DE351943C - Luftkammer fuer Prallgaskoerper, insbesondere Fesselballone - Google Patents

Luftkammer fuer Prallgaskoerper, insbesondere Fesselballone

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DE351943C
DE351943C DENDAT351943D DE351943DD DE351943C DE 351943 C DE351943 C DE 351943C DE NDAT351943 D DENDAT351943 D DE NDAT351943D DE 351943D D DE351943D D DE 351943DD DE 351943 C DE351943 C DE 351943C
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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/40Balloons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

Die bisher, beispielsweise bei Fesselballonen, gebräuchlichen Luftkammern (Ballonets) sind so angelegt, daß sie durch den am Ballon vorbeiziehenden Wind mittels sogenannter Mäuler gespeist werden, die sich entweder an beliebiger Stelle des Bauches des Ballons befinden, oder die mit den seitlichen Steuersäcken durch eine einfache öffnung in Verbindung stehen. Die Anordnung der Lufteintrittsmäuler erfolgt hierbei ohne Rücksicht darauf, ob der Luftstrom an der Eintrittsstelle unter allen Umständen die genügende Stärke und die erforderliche Richtung besitzt, die für eine vollkommene Füllung der Luftkammer erforderlich ist; es ist daher bei den bisher verwendeten Ausführungsformen unvermeidlich, daß die Lufteintrittsmäuler bei gewissen Lagen des Ballons sich im Windschatten befinden, was eine nur unvollkommene Füllung der Kammern zur Folge hat. Dies bedingt aber starke Einbeulungen, Falten und Zusammenziehungen am Ballonkörper, wodurch der Luftwiderstand des Ballons erhöht und die Beibehaltung seiner richtigen Stel- j lung unmöglich gemacht wird.
Ein weiterer Übelstand der bisherigen Anordnungen besteht darin, daß die Mäuler und ihre Eintrittsöffnungen in ihrer Größe so bemessen werden, daß sie den Ballon nur dann mit Sicherheit prall halten, wenn dieser ohne wesentliche Höhenänderung in der Luft steht. Das hat den Nachteil, daß bei Überschreiten einer gewissen Einholgeschwindigkeit die Luftkammer nicht mehr imstande ist, das infolge des Höhenunterschiedes schrumpfende Gasvolurnen des Ballons so rasch zu ergänzen, daß der Ballon prall bleibt. Hieraus ergibt sich der weitere Nachteil, daß beim raschen Einholen der Ballon durch den Wind nicht mehr in der richtigen Stellung gehalten werden kann, also seine Seitensteuerung verliert und unruhig am Fesselkabel hin und her schwingt.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß das Luftkammermaul an demjenigen Ballonquerschnitt angebracht wird, an welchem die den Ballon umgebende Luftströmung die höchste Geschwindigkeit besitzt und zugleich der freie Zutritt der Luft bei jeder Lage des Ballons gesichert ist. Die größte Strömungsgeschwindigkeit der Luft tritt dort auf, wo die stärkste Einschnürung der den Ballon umfließenden Stromlinien erfolgt. Diese Stelle liegt zwischen der Ballonspitze und dem größten BaI-lonquerschnitt, also unter allen Umständen vor letzterem.
Auf der Zeichnung sind die Stromlinien der den Ballon umgebenden Luft eingezeichnet. Der Pfeil zeigt die Richtung der Luftströmung an. Das Luftkammermaul d ist bei der dargestellten Ausführungsform in der Ebene a, b angeordnet. Es liefert die Luft in die durch eine gestrichelte· Linie gekennzeichnete Luftkammer c.
Gemäß der Erfindung ist der Durchtrittsquerschnitt des Luftkammermauls bzw. der Einlaßöffnung größer als bei den bisherigen Ausführungsformen gewählt und abhängig gemacht von derjenigen sekundlichen Luftmenge, die lediglich durch den beim Einholen des Ballons erzeugten Wind, also ohne Berücksichtigung der natürlichen Windstärke, durch den Durchtrittsquerschnitt getrieben werden kann. Hierdurch wird unter allen Umständen erreicht, daß die den Einlaßquerschnitt durchströmende sekundliche Luftmenge genügt, um die beim Einholen des Ballons auftretende sekundliche Gasschrumpfung auszugleichen.

Claims (2)

Patent- Ansprüche:
1. Luftkammer für Prallgaskörper von tropfenförmiger oder in der Hauptsache zylindrischer Gestalt, insbesondere für Fesselballone, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkammermaul vor dem größten Ballonquerschnitt, aber hinter der Spitze angeordnet ist, derart, daß die dort go herrschende Höchstgeschwindigkeit der Luftströmung zur Prallhaltung der Luftkammer ausgenutzt und zugleich der freie Luftzutritt bei jeder Ballonlage gesichert ist.
2. Luftkammer für Prallgaskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkammermaul einen solchen Durchtrittsquerschnitt erhält, daß die lediglich durch den Einholwind in diesen mo Querschnitt geförderte sekundliche Luftmenge genügt, um die beim Einholen auftretende sekundliche Gasschrumpfung des Ballons auszugleichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT351943D Luftkammer fuer Prallgaskoerper, insbesondere Fesselballone Expired DE351943C (de)

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