem Maßstabe und die A#bb. 4 bis ii Einzelheiten der Maschine.
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Die zu durchlochende und mit Nieten zu versehende Schutzdecke 47 wird
auf ein endlosesStahlband8 aufgesetzt, welches überzwei Scheiben 9 läuft und durch
irgendeine in der Zeichnung nicht dargestellte Betätigungsvorrichtung, welche auf
eine der beiden Scheiben 9 einwirkt, schrittweise weitergeschaltet wird. In der
Bewegungsbahn des Stahlbandes 8 sind die Werkzeuge nebeneinander auf der Platte
14 des Maschinengestelles 17 angeordnet, und zwar eine Lochvorrichtung, eine Vorrichtung
zum Zuführen und Einpressen der Niete und schließlich die Vernietvorrichtung. Die
Lochvorrichtung (Abb. i) ist von bekannter Ausbildung und besteht aus .dem auf und
ab bewegten Stempel 43, an: dessen. Kopf 67 die Ahlen sitzen, und ferner aus der
am Gestell 42 angeordneten Widerlagerplatte 44, welche Durchgangslöcher für die
Ahlen aufweist. 48 ist ein Abstreifer.
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Das Zuführen und Einpressen,der Niete in die Schutzdecke sowie das
Aufsetzen der Nietscherben auf die Nietschäfte erfolgt auf nachstehend beschriebener
Weise.
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Auf der Welle 4 sitzt ein Exzenter 49 (Albb. 2) mit der Nut 50, in
welche der Stift 51 eingreift. Letzterer sitzt in einer Schubstange 52, welche mit
einem Gehäuse 75 gelenkartig verbunden ist. Das Gehäuse 75 ist auf einer Tischplatte
56 verschiebbar angeordnet. Bei Drehung des Exzenters 49 in der Pfeilrichtung gelangt,das
Gehäuse 75 mit den am Nietträger 72 befindlichen Nieten unter die Löcher -der Schutzdecke
47 und wird mittels Exzenter 53 und Hebel 54 mit der Tischplatte 56 gehoben, wodurch
die Niete in die. Schutzdecke eingepreßt werden.
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Die Entnahme der Niete aus .den Behältern 57 erfolgt auf nachstehend
beschriebeneWeise. Die Niete sind in den an einem Gestell 69
(Abb. 2 und 3)
befestigten Behältern 57 (Abb. 2, 3 und 7) mit den Köpfen, nach unten aufgestapelt
und. ruhen die untersten Nieten auf den Rändern von Platten 71, die auf Rippen .des
im Gehäuse 69 längsbeweglich geführten Bodens 7o befestigt sind und welche in die
Behälter 57 hineinragen. Sobald das Gehäuse 75 mit den Nieten nach links geht, wird
der Botten 7o infolge Wirkung der Feder io2 bis zurr Anschlag 73 mitgenommen, und
die untersten Niete, welche bisher auf den Rändern der Platten 71 ruhten, werden:
abgestreift und gelangen auf die obere Fläche des Bodens 70, zu diesem Zwecke sind
diePlatten 7i.'(Abb. i i) ausgeschnitten. Sobald das Gehäuse 75 in die in Abb. 2
und 3 gezeichnete Ruhestellung zurückkehrt, werden die Niete von der oberen Fläche
des Bodens 7o abgestreift und gelangen durch die Löcher im Boden 70 auf den
Nietträger-72, wodurch sie für die nächste Zuführung vorbereitet werden. Der Boden
70 (Abb. 3 und 7) hat Einschnitte a, damit die Schäfte der Niete bei der Zuführung
unter die Schutzdecke 47 nicht behindert sind.
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Während der Zuführung und des Einpressens in die Schutzdecke müssen
die Niete verläßlich eingespannt sein, um nicht zu kippen., diesem Zwecke dienen
federnde Klemmhebel 74, im Gehäuse 75, deren obere Enden über lie Platte 72 herausragen,
die unteren Enden der Hebel 74 werden durch Ansätze einer im Federgehäuse 75 verschiebbaren
Platte 76 (Abb.2, 3 und 8) nach rechts gedrückt, in welcher Lage die Nietköpfe nicht
eingespannt sind. Auf der Platte 72 ist eine Platte 29 (Abb.3 und 9) befestigt.
Die Platte 76 (Abb. 3 und 8) wird in der in Abb. 3 gezeichneten Ruhestellung des
Gehäuses 75 mittels eines Hebels 77 und einer fixen Bahn 78 (Abb.8), die an irgendeiner
Stelle am Maschinengestell befestigt ist, ständig in dem Sinne verstellt. gehalten,
daß die Nietköpfe nicht eingespannt sind. Sobald das Gehäuse 75 nach links geht,
wird die Platte 76 mittels Feder 79 nach links gedrückt, indem .der Hebel 77 der
fixen Bahn 78 (Abb. 8) folgt, wobei die Hebel 74 die Nietköpfe in der in Abb. 9
dargestellten Weise einspannen. Nach dem Einpressen in .die Schutzdecke müssen die
Nietköpfe entspannt werden, da sie beim Rückgang des Stempels 55 sonst mitgenommen
würden. Zu diesem Zwecke befindet sich in der Bahn des Hebels 77 (Abb. 3 und 8)
am Gestell ein verschiebbarer Arm 8o (Abb. 2 und 3, Ansicht von oben, Abb. io),
welcher im geeigneten Augenblick nach rechts verschoben wird, wodurch die Nietköpfe
frei werden. Die Verschiebung des Armes 8o erfolgt beispielsweise mittels eines
Exzenters 81 (Ab]). 2) und der Hebel 82, 83, welche zu= gleich zur Auslösung der
Nietplatten nachstehend :beschriebener Vorrichtung dienen.
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Die Entnahme der Nietscheiben aus den Behältern 58 erfolgt auf ähnliche
Weise wie jene der Niete (Abb.2, 4, 5, 6). Die Scheiben sind in den Behältern flach
übereinandergeschichtet. In dem Augenblicke, wie das Gehäuse 75 mit den Nieten gehoben,
und letztere in die Schutzdecke eingepreßt werden, werden mitetls des Exzenters
82a und des Hebels 83a in die festen Führungen 182 verschiebbaren Behälter 58 gesenkt,
so daß die Schaftenden der Niete wie in Abb. 6 in den Boden 183 der Behälter 58
hineinragen. Am Boden 183 befinden sich Rippen 84 (Abb. 5 und 6) und auf diesen
die Platten 85, welche -mit Führungen 89 zusammen geschraubt sind, der Boden 183
hat Löcher 86. Die Führungen 89 sind in
einer Platte 9o, in der
die Behälter 58 montiert sind, verschiebbar gelagert.
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Sobald die Niete in der Schutzdecke eingepreßt und die Scheibenbehälter
58 gesenkt wurden, wirkt der Hebelarm 87 mittels Exzenter 81 auf den zweiarmigen
Hebel 88 (Abb.2 und 3), wodurch die zwei äußeren Führungen 89 und mit diesen der
Boden 183 nach links verschoben werden. Hieribei treten die messerartig abgeschrägten
Ränder der Platten 85 in Ausnehmungen der Behälter 58 und sondern die untersten
Scheiben ab, welche, da gleichzeitig auch die Ausnehmungen 86 des Bodens 183 unter
die Behälter 58 gelangen, nun frei am Protektor, mit den Enden der Nietschäfte in
der Mitte aufliegen.
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Anstatt mittels der vorbeschriebenen Vorrichtungen können die Niete
auch von der Hand aus auf die Platten 72, und die Scheiben von. der Hand. aus auf
die Nietschäfte aufgesetzt werden, was eintreten kann, wenn sie abnorm geformt sind.
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Die Vorrichtung zum Vernieten der Niete ist von bekannter Ausbildung
und !besteht aus ,den auf und ab gehenden Stempel 62 (Abb. i), in .dessen Köpf 63
.die Nieteisen angeordnet sind-, welche die Schaftenden vernieten, wobei 59 .das
Auflagegestell bildet.
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Die automatische Zuführung der Nietscheiben zu den Behältern 58 kann
auf beliebige Weise erfolgen. Die Bewegung sämtlicher beweglichen Maschinenteile
wird von der Welle q. mittels Exzenter, Hebel und Zahn=-räder abgeleitet.
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Zwischen dem vernieteten und .dem nicht vernieteten Schutzdeckenabschnitt
ist ein erheblicher Unterschiede in der Dicke, und um bei derDichte der Niete trotzdem
ungehindert arbeiten zu können, wird die Operation in zwei Serien geteilt, indem
in der ersten Serie jedes zweite Niet in der Länge und Querreihe weggelassen wind.
Nach Fertigstellung der ersten Serie bleiben in der Schutzdecke regelmäßige polsterartige
Erhöhungen zurücl@, welche bei Herstellung der zweiten Serie beseitigt werden.
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Zu diesem Zwecke muß der Protektor nach Fertigstellung der ersten:
Serie in der Längs-und Querrichtung um eine Nietreihe verstellt werden können, was
durch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes, an einer der Scheiben 9 angreifendes
beliebiges Stellwerk erfolgt.
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Für die verschiedenen. vorkommenden Größen der Schutzdecken kann das
Lager der in der Zeichnung nicht ersichtlichen zweiten Scheibe 9 beliebig verstellt
werden..