DE3519329C2 - Verfahren zur Identifizierung von Benutzern eines Fernsprechapparates zum Zweck der Gebührenzuordnung - Google Patents

Verfahren zur Identifizierung von Benutzern eines Fernsprechapparates zum Zweck der Gebührenzuordnung

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DE3519329C2 DE19853519329 DE3519329A DE3519329C2 DE 3519329 C2 DE3519329 C2 DE 3519329C2 DE 19853519329 DE19853519329 DE 19853519329 DE 3519329 A DE3519329 A DE 3519329A DE 3519329 C2 DE3519329 C2 DE 3519329C2
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Hans 7335 Uhingen Hutt
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/04Recording calls, or communications in printed, perforated or other permanent form
    • H04M15/06Recording class or number of calling, i.e. A-party or called party, i.e. B-party

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Abstract

Für das erfindungsgemäße Verfahren ist ein besonderer Benutzer-Gebührenspeicher vorgesehen, worin jedem Benutzer eine Speicherzeile fest zugeordnet wird. Neben den persönlichen Daten wird dort ein gezahlter Geldbetrag eingetragen. Beim Einlaufen eines Gebührenimpulses auf einer Verbindungsleitung während einer bestehenden Externverbindung wird mit Hilfe des aus einem Verbindungsspeicher ausgelesenen Benutzerkennzeichens die zugehörige Speicherzeile im Benutzer-Gebührenspeicher angesteuert. Dabei wird der eingetragene Geldbetrag ausgelesen und einer Subtrahiereinrichtung angeboten, die davon einen in einem Umrechnungsspeicher abgelegten Betrag jeweils subtrahiert und den neuen Geldbetrag zum Wiedereinspeichern in den Benutzer-Gebührenspeicher anbietet.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Identifizierung von Benutzern eines Fernsprechapparates zum Zweck der Gebührenzuordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Aus der DE-PS 28 07 550 ist eine Anordnung zum wahlweisen Schalten von Betriebsarten bekannt, wobei mit Hilfe eines Schlüssels Frequenzcodierungen in einem Fernsprechapparat vorgenommen werden. Diese Frequenzen werden zur Vermittlungsanlage gesendet und dienen dazu, besondere Betriebsberechtigungen einzustellen oder Identitätsdaten zu liefern. Außerdem kann ein Gebührenzähler aufgrund solcher Mehrfrequenz-Befehle an die Nebenstelle angeschaltet werden, von der aus der Teilnehmer sein Gespräch führen will.
  • Zur genauen Erfassung von Fernsprechgebühren kann z. B. eine zentrale Gesprächsdatenerfassung dienen, wie sie in den TN-Nachrichten 1974, Heft 75 ab Seite 38 beschrieben ist. Wenn individuelle Rechnungen ausgestellt werden müssen, so ist es erforderlich, daß die zentrale Gesprächsdatenerfassung umfangreiche Speicher nach bestimmten Kriterien, z. B. Teilnehmerrufnummer, Zimmernummer, Namen, abfragt. Diese Prozeduren können je nach Ausführung der dazu notwendigen Programme und der angeschlossenen Ausgabegeräte längere Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem ist nicht vorgesehen, daß im voraus einbezahlte Beträge verrechnet werden können.
  • Hierzu ist es bekannt, bei Münzfernsprechern Steckkarten zu benutzen, worauf Daten über einbezahlte Geldbeträge mit einem Speichermedium festgehalten sind. In einem Dialog mit dem Fernsprechgerät werden dann nacheinander die verbrauchten Geldbeträge während eines Gespräches abgebucht, wie dies auch in der Beschreibungseinleitung der DE-OS 33 09 480 erwähnt ist. Bei der Anwendung dieses Verfahrens muß das Fernsprechgerät jedoch selbst mit Einrichtungen versehen sein, womit das Auslesen des Speichermediums, das Subtrahieren und das Wiedereinspeichern der noch zur Verfügung stehenden Geldbeträge durchgeführt werden kann. Voraussetzung dabei ist, daß die Gebühreninformation, also die Gebührenimpulse pro Einheit zu dem Fernsprechapparat hin übertragen werden. Da dies bei Münzfernsprechern ohnehin der Fall sein muß, entstehen in diesem Fall keine zusätzlichen Kosten.
  • Aus der DE-OS 33 41 805 ist eine Vorrichtung zur getrennten Registrierung der von verschiedenen Benutzern des Geräts verbrauchten Betriebszeit bekannt, die an ein Fernsprechgerät anschließbar ist. Diese Vorrichtung besitzt eine Leseeinheit, womit die auf einem Datenträger gespeicherten benutzerspezifischen Informationen erfaßt werden. Weiterhin ist eine Zähleinheit vorgesehen, womit die vom Benutzer verbrauchte Betriebszeit erfaßt wird. Mit den benutzerspezifischen Informationen kann durch die erkannte Benutzerberechtigung das Fernsprechgerät freigegeben werden. Diese Vorrichtung erfordert einen sehr hohen Aufwand an elektronischen Baugruppen, die pro Fernsprechgerät vorhanden sein müssen. Außerdem ist es erforderlich, daß der Benutzer einen Datenträger bei sich führt, um die Vorrichtung und damit auch das Fernsprechgerät in Betrieb zu nehmen. Für die Verrechnung von Gebühreneinheiten sind zusätzliche Speicher- und Recheneinrichtungen erforderlich, die ebenfalls pro Fernsprechgerät vorhanden sein müssen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren anzugeben, womit es möglich ist, im voraus bezahlte Geldbeträge zu verrechnen, ohne daß zusätzliche Aufwendungen am Fernsprechendgerät notwendig werden, wenn bereits das Problem der Benutzeridentifizierung gelöst ist.
  • Diese Aufgabe wird durch Merkmale gelöst, wie sie im Patentanspruch 1 angegeben sind.
  • Damit wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß bei der Gebührenabrechnung auch im voraus eingezahlte Geldbeträge verrechnet werden können, ohne daß dazu Aufwand an teilnehmer-individuellen Einrichtungen erforderlich ist. Alle dafür notwendigen Bauelemente und Schaltmaßnahmen werden an zentraler Stelle eingesetzt, so daß eine wirtschaftliche Lösung gegeben ist. Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Weiterbildungen der Erfindung ist gewährleistet, daß das erfindungsgemäße Verfahren bei verschiedenartigen Anwendungsfällen optimal angepaßt werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung ist ein Verbindungsspeicher VSP dargestellt, bei dem pro aufbaubarer Verbindung eine Verbindungszeile ZV 1 bis ZVnzur Verfügung steht. Dieser Verbindungsspeicher VSP wird in nicht dargestellter Weise über Adreßleitungen ADR von der zentralen Steuereinrichtung einer Fernsprechnebenstellenanlage adressiert, wenn Verbindungen aufgebaut oder ausgelöst werden. Bei gebührenpflichtigen Externverbindungen sind in diesem Verbindungsspeicher VSP auch Bereiche vorgesehen, wo die Gebühreninformation in Form von Gebühreneinheiten GE zumindest vorübergehend gespeichert werden kann. Wenn in einer Fernsprechnebenstellenanlage Anschlüsse vorgesehen sind, bei denen das Fernsprech-Endgerät von mehreren Benutzern bedient werden kann, so ist zusätzlich ein Bereich für die Aufnahme des Benutzerkennzeichens BK vorgesehen.
  • Um die Gebührenzuordnung mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens zu erleichtern, ist zusätzlich ein Benutzer- Gebührenspeicher BGSP vorgesehen, worin jedem einzelnen Benutzer eine Speicherzeile ZB 1 bis ZBn zugeordnet ist. Neben den persönlichen Daten, wie Name und Adresse können in einer einem Benutzer zugeordneten Speicherzeile ZB noch zusätzliche Angaben, wie Zimmernummer, Nebenstellennummer eingetragen sein. Außerdem ist ein Speicherbereich GB vorgesehen, wo ein vom Benutzer im voraus zu zahlender Geldbetrag BETR eingetragen werden kann. Falls es erforderlich ist, kann ein zusätzlicher Speicherbereich für die Aufnahme eines Währungskennzeichens WK vorhanden sein, wenn die Geldbeträge GB in verschiedenen Währungen gezahlt werden.
  • Es ist außerdem ein Umrechnungsspeicher USP vorgesehen, der als programmierbarer Festwertspeicher ausgebildet ist, der mit den unter einzelnen Adressen ansteuerbaren Speicherzellen jeweils angibt, welcher Betrag einer Gebühreneinheit entspricht. Dieser Umrechnungsspeicher USP kann freizügig so programmiert werden, daß die jeweils aufgrund eines Gebührensignals GBS abzubuchenden Einzelbeträge vom Benutzerkennzeichen BK und/oder vom Währungskennzeichen WK abhängig verschieden festgelegt werden können.
  • Bei der Eingabe eines Geldbetrages GB wird der Benutzer- Gebührenspeicher BGSP mit einer Eingabe EIN über Adreßleitungen ADR adressiert, wobei die Größe des Betrages BETR in die dem betreffenden Benutzer zugeordnete Speicherzeile ZB eingegeben wird.
  • Beim Einlaufen eines Gebührensignals GBS wird zunächst der Verbindungsspeicher VSP angesteuert, um dort das Benutzerkennzeichen BK auszulesen. Mit dem Gebührensignal GBS werden außerdem der Benutzer-Gebührenspeicher BGSP und der Umrechnungsspeicher USP aktiviert. Dabei gibt das aus dem Verbindungsspeicher VSP ausgelesene Benutzerkennzeichen BK die Adresse der Speicherzeile ZB an, die dem Benutzer zugeordnet ist. Der im Speicher enthaltene Geldbetrag GB wird ausgelesen und einer Subtrahiereinrichtung SUB angeboten. Gleichzeitig erhält die Subtrahiereinrichtung SUB aus dem Umrechnungsspeicher USP denjenigen Einzelbetrag angeboten, der von dem aus dem Benutzer-Gebührenspeicher BGSP ausgelesenen Geldbetrag GB zu subtrahieren ist. Nach Abschluß der Subtraktion wird der verbleibende Geldbetrag GB wieder in den Benutzer-Gebührenspeicher BGSP zurück gespeichert.
  • Bei dieser Prozedur wird jeweils überprüft, ob der ausgelesene Geldbetrag GB größer als Null ist. Es wird außerdem festgestellt, wann das Subtraktionsergebnis kleiner oder gleich Null ist. Die aus den betreffenden logischen Verknüpfungen entstehenden Signale werden einem UND-Verknüpfungsglied UG zugeführt, das beim gleichzeitigen Vorliegen der genannten Bedingungen ein Ausgangssignal ANS zur Ansteuerung einer Ansageeinrichtung erzeugt.
  • Mit diesem Signal ANS kann in eine von dem jeweiligen Benutzer aufgebaute Gesprächsverbindung eingegriffen werden, wenn dies gewünscht wird. Dazu steht die im Verbindungsspeicher VSP gespeicherte Information zur Verfügung. Es kann dabei eine kurzzeitige Gesprächsunterbrechung bewirkt werden, wobei dem Gesprächspartner eine Warteaufforderung zugesprochen wird, und dem Benutzer selbst ein kurzer Hinweis darüber gegeben wird, daß sein Gebührenvorrat aufgebraucht ist. Eine weitere Möglichkeit, den Benutzer darüber zu informieren, daß sein Gebührenkonto leer oder überzogen ist, besteht darin, daß nach dem Ende des Gesprächs er einen Anruf erhält mit einer entsprechenden automatischen Ansage. Diese Verfahrensweise bietet den Vorteil, daß ein geführtes Gespräch nicht unterbrochen werden muß. Welche Art der Mitteilung gewählt wird, kann in Abhängigkeit vom Benutzerkennzeichen beliebig festgelegt werden. Falls es nicht für notwendig gehalten wird, kann auch eine Mitteilung ganz unterbleiben. Diese Verfahrensweise bietet dem Benutzer gegenüber einem Münzfernsprecher den Vorteil, daß sein Gespräch nicht automatisch und abrupt beendet wird, wenn ein Geldbetrag aufgebraucht ist.
  • Ist der Geldbetrag GB aufgebraucht oder das Konto überzogen, so wird dies bei der nächsten Eingabe eines neuen Betrages BETR berücksichtigt. Ebenso ist es natürlich möglich, nach dem Ende eines Benutzungszeitraumes die im Benutzer-Gebührenspeicher BGSP vorhandenen Informationen über die Geldbeträge GB als Guthaben oder als Soll mit dem Benutzer zu verrechnen.

Claims (5)

1. Verfahren zur Identifizierung von Benutzern eines Fernsprechapparates zum Zweck der Gebührenzuordnung, der an eine Fernsprechnebenstellenanlage angeschlossen ist und mehreren Personen vorübergehend zur Verfügung steht, wobei der Fernsprechapparat eine Codiereinrichtung enthält, die mit einem dem Benutzer überlassenen Schlüssel aktiviert wird und nach dem Abheben des Handapparates in Abhängigkeit von der Codierung des Schlüssels ein besonderes Benutzerkennzeichen erzeugt und über die Anschlußleitung zur Fernsprechnebenstellenanlage sendet, das zusammen mit den Daten der jeweiligen Gesprächsverbindung gespeichert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Benutzer-Gebührenspeicher (BGSP) vorgesehen ist, worin jedem Benutzer eine Speicherzeile (ZB) fest zugeordnet wird, in die neben den persönlichen Daten ein gezahlter Geldbetrag (GB) eingetragen werden kann, daß beim Einlaufen eines Gebührenimpulses auf einer Verbindungsleitung durch das Ansteuern der dieser Verbindung zugeordneten Verbindungszeile (ZV) in einem Verbindungsspeicher (VSP) mit dem dabei ausgelesenen Benutzerkennzeichen (BK) die zugehörige Speicherzeile (ZB) im Benutzer-Gebührenspeicher (BGSP) angesteuert wird, wobei der eingetragene Geldbetrag (GB) einer Subtrahiereinrichtung (SUB) angeboten wird, daß dann jeweils ein in einem Umrechnungsspeicher (USP) abgelegter Betrag von dem als Geldbetrag (GB) ausgelesenen Wert subtrahiert und der neue Geldbetrag (GB) in den Benutzer-Gebührenspeicher (BGSP) zurück gespeichert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine bestehende Gesprächsverbindung einmalig kurzzeitig unterbrochen wird, wenn ein gezahlter in den Benutzer-Gebührenspeicher (BGSP) eingetragener Geldbetrag (GB) aufgebraucht ist, um dem Benutzer einen akustischen Hinweis (Ansage, Hörton) zu geben, während der Gesprächspartner von einer Ansageeinrichtung zum Warten aufgefordert wird, indem festgestellt wird, zu welchem Zeitpunkt der einzuspeichernde Geldbetrag (GB) die Nullgrenze durchläuft.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umrechnungsspeicher (USP) mit dem Benutzerkennzeichen (BK) oder einem davon gebildeten Code adressiert wird, und in Abhängigkeit davon eine von mehreren möglichen Betragsgrößen ausgibt, womit unterschiedliche Kostenfaktoren oder Umrechnungskurse anderer Währungen berücksichtigt werden können.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Benutzer-Gebührenspeicher (BGSP) zusätzlich ein Währungskennzeichen (WK) abgelegt werden kann.
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