DE353402C - Verfahren zur Herstellung eines zum Verspinnen geeigneten Stoffes aus Papierabfaellen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zum Verspinnen geeigneten Stoffes aus Papierabfaellen

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DE353402C
DE353402C DE1918353402D DE353402DD DE353402C DE 353402 C DE353402 C DE 353402C DE 1918353402 D DE1918353402 D DE 1918353402D DE 353402D D DE353402D D DE 353402DD DE 353402 C DE353402 C DE 353402C
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DE
Germany
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paper
production
spinning
waste
paper waste
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Application number
DE1918353402D
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English (en)
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Adolf Kube & Co GmbH
Original Assignee
Adolf Kube & Co GmbH
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Publication date
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Publication of DE353402C publication Critical patent/DE353402C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/12Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam
    • D21B1/30Defibrating by other means
    • D21B1/32Defibrating by other means of waste paper
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/64Paper recycling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines zum Verspinnen geeigneten Stoffes aus Papierabfällen.
    Die Erfilldurlg betrifft ein Verfahren zur
    Herstellung eines /,um ''erspinnen geeigiietcri
    Stoffes aus Papierabfällen, welche ein Hol-
    länder behandelt und :dann :mit Gien hei .der
    Ilerstellung des .T.ascltinenpapieres üblichen
    .Mitteln «-eiter verarbeitet werden.
    Die Ernldung selbst besteht darin, daß der
    ein Holländer init weichem Wasser u fiter
    möglichster Schonung der Fasern vorsichtig
    aufgepeitschte Papierstoff weitgehend derart
    verdünnt wird, claß nach dein Aufbringen
    desselben auf (las Sieb der Papiermaschine
    eine äußerst feine Schicht von spinngeLCebe-
    arti:ger Beschaffenheit erzielt wird, welcher
    beim Verlassen der Trocken.lvalre eine feine
    Kreppeng erteilt wird.
    Zwar ist es bekannt, Altpapier für die
    Papierfabrikation vor mil)ereiten und aus nein-
    selben ein brauchbares, möglichst weißes
    Papier «-feder zu geLVinnen. Ebenso wie es
    sticht mehr neu ist, Papier auf der Papier-
    niaschine einer Kreppurig zu unterwerfen, .uni
    seine Festigkeit zu erhöhen und das Papier
    zu @@erpaclatngs::1i"CCl:eti geeignet zu machen.
    Im .halle der vOrl1egenden Erfindlin g halt-
    rlelt e-, sich aber weder um clieHerstelluticr von
    i'_1)ier au.i Altpapier, noch darum, denn Papier
    durch Kreppurig eitle erhöhte Festigkeit zu
    ertelll'il, ,ondern um 111e Herstellung eitles
    I@CL@Ci1 @@plnli,tOC@e.j von sp@illlgew@@@a1'tig@l"
    Beschalfeilheit aus Papierabfällen, weichem
    rlurch die 1\reppung- cltyegcn dein bisher d;i-
    durcll angestrebten Zweck nicht eilte erliNite
    I,*csti@l<eit erteilt #,L erden soll, soi""elcrn der
    vermöge :der Kreppung eine erleichterte Zer-
    trennung in seine einzelnen .,as.erclicn auf rlcii
    in .der Spinnerei üblichen Maschinen ermög-
    1 echt.
    Das neue Verfahren wird am rLVec@emä@ii.@'-
    sten in :der Weise ausgeführt. @daß bei vorsich-
    tigeniAufpeitschen der Papierabfälle ins Llol-
    länder finit weichem .Nasser der Stoitgehalt 1m
    Holländer etwa i bis i_; P1-o'r_eitt von dein 711r
    \-erwetl-d-titig gelangenden WassergeNvicht be-
    trägt. Dabei empfiehlt es sich, als @-asser
    das Ab:fa11\vasser der Papiermaschine zu ver-
    wenden. \aclidein .die Papierabfälle 11n Hol-
    länder etwa vier Stunden behandelt sind, wird
    die Masse mit den hei der Herstellun r;- des
    :Iascl,inenpapiers üblichen 'Mitteln zu eileer
    äußerst feinen Bahn von _<pinngeLVebeartigcr
    Beschaffenheit verarbeitet- Zu die,-ein Zweck
    wird der Papierstoff-lvcitgehend verdünnt, so
    rlaß der Stoffgehalt mir noch bis etwa o.;
    Piozent ries >@#assel,e«-ichtes betrügt. Die
    stuf das Sieb der Papiermaschine gebrachte
    ;fasse -elallgt schließlich zwischen die Prell-
    walzen der Papiermaschine und voll rlicSeit
    auf die ei'.dlose T# ilrirahn, welche sec zLi heil
    "1'rocl:cnrvlinrlern führt. Tkiill .-erlassen dcr-
    @e1ben lvirr1 der Papierl)a 1t11 durch eillc#11
    Kreppschaber eine f1#ine Kreppuri g erteilt,
    WoraUf ,ic zur \i-i:.l:elw alzc @@elaiigt. Die rlcl-
    paplerhalll1 erteilte 1\I"Cpt)L@@1Ct1-i@llrlet,tet
    ciile erleichterte @crie@;znt@ (tes :piiingcwci>e-
    artigen Produktes, ,o 15i1.1 dasselbe lüiclit 111
    ,eilte ciiirelilcn I a.,ei-clleii auf 11e11 i11 lh't' 11@i11-
    itcrci ül)liUllctt 'Ii15CI1111Ci1 zertl-c1111t WC l-rlcit
    1<a1111, wenn das Geotisch mit anderen Lasern
    zur Mitspinntnig.gelangeii soll. Das Verspin-
    nen kann ttlrec auch in ,treifenforin wie 1>e1
    der bekannten HerstellmW W .Papiergarnes
    erfolgen. Ija zur Herstellung des neuen
    Spinnstoffes Papicrahfälle vermTnrlet \verdcn
    k@-tlnen, ist die Mirchführung derselben
    wesentlich t\-irtsclitthlidmr als die 1#.rzeu;uitg
    der aus Natron- oder Sdbtzellttlose herge-
    stellten Watte.
    Wenn es sich dartun handelt. "I'cxtil@arit
    finit einem geschanei<lpen, Wasser (Schweiß)
    Lind c)l aufsaugen:den Gefüge berzustellen,
    empfiehlt es sich, .die Spinnsteftbahn finit 1_5-
    sungen alkalisch wirkender \111<e1, -r..13. 111i1
    :\tznatronlösung v(tn io' ß6 oder schwächer
    bei gewöhnlicher oder höherer Temperatur
    zu behandeln. Dies erfolgt am besten in
    der Weise, daß die Faserschicht sahn auf
    illrein Wege zutn Trockenzylinder der Ein-
    wirkung der allmtlischen 1Aetmg tulmrwor fen
    wird, indem man dieselbe ein Bad jener Lö-
    sung durchschreiten läßt oder die Lösung in
    feinen Strahlen auf die (#aserschichtert auf-
    spritzt.
    An Stelle alkalischer Lösungen kann nlan
    auch Iiisulfitlösuii,eil verwenden, v:odurch die
    gleiche Wirkung hervorgebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCFIE: r. \@erfahrcn zur 1-Ierstellung eines zum Verspinnenceineten Stoffes aus Pal),ier- abfällen, \\-eiche im Hollätlcler behandelt t111(1 dann mit den bei der Herstellung des Maschinenpapieres ältlichen Mitteln wei- ter verarbeitet werden, dadurch gekenn- zeichnet, daß rler im Holländer mit wei- C.liem Wasser unter ini#fficll.ster Schonung# der Fasern vorsichtig, aufgepeitschte Pa- pierstoff .derart @.reü@gchend verdünnt wird, daß nach ilent Aufhrinigen dessel- ben auf das Sielt der P<lpier,ntaschirie eine äußerst feine Schicht von spinngewehe- artiger Beschaffenheit erzielt wird, welcher heim Verlassen der Trocl:em%valze eine feine Kreppung erteilt wind. z. Verfabren flach Patentanspruch z, da- durch gel;eitnzeicl;ilet, daß die gekreppte 1#aserschichthabn der I=in wirkung aUm- lisch wirkender Mittel, z.13. Ätznatron- liösun" bei gewöhnlicher oder höherer Temperatur ausgesetzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch r, da- durch gekennzeichnet, daß zur Behandlung der Faserschichtballn eine ßisulfitlgtstiih verwendet wird.
DE1918353402D 1918-06-08 1918-06-08 Verfahren zur Herstellung eines zum Verspinnen geeigneten Stoffes aus Papierabfaellen Expired DE353402C (de)

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