DE3523645C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wirbelschicht-Pyrolysereaktor
zum Aufarbeiten von Ausgangsmaterial mit hohem Gehalt
an organischen Polymeren, wobei in den Reaktorbehälter
ein feinkörniges Wirbelschichtmaterial eingeführt
wird, der Reaktorbehälter eine Anordnung von Blasmündungen
zum Einblasen eines Wirbelgases aufweist, und am
Reaktorbehälter ein nach unten verlaufendes Austragsrohr
zum Austragen fester Rückstände der Pyrolyse zusammen
mit festem Wirbelschichtmaterial angeschlossen ist.
Weitverbreitet (DE-Buch: Ullmanns Encyklopädie der technischen
Chemie, 4. Auflage, Band 6, 1981, Seiten 556 bis
562) erfolgt das thermische Aufarbeiten in Drehrohr-
Reaktoren. Dabei ist der Strom der ausgetragenen festen
Rückstände im wesentlichen von der Neigung der etwa horizontal
liegenden Reaktorachse und der Drehgeschwindigkeit
des Reaktors bestimmt. Das feste Material gelangt
dabei durch Schwerkraft in die Wassertasse und kann,
entsprechend dem grundsätzlichen Vorteil einer Wassertasse,
ohne Unterbrechung des Verfahrens und ohne Verwendung
verschleißanfälliger Schleusen aus der Wassertasse
entfernt werden.
Oft ist es erwünscht, das thermische Aufarbeiten in einer
Wirbelschicht durchzuführen, weil darin hohe Reaktionstemperaturen
und hohe Leistungsdichten möglich sind.
In Wirbelschichten sind jedoch das behandelte Ausgangsmaterial
und die festen Rückstände mit dem Wirbelschichtmaterial,
meist feinkörniger Sand, Aluminiumoxid
und dergleichen, vermischt, und demgemäß richteten sich
die Bemühungen des Standes der Technik in erster Linie
darauf, die festen Reaktionsrückstände nach möglichst
weitgehender Trennung von dem Wirbelschichtmaterial aus
dem Reaktor auszutragen. Diese Trennung erforderte einen
beträchtlichen Aufwand und gelang in zufriedenstellender
Weise nur im Fall ferromagnetischer fester Rückstände,
die magnetisch ausgesondert werden können. Auch dafür
ist jedoch ein beträchtlicher Aufwand erforderlich, besonders
bei hohen Rückstands-Durchsätzen.
Aus der DE-PS 26 58 371 ist ein Verfahren bekanntgeworden,
die Pyrolyse von Altreifen in einer Wirbelschicht
eines Wirbelschichtreaktors der eingangs genannten Art
durchzuführen.
Beim bekannten Wirbelschichtreaktor ist für die Austragung
von festen Pyrolyserückständen aufgrund der Beschränkung
auf die Pyrolyse von Autoreifen nichts näheres
angegeben, da lediglich Metallteile aus der Reifenkarkasse
anfallen, die in der Wirbelschicht absinken und
in oder über der Ruhezone sich ansammeln, von wo aus sie
ausgetragen werden können.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es daher Aufgabe
der Erfindung, einen Wirbelschichtreaktor der eingangs
genannten Art dahingehend zu verbessern, daß der
Austrag von festen Rückständen mit hohm Durchsatz ermöglicht
ist.
Die Lösung der Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß das Austragsrohr an seinem unteren
Ende mit einem Steigrohr verbunden ist, wobei der Übergangsbereich
zwischen diesen beiden Bauteilen eine Wassertasse
bildet, die einen hindurchfließenden Stopfen
aus herunterfallendem Wirbelschichtmaterial und festen
Rückständen aufnimmt, und daß mindestens eine Fördereinrichtung
für den Stopfen im Austragsrohr und eine Austragseinrichtung
für die festen Rückstände mit einem
durch das Steigrohr bewegbaren Aufnehmer vorgesehen
sind.
Vorteilhafterweise wird darauf verzichtet, den Rückstand
vor dem Austragen von dem Wirbelschichtmaterial zu trennen;
statt dessen werden die festen Rückstände in einem
aus Wirbelschichtmaterial gebildeten und laufend ergänzten
und dadurch vorbewegten Stopfen aus dem Reaktionsbereich
und vorzugsweise durch die Wassertasse hindurch in
einen Bereich befördert, in welchem die Handhabung und,
falls gewünscht, Trennung in Rückstände und Wirbelschichtmaterial
keine Schwierigkeiten bereitet und mit
beliebig großen Einrichtungen mit der gewünschten Geschwindigkeit
durchgeführt werden kann. Es sind also in
dem heißen Reaktionsbereich keinerlei Trennvorrichtungen
vorgesehen. Dadurch kann die Vorrichtung stark vereinfacht
ausgeführt sein.
Der mit dem Reaktor im kontinuierlichen Betrieb erzielbare
Durchsatz hängt nur noch von der thermischen Leistungsfähigkeit
und der Baugröße des Reaktors ab und
wird nicht mehr durch Trenneinrichtungen begrenzt. Desweiteren
ergibt sich der wichtige Vorteil, daß die von
dem Stopfen erfaßten und umschlossenen Rückstandsteile
mit großer Kraft von dem Stopfen mitgenommen werden, so
daß örtliche Ansammlungen von Rückstandsmaterial, beispielsweise
durch Aufschwimmen, verhindert werden. Die
festen Rückstände werden, auch wenn sie nach Größe und
Dichte stark unterschiedliche Teile wie z. B.
Drahteinlagen von Autoreifen, Metallstücke, Blechteile,
Keramikstücke und dergleichen enthalten, sofort nach dem
Auftreffen auf die im Betrieb des Reaktors ständig in
Bewegung befindliche Oberfläche des Stopfens nach Art
eines Mahlstromes erfaßt und mit dem Stopfenmaterial weitertransportiert.
Die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Wirbelschichtreaktors
ist besonders einfach, wenn das reaktorseitige
Ende des Stopfens durch aus der Wirbelschicht herunterfallendes
festes Material gespeist wird, also der Ein
trittsquerschnitt des Austragsrohres zum Aufnehmen von
aus der Wirbelschicht herunterfallendem Material unterhalb
der Wirbelschicht angeordnet ist.
Zweckmäßigerweise wird das reaktorseitige Ende des Stopfens
durch Anblasen mit Gas in Auflockerung gehalten;
dann werden die ankommenden festen Teile zuverlässig in
das Stopfenmaterial hineingezogen.
Die Erfindung und Ausgestaltung der Erfindung sowie
damit erzielbare Vorteile werden im folgenden anhand von
Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt in schematischer, nicht maßstäblicher
Darstellung, teilweise nach Art eines
Vertikalschnitts, einen erfindungsgemäßen
thermischen Reaktor.
Fig. 2 zeigt den Bereich des Austragsrohres der Fig.
1 als Einzelheit und Ausführungsvariante.
Teile, die in entsprechender Ausführung auch
in Fig. 1 vorkommen, sind mit den gleichen
Bezugszeichen wie in Fig. 1, jedoch unter
Voranstellung der Ziffer 2, bezeichnet.
Der in Fig. 1 dargestellte Reaktor ist ein Pyrolysereaktor
zum pyrolytischen Aufarbeiten von Altreifen. Der
Reaktor hat einen Reaktorbehälter 1 mit einer im wesentlichen
aufrechtstehenden Umfangswand 3, einer oberen
Stirnwand 5, in der sich eine Eintragsöffnung 7 für die
aufzuarbeitenden Altreifen befindet, und einen unteren
Austragsstutzen 9, an den ein nach unten verlaufendes
Austragsrohr 11 zum Austragen fester Pyrolyserückstände
angeschlossen ist. Dieses Austragsrohr 11 ist dadurch
mit dem Innenraum 13 des Reaktorbehälters 1 verbunden.
In der Stirnwand 5 des Reaktorbehälters 1 sind gasbefeuerte
Heizrohre 15 befestigt, die sich nahe am inneren
Umfang des Reaktorbehälters 1 im wesentlichen vertikal
nach unten in den Innenraum 13 erstrecken. An ihren zugänglichen
äußeren Ende haben die Heizrohre 15 Anschlüsse
17, 19, 21 für Heizgas bzw. Verbrennungsluft
bzw. Abgas. In seinem oberen Bereich hat der Reaktorbehälter
eine Erweiterung 23 und in dieser einen Pyrolysegasauslaß
25, aus welchem das bei der Pyrolyse gebildete
Pyrolysegas austritt. Im gleichen Höhenbereich ist ein
weiterer Anschluß 27 vorgesehen, der jedoch bei der hier
beschriebenen Arbeitsweise nicht benutzt wird. In einem
weiter nach unten liegenden Bereich hat der Reaktorbehälter
einen Flugteilchenauslaß 29, aus welchem leichte Teilchen,
z. B. Ruß, die in dem Wirbelbett hochgewirbelt
werden, austreten können. Noch weiter unten hat der
Reaktorbehälter 1 einen sich konisch nach unten verjüngenden
Einblasabschnitt 31, in welchem Blasmündungen 33
zum Einblasen
eines Wirbelgases mit einer nach unten und innen
gerichteten Blasrichtung 35 vorgesehen sind. Die Blasmündungen
33 sitzen annähernd bündig in der Innenwand 37
des Reaktorbehälters 1 und sind an den Enden von Wirbelgas-
Zuleitungsrohren 39 angeordnet. Unterhalb des konischen
Einblaseabschnittes 31 endet der Reaktorbehälter 1
in dem schon genannten Austragsstutzen 9. Der Reaktor
hat eine im Betrieb vertikale Achse 41.
Der Einfachheit halber sind in der Fig. die meisten
Verbindungs- und Anschlußleitungen weggelassen.
Wenn über die Blasmündungen 33 ein Wirbelgas eingeführt
wird und ein feinkörniges Wirbelschichtmaterial, beispielsweise
Sand oder Aluminiumoxid, in den Reaktorbehälter
eingefüllt wird, beispielsweise über die Eintragsöffnung
7, bildet sich in einem Wirbelschichtabschnitt
43 eine (in der Figur punktiert angedeutete)
Wirbelschicht 45. Menge und Geschwindigkeit des Wirbelgases
werden so gewählt, daß die obere Grenze des Wirbel
schichtabschnittes 43 etwa in Höhe des Flugteilchenauslasses
29 liegt. Mit Hilfe der Heizrohre 15 kann die
Wirbelschicht 45 beheizt und dadurch die gewünschte,
normalerweise endotherme Pyrolysereaktion zum Ablauf gebracht
werden.
Zur Bildung einer Wassertasse 74 ist das Austragsrohr 11
über eine Höhendifferenz nach unten erstreckt und an
seinem
unteren Ende an ein Steigrohr 47 angeschlossen, dessen
Höhe derart bemessen ist, daß in ihm eine dem Innendruck
des Reaktors entsprechende Wassersäule herstellbar ist.
Die aus dem Austragsrohr 11 und dem Steigrohr 47 gebildete
Wassertasse 74 ist zum Hindurchfließen eines aus
ungewirbeltem losem Material gebildeten Stopfens 49 ausgebildet,
der an seinem reaktorseitigen Ende einen oberhalb
des höchsten Wasserspiegels 51 der Wassertasse liegenden
trockenen Endabschnitt hat und durch aus der Wirbelschicht
45 abgegebenes Material, also Wirbelschichtmaterial
und feste Rückstände, gespeist wird. Der trockene
Endabschnitt ist erforderlich, damit das in der
Wassertasse 74 stehende Wasser nicht mit noch zu heißem
Material in Berührung kommt.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Eintrittsquerschnitt
des Austragsrohres 11 zum Aufnehmen von aus
der Wirbelschicht 45 herunterfallendem Material unterhalb
des Wirbelschichtabschnittes 43 angeordnet. Der
Wirbelschichtreaktor ist mit einem im wesentlichen vertikalen
Durchgangsweg ausgebildet, der sich von der Eintragsöffnung
7 bis zu dem Austragsstutzen 9 erstreckt
und einen verhältnismäßig großen freien Querschnitt hat,
so daß auch große Teile wie Autoreifen pyrolysiert werden
können. Aus dem gleichen Grunde schließt das Austragsrohr
11 an im wesentlichen den vollen Querschnitt
des unteren Endes des
Innenraumes 13 des Reaktorbehälters 1 an. Wie aus der
Figur ferner ersichtlich ist, liegt bei der dargestellten
Ausführungsform ein im wesentlichen glatter, von
Verengungen im wesentlichen freier Querschnittsverlauf
zwischen dem Reaktorinnenraum 13 und der aus dem Austragsrohr
11 und dem Steigrohr 47 gebildeten Wassertasse
74 vor. Dadurch können sowohl der Stopfen als auch in
den Stopfen gelangte, auch größere Rückstandsteile die
Vorrichtung glatt und unbehindert passieren.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist unterhalb der
Anordnung von Blasmündungen 33 ein Satz von weiteren
Blasmündungen 53 zum Auflockern des oberen Endes des
Stopfens 49 vorgesehen. Dies hat den schon beschriebenen
Vorteil, daß die in den Bereich des oberen Endes des
Stopfens 49 gelangenden Rückstandsteilchen zuverlässig in
den Stopfen 49 hineingezogen werden. Bei der dargestellten
Ausführungsform sind die weiteren Blasmündungen 53
an inneren Ende von Einblasrohren 55 vorgesehen und mit
im wesentlichen radial nach innen weisender Blasrichtung
über einen Umfang des Innenraumes 13 verteilt, in welchem
sich betriebsmäßig das reaktorseitige Ende des
Stopfens 49 befindet. Auf diese Weise kann das Ende des
Stopfens gleichmäßig aufgelockert gehalten werden, und
es wird gewissermaßen ein gleichmäßiger Übergang von der
Pyrolyse-Wirbelschicht 45 des Reaktors in den Stopfen 49
erzielt. Es kann sich dann am oberen Ende des Stopfens
49 kein Schüttkegel ausbilden; ein solcher hätte den
Nachteil, daß in seinen vertieften Randbereichen Drahtstücke
und dergleichen in Kontakt mit der Innenwand des
Austragsrohres 11 abgelagert werden könnten, die dann
durch Reibung an der Wand nicht richtig in den Stopfen
49 hineingezogen werden könnten. Die weiteren Blasmündungen
53 tragen somit dazu bei, daß auch der in den
Reifen enthaltene Draht, der sich während der Pyrolyse
zu Knäueln verwickeln kann, zuverlässig mit dem Stopfen
49 weiterbefördert und ausgetragen wird.
Der maximal mögliche Wasserspiegel 51 in der Wassertasse
74 wird durch einen Auslauf 61 am Steigrohr 47 bestimmt.
Im Betrieb bildet sich im Reaktor ein Überdruck aus, der
bis zu 5 m Wassersäule betragen kann. Der Wasserspiegel
sinkt entsprechend im Austragsrohr 11 bis auf ein Betriebsniveau
63 ab, und eine entsprechende Wassermenge
läuft aus dem Auslauf 61 aus. Der Wassertasse 74 wird
betriebsmäßig ständig Wasser zugeführt, und zwar einmal
durch eine Spüleinrichtung 65 zum Bespülen der Innenseite
des Austragsrohres. Die dargestellte Spüleinrichtung
besteht aus einer Ringleitung und davon abgehenden, in
das Austragsrohr 11 mündenden Einführleitungen 67, die
in Fig. 1 gestrichelt angedeutet sind. Durch dieses Bespülen
der Innenseite des Austragsrohres 11 wird der
Stopfen 49 geschmiert, und seine Weiterbewegung durch
die Wassertasse 74 wird erleichtert. Die Spüleinrichtung
65 wird zweckmäßigerweise wie dargestellt etwas oberhalb
des betriebsmäßigen Wasserpiegels 63 angeordnet, also
in einem Bereich, der betriebsmäßig nicht unter Wasser
steht und deshalb zum Austrocknen neigen kann. Die Weiterbewegung
des Stopfens kann auch dadurch begünstigt
oder hervorgerufen werden, daß Stopfenmaterial gefördert
wird, insbesondere aus dem Stopfen entfernt wird. Zu
diesem Zweck ist bei der dargestellten Ausführungsform
im unteren Bereich des Austragsrohres 11, d. h. in einem
Bereich, in welchem sich bei
ungenügendem Nachrutschen des Stopfens 49 ein Schüttkegel
bilden kann, eine Auslaßleitung 64 angeschlossen,
über die mittels einer Pumpe 66 Stopfenmaterial entnommen
und dadurch der höher liegende Teil des Stopfens zum
Nachrutschen veranlaßt werden kann. Das entnommene Stopfenmaterial
wird vorzugsweise in die Wirbelschicht 45
zurückgeleitet.
Um eine ausreichende Sicherheit gegen Betriebsstörungen
zu haben, ist es vorteilhaft, wenn die Wassertasse 74
zur Aufnahme des gesamten betriebsmäßig in dem Reaktor
befindlichen losen Materials und Abkühlen dieses Materials
auf unter 100°C bemessen ist. Es kann dann also bei
unvorhergesehenem plötzlichen Zusammenfallen der Wirbelschicht
45 ein gefährlicher Zustand nicht entstehen.
Das Austragen des Stopfenmaterials (Wirbelschichtmaterial
und feste Rückstände) kann im einfachsten Fall über den
Auslauf 61 erfolgen, der mit dem benötigten großen Quer
schnitt ausgeführt sein kann. Falls erforderlich, kann dann
ein Trennen des Wirbelschichtmaterials von den Rückständen
in irgendeiner beliebigen Weise erfolgen, und das Wirbel
schichtmaterial kann zum Reaktor zurückgeführt werden,
beispielsweise durch die Eintragsöffnung 7 oder eine geson
derte Wirbelschichtmaterial-Einführeinrichtung 69. Es kommt
im Betrieb vor, daß schwerere Rückstands-Teile, beispiels
weise Stahldrähte aus den Karkassen der pyrolysierten Alt
reifen, sich in dem tiefliegenden Übergangsbereich 71 zwischen
Austragsrohr 11 und Steigrohr 47 ansammeln und nicht von dem
in dem Steigrohr 47 aufsteigenden Teil des Stopfens mitge
nommen werden. Es ist deshalb zweckmäßig, eine gesonderte
Austrageinrichtung 73 mit einem durch das Steigrohr 47
bewegbaren Aufnehmer 75 vorzusehen und damit Material aus
dem Übergangsbereich 71 und/oder überhaupt aus dem Steig
rohr 47 zu entnehmen. Der Aufnehmer 75 kann beispielsweise
wie dargestellt an einem Seil 77 oder einer Stange in dem Steigrohr
47 auf und ab bewegt werden. In jedem Fall muß der Aufnehmer
75 zum Absenken durch den betriebsmäßig in dem Steigrohr 47
stehenden reaktorfernen Endabschnitt 79 des Stopfens 49
hindurch ausgebildet und bis in den Übergangsbereich 71
zwischen Austragsrohr 11 und Steigrohr 47 absenkbar sein,
damit die sich in dem Übergangsbereich 71 ganz unten an
sammelnden Teile aufgenommen und aus dem Steigrohr 47
entfernt werden können. Es kann zweckmäßig sein, in dem
Übergangsbereich 71 wenigstens eine Wasser-Einspritzeinrichtung
81 vorzusehen, um das abgelagerte Material aufzulockern
und sein Erfassen zu erleichtern. Um das Absenken
des Aufnehmers durch das Stopfenmaterial zu erleichtern
und zu beschleunigen, wird zweckmäßigerweise
eine auf den Aufnehmer 75 einwirkende Rütteleinrichtung
83 vorgesehen, die beispielsweise mit einem Unwuchtmotor
oder einer elektromagnetischen Vibrationseinrichtung ausgebildet
sein kann. Ferner ist es meist zweckmäßig, wenn
der Aufnehmer 75 mit einer das Aufnehmen von ferromagnetischem
Material begünstigenden Magnetisiereinrichtung
85 versehen ist.
Die Wassertasse und der darin befindliche Stopfen 49
sind geeignet, weitere auszutragende Materialien aufzunehmen.
Es ist deshalb zweckmäßig, wenn die Wassertasse
74 wenigstens eine weitere Einführstelle zum Einführen
auszutragenden Materials aufweist. Bei der dargestellten
Ausführungsform ist an einer ersten weiteren Einführstelle
87 eine Feststoff-Einführeinrichtung 89 zum Einführen
von Feststoffrückständen aus Pyrolysegas-Reinigungseinrichtungen
91 in die Wassertasse vorgesehen. Die
entsprechende Verbindungsleitung 93 ist gestrichelt dargestellt.
Dadurch kann der sonst schwer verarbeitbare
Rückstand aus der Pyrolysegas-Reinigung bequem und auf
nassem Wege ausgetragen und abgeführt werden. Damit hydrophobe
Anteile dieses Rückständes richtig ausgetragen
werden, ist eine motorische Rühreinrichtung 94 vorge
sehen. Eine zweite weitere Einführstelle 95 empfängt über
eine gleichfalls gestrichelt dargestellte Leitung 97 Flug
teilchen aus dem Flugteilchenauslaß 29.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird das am Ausgang
der Wassertasse (Auslauf 61) ankommende Material hydrau
lisch vorklassiert; zu diesem Zweck ist in diesem Bereich
eine hydraulische Trenneinrichtung 99 zum Trennen relativ
leichterer Teilchen wie zum Beispiel Ruß von relativ
schwereren Teilchen wie zum Beispiel Sand voneinander vor
gesehen. Bei der dargestellten Ausführungsform enthält die
Trenneinrichtung eine Wasser-Einspritzeinrichtung 101 und
einen oberhalb des Auslaufs 61 angeordneten zweiten Auslauf
103. Durch das Einspritzen von Wasser wird die ohnehin ein
setzende Schwimm-Senk-Trennung der leichten von den schweren
Teilchen begünstigt, so daß aus dem Auslauf 61 vorwiegend
die schwereren festen Teilchen und aus dem darüberliegenden
Auslauf 103 vorwiegend die leichteren festen Teilchen aus
getragen werden.
Falls mehrere Reaktoren verwendet werden, können sie an ein
gemeinsames Steigrohr 47 angeschlossen sein. Dies ist in
der Figur dadurch angedeutet, daß ein Teil eines weiteren
Austragrohres 105 im Anschluß an den Übergangsbereich 71
angedeutet ist.
Fig. 2 zeigt in ähnlicher Darstellung wie Fig. 1 eine
abgewandelte Ausführungsform, bei der die Weiterbewegung
des Stopfens in dem Austragrohr 211 durch eine steuerbare
Stopfenmaterial-Fördereinrichtung 12 bestimmt wird und
deshalb von Zufälligkeiten weitgehend unabhängig ist. Bei
der dargestellten Ausführungsform ist die Stopfenmaterial-
Fördereinrichtung 12 in einem Förderabschnitt 14 des Aus
tragrohres 211 in Form eines Schneckenförderers 16 ange
ordnet. Das ist baulich einfach. Der Schneckenförderer 16
wird von einem steuerbaren Motor 18 angetrieben. Der
Förderabschnitt 14 verläuft bei der dargestellten Aus
führungsform im wesentlichen horizontal, um die Förder
leistung des Schneckenförderers 16 möglichst weitgehend
von Schwerkraft-Einflüssen unabhängig zu halten.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist ferner in einem
oberen, trockenen Bereich des Austragrohres 211 ein
steuerbarer Feinteilchen-Auslaß 20 über ein Sieb 22 ange
schlossen. Aus dem Feinteilchen-Auslaß 20 wird fein
teiliges trockenes Stopfenmaterial entnommen und mittels
einer Feinteilchen-Fördereinrichtung 24 und einer Leitung
26 wieder in den Reaktorbehälter 201 zurückgeleitet,
ohne daß dieses Material durch die Wassertasse 274 gehen
muß und dabei befeuchtet und unnötig abgekühlt wird. Da
durch wird der Energiebedarf zum Wiederaufwärmen des
zurückgeleiteten feinteiligen Stopfenmaterials verringert.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Förderab
schnitt 14 mit der Stopfenmaterial-Fördereinrichtung 12
ebenfalls in einem oberen, trockenen Bereich des Austrag
rohres 211 angeordnet, und der Feinteilchen-Auslaß 20 ist
in einem stromabwärtigen Bereich der Stopfenmaterial-
Fördereinrichtung 12 an das Austragrohr 211 angeschlossen.
Dadurch bleibt die aus dem Austragstutzen 209 abgezogene
Menge nur von der Förderleistung der Stopfenmaterial-
Fördereinrichtung 12 abhängig.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ergibt sich aus der vor
stehenden Beschreibung. Die Einführung des zu pyrolysierenden
Ausgangsmaterials in die Eintragsöffnung 7 erfolgt über eine
nicht dargestellte Druckschleuse, beispielsweise eine Zellen
radschleuse, so daß sich in dem Reaktorbehälter 1 im Betrieb
ein Überdruck ausbildet. Bei der dargestellten Ausführungs
form kann mit Hilfe der weiteren Blasmündungen 53 ein an
nähernd kontinuierlicher Übergang zwischen der Wirbelschicht
45 und dem Stopfen 49 erzielt werden. In diesem Übergang
herrscht weitgehend Gleichgewicht, so daß der Materialaus
tausch zwischen der Wirbelschicht 45 und dem Stopfen 49 im
Mittel Null ist. Dieses Gleichgewicht kann durch Austragen
von Stopfenmaterial aus dem Steigrohr 47 gestört werden.
Sobald dann das reaktorseitige Ende des Stopfens 49 nach
unten wandert, wird aus der Wirbelschicht 45 Material zu
dem Stopfen hin geliefert, bis sich das alte Gleichgewicht
wieder eingestellt hat. Auf diese Weise kann erreicht werden,
daß der verbrauchte oder im Kreislauf geführte Strom des
Wirbelschichtmaterials nur so groß ist wie es für ein zweck
entsprechendes Austragen der festen Pyrolyserückstände er
forderlich ist.
Claims (25)
1. Wirbelschicht-Pyrolysereaktor zum Aufarbeiten
von Ausgangsmaterial mit hohem Gehalt an organischen
Polymeren, wobei in den Reaktorbehälter ein feinkörniges
Wirbelschichtmaterial eingeführt wird, der
Reaktorbehälter eine Anordnung von Blasmündungen zum
Einblasen eines Wirbelgases aufweist, und am Reaktorbehälter
ein nach unten verlaufendes Austragsrohr zum
Austragen fester Rückstände der Pyrolyse zusammen mit
festem Wirbelschichtmaterial angeschlossen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Austragsrohr (11; 211)
an seinem unteren Ende mit einem Steigrohr (47) verbunden
ist, wobei der Übergangsbereich zwischen diesen
beiden Bauteilen eine Wassertasse (74; 274) bildet,
die einen hindurchfließenden Stopfen (49; 249)
aus herunterfallendem Wirbelschichtmaterial und festen
Rückständen aufnimmt, und daß mindestens eine
Fördereinrichtung (64, 65; 12) für den Stopfen (49; 249)
im Austragsrohr (11; 211) und eine Austragseinrichtung
(73) für die festen Rückstände mit einem durch das
Steigrohr (47) bewegbaren Aufnehmer (75) vorgesehen
sind.
2. Pyrolysereaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördereinrichtung eine Auslaßleitung
(64) umfaßt, die an den unteren Bereich des
Austragsrohres (11) angeschlossen ist.
3. Pyrolysereaktor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslaßleitung (64) mit einem
Förderer (Pumpe 66) für die Entnahme von Material des
Stopfens (49) versehen ist.
4. Pyrolysereaktor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das entnommene Material in die Wirbelschicht
(45) rückleitbar ist.
5. Pyrolysereaktor nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung
eine Spüleinrichtung (65) zum Besprühen der Innenseite
des Austragsrohres (11) umfaßt.
6. Pyrolysereaktor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spüleinrichtung (65) eine Ringleitung
und davon ausgehende Einführleitungen (67)
aufweist, die in das Austragsrohr (11) münden.
7. Pyrolysereaktor nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spüleinrichtung (65)
etwas oberhalb des betriebsmäßigen Wasserstandes (63)
angeordnet ist.
8. Pyrolysereaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördereinrichtung (12) in einem
oberen, trockenen Bereich des Austragsrohrs (211)
vorgesehen ist.
9. Pyrolysereaktor nach Anspruch 1 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung einen
in einen im wesentlichen horizontal verlaufenden Förderabschnitt
(14) des Austragsrohres (211) angeordneten
steuerbaren Schneckenförderer (16) aufweist.
10. Pyrolysereaktor nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß an den oberen trockenen
Bereich des Austragsbohrers (211) ein steuerbarer
Feinteilchenauslaß (20) angeschlossen ist.
11. Pyrolysereaktor nach Anspruch 10, gekennzeichnet
durch eine Feinteilchen-Fördereinrichtung
(24) zum Weiterbefördern von Material aus dem Feinteilchenauslaß
(20).
12. Pyrolysereaktor nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Feinteilchenauslaß
(20) mit dem Reaktorbehälter (201) verbunden ist.
13. Pyrolysereaktor nach Anspruch 8 und einem
der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Feinteilchenauslaß (20) in einem stromabwärtigen
Bereich der Fördereinrichtung (12) an das Austragsrohr
(211) angeschlossen ist.
14. Pyrolysereaktor nach einem der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer
(75) zum Absenken durch den betriebsmäßig in dem
Steigrohr (47) stehenden reaktorfernen Endabschnitt
(79) des Stopfens (49) hindurch ausgebildet und bis
in den Übergangsbereich (71) zwischen dem Austragsrohr
(11) und dem Steigrohr (47) absenkbar ist.
15. Pyrolysereaktor nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Übergangsbereich (71) wenigstens
eine Wasser-Einspritzeinrichtung (81) vorgesehen
ist.
16. Pyrolysereaktor nach einem der Ansprüche 1
bis 15, gekennzeichnet durch eine auf den Aufnehmer
(75) einwirkende Rütteleinrichtung (83).
17. Pyrolysereaktor nach einem der Ansprüche 1
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer
(75) mit einer das Aufnehmen von ferromagnetischem
Material begünstigenden Magnetisiereinrichtung (85)
versehen ist.
18. Pyrolysereaktor nach einem der Ansprüche 1
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassertasse
(74) wenigstens eine weitere Einführstelle (87, 95)
zum Einführen auszutragenden Materials aufweist.
19. Pyrolysereaktor nach Anspruch 18, gekennzeichnet
durch eine Feststoff-Einführeinrichtung (89)
zum Einführen von Feststoff-Rückständen aus Pyrolysegas-
Reinigungseinrichtungen (91) in die Wassertasse
(74) über die weitere Einführstelle (87).
20. Pyrolysereaktor nach einem der Ansprüche 1
bis 19, gekennzeichnet durch einen im wesentlichen
glatten, von Verengungen im wesentlichen freien Querschnittsverlauf
zwischen dem Innenraum (13) des Reaktorbehälters
und der Wassertasse (74; 274).
21. Pyrolysereaktor nach einem der Ansprüche 1
bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der
Anordnung von Blasmündungen (33) ein Satz von weiteren
Blasmündungen (53) zum Auflockern des oberen Endes
des Stopfens (49; 249) vorgesehen ist.
22. Pyrolysereaktor nach Anspruch 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die weiteren Blasmündungen (53)
mit im wesentlichen radial nach innen weisender Blasrichtung
über einen Umfang des Innenraums (13) verteilt
sind, der betriebsmäßig dem reaktorseitigen
Ende des Stopfens (49) benachbart ist.
23. Pyrolysereaktor nach einem der Ansprüche 1
bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassertasse
(74; 274) zur Aufnahme des gesamten betriebsmäßig in
dem Reaktor befindlichen losen Materials und Abkühlen
dieses Materials auf eine Temperatur unter 100°
bemessen ist.
24. Pyrolysereaktor nach einem der Ansprüche 1
bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Steigrohr
(47) im Bereich des betriebsmäßigen Wasserspiegels
ein Auslauf (61) vorgesehen ist.
25. Pyrolysereaktor nach Anspruch 24, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich des betriebsmäßigen
Wasserspiegels eine Trenneinrichtung (99) zum Trennen
relativ leichterer und relativ schwererer Teilchen
voneinander vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853523645 DE3523645A1 (de) | 1985-07-02 | 1985-07-02 | Verfahren und reaktor zum thermischen aufarbeiten, insbesondere pyrolysieren, von ausgangsmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853523645 DE3523645A1 (de) | 1985-07-02 | 1985-07-02 | Verfahren und reaktor zum thermischen aufarbeiten, insbesondere pyrolysieren, von ausgangsmaterial |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3523645A1 DE3523645A1 (de) | 1987-02-12 |
| DE3523645C2 true DE3523645C2 (de) | 1989-09-14 |
Family
ID=6274757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853523645 Granted DE3523645A1 (de) | 1985-07-02 | 1985-07-02 | Verfahren und reaktor zum thermischen aufarbeiten, insbesondere pyrolysieren, von ausgangsmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3523645A1 (de) |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| US5370715A (en) * | 1993-04-27 | 1994-12-06 | Kortzeborn; Robert N. | Waste destructor and method of converting wastes to fluid fuel |
| FR2946054B1 (fr) | 2009-06-02 | 2012-09-28 | Alfyma Ind | Procede de transformation de granulats de caoutchouc pour produire du carbonisat semi-actif et du plastifiant. |
| DE102024205621A1 (de) * | 2024-06-18 | 2025-12-18 | Blanco Gmbh + Co Kg | Verfahren und Vorrichtung zum Wiederaufbereiten von Verbundkunststoffteilen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2658371C2 (de) * | 1976-12-23 | 1983-03-03 | Carl Robert Eckelmann AG, 2000 Hamburg | Verfahren zum Pyrolysieren von Altreifen |
-
1985
- 1985-07-02 DE DE19853523645 patent/DE3523645A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3523645A1 (de) | 1987-02-12 |
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