DE3533355C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3533355C2
DE3533355C2 DE19853533355 DE3533355A DE3533355C2 DE 3533355 C2 DE3533355 C2 DE 3533355C2 DE 19853533355 DE19853533355 DE 19853533355 DE 3533355 A DE3533355 A DE 3533355A DE 3533355 C2 DE3533355 C2 DE 3533355C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
clamping
clamp
fastening part
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19853533355
Other languages
English (en)
Other versions
DE3533355A1 (de
Inventor
Wolfgang 7958 Laupheim De Baumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19853533355 priority Critical patent/DE3533355A1/de
Priority to FR8613248A priority patent/FR2593423A1/fr
Publication of DE3533355A1 publication Critical patent/DE3533355A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3533355C2 publication Critical patent/DE3533355C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/14Clamps for work of special profile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B1/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B1/12Arrangements for positively actuating jaws using screws with provision for disengagement
    • B25B1/125Arrangements for positively actuating jaws using screws with provision for disengagement with one screw perpendicular to the jaw faces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/003Combinations of clamps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/0013Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
    • B27M3/0026Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally
    • B27M3/0053Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally using glue

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spannzwinge mit einem Längsgestalt aufweisenden Zwingenschaft, dessen Seitenflächen jeweils eine in Schaftlängsrichtung verlaufende Lochreihe aufweisen, und mit zwei mit veränderbarem Längsabstand am Zwingenschaft angeordneten Spannanschlägen zum Ausüben einer Spannkraft parallel zur Schaftlängsrichtung.
Eine derartige Spannzwinge, bei der einer der Spannanschläge mittels eines Steckbolzens an den Löchern der Lochreihen festlegbar ist, geht aus dem DE-GM 84 07 983 hervor. Diese Zwinge wird wie auch andere Zwingen vor allem im Schrei­ nerhandwerk verwendet, insbesondere zum Zusammenhalten von miteinander zu verleimenden Brettern od. dgl. während der Aushärtzeit des Leims. Die in Schaftlängsrichtung wirksame Spannkraft bringt jedoch die Gefahr mit sich, daß sich, handelt es sich beispielsweise um die Herstellung eines Rechteckrahmens oder -kastens aus Brettern, Leisten od. dgl., das dem Zwingen­ schaft entlang verlaufende Brett, gegen dessen Stirnseiten bei dem genannten Beispiel rechtwinkelig zu ihm stehende Seitenbretter geleimt werden sollen, infolge der Spannkraft ausbaucht. Um dem zu begegnen oder wenn man zwischen den Seitenbrettern ein zu diesen paralleles Zwischenbrett an das dem Zwingenschaft entlang verlaufenden Brett anleimen will, ist der Einsatz einer weiteren, quer verlaufenden Spann­ zwinge üblich.
Dies stellt nicht nur einen zusätzlichen Werkzeugaufwand sondern auch einen erheblichen Montageaufwand dar. Außerdem ist häufig nur wenig Platz für das Anbringen dieser weiteren Zwinge vorhanden, so daß man mit Unterlegbrettern od. dgl. arbeiten muß.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Spannzwinge der eingangs genannten Art zu schaffen, bei deren Verwendung der Einsatz einer zusätzlichen Zwinge od. dgl. entbehrlich ist, wenn man gleichzeitig zur Spannkraft in Schaftlängsrichtung eine quer hierzu gerichtete Kraft auf die sich parallel zum Zwingenschaft erstreckende Gegenstandsfläche aufbringen will. Dabei soll die Handhabung möglichst einfach und die Herstellung der erforderlichen Maßnahmen mit möglichst wenig Aufwand verbunden sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Zwingenschaft eine Querspanneinrichtung mit einem am Zwingen­ schaft im Bereich zwischen den Spannanschlägen in unterschied­ lichen Längslagen lösbar befestigbaren Befestigungsteil sowie mit einem am Befestigungsteil quer zur Schaftlängsrichtung bewegbar gelagerten und beidseitig des Zwingenschaftes jeweils eine Spannfläche aufweisenden Querspannteil zum Ausüben einer Querkraft zugeordnet ist und daß das Befestigungsteil im wesentlichen die Gestalt eines U-förmigen Bügels aufweist, dessen die beiden Seitenflächen des Zwingenschaftes übergrei­ fenden Bügelschenkel jeweils einen zum Zwingenschaft hin vor­ stehenden, in die zugewandte Lochreihe passenden Steckvorsprung tragen, wobei die beiden Bügelschenkel sowie die beiden Steck­ vorsprünge jeweils in Schaftlängsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, derart, daß das Befestigungsteil auf dem Zwingenschaft verdrehbar sitzt und die Steckvorsprünge bei der Drehbewegung in bzw. außer Eingriff mit den Lochreihen gelangen.
Auf diese Weise kann mittels der Querspanneinrichtung auch eine Querkraft aufgebracht werden. Will man beispielsweise einen rechteckigen Kasten mit einer Zwischenwand zusammenleimen, werden an den beiden einander gegenüberliegenden Kastenseiten die zum Zwischenbrett parallelen Seitenbretter mit Hilfe jeweils einer Spannzwinge gegen die Stirnkanten des von Seitenbrett zu Seitenbrett verlaufenden Brettes gespannt, wobei man gleich­ zeitig im Bereich des Zwischenbrettes mit Hilfe der Querspann­ einrichtung eine Querkraft ausübt, die das genannte Brett von außen her gegen die Stirnkante des Zwischenbrettes drückt. In gleicher Weise kann man bei einem Kasten oder Rahmen ohne Zwischenbrett ein Ausbauchen nach außen verhindern.
Dabei läßt sich die Querspanneinrichtung an unterschiedlichen Stellen des Zwingenschaftes im Abstand der Löcher der Lochreihen festlegen, so daß man die Querkraft stets an der gewünschten Stelle ausüben kann.
Aufgrund der beidseitig des Zwingenschaftes vorhandenen Spannflächen wird die Querkraft symmetrisch zum Zwingenschaft aufgebracht, so daß eine stabile Abstützung ohne die Ge­ fahr eines Verkippens ergibt.
Bei der Querspanneinrichtung handelt es sich um eine Zusatz­ einrichtung, die nur erforderlichenfalls angebracht wird. Dabei kann sie ohne weiteres bei herkömmlichen Zwingen ver­ wendet werden, die die Lochreihen bereits aufweisen.
Bei der Montage muß man die Querspanneinrichtung mit ihrem Befestigungsteil nur schräg auf den Zwingenschaft aufsetzen und dann so verdrehen, daß die Steckvorsprünge in die Loch­ reihen eingreifen. Diese Montage erfolgt schnell und ohne Schwierigkeiten, wobei keine Zusatzteile oder Werkzeuge benötigt werden.
Die U-Gestalt des Befestigungsteils bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß die den zu verspannenden Gegenständen zugewandte Schaftvorderseite vom Befestigungsteil frei bleibt, so daß die Schaftvorderseite bis ganz an die zugewandte Gegenstandsfläche angelegt werden kann.
Aus demDE-GM 18 72 400 ist es zwar bereits bekannt, am Zwingenschaft eine Querspanneinrichtung anzuordnen, die ein quer zur Schaftlängsrichtung bewegbar gelagertes Querspannteil zum Ausüben einer Querkraft aufweist. Es handelt sich hier je­ doch um eine ortsfest am Zwingenschaft gelagerte Spannspindel. Ansonsten sind keine Gemeinsamkeiten vorhanden.
Zweckmäßigerweise steht vom die beiden Bügelschenkel verbindenden Quersteg des Befestigungsteils ein Gewindebolzen ab, auf den das Querspannteil zwischen dem Quersteg und einer aufgeschraubten Spannmutter lose aufgesteckt ist. Auf diese Weise ergibt sich nicht nur eine besonders einfache Anordnung sondern auch eine stufenlos und gut dosierbar einstellbare Querkraft.
Die beiden Spannflächen können jeweils von einem Spannklotz od. dgl. gebildet werden, wobei die beiden Spannklötze od. dgl. zweckmäßigerweise aus Holz bestehen, damit die Fläche, gegen die das Querspannteil drückt, nicht beschädigt wird.
Des weiteren ist es in diesem Zusammenhang vorteilhaft, daß die Spannklötze od. dgl. jeweils um eine in der Gebrauchslage parallel zum Zwingenschaft verlaufende Achse frei schwenkbar sind. Die Spannflächen können sich dann genau an die zugewandte Gegenstandsfläche anpassen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die rückseitige Ansicht einer Spannzwinge gemäß der Erfindung in Richtung gemäß Pfeil I der Fig. 2 gesehen,
Fig. 2 die gleiche Spannzwinge in Seitenansicht in Richtung gemäß Pfeil II in Fig. 1 gesehen,
Fig. 3 die Querspanneinrichtung der Zwinge nach den Fig. 1 und 2 in gesonderter Darstellung in Längsrichtung gemäß Pfeil III in Fig. 2 des Zwingenarms gesehen,
Fig. 4 die gleiche Querspanneinrichtung in Vorder­ ansicht gemäß Pfeil IV in Fig. 3, d. h. in Fig. 1 von unterhalb der Zwischenebene her gesehen, und
Fig. 5 das den stufenlos verstellbaren Spannan­ schlag aufweisende Zwingenende im Längs­ schnitt.
Die in der Zeichnung dargestellte Spannzwinge besitzt einen Zwingenschaft 1 länglicher Gestalt, der beim Ausführungsbeispiel von einem Vierkant-Hohlprofil­ stück gebildet wird. Der Zwingenschaft 1 trägt zwei Spannanschläge 2, 3, die an der gleichen Seite des Zwingenschaftes angeordnet sind. Hierbei stehen sie an dieser Seite vom Zwingenschaft 1 vor, wobei ihr in Längsrichtung des Zwingenschaftes gemessener Abstand veränderbar ist. Der bei dem jeweiligen Anwendungsfall erforderliche Längsabstand läßt sich beim Ausführungsbeispiel zunächst dadurch grob einstellen, daß der eine Längsanschlag 3 in Rasterabständen am Zwingenschaft 1 festlegbar ist. Hierzu sitzt dieser Spannanschlag 3 an einer auf den Zwingenschaft 1 in Längsrichtung aufgesteckten Rechteckhülse 4, und der Zwingenschaft 1 weist an seinen die Schaftvorderseite 5 mit der Schaftrück­ seite 6 verbindenden Seitenflächen 7 und 8 jeweils eine in Schaftlängsrichtung verlaufende Reihe von Löchern 9 auf, wobei die Löcher 9 der einen Loch­ reihe fluchtend zu den Löchern der anderen Loch­ reihe angeordnet sind. Dementsprechend ist an den den Schaftseitenflächen 5, 6 entsprechenden Seiten der Rechteckhülse 4 jeweils ein Steckloch vorhanden, so daß die Rechteckhülse 4 in jeder Stellung, in der ihre Stecklöcher mit einem von den beiden Lochreihen des Zwingenschaftes ge­ bildeten Lochpaar übereinstimmen, mittels eines durchgesteckten Steckbolzens 10 fixiert werden kann. Die Feineinstellung des Längsabstandes zwischen den Spannanschlägen erfolgt dagegen am anderen Spannanschlag 2.
Dieser Spannanschlag 2 sitzt ebenfalls an einer Rechteckhülse 11, die auf das andere Ende des Zwingenschaftes 1 aufgesteckt ist (siehe auch Fig. 5). Während die erstgenannte Rechteckhülse 4 an beiden Enden offen und somit am Zwingenschaft beliebig verschiebbar ist, steht die andere Recht­ eckhülse 4 über das zugewandte Zwingenschaftende vor und ist hier durch eine Abschlußwand 12 ver­ schlossen. Die Längslage dieser Rechteckhülse 11 ist mindestens über einen Rasterabstand der Löcher 9 stufenlos hin und her verschiebbar. Hierzu ist der Zwingenschaft an diesem Ende mit einem z. B. von einer Einsatzmutter 13 ge­ bildeten Innengewinde versehen, in das ein Verstellbolzen 14 mit einem Außengewinde einge­ schraubt ist, der von außen her verdreht werden kann. Zu diesem Zwecke durchdringt der Verstell­ bolzen 14 die Abschlußwand 12 und ist an dieser axial unverschieblich drehbar gelagert. Außer­ halb der Hülse 11 ist an dem Verstellbolzen 14 ein Handgriff 15 drehfest angebracht. Es ist ersichtlich, daß sich beim Drehen des Handgriffs 15 die Hülse 11 auf dem Zwingenschaft 1 stufenlos verschiebt.
Die beiden Spannanschläge 2, 3 stehen über die Schaft­ vorderseite 5 vor. Beim Ausführungsbeispiel besitzen sie dazuhin eine rechtwinkelig zu den Schaftseiten­ wänden 7, 8 rechtwinkelige Längserstreckung. Dabei werden beim Ausführungsbeispiel die beiden Spannan­ schläge jeweils von einem mit seinem mittleren Bereich an die jeweilige Anschlaghülse angeschweißten Rundstab gebildet, so daß sich jeder Spannanschlag beiderseits des Zwingenschaftes von diesem weg er­ streckt, wodurch eine beträchtliche Spannhöhe er­ zielt wird. Die Oberfläche der Spannanschläge be­ steht aus weichelastischem Kunststoff, wozu auf die genannten Rundstäbe von deren freien Enden her etwa bis zur jeweiligen Rechteckhülse jeweils ein Kunststoffschlauchabschnitt aufgesteckt ist.
Mit Hilfe einer solchen Spannzwinge lassen sich zwischen den Spannanschlägen 2, 3 befindliche Gegen­ stände in üblicher Weise gegeneinander verspannen. Hierzu stellt man beim Ausführungsbeispiel die ge­ wünschte Spannlänge grob am Spannanschlag 3 ein. Sodann legt man die Zwinge an die zu spannenden Gegenstände an und dreht am Handgriff 15, bis der andere Spannanschlag 2 gegen den zugewandten Gegen­ stand gepreßt wird.
Im folgenden wird nun eine Zwingenausgestaltung beschrieben, die den Anwendungsbereich der Zwinge erweitert. In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sich die im folgenden er­ läuterten Maßnahmen auch bei hinsichtlich der schon beschriebenen Merkmale anders gestalteten Zwingen verwirklichen lassen.
In Fig. 2 ist ein Anwendungsfall gestrichelt ange­ deutet:
Es handelt sich hier um das Herstellen eines recht­ eckigen Rahmens oder Kastens aus Brettern od. dgl. Jede Rahmen- oder Kastenseite wird von einem Brett gebildet, wobei in Fig. 2 ein solches Brett 16 voll­ ständig dargestellt ist, während das parallel zu diesem befindliche Brett weggelassen ist. Diese beiden Bretter sind über die beiden teildar­ gestellten Seitenbretter 17, 18, die die beiden anderen Rahmen- oder Kastenseiten bilden, miteinander verbunden. Die beiden Seitenbretter 17, 18 liegen mit ihrer Innenseite an den Stirnkanten des Brettes 16 und des diesem parallel gegenüberliegenden Brettes an. Zur Unterteilung des Kastens ist zwischen den Seitenwänden 17, 18 ein zu diesen paralleles Zwischen­ brett 19 vorhanden, das rechtwinkelig zum Brett 16 und dem diesem parallel gegenüberliegendem Brett verläuft. Die miteinander zu verbindenden Flächen der verschiedenen Bretter werden mit Leim bestrichen, wonach man mit Hilfe der Spannanschläge 2, 3 der dargestellten Zwinge die Seitenbretter 17, 18 in Richtung aufeinander zu und somit gegen die Stirn­ kanten des Brettes 16 preßt. Mit einer zweiten Zwinge werden die entgegengesetzten Endbereiche der Seitenbretter 17, 18 gegen die Stirnkanten des zum Brett 16 parallelen Brettes gedrückt. Gleich­ zeitig muß aber auch die Innenseite des Brettes 16 und des diesem gegenüberliegenden Brettes gegen die Stirnkanten des Zwischenbrettes 19 gehalten werden. Hierzu sind nun keine gesonderten Zwingen oder andere Spannvorrichtungen erforderlich, da am Schaft 1 der Spannzwinge im Bereich zwischen den Spannanschlägen 2, 3 eine Querspanneinrichtung 20 mit einem Querspannteil angeordnet ist, das rechtwinkelig zur Schaftlängsrichtung zur Seite der Spannanschläge 2, 3 hin gegen den benachbarten der zu verspannenden Gegenstände, also zum Brett 16 hin, preßbar ist. Dabei sitzt die Querspannein­ richtung 20 in Längsrichtung des Zwingenschaftes verstellbar auf diesem, so daß sie an der Stelle des Zwingenschaftes eingesetzt werden kann, an der eine zur Spannkraft rechtwinkelige Querkraft ausgeübt werden soll. Im dargestellten Falle be­ findet sich die Querspanneinrichtung 20 außen am Brett 16 an der dem Zwischenbrett 19 gegenüberliegen­ den Stelle.
Die Querspanneinrichtung 20 enthält ein am Zwingen­ schaft 1 sitzendes Befestigungsteil 22, an dem das Querspannteil 21 in Preßrichtung, d. h. recht­ winkelig zur Zwingenschaftlängsrichtung bewegbar ge­ lagert ist. Somit läßt sich das Querspannteil 21 gegen den dem Zwingenschaft 1 entlang verlaufenden Gegenstand 16 drücken, wobei die auftretende Gegen­ kraft auf das Befestigungsteil 22 und von diesem auf den Zwingenschaft 1 übertragen wird.
Die Anordnung ist ferner so getroffen, daß die Querspanneinrichtung 20, d. h. beim Ausführungsbei­ spiel das Befestigungsteil 22, wegnehmbar am Zwingenschaft 1 angeordnet ist, so daß sie nur im Bedarfsfalle angebracht werden muß. Das wegnehmbare Anordnen des Befestigungsteils kann auf verschiedene Art erfolgen, wobei jedoch stets gewährleistet sein muß, daß es die Gegenkraft sicher auf den Zwingen­ schaft übertragen kann.
Im dargestellten Falle steht das Befestigungsteil 22 mit den die Schaftvorderseite 5 mit der Schaft­ rückseite 6 verbindenden Seitenflächen 7, 8 des Zwingenschaftes in Eingriff, wobei das Befestigungs­ teil den Zwingenschaft unter Freilassen der Schaft­ vorderseite 5 von der Schaftrückseite 6 her U-ähn­ lich umgreift. Zum Herstellen der Verbindung zwischen Befestigungsteil 22 und Zwingenschaft 1 dienen die schon erwähnten Löcher 9 an den Zwingenschaftseiten­ flächen 7, 8. Diese Löcher 9 bilden Verankerungslöcher, mit denen das Befestigungsteil 22 in lösbarer Steck­ verbindung steht. Auf diese Weise kann die Querspann­ einrichtung 20 im Rasterabstand der Löcher 9 be­ festigt werden.
Das Befestigungsteil 22 besitzt im wesentlichen die Gestalt eines Bügels mit in Schaftlängsrich­ tung gesehen U-förmiger Gestalt. Ferner sind die beiden die Schaftseitenflächen 7, 8 übergreifenden Bügelschenkel 23, 24 in Schaftlängsrichtung ver­ setzt zueinander angeordnet (siehe Fig. 4) und tragen an ihrer dem Zwingenschaft 1 zugewandten Innenseite jeweils einen zu diesem hin vorstehenden Steckvorsprung 25 bzw. 26, der in die Löcher 9 der zugewandten Lochreihe am Zwingenschaft paßt. Dabei besitzen die beiden Steckvorsprünge 25, 26 in Schaftlängsrichtung gesehen einen dem Raster­ abstand der Lochreihe 9 entsprechenden Abstand voneinander, so daß sie in jeder Befestigungslage nicht in fluchtende Löcher der beiden Lochreihen sondern in benachbarte Löcher eingreifen. Hiermit wird erreicht, daß die Steckvorsprünge 25, 26 durch Drehen des Befestigungsteils 22 in bzw. außer Eingriff mit den Verankerungslöchern 9 gelangen. Dies geht anschaulich aus Fig. 4 her­ vor, in die der Zwingenschaft 1 gestrichelt einge­ zeichnet ist. In der gezeigten Stellung greifen die Steckvorsprünge 25, 26 jeweils in ein nicht dargestelltes Loch 9 der Schaftseitenfläche 7 bzw. 8 ein. Verdreht man das Befestigungsteil 22 in Richtung gemäß Pfeil 27 von Hand, schwenken die Steckvorsprünge 25, 26 aus den Verankerungslöchern 9 und kommen von diesen frei. Das Befestigungsteil und mit diesem die gesamte Querspanneinrichtung kann dann zur Schaftrückseite hin weggenommen oder an einen anderen Ort des Zwingenschaftes geschoben werden. Das Befestigen am Zwingenschaft erfolgt in umgekehrter Richtung.
Der die beiden Bügelschenkel 23, 24 verbindende Bügel­ quersteg 28 besitzt parallelogrammartige Gestalt. Der U-ähnlich geformte Bügel des Befestigungsteils 22 läßt sich aus einem Materialstreifen durchgehend gleicher Breite biegen, wobei die Biegelinien zwischen Quersteg 28 und den Bügelschenkeln 23, 24 parallel zueinander und schräg zur Breitenrichtung des Materialstreifens verlaufen, so daß sich die darge­ stellte Form ergibt.
Zum Pressen des Querspannteils 21 in Richtung auf den gegenüberliegenden Gegenstand hin ist ein Gewindebolzen 35 vorgesehen. Der Gewindebolzen 35 steht von der Rückseite des Befestigungsteils 22, d. h. von dessen Quersteg 28 ab und ist fest mit diesem ver­ bunden. Auf ihn ist eine Lagerpartie 36 des Quer­ spannteils 21 lose aufgesteckt. Hinter der Lager­ partie 36, d. h. dem freien Bolzenende zugewandt, ist auf den Gewindebolzen 35 eine von Hand betätig­ bare Spannmutter 37 aufgeschraubt, die nach außen hin einen Anschlag für die Lagerpartie 36 des Quer­ spannteils 21 bildet. Ausgehend von dieser Lager­ partie 36 umgreift das Querspannteil 21 das Be­ festigungsteil 22 sowie im am Zwingenschaft 1 befestigten Zustand den Zwingenschaft an beiden Seiten. Hierzu sind beim Ausführungsbeispiel an die Lagerpartie 36 seitlich zwei abgewinkelte Arme 37, 38 angesetzt, so daß sich ein brückenartiges Gebilde ergibt. Dieses kann, wie dargestellt, im Querschnitt U-förmig gebogen sein. Beidseitig des Zwingenschaftes weist das dargestellte Querspannteil 21 jeweils eine an dem zu spannenden Gegenstand zur Anlage gelangende Spannfläche 39 bzw. 40 auf. Diese Spannflächen 39, 40 werden beim Ausführungsbeispiel jeweils von einem zweckmäßigerweise aus Holz bestehenden Spannklotz 41 bzw. 42 gebildet, der um eine in der Gebrauchs­ lage parallel zum Zwingenschaft verlaufende Achse 43 bzw. 44 frei schwenkbar ist. Dabei sind die Spannklötze an den Armen 37, 38 angelenkt. Schraubt man die Spannmutter 37 vor, legen sich die Spann­ flächen 39, 40 gegen den jeweiligen Gegenstand.
Beim Ausüben dieser Querkraft wird die Spannzwinge von dem zwischen den Spannanschlägen 2, 3 verspannten Körper weggedrückt. Damit hierdurch die Spannanschläge 2, 3 nicht abrutschen, ist deren schon erwähnte Ober­ flächenausbildung aus weichelastischem Kunststoff günstig.
Schließlich wird noch darauf hingewiesen, daß bei dem bevorzugten, in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Zwinge der Zwingenschaft an seiner Vorderseite zwischen den Spannanschlägen 2, 3 eben durchläuft, so daß der Zwingenschaft ganz an das Brett 16 od. dgl. herangerückt werden kann. Dies wird dadurch ermöglicht, daß jeder Spannanschlag am dem jeweils anderen Spannanschlag zugewandten Ende der zugeordneten Hülse 4 bzw. 11 angeordnet ist.

Claims (5)

1. Spannzwinge mit einem Längsgestalt aufweisenden Zwingenschaft, dessen Seitenflächen jeweils eine in Schaftlängsrichtung verlaufen­ de Lochreihe aufweisen, und mit zwei mit veränderbarem Längsab­ stand am Zwingenschaft angeordneten Spannanschlägen zum Ausüben einer Spannkraft parallel zur Schaftlängsrichtung, dadurch ge­ kennzeichnet, daß dem Zwingenschaft (1) eine Querspanneinrichtung (20) mit einem am Zwingenschaft (1) im Bereich zwischen den Spannanschlägen (2, 3) in unterschiedlichen Längslagen lösbar be­ festigbaren Befestigungsteil (22) sowie mit einem am Befestigungs­ teil (22) quer zur Schaftlängsrichtung bewegbar gelagerten und beidseitig des Zwingenschaftes (1) jeweils eine Spannfläche (39, 40) aufweisenden Querspannteil (21) zum Ausüben einer Quer­ kraft zugeordnet ist und daß das Befestigungsteil (22) im wesent­ lichen die Gestalt eines U-förmigen Bügels aufweist, dessen die beiden Seitenflächen (7, 8) des Zwingenschaftes (1) übergreifenden Bügelschenkel (23, 24) jeweils einen zum Zwingenschaft (1) hin vorstehenden, in die zugewandte Lochreihe (9) passenden Steckvorsprung (25, 26) tragen, wobei die beiden Bügelschenkel (23, 24) sowie die beiden Steckvorsprünge (25, 26) jeweils in Schaftlängsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, derart, daß das Befestigungsteil (22) auf dem Zwingenschaft (1) verdreh­ bar sitzt und die Steckvorsprünge (25, 26) bei der Drehbewegung in bzw. außer Eingriff mit den Lochreihen (9) gelangen.
2. Spannzwinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom die beiden Bügelschenkel (23, 24) verbindenden Quersteg (28) des Befestigungsteils (22) ein Gewindebolzen (35) absteht, auf den das Querspannteil (21) zwischen dem Quersteg (28) und einer aufgeschraubten Spannmutter (37) lose aufgesteckt ist.
3. Spannzwinge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spannflächen (39, 40) jeweils von einem Spann­ klotz (41, 42) od. dgl. gebildet werden.
4. Spannzwinge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannklötze (41, 42) od. dgl. aus Holz bestehen.
5. Spannzwinge nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannklötze (41, 42) od. dgl. jeweils um eine in der Gebrauchslage parallel zum Zwingenschaft verlaufende Achse (43, 44) frei schwenkbar sind.
DE19853533355 1985-09-19 1985-09-19 Spannzwinge Granted DE3533355A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853533355 DE3533355A1 (de) 1985-09-19 1985-09-19 Spannzwinge
FR8613248A FR2593423A1 (fr) 1985-09-19 1986-09-19 Serre-joint

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853533355 DE3533355A1 (de) 1985-09-19 1985-09-19 Spannzwinge

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3533355A1 DE3533355A1 (de) 1987-03-26
DE3533355C2 true DE3533355C2 (de) 1988-10-27

Family

ID=6281331

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853533355 Granted DE3533355A1 (de) 1985-09-19 1985-09-19 Spannzwinge

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE3533355A1 (de)
FR (1) FR2593423A1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3611445A1 (de) * 1986-04-05 1987-10-08 Wolfgang Baumann Spannzwinge
DE3733605A1 (de) * 1987-10-05 1989-04-13 Gaggenau Werke Hilfswerkzeug zum gegenseitigen verspannen von aneinanderstossenden platten
DE102005026346A1 (de) * 2005-06-08 2006-12-14 Bernhard Brandl Vorrichtung und Anordnung zum Fixieren von Werkstücken

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE189548C (de) *
DE136209C (de) *
FR514139A (fr) * 1920-04-20 1921-03-03 Paul Clerc Serre-joints
US1788546A (en) * 1929-11-21 1931-01-13 Schmieder Alfred Screw clamp
FR990779A (fr) * 1949-05-09 1951-09-26 Dispositif de serrage à vis unique
DE893255C (de) * 1951-08-22 1953-10-15 Max Herbstrith O H G Vorrichtung zum Anpressen von Auflagen, z. B. Furnieren, auf gewoelbte Flaechen
DE1094971B (de) * 1951-11-24 1960-12-15 Eugen Mayer Dr Ing Schraubzwinge
DE1872400U (de) * 1963-01-12 1963-05-16 Theo Kremer Schraubzwinge.
US4134578A (en) * 1976-09-20 1979-01-16 Stanley James R Clamp
FR2527127A1 (fr) * 1982-05-19 1983-11-25 Kremer Rene Serre-joints a combinaisons multiples
DE8407983U1 (de) * 1984-03-15 1984-09-20 Geiger, Karl, 8941 Benningen Parallel-Schraubzwinge

Also Published As

Publication number Publication date
DE3533355A1 (de) 1987-03-26
FR2593423A1 (fr) 1987-07-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2618442C2 (de) Stütze für ein Geländer oder dergleichen
DE2624429C3 (de) Klemmittel
DE3700322C1 (de) Heftklammer aus Kunststoff
DE2504476C3 (de) Verbindungsglied zum Verbinden von zwei senkrecht zueinander verlaufenden Profilstäben
DE2249772C2 (de) Kniehebelbolzeneinheit
DE3020970C2 (de) Bohrlehre
DE3430808A1 (de) Widerlagervorrichtung
DE2923903C2 (de)
DE2325148C3 (de) Vorrichtung zum Zusammenbau von Profilen für Metallstrukturen
DE19903972C2 (de) Federmutter zur Schnellbefestigung
DE102017130758B4 (de) Untergestell für Möbel
DE3533355A1 (de) Spannzwinge
DE3347232A1 (de) Schraubzwinge
DE2613673A1 (de) Spannvorrichtung
DE2419462C3 (de) Vorrichtung zum Verbinden eines Abdeckrahmens mit einem Tragrahmen von Türen oder Fenstern
DE2530611C2 (de) Wandbefestigungselement für Plattenheizkörper
DE3611445C2 (de)
DE3502714C2 (de)
DE3503190C2 (de)
DE1914436A1 (de) Vorrichtung zum zentrischen Spannen von kreisfoermigen Querschnitt aufweisenden Teilen,beispielsweise Rohren
DE4411278C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Scharnieres und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2253333C3 (de) Markise
DE2354066C3 (de) Klemmvorrichtung zum Befestigen von Beschlagteilen an hinterschnittene Längsnuten aufweisenden Metall- oder Kunststoff- Hohlprofilen für Fenster- und Türrahmen o.dgl.
DE1529750C (de) Pfosten mit höhenverstellbarem Tragarm mit Teile des Pfostens umgreifenden Backen
DE8800392U1 (de) Vorrichtung zum Spannen von senkrecht zueinander verlaufenden Werkstücken

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8365 Fully valid after opposition proceedings
8339 Ceased/non-payment of the annual fee