DE3517879C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zyklon-Mischvorrichtung,
wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben ist.
Es sind mehrere Vorrichtungen bekannt, welche zur
Lösung des Problems, schwer aufschließbare Dickungsmittel
und Stabilisatoren in eine kolloidale Lösung bzw. Disper
sion oder Suspension zu bringen, eingesetzt wurden.
Beispielsweise ist ein Dispergiergerät bekannt, bei
welchem die Problemstoffe chargenweise bearbeitet werden.
Bei dieser Vorrichtung, bei welcher die zur Dispergierung
notwendigen Scherkräfte durch einen Zahnkranz erzeugt
werden, ist nachteilig, daß eine beherrschbare Passagen
folge des pulverigen Stoffes durch das Dispergier
aggregat nicht erreicht wird. Es liegen Trockenprodukt
anteile vor, die unnötigerweise mehrmals durch die Dis
pergiereinrichtung passieren, so daß deren Struktur zu
stark beansprucht und zerschlagen wird. Andere Pulveran
teile hingegen werden nicht oder weniger oft durch den
Dispergierkopf geschleust, so daß sie nicht oder zu gering
aufgeschlossen werden, um ihre Wirksamkeit entfalten
zu können. Mit dieser Vorrichtung ist es nicht möglich,
exakt wiederholbare Ergebnisse zu erzielen.
Es ist weiterhin eine Vorrichtung bekannt, bei der schwer
aufschließbare Dickungsmittel und/oder Stabilisatoren
diskontinuierlich in einem Mischer mit der Flüssigkeit
mehr oder weniger gut vermischt werden. Das unzureichend
benetzte Trockenprodukt wird anschließend in einem In-Line
Dispergiergerät kolloidal aufgeschlossen und desagglome
riert. Bei der zwangsweisen Durchführung durch die Dis
pergiereinrichtung wird zwar ein hinreichend gut disper
giertes Endprodukt erreicht, wobei jedoch die Charge
insgesamt nicht ausreichend homogen ist, da das Durch
laufgerät mit Klumpen und Agglomeraten beschickt wird.
Demzufolge ist auch das dispergierte Endprodukt in seiner
Konzentration uneinheitlich. Um eine hinreichend homogene
Charge zu erreichen, muß der Dispergierprozeß notwendiger
weise wiederholt werden. Hierzu muß die Charge in einem
Kreislauf über einen Behälter mit einem Strahlmischer
(zum gleichmäßigen Suspendieren) geschickt werden. Auch
hier besteht durch den wiederholten Produktumlauf die
Gefahr, daß die Lösung überbeansprucht wird. Die Molekular
kette der aufzuschließenden Stoffe wird zerschlagen, so
daß die Viskosität und die damit verbundene Bindekraft
wesentlich verringert werden.
Für Dickungsmittel ist weiterhin eine Misch-Vorrichtung bekannt,
bei welcher die Trockenprodukte über einen Injektor in die
Flüssigkeit eingesaugt werden. Diese Vorrichtung hat ihre
Anwendbarkeitsgrenze dann, wenn nicht gut fließ
fähige Pulver eingesetzt werden sollen oder wenn hohe
Konzentrationen erforderlich sind. Darüber hinaus kann
mit einem Injektor allenfalls erreicht werden, daß
Primärteilchen-Agglomerate benetzt werden. Ein kolloidales
Aufschließen jedes einzelnen Teilchens ist nicht möglich.
In einer weiteren Mischvorrichtung werden aus einer
Aufgabe-Einrichtung Trockenstoffe dosiert in eine Löse
kammer gefördert. In der Lösekammer werden die Trocken
produkte mit der ebenfalls in der Menge regulierten
Flüssigkeit zwangsweise zusammengeführt. Mit diesem
Verfahren werden zwar hohe Konzentrationen im In-Line-
Prozeß erreicht, jedoch werden auch hier die Trocken
produkte nicht ausreichend aufgeschlossen. Mit dieser
Konstruktion ist es auch nicht möglich, überhaupt zu
dispergieren.
Eine Verbesserung wird mit der Mischvorrichtung nach der
DE-OS 32 43 671 erreicht, wobei es mit dieser Konstruk
tion gelingt, eine kontinuierliche Vorrichtung zum
Mischen pulvriger Stoffe mit Flüssigkeiten vorzuschlagen,
mit welcher auch besonders schwer aufschließbare Dickungs
mittel und Stabilisatoren zuverlässig zu einer homogenen
kolloidalen Lösung bzw. Dispersion bzw. Suspension ver
arbeitet werden können. Bei dieser Vorrichtung wird an
der Aufgabe-Einrichtung vorgesehen, daß zwischen dem
Aufgaberohr und der Mischkammerwand derart Strömungs-
Leitflächen angeordnet sind, daß eine im Drehsinn der
tangential eintretenden Flüssigkeit nach unten gerichtete
Strömungsablenkung herbeigeführt wird. Die hohe Disper
sionswirkung dieser Konstruktion wird vor allem auch
dadurch erreicht, daß radial außerhalb des Pumpenrades
ein rotierendes Schaufelrad angeordnet ist, wobei der
Drehsinn und die Winkelgeschwindigkeit des Pumpenrades
und des rotierenden Schaufelrades übereinstimmen, und daß
zwischen dem Pumpenrad und dem rotierenden Schaufelrad
wenigstens ein rotierender und ein feststehender Zahn
kranz ohne radiale Zwischenräume eingefügt sind, wobei die
Zähne der beiden Zahnkränze jeweils zinnenartig ausge
bildet und in einem Zahnkranz nach oben und im anderen
Zahnkranz nach unten ausgerichtet sind.
Bei dieser Mischvorrichtung wurde zweifelsohne besonderer
Wert auf die wirkungsvolle Ausgestaltung der Dispergier
einrichtung gelegt. Infolge der hierzu vorgesehenen, um
fangreichen Maßnahmen zur Erreichung eines hohen Disper
gierwirkungsgrades müssen zwangsläufig gewisse Abstriche
in der Höhe des am Auslauf zu erreichenden maximalen
Volumenstromes gemacht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Zyklon-Mischvorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, welche trotz der sich gegensätzlich beein
flussenden Parameter, hoher Dispergierungsgrad einerseits
und großer Durchsatz andererseits, eine qualitativ sehr
gute und quantitativ sehr große Leistungsausbeute erbringt
und dabei äußerst einfach aufgebaut ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichnungs
teils des Patentanspruches 1 gelöst.
Nach dem Grundgedanken der Erfindung ist vorgesehen, daß
die Dispergiereinrichtung der Zyklon-Mischvorrichtung
als relativ zum Pumpenrad feststehender Lamellenkranz
ausgebildet ist, welcher gleichmäßig über den Umfang
verteilte Prall-Lamellen aufweist, die sich im wesent
lichen in radialer Richtung nach außen erstrecken
und deren innenliegende Endabschnitte der radial äußeren
Begrenzung des Pumpenrades unmittelbar benachbart ange
ordnet sind.
Mit einer derartigen Vorrichtung wird insoweit eine Lö
sung des Problems gefunden, als einerseits am Auslauf aus der
Mischkammer eine ausgezeichnet dispergierte Lösung er
halten wird und als andererseits der dort anliegende
Volumenstrom sehr groß ist. Gleichzeitig ist die Kon
struktion vom Aufbau her überraschend einfach. Dieser
Vorteil wird u. a. auch dadurch erhalten, daß die Prall-
Lamellen bevorzugt eben ausgebildet sind. Die aus dem
Bereich des Pumpenrades herausgeschleuderten, noch nicht
hinreichend dispergierten Trockenprodukte werden gegen
eine Innenwand einer Lamelle oder mehrfach gegen die
Innenwände zweier benachbarter Lamellen geschleudert,
so daß ein Agglomerat aufgebrochen wird und ausreichend
benetzt werden kann.
In der Grundform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
vorgesehen, daß sich die Prall-Lamellen im wesentlichen
in radialer Richtung erstrecken. Je nach der Konsistenz
des zu dispergierenden Stoffes kann vorgesehen sein, daß
die Prall-Lamellen um einen spitzen Winkel α gegenüber
der radialen Richtung verschwenkbar sind. Bei äußerst
schwer aufschließbaren Trockenprodukten sind die Prall-
Lamellen aus der radialen Richtung um einen spitzen Winkel α
in Drehrichtung des Pumpenrades geschwenkt. Dies hat zur Folge,
daß die aus dem Pumpenradbereich herausgeschleuderten
Partikel unter einem weniger spitzen Winkel gegen die
Prall-Lamellen auftreffen, so daß der Wirkungsgrad
der Dispersion erhöht wird.
Wenn in einer Mischvorrichtung grundsätzlich leichter auf
schließbare Dickungsmittel und/oder Stabilisatoren verar
beitet werden sollen, sind die Prall-Lamellen des aus
tauschbaren Lamellenkranzes aus der radialen Richtung ent
gegen der Drehrichtung um einen spitzen Winkel α geneigt.
In diesem Fall werden noch agglomerierte Partikel unter
einem sehr spitzen Winkel gegen die Lamelleninnenwände ge
schleudert, so daß nach wie vor eine ausreichende Disper
gierwirkung vorhanden ist, daß aber gleichzeitig ein er
höhter Durchsatz erreicht wird.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen,
daß sich die Prall-Lamellen in dem zum Pumpenrad benach
barten Bereich über die Pumpenrad-Basisscheibe, auf welcher
die Flügel des Pumpenrades befestigt sind, hinaus erstrecken.
Damit wird ein stetiger Übergang der im unteren Bereich der
Mischkammer vom Pumpenrad in den Lamellen-Kranz strömenden
Lösung erreicht.
In der Grundform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
vorgesehen, daß der Lamellenkranz und das Pumpenrad
im wesentlichen auf gleicher Höhe angeordnet sind.
Insbesondere dann, wenn der Lamellenkranz eine größere
Höhenerstreckung aufweist als das Pumpenrad, kann die
Höhenlage zwischen dem Lamellenkranz und dem Pumpenrad
variiert werden. In diesem Fall ist in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel vorgesehen, daß der Basisring des
Lamellenkranzes, auf welchem die Prall-Lamellen be
festigt sind, tiefer angeordnet ist als das Pumpenrad.
Diese Ausführungsform kann einen zusätzlichen Disper
gierungseffekt dahingehend bringen, daß die Zentrifugal
strömung von dem höher angeordneten Pumpenrad über eine
Art Stufe auf den tiefer angeordneten Basisring des
Lamellenkranzes hinunterströmen muß.
Da die Prall-Lamellen gemäß der Erfindung im wesentlichen
in radialer Richtung ausgerichtet sind und da der
zwischen den Prall-Lamellen ausströmende Volumenstrom
im wesentlichen in radialer Richtung aus dem Lamellen
kranz austritt, ist es aus strömungsmechanischen Gründen
günstig, den Auslauf aus der Mischkammer im wesentlichen
in der gleichen Richtung wie die Prall-Lamellen auszu
richten.
Ebenfalls aus strömungsmechanischen Gesichtspunkten kann
es vorteilhaft sein, die radial weiter innen liegenden
Abschnitte der Prall-Lamellen auf einem höheren Niveau
anzuordnen als die radial weiter außen liegenden. Vorzugs
weise sind hierbei die radial weiter innen liegenden
Abschnitte der Prall-Lamellen auf der gleichen Ebene
wie das Pumpenrad vorzusehen.
Schließlich kann es ein wichtiges Kriterium, um eine
ausreichende Dispergierung zu erreichen, sein, daß der
Abstand zweier benachbarter Prall-Lamellen geringer
ist als deren radiale Erstreckung. Gerade bei schwer
aufschließbaren Trockenprodukten kann dieses Merkmal
von großer Bedeutung sein, da es in jedem Fall wichtig
ist, eine ausreichende Anzahl von Prall-Flächen vor
zusehen.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand
der Zeichnung beschrieben; es zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Zyklon-
Mischvorrichtung;
Fig. 2 eine Schnittansicht der Zyklon-Misch
vorrichtung gemäß der Linie II-II nach
Fig. 1;
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt des Überganges
zwischen Pumpenrad und Prall-Lamellen sowie
Fig. 4 einen vergrößerten Vertikalschnitt durch den
Lamellenkranz und durch das Pumpenrad.
Gemäß Fig. 1 weist die Zyklon-Mischvorrichtung 1 eine
Aufgabe-Einrichtung 3 auf, durch welche das pulverförmige
Trockenprodukt in die unterhalb der Aufgabe-Einrichtung
vorgesehene Mischkammer 5 eingeführt wird. Zur Zufuhr der
Flüssigkeit ist im oberen Bereich der Mischkammer 5 ein
tangential in die Mischkammer mündendes Ansaugrohr 7
vorgesehen. Im unteren Teil der Mischkammer 5 befindet sich
das Pumpenrad 9, welches von der als Lamellenkranz 11 aus
gebildeten Dispergiereinrichtung umgeben ist. Das Pumpenrad
9 ist im wesentlichen auf gleicher Höhe wie der Lamellen
kranz 11 angeordnet, so daß die Zentrifugalströmung vom
Pumpenrad 9 im wesentlichen horizontal durch die von den
Prall-Lamellen 13 gebildeten Kanäle den Lamellenkranz 11
durchströmen kann. Nach dem Austreten aus dem Lamellen
kranz 11 wird die Lösung durch einen gemeinsamen Auslaß
15 aus der Mischkammer abgeführt. Der Lamellenkranz 11 ist
an der Wandung der Mischkammer befestigt und somit gegen
über dem Pumpenrad 9 feststehend angeordnet. Der Lamellen
kranz 11 ist ebenso wie das Pumpenrad 9 austauschbar.
In Fig. 2 ist die konzentrische Anordnung des Lamellen
kranzes 11 und des Pumpenrades 9 in der Mischkammer 5
in vergrößertem Maßstab herausgezeichnet. Im Betriebs
fall dreht das Pumpenrad 9 wie mit dem Pfeil 17 verdeut
licht, entgegen dem Uhrzeigersinn. Die im unteren Be
reich der Mischkammer 5 befindliche Zentrifugalströmung
wird durch die spiralenförmig angeordneten Flügel 19 des
Pumpenrades 9 in den feststehenden Lamellenkranz 11 nach
außen gedrückt. Dabei treffen die in der Strömung befind
lichen, noch nicht dispergierten Partikel gegen die Prall-
Lamellen 13 und werden dort aufgespalten. Die dispergierte
Lösung wird am Außenumfang des Lamellenkranzes zusammenge
führt und durch den Auslaß 15 abgeleitet.
Aus Fig. 2 ist insbesondere ersichtlich, daß die Prall-
Lamellen 13 gleichmäßig über den Umfang des Lamellenkranzes
11 verteilt sind und daß sich diese im wesentlichen in
radialer Richtung nach außen erstrecken. Die innenliegen
den Endabschnitte der Prall-Lamellen sind der radial
äußeren Begrenzung des Pumpenrades 9 unmittelbar benach
bart angeordnet. Aus dieser Darstellung geht auch hervor,
daß die Prall-Lamellen 13 eben ausgebildet sind. Durch
den Auslaßstutzen 15 wird die dispergierte Lösung in tan
gentialer Richtung aus der Mischkammer 5 ausgeführt.
In Fig. 3 sind zwei voneinander verschiedene Bahnen darge
stellt, auf welchen aus dem Pumpenrad 9 herausgeschleu
derte Partikel durch den Lamellenkranz hindurchgeführt,
während des Durchganges aufgespalten und anschließend
ausgeführt werden. Beispielsweise trifft ein noch agglome
rierter Partikel gemäß der Bahn 21 auf die Prall-Lamelle
13 auf, wird dort aufgespalten und gelangt dann weiter auf
der Bahn 21 aus dem Lamellenkranz 11 heraus. Wie durch
die Bahn 23 verdeutlicht wird, ist es auch möglich, daß
Partikel, die in etwas mehr tangentialer Richtung aus dem
Pumpenrad 9 ausgedrückt werden, mehrfach auf die Wände von
zwei benachbarten Prall-Lamellen 13 auftreffen. Auch in
diesem Fall ist trotz mehrfacher Dispergierungswirkung noch
ein sehr guter Gesamtdurchsatz durch den Lamellenkranz ge
währleistet. Die Wirkung der Dispergierung kann auch dadurch
beeinflußt werden, daß der gegenseitige Abstand der zwei
benachbarten Prall-Lamellen 13 variiert wird. Gemäß Fig. 3
ist dieser Abstand kleiner gewählt als die radiale Er
streckung der benachbarten Prall-Lamellen 13. Damit wird
sichergestellt, daß aus dem Pumpenrad 9 herausgeschleuderte
Partikel wenigstens einmal auf eine Prall-Lamelle
auftreffen müssen.
Gemäß Fig. 4 ist eine besondere Anordnung des Lamellen
kranzes 11 zum Pumpenrad 9 insoweit dargestellt, als
sich die Prall-Lamellen 13 des Lamellenkranzes 11 in
dem zum Pumpenrad 9 benachbarten Bereich über die
Pumpenrad-Basisscheibe 27 hinaus erstrecken. Die Höhen
erstreckung der Prall-Lamellen 13 und der Flügel 19 des
Pumpenrades 9 sind in etwa gleich groß. Der Basisring
25 des Lamellenkranzes 11 befindet sich in etwa auf
gleicher Höhe wie die Pumpenrad-Basisscheibe 27.
Dadurch, daß die Prall-Lamellen 13 den äußeren Endab
schnitt der Pumpenrad-Basisscheibe 27 überlappen, wird
ein kontinuierlicher Übergang der Strömung vom Pumpenrad
9 auf den Lamellenkranz 11 gewährleistet.
Claims (10)
1. Zyklon-Mischvorrichtung zum kontinuierlichen Mischen eines
dispersen Feststoffes mit einer Flüssigkeit, mit einer Auf
gabe-Einrichtung für den Feststoff, mit einer unterhalb der
Aufgabe-Einrichtung angeordneten Mischkammer, mit einem tan
gential in den oberen Bereich der Mischkammer mündenden An
saugrohr für die Flüssigkeit, mit einem eine vertikale Welle
aufweisenden und als Pumpenrad ausgebildeten Rotor zur Er
zeugung einer Zentrifugalströmung, mit einem mit dem Rotor
zusammenwirkenden Stator und mit einem Auslauf aus der Misch
kammer, wobei der Rotor, der Stator und der Auslauf im unte
ren Bereich der Mischkammer angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stator als Lamellenkranz (11) ausgebildet ist, der
gleichmäßig über den Umfang verteilte Prall-Lamellen (13)
aufweist, die sich im wesentlichen in radialer Richtung nach
außen erstrecken und deren innenliegende Endabschnitte der
radial äußeren Begrenzung des Pumpenrades (9) unmittelbar
benachbart sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Prall-Lamellen (13) eben ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Prall-Lamellen (13) um einen spitzen Winkel (α)
gegenüber der radialen Richtung verschwenkbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Prall-Lamellen (13) in dem zum Pumpenrad
(9) benachbarten Bereich über die Pumpenrad-Basis
scheibe (27), auf welcher die Flügel (19) des Pumpen
rades (9) befestigt sind, hinaus erstrecken (Fig. 4).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lamellenkranz (11) und das Pumpenrad (9) im
wesentlichen auf gleicher Höhe angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lamellenkranz (11) eine größere Höhener
streckung aufweist als das Pumpenrad (9).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Basisring (25) des Lamellenkranzes (11), auf
welchem die Prall-Lamellen (13) befestigt sind,
tiefer angeordnet ist als das Pumpenrad (9).
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Prall-Lamellen (13), welche dem Auslauf (15)
aus der Mischkammer (5) benachbart sind, im wesent
lichen in der gleichen Richtung wie der Auslauf (15)
ausgerichtet sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die radial weiter innenliegenden Abschnitte
der Prall-Lamellen (13) auf einem höheren Niveau
angeordnet sind als die radial weiter außenliegenden.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zweier benachbarter Prall-
Lamellen (13) geringer ist als deren radiale Er
streckung.
Priority Applications (5)
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