DE353348C - Vorrichtung fuer synchrone elektrische Fortschaltung von zwei Apparaten, bei der einbestimmter Apparat immer Geber, der andere immer Empfaenger ist - Google Patents

Vorrichtung fuer synchrone elektrische Fortschaltung von zwei Apparaten, bei der einbestimmter Apparat immer Geber, der andere immer Empfaenger ist

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DE353348C
DE353348C DE1918353348D DE353348DD DE353348C DE 353348 C DE353348 C DE 353348C DE 1918353348 D DE1918353348 D DE 1918353348D DE 353348D D DE353348D D DE 353348DD DE 353348 C DE353348 C DE 353348C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung für synchrone elektrische Fortschaltung von zwei Apparaten, bei der ein bestimmter Apparat immer Geber, der andere immer Empfänger ist. In dem Patent 339261 wird eine e#lektrische Fortschaltvorrichtung. mit Schrittschaltung beschrieben, deren Betätigung durch Schließen und Öffnen eines elektrischen Stroines erfolgt. Zur Synchronisierung dieser Einrichtung gelangt bei jedem Apparat ein Relais zur Anwendung, desisen Spule in, eine Reihenwicklung und z-%,ei'ParallelwicIc.1,ungg-n unterteilt wird. Die beiden letzteren sin-cl im Gegensinne gewickelt und mittels eines Unisichalters wird entweder die eine oder die andere in Tätigkeit gesetzt bzw. ajusgeschaltet, je nachdem, ob der eine oder andere Apparat Geber oder Empfänger Ist. Diese Fortschaltvorrichtung ist hauptsächlich für den, Betrieb von Ferndruckern gedacht. Es kommen jedoch auch andere Anwendungsgeblete vor, wo der gleiche Apparat inimer Geber bzw. Empfänger ist und nicht abwechselnd beides zu sein braucht. Dies ist z. B. der Fall, beim. Antrieb einer elektrischen Kommandoanlage oder einer elektrischen Nebenruhr von einer Hauptuhr aus. Für diesen Falfläßt sich nun die, in dem Patent 339261 angegebene Schaltung dahin abändern, daß unter Fortfalt des dort angewandten Umschalters das, bei( jedem Apparat befindliche Relais nur mit einer Reihen- und Piaralle1-wicklung ausgerüstet wird. In folgendem sei der Stromverlauf und die Arbeitsweise der vereinfachten Schaltung an Hand, der Ab- bildung näher erläutert.
  • Es bedeutet in jedem Apparat a dien Linksmagneten, b den zugehörigen Anker, c dien auf denselben Anker einwirkenden Rechtsmagneten und d das durch den Anker an, getriebene Laufrad. Mit letzterein fest verbunden bewegt sich# der Dreharm e so auf einer festen Isolierscheibe schleifend, daß er nach Ausführung des Linksschrittes (d. b. also wenn der Fortschaltstrom sich über den Linksmagneten a ausgewirkt hat) ebnen in der Isolierscheibe angeordneßen leitenden Belegien g berührt, nach Au#sführung des Rechtsschrittes (also wenn der Fortschaltstroin über den Rechtsmagneten c ausgewirkt hat) sich so stellt, daß er zwischen zwei Belegen g steht und keinen davon berührt. Das Relais lz besitzt die beid#nt Wicklungen k und i und den Relaiganker 1. Die Linie m verbindet die bei-den Apparate miteinander. Die beiderseitige Erdung erfolgt bei n. Die Stromquelle o des Apparates I, des Geberapparates, hat drei Spannungspole p, q und r, Bei der Stromquelile o dies Apparates II, des E, mpfängierapparates, kommen nur die Pole und r p in Anwendung. Die Magnete a und c sind einerseits fest mit Pol p verbunden, widerseits werden sie abwechselnd durch den Relaisanker 1 an den Pol r geschaltet. An den ,gleichen Pol wird die Wicklung, i geschaltet, wenn der Relaisanker 1 angezogen ist. Die Wicktung i steht anderseits mit die Linie m und der Wicklung k in Verbindung, die durch den Dreharm e und die Belege g im Geberapparat I mit Pol q und im Empfängerapparat II über die Erdung n mit Pol p verbunden sind.
  • Strornverlauf und Arboitsweise sind nun die folgenden, mit dem in der Abbildung degiestellten Augenblick des Link5schrittes angefangen: 1. FortschhItstrom von r durch 1 und a nach p in beiden Apparaten.
  • 2. Relaisstrom von q nach g" e., k in Apparat I, m nach Apparat II durch k, e, g, it zurück zu p der Stromquelle o. Infolige des Stromes :2 werden die Anker 1 in beiden Ap- paraten durch die Magnete der Relais h ang gezog gen. Es wird dadurch der Fortschultstrom- über den Linksniag, rieten a unterbrochen und dafür schließen sich folgende Stromkreise: 3. Haltestrom von r,- 1, i, e, g nach q in Apparat i.
  • » 4. Haltestroni -von r, 1, i, k, e, - nach p in Apparat II. - .
  • 5. Haltestrom von r, 1, i, k, in in Apparat I nach Apparat II durch k, e, g, n zurück nach, p des Apparates I.
  • 6. HaItestrom von r, 1, i, in in Apparat II nach Apparat I durch, k, e, g, q, p, ii, zurück nach, p des Apparates II.
  • 7. D, ortschaltstrorn von r., 1, c nach p in beiden Apparaten I und II.
  • Da der Linksmagnet a nun stromlos ist, wird der Anker b von dem Riechtsmagneten c infolgie des Stromes 7 anezogen; das Laufrad d macht dadurch den Reclitsschnritt, nach, dessen Beendigung der Schleifarrn o ni(cht mehr mit dien Belegen g leitend verbunden ist.
  • Führen beide Apparate dien R#e-chtsschritt gleichzeitig zu Ende, so werden der Relaisstrom 2, und, die Hälteströme 3, 4, 5 und 6 gleichzeitig unterbrochen, die Relaisanker 1 losgelassen und der Fortseihgltstrc;m, i gestHossen. Eilt Apparat I beim Riechtsischritt vor und unterbricht bei skh die Verbindung e-g, so hört nun der Relaisstrom 2 und die Hälteströme 3 und 6 auf, dagegen bleiben die Halteströme 4 und 5 so lange bestehen und halten dabei die Relajeanker 1 in beiden Apparaten angezogen, damit den Fortschaltstrom über Magnet a weiter geöffnet und diejenigen über Magnet c geschlossen, bis auch der Ap- parat II nachglekommien ist und mit Beendigung seines, Rechtsschrittes auch bei sieh die Verbindung c bis g unterbrochen und damit auch, die Halteströlne 4 und 5 geöffnet hat.
  • Eilt dägeggen der Apparat II vor, so lyleiben die Halteströme 3 und 6 bestehlen, bis der Apparat I nachgekommen ist Erst wenn beide Apparate I und II den Rechtsschritt beendet haben, h&ein die Ströme in :den Reiafs A auf, geben die Anker 1 frei, öffnen damit den Strom über den Rechemiagnetm c unci schiließen den Fortschaltstroin über den Linksmagneten a. Der Rechtsschritt der Apparate Ist somit zwangjätifig synchronisiert.
  • Unter der Einwirkung der wiederhIergestellten Fortschaltströme 1 zielibn, die FörLschaltmagnete a die Anker b an, und die Laufräder d führen den Linkss:diritt aus. Nach dessen B=dig,=#, ist Wieder die Verbindung e-g hergestellt. Solange dies nue bei einem Apparat der Falil. ist, kann jedoch- kein Strom durch die Relaish zustande kommen, da die Halteströlne 3-6 erst nach Anziehen des Refaisankersl geschlossen werden, der Relaisstrom selbst aber noch, bei e-g des nacheilienden Apparates unterbrochen ist. Erst wenn dieser nachgekommen ist und auch seinen Linksschritt beendet hat, ist der Relaisstrom 2 hergestellt, und das Spiel kann weitergehen. Somit ist auch, der Linksschritt der Apparate zwangläufig synchronisiert.
  • Schaltung, Wicklungssinn und Bemessung der Rielaisspuleni und k sind so getroffen, daß im Falle gleichzeitigen Bestehens des Reltais,stromes i und aller HaltestrÖme 3-6 die Wirkungen der Spulen i, k auf die Relais-=ginete h gleichsinnig sind, desgleichen wenn der Apparat I voreilt, und daß der im Falle des Voreilens vom Apparat II in der Späle k des Apparates I entstehende Gegenstrom so klein bleibt, daß die Wirkung der SpuJe i nicht beeinträchtigt wird. Aus diesem Grunde ist auch die Spule i am Apparat I hinter der Spule k, am Aplyarat II dagegen vor der Spule k - von der Liniem aus betrachtet - an den Kontaktarm e angeschlossen. Auis &m Gesagten ergibt sich, daß he der in der Ab- bildung vorgesehenen Schaltung, beide Apparate sich in einem dauernden synchronen Umlauf befinden. Das Anhalten des Uinlaufes beider Apparate an einer bestimmten Stelle erfolgt bei einem Apparat (dein, Geber) in hekannter Weise entweder durch Unterbrechung der Zuleitung zu einem *Beleg g, oder dadurch-, daß dem K-ontaktarm c in einer Zwischenstellungg zwischen 'zwei Belegen g eine leitende Verbindung mit g. geboten wird. Durch, Aälfheben dieser Verbindung bzw. im ersteren, Fall durch Wiederher-stellugg-i der Zuleitung zu dem betreffenden Beleg g, werden die Apparate wieder in Gang gesetzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung für synchrone elektrische Förtschaltung von zwei Apparaten nach Patent 339261, bei, der ein beetimmter Apparat immer Geber, der andere immer Empfäager ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vereinfachung der Anordnung z. B. zum, Antrieb einer elektrischen Kommandbanläge oder- einer elektrischen Haupt- und Nebenuhr neben der Reihenwicklung (k) nur je eine Parallelwicklung (i) in dem bei jedem Apparate befindLichen Relais (h) zur Anwendung kommt, durch dessen Anker (1) gemäß dem Hauptpatent ein Lokalstrom (o, 1, a, o oder o, 1, c, o) von einer bei jedem Apparat befindtichen Batterie (o) abwechselnd über den einen von zwei einander gegenüberliiegenden Magneten (a und c) geschlossen bzw. unterbrochen wird, so däß ein beiden Magneten gemeinsamer Anker (b) in jedem Apparat durch, s'eine hin und her gehende Bewegung in bekannter Weise ein Laufrad (d) und eine Kontaktvorrichtung (e, g) in Umlauf versetzt, wobei nur, wenn in beiden Apparaten die Anker (b) von dem gleichen Magneten (a) volliständig angezogen sind, von der Stromquelle (o) des Geberapparates I aus über dessen Kontaktvorrichtung (e, g) über die verbundenen Relhenwickluingen (k) der Relais (h), über die Kontaktvorrichtun.g (e, g) des Empfängerapparates II und über die Erde ein RetIaisstrorn zustande kommt, der mittel#s der Relaisanker (1) die Magnete a und c umschalltet ,und Halteströme über die Parallelwicklungen (i) in jedem Reläils (h) schließt, die mit idlem Strome in der zugehÖrigen Reihenwicklunggleichwirkend sind, welche Hahdeströme nur dann sämtlich unterbrochen werden, so daß sie die Relaisanker (1) freigeben, wenn, die Kontaktvorrichtungen (e, g) beider Apparate geöffnet sind, also wenn bei& Anker (b) von dem, andern Magneten (c) völlig. angezc>g,eini'silnd" wodurch er--reicht wird, daß der Strom durch die Magnete (a oder c) deis einen Appairates I erst dann unterbrochen wird, wenn die entsprechenden Magnete des anderen Apparates II ihre Anker (b) völlig in, d#Ile Endlage gebracht halyen.
DE1918353348D 1918-12-28 1918-12-28 Vorrichtung fuer synchrone elektrische Fortschaltung von zwei Apparaten, bei der einbestimmter Apparat immer Geber, der andere immer Empfaenger ist Expired DE353348C (de)

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