DE351700C - Gasdruckfernzuender mit elektrischer Zuendvorrichtung - Google Patents

Gasdruckfernzuender mit elektrischer Zuendvorrichtung

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  • Gasdruckfernzünder mit elektrischer- Zündvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf Gasfernzünder mit durch Änderung des Gasdruckes in Tätigkeit gesetzter elektrischer Funkend zündvorrichtung. Sie bezweckt, die Zündung wirksamer zu machen, und erreicht dies dadurch, daß die von dem beweglichen Glied des Fernzünders beeinflußte Kontaktvorrichtung mit einem Pendel verbunden ist, so daß ein mehrfaches Ein- und Ausschalten des Zündstroines bewirkt wird.
  • Besonders vorteilhaft ist es bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung, daß das Ausschalten des elektrischen Zündstromes unabhängig von dem Gasdruck oder der Hahnstellung erfolgt. Ein Versagen infolge Schadhaftwerdens oder Klemmens empfindlicher Teile, wie dies an bisher verwandten Vorrichtungen ähnlicher Art häufig vorkam, ist nicht zu befürchten.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsmöglichkeit dargestellt.
  • Das Gas gelangt aus dein Zuleitungsrohra in das Rohr b, in dem der Kolben c leicht gleitend gelagert ist. Durch den. Gasdruck, welcher in Richtung des Pfeiles 1 wirkt, wirtl der Kolben entgegen der Wirkung der Feder d bewegt und dadurch die Mündung des Rohres f, welches zu der Brennstelle g führt, iin Rohre b freigelegt. Die Kolbenstange h trägt an dem Bunde i einen in gewissen Grenzen drehbaren Anschlaghebel k, welcher beim Abwärtsbewegen der Kolbenstange h den Hebel n berührt - und dadurch das Pendelgewicht n' zum Ausschlagen bringt. Durch das so bewirkte Pendeln des Hebels n wird der Kontakt o abwechselnd geöffnet und geschlossen, wodurch an der Zündstelle g mehrfach wirksame Zündfunken entstehen, wobei die angedeutete Batterie p als Stromquelle dient. Die Lage des Kontaktes o ist so gewählt, daß der Zündstrom unterbrochen ist, wenn das Pendel n' zur Ruhe gekommen ist. Die Drehbarkeit des Anschlaghebels k ist so gewählt, daß er beim Abwärtsgang und Berührung des Pendelhebels it etwa senkrecht zur Kolbenstange steht und so das Pendel verhältnismäßig weit zum Ausschlag bringt. Nachdem der Anschlaghebel so weit an dem Pendelhebel vorbeibewegt ist, (laß das Pendel freigegeben wird, welche Lage durch die Hebelstellung k' dargestellt ist, fällt der Hebel k in die Lage k". Auf diese Weise wird erreicht, daß das Pendel n' frei schwingen kann. Bei dein Nachlassen des Gasdruckes und dadurch bedingtem Zurückgehen des Kolbens c in die Schließstellung berührt der Hebel k den Pendelhebel it nur ganz leicht, was für ein sicheres Schließen durch den Kolben c von Wichtigkeit ist. Um unerwünscht große Reibung an dem Kontakt o und damit geringe Pendeldauer zu vermeiden, ist der Kontakt mit einer am Hebel n angebrachten Drahtbürste e versehen.
  • Statt des in diesem Ausführungsbeispiel vorgesehenen Kolbens c kann auch z. B. eine schwimmende Tauchglocke, eine Membran, ein Balg oder eine ähnliche Vorrichtung angebracht sein, Wesentlich ist nur, daß das Schließen des Zündstromes durch einen Pendelkontakt bewirkt wird, der durch Änderung des Gasdr-Lickes in Tätigkeit gesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Gasdruckfernzünder mit elektrischer, tjurcb Änderung des Gasdruckes in Tätigkeit gesetzter Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem beweglichen Glied des Fernzünders beeinflußte Kontaktvorrichtung mit einem Pendel verbunden ist, so daß ein mehrfaches Schließen und Öffnen des Stromkreises bewirkt wird.
DENDAT351700D Gasdruckfernzuender mit elektrischer Zuendvorrichtung Expired DE351700C (de)

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