DE352332C - Schuhmacherwerkzeug - Google Patents
SchuhmacherwerkzeugInfo
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- DE352332C DE352332C DE1920352332D DE352332DD DE352332C DE 352332 C DE352332 C DE 352332C DE 1920352332 D DE1920352332 D DE 1920352332D DE 352332D D DE352332D D DE 352332DD DE 352332 C DE352332 C DE 352332C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D5/00—Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
- A43D5/04—Knives
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Schuhmacherwerkzeug. Die Erfindung betrifft ein Schuhmacherwerkzeug, das durch Vereinigung der verschiedentlichsten Schuhmacherwerkzeuge in handlicher und gedrängter Form dazu dienen soll, jedem das Selbstherstellen seines Schuhwerkes zu gestatten.
- Um diesen Zweck zu erreichen, sind drei verschiedene Werkzeuge in einem mit Gleit- oder Anlageflächen für die Bearbeitung versehenen Feststücke vorgesehen, wobei das in Führung einschiebbare Zuschneidemesser durch ein zweites Werkzeug, und zwar den Fräser oder den Rändrierer in seiner @ erforderlichen Lage festgezogen wird, was dadurch geschieht, daB die letzteren eine Aussparung besitzen, die mit einer Schrägfläche versehen ist, auf welche ein mit einer gleichen Schrägfläche ausgestatteter Teil durch Anziehen mittels Mutter pressend einwirkt, dadurch den Ansatz seitlich verschiebt und an die Zuschneidemesserseitenfiäche anpreßt. Beide oder alle drei Werkzeuge haben hierzu Anlage- oder Gleitflächen, die sich während der Handhabung der Werkzeuge an die Sohlen- oder Absatzkanten anlegen oder am Oberleder des Schuhes entlanggleiten, also die Führung geben.
- Als weiteres Werkzeug ist der Hobel angeordnet, der durch Stellgewinde zu der Gleitfläche verstellbar lagert, dadurch bei seitlicher Abhobelung der Sohlenkanten am Oberleder sich anlegend, wenn die von dessen Befestigungsnaht gewünschte Entfernung erreicht ist. Es wird also dadurch der Vorsprung der Sohle zum Oberleder bestimmt.
- Mittels des Beschneidemessers wird das Beschneiden oder Zuschneiden von Rohhäuten zu Sohlen sowie das Schneiden der Sohlennähte bei genähten Sohlen, außerdem die Randbeschneidung oder ihre Abschrägung bei entsprechender Einstellung des Messers in verschiedenen Schnitttiefen herbeigeführt. Die das Beschneidemesser festziehende, entgegengesetzt zu diesem angeordnete Raspel dient zum Abraspeln der Sohlenseitenkanten und die an deren Stelle einfügbare Rändelvorrichtung zum Rändeln der Seitenkanten. Der regulierbare Glätthobel hat den Zweck, die Sohle in bestimmter Entfernung zum Oberleder abzuschlichten.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i das Werkzeug in Seitenansicht mit Schnitt durch die Hobelvorrichtung, Abb. 2 einen mittleren Längsschnitt durch Fräser und Beschneidemessereinrichtung, Abb. 3 eine Aufsicht auf das Werkzeug, Abb. q. eine Ausführung der Hobelmessereinrichtung, Abb.5 eine weitere Ausführungsform mit Darstellung der Fräserlage.
- Der die Werkzeuge aufnehmende Teil a hat eine Durchbrechung b, in der ein an seinem oberen Ende eine Aussparung cl mit einer Schrägfläche c2 aufweisender und an seinem anderen Ende mit Gewinde c3 ausgestatteter Stab c lagert. :Mittels der auf das Gewinde geschraubten Mutter d wird der Stab nach unten gezogen und infolge der Einwirkung der Schrägfläche c2 auf eine zweite Schrägfläche e des den Rundfräser f (Abb. 5) oder den Flachfräser f1 (Abb.2 und 3) tragenden Führungsbolzens.g derart einwirkt, daß dieser seitlich bewegt wird, und sich mit seinem, dem Fräser entgegengesetzt liegenden Ende g1 gegen das in Schwalbenschwanzführung h verstellbar lagernde Beschneidemesser i so stark pressend anlegt, daß dieses in seiner jeweiligen Lage festgehalten wird. Um das Hobel- oder Schlichtmesser k in der erforderlichen Lage zur Anlagefläche 1 festzulegen, ist es mit einem Führungsstück na verbunden, und zwar kann das Messer auswechselbar sein, wie dies Abb. q. zeigt. Dieses Führungsstück m besitzt einen mit Gewinde versehenen Teil ml, so daß durch Drehung des entsprechend eingreifenden Teiles n nach auf- oder abwärts ein Verstellen des Hobelmessers nach unten oder oben ermöglicht ist.
- Wie aus Abb. 5 ersichtlich ist, kann die Verstellvorrichtung für das Schlichtmesser zugleich innen zur Führung der die Schrägflächenbewegung bewirkenden Zugmutter d sein, die in diesem Falle als oberes Endstück o des W erkzeughaltegriffes P vorgesehen ist, während, wie Abb. i zeigt, das den Zug nach unten ausführende Stück auch am entgegengesetzten Ende seine Anordnung finden kann, in welchem Falle der Teil o vollständig durch den Griff hindurchgeführt werden muß.
- Es ist auch möglich, das Schlichtmesser unverstellbar, also nur auswechselbar, und zwar durch Dornfestziehung, im Feststück anzuordnen.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Schuhmacherwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit seinem Längsbolzen (g) in einer Führung lagernder Fräser (f oder f l) eine Aussparung mit Schrägfläche (e) besitzt, auf die eine gleiche Schrägfläche (c2) einwirkt, die an einem durch Mutter (d) verstellbaren Gewindebolzen (c) angeordnet ist, so daß der Längsbolzen (g) in seiner Führung verschoben werden kann und mit seinem dem Fräser gegenüberliegenden Ende (g1) gegen eine Fläche des in einer Führung (h) des Haltekörpers (a) verstellbar lagernden Beschneidemessers (i) sich pressend anlegt.
- 2. Schuhmacherwerkzeugnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hobel- oder Schlichtmesser (k) zur äußeren Anlage oder Gleitkante (l) des Feststückes (a) verstellbar lagert und durch ein mit Gewindeansatz (nzl) versehenes Führungsstück (m) und darauf einwirkende Mittel (Gewindemutter o. dgl. sz), die ihr festes Auf- und Widerlager zwischen Feststück (a) und Handgriff (p) finden, die Einstellung nach auf- oder abwärts erfolgen kann.
- 3. Schuhmacherwerkzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schlichtmesser (k) verstellende und festlegende Teil (Überwurfmutter o. dgl. n) sich über den inneren Einstell- oder Feststellteil (d) für die andere Werkzeuge hinweglegt (Abb. 5).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352332T | 1920-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352332C true DE352332C (de) | 1922-04-25 |
Family
ID=6274543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920352332D Expired DE352332C (de) | 1920-01-28 | 1920-01-28 | Schuhmacherwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352332C (de) |
-
1920
- 1920-01-28 DE DE1920352332D patent/DE352332C/de not_active Expired
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