DE3528683C2 - - Google Patents

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DE3528683C2
DE3528683C2 DE19853528683 DE3528683A DE3528683C2 DE 3528683 C2 DE3528683 C2 DE 3528683C2 DE 19853528683 DE19853528683 DE 19853528683 DE 3528683 A DE3528683 A DE 3528683A DE 3528683 C2 DE3528683 C2 DE 3528683C2
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pulley
chopper
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shaft
drive
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DE19853528683
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Alois 4520 Melle De Scharf
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Biso Maschinenfabrik 4986 Roedinghausen De GmbH
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Biso Bitter GmbH and Co KG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/40Arrangements of straw crushers or cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Anbauhäcksler für Mähdrescher mit auf einer Messertrommel beweglich gelagerten Messern, die mit feststehenden, im Häckslergehäuse angeordneten Gegenmessern zusammenwirken, und mit einer Messertrommelwelle, auf der die Messertrommel befestigt ist und die in Seitenwänden des Häcksler­ gehäuses gelagert und mit deren eine Seitenwand durchsetzenden und nach außen geführten Wellenzapfen eine Antriebsriemenscheibe verbunden ist.
Bei aus der Praxis bekannten Anbauhäckslern dieser Art ist die Antriebsriemen­ scheibe über Vorgelege von Keilriemen mit einer hohen Drehzahl, beispielsweise mit einer Drehzahl von 3000 U/min, angetrieben, so daß das von dem Mähdrescher in die Einzugsöffnung des Anbau­ häckslers eingeworfene Stroh gehäckselt wird.
Häufig ist es jedoch erwünscht, das von dem Mähdrescher ausge­ worfene Stroh nicht zu häckseln, sondern es lediglich anzuschla­ gen und gegebenenfalls auf größere Längen zu schneiden, so daß es noch als Streustroh für Ställe geeignet ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Anbauhäcksler der eingangs angegebenen Art zu schaffen, mit dem sich einmal von dem Mähdrescher ausgeworfenes Stroh häckseln und zum anderen dieses Stroh auch in der Weise bearbeiten läßt, daß es noch als Streustroh für Ställe verwendet werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Antriebsriemenscheibe derart über ein Getriebe mit der Messer­ trommelwelle verbunden ist, daß diese einmal mit der Antriebs­ riemenscheibendrehzahl und nach dem Umschalten des Getriebes mit einer durch das Getriebe untersetzten geringeren Drehzahl ange­ trieben ist, und daß die Gegenmesser lösbar gehaltert und aus dem von den Trommelmessern beschriebenen Hüllzylinder herausbe­ wegbar sind.
Bei Streustrohbetrieb sind die Gegenmesser aus dem Schneidbe­ reich der Trommelmesser herausgeschwenkt, so daß die Trommelmes­ ser das von dem Mähdrescher ausgeworfene Langstroh im wesentli­ chen nur anschlagen und bei zu großer Länge auch unregelmäßig schneiden, weil die Trommelmesser auf das Stroh nur insoweit einwirken können, als dieses aufgrund seiner Trägheit den Trom­ melmessern einen Widerstand entgegensetzt. Zusätzlich wird die Einwirkung der Trommelmesser auf das Stroh dadurch herabgesetzt, daß durch das Getriebe die Trommeldrehzahl vermindert wird, so daß die Trommelmesser das Stroh nur mit verringerter kinetischer Energie bearbeiten können. Das von dem Anbauhäcksler in dieser zweiten Betriebsweise ausgeworfene Streustroh kann mit üblichen Maschinen aufgesammelt und in gespreßten Ballen oder Rollen gespeichert werden.
Zweckmäßigerweise ist die auf den Wellenzapfen aufgesetzte An­ triebsriemenscheibe Teil eines von dieser gehäuseartig eingefaß­ ten Planetengetriebes, von dem zur Umschaltung ein weiteres Teil wahlweise mit der Antriebsriemenscheibe oder dem Häckslergehäuse verbindbar ist. Das Planetengetriebe läßt sich vollständig in der als Gehäuse ausgebildeten Antriebsriemenscheibe unterbrin­ gen, so daß kein zusätzlicher Raum für ein Getriebe benötigt wird.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die auf dem Wellenzapfen der Messertrommelwelle frei drehbar gelagerte Antriebsriemenscheibe den Steg für in dieser gelagerte Planetenräderpaare bildet, von denen die einen Räder mit einem frei drehbar gelagerten Zentralrad und die anderen mit einem achsgleich mit diesem Zentralrad auf die Messertrommelwelle auf­ gekeilten Abtriebszahnrad kämmen, und daß das Zentralrad auf einer aus der Antriebsriemenscheibe axial herausgeführten Hülse befestigt ist, die einen Hebel trägt, der wahlweise mit der An­ triebsriemenscheibe oder dem Häckslergehäuse verriegelbar ist. Zweckmäßigerweise besteht der Hebel aus einer auf die Hülse auf­ gesetzten Scheibe, so daß eine Unwucht vermieden ist.
Die Scheibe kann von einem mit dem Häckslergehäuse verbundenen Bügel mit einem zu der Scheibe parallelen Schenkel übergriffen sein, wobei in eine durchgehende Gewindebohrung der Scheibe eine Schraube eingeschraubt ist, die beidendig gewindefreie Schäfte aufweist, die sich entweder in eine Bohrung in der Seitenwand der Riemenscheibe oder in eine Bohrung des Schenkels einschrau­ ben läßt. Die Umstellung von Häckslerbetrieb auf Streustroh­ betrieb läßt sich bei dieser Ausgestaltung in einfacher Weise dadurch bewirken, daß die Schraube mit ihren Schäften entweder in die Bohrung der Riemenscheibe oder in die Bohrung des Schen­ kels des Bügels eingeschraubt wird, so daß das Zentralrad ent­ weder mit der Riemenscheibe rotiert und das Planetengetriebe unwirksam ist oder das Gehäuse festgehalten ist, so daß die Messertrommelwelle mit der durch das Planetengetriebe unter­ setzten Drehzahl angetrieben wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des an einen Mähdrescher angebauten Anbauhäckslers und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Riemenscheibe mit in diesem angeordneten Planetengetriebe.
An das hintere Ende des Mähdreschers 1 ist an einen durch um­ laufende Träger oder profilierte Bleche gebildeten Rahmen 2 der mit einer Strohverteileinrichtung 3 versehene Anbauhäcksler 4 in üblicher Weise angebaut. Die nur durch die Hüllkurve 5 der Trommelmesser angedeutete Messertrommel ist in üblicher Weise durch die Riemenscheibe 6 angetrieben, über die von einem üb­ lichen Vorgelege angetriebene Keilriemen 7 laufen.
In dem Häckslergehäuse sind auf einem Messerträger 8 kammartig nebeneinander angeordnete feststehende Messer 9 befestigt. Der Messerträger läßt sich durch Lösen der Schraube 10 und Verschwen­ ken um seine Achse 11 um den durch das gekrümmte Langloch 12 vor­ gegebenen Winkel derart verschwenken, daß sich die Messer 9 in einer Stellung 9′ befinden, in der sie außer Eingriff mit den Trommelmessern sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist die Riemenscheibe 6 über das Zylinderrollenlager 14, das Kugellager 15 und die Nadellager 16 frei drehbar auf dem Wellenzapfen 17 der Trommelwelle gelagert. Die Riemenscheibe 6 bildet den Steg für das Planetengetriebe. Auf in der Riemenscheibe 6 befestigte Achsen 18 sind die Plane­ tenräderpaare 19 mit dem kleinen Zahnrad 20 und dem großen Zahn­ rad 21 frei drehbar gelagert. Das um 180° versetzt in der Riemen­ scheibe gelagerte Planetenräderpaar ist aus Gründen der Zeich­ nungsvereinfachung nicht dargestellt worden.
Das kleinere Zahnrad 20 des Planetenräderpaares 19 kämmt mit dem auf den Wellenzapfen 17 aufgekeilten Antriebszahnrad 22. Dieses Antriebszahnrad 22 ist mit einem rohrförmigen Fortsatz 23 ver­ sehen, auf dem über die Nadellager 16 das im Durchmesser kleine­ re Zentralrad 24 gelagert ist. Auch dieses Zentralrad ist mit einem rohrförmigen Fortsatz 25 versehen, auf dem über das Kugel­ lager 15 die eine Seite der Riemenscheibe 6 gelagert ist.
Die Riemenscheibe 6 ist mit Deckeln 27, 28 verschraubt, die gleichzeitig der Halterung der Lager 14, 15 dienen. Weiterhin sind die Deckel in üblicher Weise mit Lippendichtungen versehen.
Der rohrförmige Fortsatz 25 des Zentralrades 24 ist durch den Deckel 27 hindurchgeführt und auf das freie Ende dieses hülsen- oder rohrförmigen Fortsatzes 25 ist die Scheibe 29 aufgekeilt. Die Scheibe 29 ist mit einer durchgehenden Gewindebohrung 30 ver­ sehen, in die ein Gewindebolzen 31 eingeschraubt ist, der beid­ endig mit gewindelosen Schaftteilen 32, 33 versehen ist. Der Schaftteil 32 läßt sich in die Bohrung 34 des Schenkels 35 eines mit dem Häckslergehäuse verschraubten Bügels 36 einschrauben. Weiterhin läßt sich der Schaftteil 33 in die Bohrung 37 des Deckels 27 einschrauben, wobei der Gewindebolzen 31 jeweils soweit geschraubt wird, daß einer der gewindelosen Schaftteile 32, 33 soweit in eine der Bohrungen 34, 37 eingreift, daß der andere aus der anderen Bohrung herausgetreten ist.
Wird der Schaftteil 33 in die Bohrung 37 des Deckels 27 einge­ schraubt, ist das Zentralrad 24 mit der Antriebsriemenscheibe 6 verriegelt, so daß die Messertrommelwelle beispielsweise mit der Riemenscheibendrehzahl von 3100 U/Min. rotiert.
Wird hingegen der Schaftteil 32 des Gewindebolzens 31 in die Bohrung 34 des Schenkels 35 eingeschraubt, ist das Zentralrad 24 gehäusefest mit dem Häckslergehäuse gehalten. Aufgrund der Untersetzung des Planetengetriebes dreht sich daher die Messer­ trommelwelle nur mit einer Drehzahl von 1700 U/Min., wenn die Antriebsriemenscheibe 6 mit 3100 U/Min. angetrieben ist.
Die Scheibe 29 ist mit einer radialen Gewindebohrung versehen, in die eine Schraube 38 eingeschraubt ist, die der Fixierung der Stellschraube 31 in ihrer jeweiligen Lage dient.

Claims (5)

1. Anbauhäcksler für Mähdrescher mit auf einer Messertrommel beweglich gelagerten Messern, die mit feststehenden, im Häckslergehäuse angeordneten Gegenmessern zusammenwirken, und mit einer Messertrommelwelle, auf der die Messertrom­ mel befestigt ist und die in Seitenwänden des Häckslerge­ häuses gelagert und mit deren eine Seitenwand durchsetzen­ den und nach außen geführten Wellenzapfen eine Antriebsrie­ menscheibe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsriemenscheibe (6) derart über ein Getriebe mit der Messertrommelwelle verbunden ist, daß diese einmal mit der Antriebsriemenscheibendrehzahl und nach Umschal­ tung des Getriebes mit einer durch das Getriebe unter­ setzten geringeren Drehzahl angetrieben ist, und daß die Gegenmesser (9) lösbar gehaltert und aus dem von den Trommelmessern beschriebenen Hüllzylinder (5) herausbeweg­ bar sind.
2. Anbauhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Wellenzapfen (17) aufgesetzte Antriebsrie­ menscheibe (6) Teil eines von dieser gehäuseartig eingefaß­ ten Planetengetriebes ist, von dem zur Umschaltung ein weiteres Teil (24) wahlweise mit der Antriebsriemenscheibe (6) oder dem Häckslergehäuse verbindbar ist.
3. Anbauhäcksler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Wellenzapfen (17) der Messertrommelwelle frei drehbar gelagerte Antriebsriemenscheibe (6) den Steg für in dieser gelagerte Planetenräderpaare (19) bildet, von denen die einen Räder (21) mit einem frei drehbar gelagerten Zentralrad (24) und die anderen Räder (20) mit einem achsgleich mit diesem Zentralrad (24) auf den Wellen­ zapfen (17) aufgekeilten Abtriebszahnrad (22) kämmen, und daß das Zentralrad (24) auf einer aus der Antriebsriemen­ scheibe (6) axial herausgeführten Hülse (23) befestigt ist, die einen Hebel (29) trägt, der wahlweise mit der Antriebsriemenscheibe (6) oder dem Häckslergehäuse ver­ riegelbar ist.
4. Anbauhäcksler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel durch eine auf die Hülse (23) aufgesetzte Scheibe (29) gebildet ist.
5. Anbauhäcksler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (29) von einem mit dem Häckslergehäuse ver­ bundenen Bügel (36) mit einem zu der Scheibe (29) paralle­ len Schenkel (35) übergriffen ist und daß in eine durch­ gehende Gewindebohrung (30) der Scheibe (29) eine Schraube (31) eingeschraubt ist, die beidendig gewindefreie Schäfte (32, 33) aufweist, die sich entweder in eine Bohrung (37) der Seitenwand (27) der Antriebsriemenscheibe (6) oder in eine Bohrung (34) des Schenkels (35) einschrauben lassen.
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