DE351027C - Viskosimeter - Google Patents

Viskosimeter

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DE351027C
DE351027C DE1919351027D DE351027DD DE351027C DE 351027 C DE351027 C DE 351027C DE 1919351027 D DE1919351027 D DE 1919351027D DE 351027D D DE351027D D DE 351027DD DE 351027 C DE351027 C DE 351027C
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Germany
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liquid
vessel
pipette
measuring vessel
measuring
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DE1919351027D
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HELMUT W KLEVER DR
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HELMUT W KLEVER DR
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N11/00Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties
    • G01N11/02Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by measuring flow of the material
    • G01N11/04Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by measuring flow of the material through a restricted passage, e.g. tube, aperture
    • G01N11/06Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by measuring flow of the material through a restricted passage, e.g. tube, aperture by timing the outflow of a known quantity

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Description

  • Viskosimeter. Es sind bereits Viskosimeter bekannt, bei denen sich die Ausflußpipette mit einem oder mehreren Thermometern in einem mit Deckel versehenen, durchsichtigen, heizbaren Gefäß befindet. Das Neue besteht darin, daß dieses Gefäß mittels eines Gestelles in eine Heizflüssigkeit eines durchsichtigen zweiten Gefäßes derart eintaucht, daß die Heizung des Ölvorrats und der Pipette durch die in letzterem Gefäße befindliche Flüssigkeit -erfolgt.
  • Der Apparat besteht, wie aus Abb. z und a der beiliegenden Zeichnung hervorgeht, aus dem Meßgefäße a für die zu messende Flüssigkeit, dem Heizgefäße b und einem Gestell c, welches beide verbindet. Das Meßgefä'ß a kann z. B. ein weites Reagenzglas, das Heizgefäß b z. B. ein Becherglas sein,'welches als Heizflüssigkeit z. B. Wasser, Öl, Glyzerin usw. enthalten kann. Das Meßgefäß a trägt -einen fest aufsitzenden Deckel d, der z. B. aus Messingblech oder anderem Metallblech oder einer Horn- oder Hornersatzmasse usw. bestehen kann und am besten über den Rand des Meßgefäßes übergreift. Der Deckel d ist durchbohrt. In den Durchbohrungen sitzen die Meßpipette e und ein oder zwei Thermometer zur Messung der Temperatur der Meßflüssigkeit und der darüber befindlichen Atmosphäre. Das Meßgefäß a wird von dem Gestell c inl Heizbade untergetaucht gehalten. Z. B. kann dies so geschehen, wie in Abb, z und 2 angedeutet, daß es in zwei Draht- oder Bandringen sitzt, die durch nach der Seite senkrecht ausstrahlende Draht- oder Bandendigungen von der Wand des Badgefäßes fern und in der Mitte desselben . festgehalten werden. Das Untergetauchthalten des Meßgefäßes für die zu .viskosimetrierende Flüssigkeit nebst Thermometern und für die Meßpipette in einem und demselben Bade ist auf die beschriebene Weise ein Charakteristikum für den vorliegenden Apparat.
  • Da insbesondere bei höherer Temperatur bei der Beheizung des Bades, sofern sie von unten, z. B. mit Bunsenbrenner, erfolgt, die aufsteigende heiße Flüssigkeitssäule direkt gegen das Meßgefäß trifft und in diesem zu Überhitzungen Anlaß gibt, so wird an dem unteren Ring oder den Haltestangen desselben, wie -Abb. 2 zeigt, ein Schirm oder eine Platte aufgehängt, die als Deflektor wirken.
  • Die Durchmischung der Badflüssigkeit erfolgt in bekannter Weise, z. B. durch Einsetzen von zwei ringförmigen Rührern, die mit der Hand senkrecht auf und ab bewegt werden. Der eine kann auf dem Boden des Badgefäßes, der andere auf den Haltern des unteren Ringes für das Meßgefäß stehen. Der erstere rührt den Raum unterhalb des Meßgefäßes, der letztere den neben dem Meßgefäße durch. Natürlich können auch ein oder mehrere automatisch wirkende Rührer angebracht werden.
  • Die Form des kapillaren Auslaufrohres der Pipette ist aus Abb. 3 und q. ersichtlich. Eine Metallkapillare ist in bekannter Weise an die Glaskapillare angekittet.
  • Eine Messung in dem Schnellviskosimeter verläuft beispielsweise folgendermaßen Das Bad wird auf die gewünschte Temperatur gebracht. Die zu messende.Flüssigkei t wird in das Meßgefäß eingefüllt. Das Meßgefäß wird lose in den oberen Ring des Gestelles eingesetzt, so daß es schwimmt. Meßpipette und Thermometer werden durch die . Öffnungen des Deckels gesteckt und in Stativklammern über dem Meßgefäße befestigt. Dann wird der Deckel auf das Meßgefäß fest . aufgesetzt. Das Meßgefäß wird in die Badflüssigkeit tief eingetaucht. Die Häkchen des oberen Ringes werden über den Deckelrand gelegt, so daß ein Heraustaucben des Meßgefäßes unmöglich- ist. - Die Badflüssigkeit steht zweckmäßig so hoch, daß ihre Oberfläche nahe bis an den oberen Ring heranreicht. Das Thermometer in dem Meßgefäße wird gesenkt, so daß seine Kugel in die Meßflüssigkeit hineinreicht, ebenso die Pipette, so daß ihre Ablauffläche z oder 2 cm über der Oberfläche der Flüssigkeit ist. Kommt ein zweites Thermometer zur Anwendung, so wird es bis etwa g cm über die Meßflüssigkeit gesenkt. Nun wird auf konstante Temperatur gebracht. Ist dies erreicht, so wird die Meßflüssigkeit in die- Pipette hochgesogen. Die Pipette wird hochgezogen. Dann wird die Flüssigkeit aus derselben ausfließen gelassen. Die Zeit, welche dieselbe gebraucht, um von einer oberhalb der Kugel angebrachten Marke zu einer unterhalb derselben angebrachten zu fließen, wird mit einer Stoppuhr gemessen. Gleich darauf wird die Flüssigkeit von neuem hochgesogen und die Messung wiederholt, letzteres so oft, bis übereinstimmende Werte für die Ausflußzeit erhalten worden sind.
  • Soll bei derselben Temperatur ein anderes Öl gemessen werden, so wird die Temperatur des Bades beibehalten. Zunächst werden die Pipette und das Thermometer hochgezogen, dann die Halterhaken für das Meßgefäß geöffnet. Das letztere schnellt aus der Flüssigkeit aufwärts. Deckel, Pipette und Thermometer werden abgenommen; das Meßgefäß wird dann aus dem Bade entfernt. Pipette und Meßgefäß werden gereinigt. Die neue Meßflüssigkeit wird eingefüllt. Meßgefäß mit Deckel, Pipette und Thermometer werden in das Bad eingesetzt, und nach Erreichung konstanter Temperatur kann weitergemessen werden.
  • Von besonderer Wichtigkeit für die Genauigkeit von V@skositätsmessungen in Pipetten ist ihre Vergleichsmöglichkeit mit den im Engler- oder ähnlichen Viskosimetern gefundenen Werten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH.' Viskosimeter, bei welchem sich die Ausflußpipette in einem mit Deckel versehenen, durchsichtigen, heizbaren Gefäß befindet, dadurch gekennzeichnet, daß dieses die zu messende Flüssigkeit, z. B. Öl, enthaltende Gefäß (a) mittels eines Gestelles (c) in die Heizflüssigkeit eines zweiten durchsichtigen Gefäßes (b) derart tief eintaucht, daß die Heizung der in die Pipette (e) einzusaugenden Flüssigkeit und der Pipette selbst einzig und allein durch dieselbe Heizflüssigkeit erfolgt.
DE1919351027D 1919-03-29 1919-03-29 Viskosimeter Expired DE351027C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE351027T 1919-03-29

Publications (1)

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DE351027C true DE351027C (de) 1922-03-30

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ID=6265927

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DE1919351027D Expired DE351027C (de) 1919-03-29 1919-03-29 Viskosimeter

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