DE350077C - Loch- und Nietmaschine - Google Patents

Loch- und Nietmaschine

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DE350077C
DE350077C DE1920350077D DE350077DD DE350077C DE 350077 C DE350077 C DE 350077C DE 1920350077 D DE1920350077 D DE 1920350077D DE 350077D D DE350077D D DE 350077DD DE 350077 C DE350077 C DE 350077C
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rivets
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
    • B29D30/66Moulding treads on to tyre casings, e.g. non-skid treads with spikes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29D30/66Moulding treads on to tyre casings, e.g. non-skid treads with spikes
    • B29D2030/662Treads with antiskid properties, i.e. with spikes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Loch- und Nietmaschine. Den Gegenstand. der Erfindung bildet eine Loch- und Nietmaschine für Pneumatikschutzdecken, bei welcher die zu lochende Schutzdecke an einem über zwei Scheiben geführten schrittweise bewegten endlosen Stahlband befestigt und durch dieses Band den in der Bewegungsbahn desselben nebeneinander angeordneten Arbeitsvorrichtungen zugeführt wird.
  • Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung des Nietzubringers, der Entnahmevorrichtungen für die Niete und Scheibchen, ferner einer Vorrichtung zum gesonderten Festhalten der Niete am Zubringer und schließlich einer selbsttätigen Feststellvorrichtung für die Nietfesthaltevorrichtung.
  • Auf der Zeichnung ist die Loch- und Nietmaschine beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z einen Teil der Maschine in Seitenansicht, Abb. 2 Querschnitt nach der Linie a-a in Abb. i, Abb. 3 den 'größten Teil dieses Querschnittes in vergrößertem Maßstabe und die A#bb. 4 bis ii Einzelheiten der Maschine.
  • Die zu durchlochende und mit Nieten zu versehende Schutzdecke 47 wird auf ein endlosesStahlband8 aufgesetzt, welches überzwei Scheiben 9 läuft und durch irgendeine in der Zeichnung nicht dargestellte Betätigungsvorrichtung, welche auf eine der beiden Scheiben 9 einwirkt, schrittweise weitergeschaltet wird. In der Bewegungsbahn des Stahlbandes 8 sind die Werkzeuge nebeneinander auf der Platte 14 des Maschinengestelles 17 angeordnet, und zwar eine Lochvorrichtung, eine Vorrichtung zum Zuführen und Einpressen der Niete und schließlich die Vernietvorrichtung. Die Lochvorrichtung (Abb. i) ist von bekannter Ausbildung und besteht aus .dem auf und ab bewegten Stempel 43, an: dessen. Kopf 67 die Ahlen sitzen, und ferner aus der am Gestell 42 angeordneten Widerlagerplatte 44, welche Durchgangslöcher für die Ahlen aufweist. 48 ist ein Abstreifer.
  • Das Zuführen und Einpressen,der Niete in die Schutzdecke sowie das Aufsetzen der Nietscherben auf die Nietschäfte erfolgt auf nachstehend beschriebener Weise.
  • Auf der Welle 4 sitzt ein Exzenter 49 (Albb. 2) mit der Nut 50, in welche der Stift 51 eingreift. Letzterer sitzt in einer Schubstange 52, welche mit einem Gehäuse 75 gelenkartig verbunden ist. Das Gehäuse 75 ist auf einer Tischplatte 56 verschiebbar angeordnet. Bei Drehung des Exzenters 49 in der Pfeilrichtung gelangt,das Gehäuse 75 mit den am Nietträger 72 befindlichen Nieten unter die Löcher -der Schutzdecke 47 und wird mittels Exzenter 53 und Hebel 54 mit der Tischplatte 56 gehoben, wodurch die Niete in die. Schutzdecke eingepreßt werden.
  • Die Entnahme der Niete aus .den Behältern 57 erfolgt auf nachstehend beschriebeneWeise. Die Niete sind in den an einem Gestell 69 (Abb. 2 und 3) befestigten Behältern 57 (Abb. 2, 3 und 7) mit den Köpfen, nach unten aufgestapelt und. ruhen die untersten Nieten auf den Rändern von Platten 71, die auf Rippen .des im Gehäuse 69 längsbeweglich geführten Bodens 7o befestigt sind und welche in die Behälter 57 hineinragen. Sobald das Gehäuse 75 mit den Nieten nach links geht, wird der Botten 7o infolge Wirkung der Feder io2 bis zurr Anschlag 73 mitgenommen, und die untersten Niete, welche bisher auf den Rändern der Platten 71 ruhten, werden: abgestreift und gelangen auf die obere Fläche des Bodens 70, zu diesem Zwecke sind diePlatten 7i.'(Abb. i i) ausgeschnitten. Sobald das Gehäuse 75 in die in Abb. 2 und 3 gezeichnete Ruhestellung zurückkehrt, werden die Niete von der oberen Fläche des Bodens 7o abgestreift und gelangen durch die Löcher im Boden 70 auf den Nietträger-72, wodurch sie für die nächste Zuführung vorbereitet werden. Der Boden 70 (Abb. 3 und 7) hat Einschnitte a, damit die Schäfte der Niete bei der Zuführung unter die Schutzdecke 47 nicht behindert sind.
  • Während der Zuführung und des Einpressens in die Schutzdecke müssen die Niete verläßlich eingespannt sein, um nicht zu kippen., diesem Zwecke dienen federnde Klemmhebel 74, im Gehäuse 75, deren obere Enden über lie Platte 72 herausragen, die unteren Enden der Hebel 74 werden durch Ansätze einer im Federgehäuse 75 verschiebbaren Platte 76 (Abb.2, 3 und 8) nach rechts gedrückt, in welcher Lage die Nietköpfe nicht eingespannt sind. Auf der Platte 72 ist eine Platte 29 (Abb.3 und 9) befestigt. Die Platte 76 (Abb. 3 und 8) wird in der in Abb. 3 gezeichneten Ruhestellung des Gehäuses 75 mittels eines Hebels 77 und einer fixen Bahn 78 (Abb.8), die an irgendeiner Stelle am Maschinengestell befestigt ist, ständig in dem Sinne verstellt. gehalten, daß die Nietköpfe nicht eingespannt sind. Sobald das Gehäuse 75 nach links geht, wird die Platte 76 mittels Feder 79 nach links gedrückt, indem .der Hebel 77 der fixen Bahn 78 (Abb. 8) folgt, wobei die Hebel 74 die Nietköpfe in der in Abb. 9 dargestellten Weise einspannen. Nach dem Einpressen in .die Schutzdecke müssen die Nietköpfe entspannt werden, da sie beim Rückgang des Stempels 55 sonst mitgenommen würden. Zu diesem Zwecke befindet sich in der Bahn des Hebels 77 (Abb. 3 und 8) am Gestell ein verschiebbarer Arm 8o (Abb. 2 und 3, Ansicht von oben, Abb. io), welcher im geeigneten Augenblick nach rechts verschoben wird, wodurch die Nietköpfe frei werden. Die Verschiebung des Armes 8o erfolgt beispielsweise mittels eines Exzenters 81 (Ab]). 2) und der Hebel 82, 83, welche zu= gleich zur Auslösung der Nietplatten nachstehend :beschriebener Vorrichtung dienen.
  • Die Entnahme der Nietscheiben aus den Behältern 58 erfolgt auf ähnliche Weise wie jene der Niete (Abb.2, 4, 5, 6). Die Scheiben sind in den Behältern flach übereinandergeschichtet. In dem Augenblicke, wie das Gehäuse 75 mit den Nieten gehoben, und letztere in die Schutzdecke eingepreßt werden, werden mitetls des Exzenters 82a und des Hebels 83a in die festen Führungen 182 verschiebbaren Behälter 58 gesenkt, so daß die Schaftenden der Niete wie in Abb. 6 in den Boden 183 der Behälter 58 hineinragen. Am Boden 183 befinden sich Rippen 84 (Abb. 5 und 6) und auf diesen die Platten 85, welche -mit Führungen 89 zusammen geschraubt sind, der Boden 183 hat Löcher 86. Die Führungen 89 sind in einer Platte 9o, in der die Behälter 58 montiert sind, verschiebbar gelagert.
  • Sobald die Niete in der Schutzdecke eingepreßt und die Scheibenbehälter 58 gesenkt wurden, wirkt der Hebelarm 87 mittels Exzenter 81 auf den zweiarmigen Hebel 88 (Abb.2 und 3), wodurch die zwei äußeren Führungen 89 und mit diesen der Boden 183 nach links verschoben werden. Hieribei treten die messerartig abgeschrägten Ränder der Platten 85 in Ausnehmungen der Behälter 58 und sondern die untersten Scheiben ab, welche, da gleichzeitig auch die Ausnehmungen 86 des Bodens 183 unter die Behälter 58 gelangen, nun frei am Protektor, mit den Enden der Nietschäfte in der Mitte aufliegen.
  • Anstatt mittels der vorbeschriebenen Vorrichtungen können die Niete auch von der Hand aus auf die Platten 72, und die Scheiben von. der Hand. aus auf die Nietschäfte aufgesetzt werden, was eintreten kann, wenn sie abnorm geformt sind.
  • Die Vorrichtung zum Vernieten der Niete ist von bekannter Ausbildung und !besteht aus ,den auf und ab gehenden Stempel 62 (Abb. i), in .dessen Köpf 63 .die Nieteisen angeordnet sind-, welche die Schaftenden vernieten, wobei 59 .das Auflagegestell bildet.
  • Die automatische Zuführung der Nietscheiben zu den Behältern 58 kann auf beliebige Weise erfolgen. Die Bewegung sämtlicher beweglichen Maschinenteile wird von der Welle q. mittels Exzenter, Hebel und Zahn=-räder abgeleitet.
  • Zwischen dem vernieteten und .dem nicht vernieteten Schutzdeckenabschnitt ist ein erheblicher Unterschiede in der Dicke, und um bei derDichte der Niete trotzdem ungehindert arbeiten zu können, wird die Operation in zwei Serien geteilt, indem in der ersten Serie jedes zweite Niet in der Länge und Querreihe weggelassen wind. Nach Fertigstellung der ersten Serie bleiben in der Schutzdecke regelmäßige polsterartige Erhöhungen zurücl@, welche bei Herstellung der zweiten Serie beseitigt werden.
  • Zu diesem Zwecke muß der Protektor nach Fertigstellung der ersten: Serie in der Längs-und Querrichtung um eine Nietreihe verstellt werden können, was durch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes, an einer der Scheiben 9 angreifendes beliebiges Stellwerk erfolgt.
  • Für die verschiedenen. vorkommenden Größen der Schutzdecken kann das Lager der in der Zeichnung nicht ersichtlichen zweiten Scheibe 9 beliebig verstellt werden..

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Loch- und Nietmaschine für Schutzdecken, dadurch gekennzeichnet, .daß der Nietzubringer aus einem an einen vertikal lieb- und senkbaren Tisch (56) horizontal verschiebbaren Gehäuse (75) besteht.
  2. 2. Loch- und Nietmaschine nach Anspruch: i, dadurch gekennzeichnet, daß zur gruppenweisen Entnahme der Niete unter den Nietbehältern (57) ein beweglicher, von dem Nietzubringer. (75) gesteuerter Boden (70) mit Ausfallöffnungen und erhöht angeordneten Platten (7i) vorgesehen ist, die bei in der Ausgangsstellung befindlichen Zubringer mit ihren Rändern in die Nietbehälter von der Seite eingreifen und dadurch die untersten Niete abstützen, während bei der Vorbewegung des Zubringers die Plattenränder von den untersten Nieten abgezogen werden, wobei diese bis auf den Boden gelangen, der bei der Rückkehr des Zubringers in die Ausgangsstellung mit seinen Durchfallöffnungen unter die untersten Niete gelangt, welche dann auf den Zubringer fallen.
  3. 3. Ausführungsform der Entnahmevorrichtung nach Anspruch :2 für die Scheibchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchfallöffnungen (86) im Boden (i83) zu den entsprechenden Aussparungen in den Abstreifern (85) versetzt sind, so .daß die untersten Scheibchen auf- dem Boden (i83) aufruhen, welche bei Verschiebung des Bodens durch die hierbei in den Behälter eindringenden messerartig abgeschrägten Ränder der Abstreifer (85) von den übrigen Scheibchen abgesondert werden, und durch die nunmehr unter ihnen liegenden Durchfallöffnungen des Bodens auf die Nietschäfte gelangen. q..
  4. Loch- und Nietmaschine nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß zum gesonderten Festhalten jedes einzelnen Nietes auf der Gehäuseplatte (72) eine Platte (29) mit winkeligen Ausschnitten dient, gegen deren Kanten die Niete mittels der Hebel (7q.) gedrängt und festgehalten werden:.
  5. 5. Loch- und Nietmaschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Hebel (7q.) in der Arbeitsstellung und deren. Entspannung nach Einpressen der Niete in die Schutzdecke eine gespannte verschiebbare Platte (76) mit Absätzen dient, welche durch einen geführten Hebel (77) betätigt wird.
DE1920350077D 1918-11-25 1920-06-16 Loch- und Nietmaschine Expired DE350077C (de)

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AT350077X 1918-11-25

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