DE3520573A1 - Elastische wellenkupplung - Google Patents
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-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elastische Wellenkupplung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, also auf
das Gebiet der Mechanik und insbesondere auf den Transport mittels Kraftfahrzeugen sowie auf landwirtschaftliche und
industrielle Einrichtungen.
Flexible Kupplungen, die allgemein bei Kraftübertragungswellen Verwendung finden, bestehen aus zwei Kupplungshälften,
die miteinander durch ein Gummidämpferelement ver-
*®■ bunden sind, das aus einem hexagonalen elastischen Ring
besteht, wobei Spannhülsen in jedem hexagonalen Winkel vorgesehen sind, die in den Gummiring eingegossen oder
einvulkanisiert sind (SU-PS Nr. 264 280, veröffentlicht am
11.10.1970 in Klasse F 16 D 3/74); diese Hülsen besitzen nockenförmige oder sphärische VorSprünge an ihren Berührungsflächen
und eine trapezförmige Rippe, die einen Teil der Hülse bildet und in einen Schlitz in der
metallischen Kupplungshälfte eingreift, offensichtlich, um
die Kupplung sicherer zu machen.
Diese Kupplungen brechen vielfach aufgrund der Tatsache, j
daß die elastischen (Gummi) Werkstoffe, aus denen sie hergestellt werden, den verschiedenartigen Belastungen der
Kraftübertragungswelle und anderer Systeme der Kraftübertragung bei Fahrzeugen keinen genügenden Widerstand
entgegensetzen können. Außerdem sind sie der Verdrehung der Kraftübertragungswelle durch den Motor nicht gewachsen,
die sich in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit erhöht.
Wenn die elastischen Werkstoffe dieser Kupplungen verschleißen
und später irreparabel brechen, verursachen sie wiederum einen Bruch der mittleren Abstützung des Lagers
der Kraftübertragungswelle, des Universalgelenkkreuzes und des Getriebelagers. Der Bruch wird durch die Neigung bei
Konstrukteuren und Herstellern verursacht, Kupplungen mit
-H-
* gerippten Hülsen zu vulkanisieren, die im Betrieb ständig
auf diese Kupplungen physikalisch einwirken und eine Konzentration von Spannungen hervorrufen, die zu ihrer
Zerstörung führen. Es ist auch bekannt, daß diese
° Gummikupplungen in Berührung mit Öl zerstört werden, das
vom Motor, dem Getriebe oder dem Differential herrührt, wenn das Fahrzeug bewegt wird oder wenn es in Werkstätten
gewartet wird; ebenso sind sie empfindlich gegenüber einer Berührung mit Gasöl und anderen Schmiermitteln, da diese
öligen Substanzen zur Zerstörung der Kupplungen beitragen.
Zu den oben erwähnten Nachteilen kommt hinzu, daß die Gummikupplung der Hitze nicht widersteht, die von dem
Getriebe und der Kraftübertragungswelle ausstrahlt, wenn das Fahrzeug für eine längere Zeit bewegt wurde, wobei die
Hitze zur Entspannung und Zersetzung des Gummis beiträgt und eventuell einen Bruch verursacht. Keines der Bestandteile
oder Teile, aus denen sie hergestellt wird, kann ersetzt werden, wenn es einmal gebrochen ist. Infolgedessen
ist der Rest der Teile des Kraftübertragungssystems des Fahrzeugs einem Bruch ausgesetzt und es treten
erhebliche Geräusche und Schwingungen in der Kraftübertragungswelle, in den Universalgelenken und Lagern auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Konstruktion solcher
Kupplungen zu vereinfachen und ihre Dauerstandfestigkeit zu erhöhen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die im Kennzeichen der Patentansprüche 1 genannten Merkmale. Die Unteransprüche
enthalten zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung.
Die Erfindung besteht somit in einer flexiblen Kupplung mit einer Anzahl von flexiblen Platten, welche eine
Einheit oder einen Körper bilden, der die alternative
Bewegung zwischen Platten erlaubt, die mit Verbindungsoder Befestigungselementen, wie z. B. geflanschten Hülsen,
kombiniert sind, welche in die Löcher in den flexiblen Platten mit einem leichten Sitz eingesetzt sind, sowie
Stützscheiben, die mit Gleitsitz am anderen Ende der Hülse angebracht sind. Da diese Stützscheibe frei über die Hülse
gleiten kann, legt sie die Gruppe flexibler Platten fest und wirkt als ein Stützflansch für dieselben. Infolgedessen
erlaubt diese Kombination von Stützscheiben und geflanschten Hülsen mit den Lagerflächen und der Einheit der
flexiblen Platten eine gewisse relative Bewegung zwischen allen diesen Elementen, wenn sie mit den Kupplungshälften
fest verbunden sind.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der schematischen Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine elastische Wellenkupplung, Fig. 2 einen Querschnitt der Kupplung,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 4, und
Fig. 4 eine Vorderansicht der Kupplung.
Die Kupplung setzt sich aus zwei Kupplungshälften 3 und 7
in Form von Hülsen mit drei Armen (3a, 3b, 3c) zusammen, die durch Schrauben 2 mit dem elastischen Element 1
verbunden sind. Dieses elastische Element ist in Form eines rosettenförmigen Körpers ausgebildet, der in einer
Anzahl von Elementen, z. B. von 2 bis 18 flexiblen Platten 1, geflanschten Spannhülsen 4 und mit Gleitsitz schiebbaren
Unterlegscheiben 5 hergestellt sind, welche eine Einheit oder einen Körper von zweckentsprechender Form und
Abmessung bilden.
Die Flanschen 4a und Lagerflächen der Hülsen 4 erfassen
die Gruppe flexibler Platten 1 und gewährleisten die
Einheitlichkeit der Gruppe ebenso wie die Austauschbarkeit der Kupplungsteile. Diese Gruppe wird an den Kupplungshälften 3 und 7 durch Schraubbolzen 2 und Muttern 6
befestigt.
Die mit Flanschen und/oder Lagerflächen versehenen Hülsen 4 werden in die Gruppe der rosettenförmigen flexiblen
Platten 1 eingesetzt und gewährleisten eine größere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kontraktionen und erlauben
wiederum Schwingungen zwischen den gekuppelten Teilen, während Brüche in anderen Teilen des Kraftübertragungssystems
des Fahrzeugs ebenso wie Schwingungen und Belastungen aufgrund des Gleitsitzes und der geringeren
Vorspannung (s. Fig. 3 D 1 und D 2) der Elemente 1 in Fig. 1 verhindert werden, die eine relative Bewegung
zwischen den miteinander verbundenen Werkstoffen ermöglichen und die Eliminierung von Spannungskonzentrationen
gewährleisten.
Diese neue Kupplung wurde bereits in mehr als 25 Autos der
, Marken Lada, Alfa-Romeo, Fiat, Skoda, Simca und Mercedes
Benz getestet. Sie kann auch ausgezeichnet bei anderen landwirtschaftlichen und industriellen Fahrzeugen und
Ausrüstungen verwendet werden, bei denen ähnliche Kupplungen eingesetzt werden. Das elastische Material, aus dem
sie hergestellt wird, ist nicht so leicht wie die derzeit im Gebrauch befindlichen Kupplungen zerstörbar durch
Kontraktionen oder durch die Betriebsbedingungen, denen die Kupplung unterworfen ist.
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Die flexible Kupplung widersteht hohen Temperaturen und
wird nicht durch Schmiermittel, Gasöl oder andere ölige Stoffe beeinträchtigt, welche die derzeit im Einsatz
•befindlichen Kupplungen beschädigen.
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Ein weiterer Vorteil der neuen Kupplung ist die leichte
Demontage und die Tatsache, daß ihre sämtlichen Teile ersetzt werden können, d. h., daß jedes beschädigte Teil
durch ein neues ersetzt werden kann.
Aufgrund dieser Vorteile ist diese Kupplung um vieles dauerhafter als die derzeit im Gebrauch befindlichen
Kupplungen.
Ein weiterer Vorteil dieser neuen Kupplung ist in ihrer ° einfachen Konstruktion, leichten Montage, Dauerstandfestigkeit,
ihren niedrigen Herstellungskosten und den durch ihre Festigkeit erzielten Ersparnissen sowie
ihrem geringen Verschleiß und der verminderten Bruchgefahr anderer Teile der Kraftübertragung des Fahrzeugs zu sehen,
^ wie z. B. den Universalgelenken und den Lagern der Kraftübertragung. Sie eliminiert auch Geräusche und
Vibrationen im Fahrzeug.
j
Claims (4)
1. Elastische Wellenkupplung, deren Kupplungshalften durch
ein flexibles Element miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Element aus
einer Anzahl flexibler Platten (1) besteht, die sich axial zwischen den Kupplungshalften (3, 7) erstrecken
und mit diesen in Umfangsrichtung wechselweise durch
Befestigungsorgane unter axialer Vorspannung verbunden sind.
2. Elastische Wellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsorgane aus Hülsen
(4) bestehen, deren eines Ende einen Ringflansch (4a) aufweist, der mit seiner äußeren Stirnfläche an jeweils
einer Kupplungshälfte (3 bzw. 7) und mit seiner inneren Stirnfläche an einer flexiblen Platte (1) anliegt.
SIEr)EHTSTIi. ■* · 8O00 MÜNCHEN 86 · POB 860340 · KABEL; HIIEINPATBNT · TEL. (089) 471071) · TEhEX OUU(I
-J-
3. Elastische Wellenkupplung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem dem
Ringflansch (4a) abgekehrten Ende der Hülsen (4) eine Stützscheibe (5) mit Gleitsitz zwischen einer flexiblen
Platte (1) und einer Spannmutter (6) angeordnet ist, die auf ein mit Schraubgewinde versehenes Ende eines
Schraubbolzens (2) aufgeschraubt ist, welche eine Kupplungshalfte (3 bzw. 7) sowie die Hülse (4)
durchsetzt.
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4. Elastische Wellenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungshälften
(3; 7) mit jeweils drei Befestigungsarmen (3a, 3b, 3c) versehen sind, die in Umfangsrichtung der Kupplungsach-
1^ se abwechselnd mit den flexiblen Platten (1) durch die
Schraubbolzen (2) verbunden sind.
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