DE3535461C2 - - Google Patents

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    • A63C11/222—Ski-stick handles or hand-straps
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S16/00—Miscellaneous hardware, e.g. bushing, carpet fastener, caster, door closer, panel hanger, attachable or adjunct handle, hinge, window sash balance
    • Y10S16/12—Hand grips, preformed and semi-permanent

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

Beim Skifahren sind Daumenverletzungen nicht ungewöhn­ lich. Neben Knieverletzungen treten sie heutzutage beim Abfahrtslauf am häufigsten auf. In einem Artikel der Zeitschrift "International Journal of Sport′s Medicine" (Band 3, Seiten 50-55, 1982) wird berichtet, daß Dau­ menverletzungen 17% aller Skiunfälle ausmachen und daß etwa 3/4 der Daumenverletzungen Läsionen des Ulnar Collateral Ligamentes des Metacarpophalangealgelenkes sind. Verglichen mit einer repräsentativen Bevölkerung, bestehend aus 1619 willkürlich ausgewählten unverletz­ ten Skiläufern fanden die Autoren, daß keine der zur Zeit der Ermittlung/Untersuchung üblichen Skistock- Handgriffarten die Gefahr von Daumenverletzungen aus­ schlossen, daß allerdings die Verletzungshäufigkeit größer war, wenn ein Skistock mit einer großen Platte am oberen Ende des Handgriffes benutzt wurde. Die Un­ tersuchung zeigte jedoch, daß es bedeutungslos war, in welcher Weise der Skiläufer den Skistock in bezug auf die Schlaufe anfaßte. Die Autoren empfahlen, daß der Skifahrer sich während eines Falls bis zum allerletzten Moment vor Aufschlagen seiner Hand auf festgefahrenen Schnee oder Eis an dem Skistock festhalten solle. Der Skistock-Handgriff bleibt dann in der Hand und bildet das Hypomochlium, das den Daumen zur Abduction und Ex­ tension zwingt, die den typischen Ulnar Collateral-Bän­ derriß erzeugen.
Die wichtigste Erkenntnis der erwähnten Studie ist, daß keiner der derzeit üblichen Handgrifftypen das Risiko von Daumenverletzungen bei einem Fall ausschloß - gleichgültig, in welcher Weise der Skiläufer den Hand­ griff anfaßte. Obwohl Skistock-Handgriffe mit einer breiten Platte am oberen Ende eine höhere Verletzungs­ häufigkeit als erwartet bewirkten, war interessant festzustellen, daß man angenommen hatte, diese Hand­ griffgestaltung könne das Risiko von Bänderverletzungen beim Fall gegen den oberen Teil des Skistockes verrin­ gern. Bis heute konnten besondere Skistock-Handgriffge­ staltungen Daumenverletzungen weder verhindern noch ihre Häufigkeit verringern, jedoch betont der Artikel natürlich die Notwendigkeit und die Möglichkeit der Verbesserung der Skistock-Handgriffgestaltung zur Ver­ ringerung der Daumenverletzungsgefahr während der Ab­ fahrt.
US 44 93 494 beschreibt einen Skistockgriff gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Dabei ist die Hand von dem aus den beiden Abschirmteilen gebildeten Schutzschild bei einem Sturz nicht ausreichend ge­ schützt, weil dieser nur eine in Fingerlängsrichtung verhältnismäßig kurze Erstreckung hat und auch die Hypothenarfläche der Hand nur auf einem kurzen Stück unterstützt und gehalten wird. Der bekannte Skistock­ griff ist nicht geeignet, zusätzlich zum Mittelbereich der Hand die Finger mit ihren empfindlichen Gelenken zu schützen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ski­ stockgriff derart zu verbessern, daß ein wirksamerer Schutz der Hand, insbesondere der Finger, gegen Ver­ letzung erreicht wird.
Der erfindungsgemäße Skistockgriff löst diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Pa­ tentanspruches 1. Auf diese Weise entsteht eine stark nach außen vorgewölbte großflächige Abschirmschale, die durch versteifende Stabilisierung gegen Eindrückung geschützt ist und die eine geräumige Kammer einschließt, aus der die Hand mit Handschuh beim Sturz leicht heraus­ ziehbar ist. Die gesamte Schutzvorrichtung bewirkt, daß der Daumen und insbesondere die Phalangis und die Phalangealgelenke, Metacarpus und das Ulnar Collateral Ligament des Metacarpophalangealgelenkes gegen solche Verletzungem geschützt sind, die sich normalerweise durch Abduction/Extension des Daumens bei einem Skiun­ fall ergeben.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorge­ sehen, daß der Daumenaufnahmekanal an seinem vorderen Ende durch eine Frontwand verschlossen ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden unter Bezug auf ein in der Zeichnung veranschaulichtes Ausführungs­ beispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Skistock-Handgriffes mit einem oberen Aufnahme- und Schutzkanal für den Dau­ men und zwei seitlichen Knöchelschutzabschirmungen,
Fig. 2 eine perspektivische Frontansicht, die veran­ schaulicht, wie Daumen, Knöchel und Finger einer Hand von dem Skistock-Handgriff geschützt werden,
Fig. 3 eine perspektivische Seitenansicht des Ski­ stock-Handgriffes, die veranschaulicht, wie die Hypo­ thenarfläche einer Hand von einem unteren Auflageteil des Handgriffes abgestützt wird,
Fig. 4 eine perspektivische Rückansicht des Skistock- Handgriffes zur Veranschaulichung von Einzelheiten des Daumenaufnahmekanals, der Knöchelschutzabschirmungen und der Profilierungen des Handgriffteiles zur Aufnahme der Finger,
Fig. 5 eine Ansicht der der Seite gemäß Fig. 1 ge­ genüberliegenden Seite des Skistock-Handgriffes zur Veranschaulichung des Daumenaufnahmekanals, der Knö­ chelschutzabschirmungen und der Stützfläche für die Hypothenarfläche,
Fig. 6 einen Querschnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 5 zur Verdeutlichung der Querschnittsgestalt des Dau­ menaufnahmekanals und des Knöchelaufnahmebereiches zwi­ schen dem Handgriffteil und den Knöchelschutzabschir­ mungen,
Fig. 7 einen Querschnitt längs der Linie 7-7 in Fig. 6, der veranschaulicht, wie eine Rückfläche des Hand­ griffteiles in eine konvex gewölbte bodenbildende Flä­ che des Daumenaufnahmekanals übergeht und
Fig. 8 eine Draufsicht des Skistock-Handgriffes zur Veranschaulichung einer Wand, die eine glatte Verbin­ dung zwischen dem Daumenaufnahmekanal und der Knöchel­ schutzbereich bildet.
Der Skistock-Handgriff 10 besteht vorzugsweise aus ei­ nem einzigen im Spritzguß- oder Formpreßverfahren her­ gestellten homogenen Körper aus Gummi, Kunststoff oder ähnlichem Material. Insbesondere muß das Material aus­ reichend so fest sein, daß die Gesamtform/Gestalt des Skistock-Handgriffes 10 erhalten bleibt und dabei muß es zu dem nachfolgend im einzelnen erläuterten Zweck eine gewisse begrenzte Flexibilität aufweisen.
Der in den Zeichnungen dargestellte Skistock-Handgriff 10 ist für die rechte Hand bestimmt und seine Beschrei­ bung ist entsprechend anwendbar auf einen nicht gezeig­ ten identischen Skistock-Handgriff, der so ausgebildet, angeordnet und geformt ist, daß er zur Handhabung mit der linken Hand geeignet ist. Bei der Beschreibung des Skistock-Handgriffes 10 bezieht sich der Ausdruck "vor­ ne" auf die Richtung, die der Skistock-Handgriff 10 bei einer geraden Abfahrt eines Skiläufers normalerweise einnimmt und der Ausdruck "hinten" bezeichnet die ent­ gegengesetzte Richtung. Daher ist beispielsweise in den Fig. 5 und 7 "vorne" links und "hinten" rechts.
Die Ausdrücke "innen" und "außen" bezeichnen die inner­ sten und äußersten Seitenflächen oder -fronten des Ski­ stock-Handgriffes 10, wenn dieser von dem Skiläufer in der Hand gehalten wird und direkt in Abfahrtsrichtung weist. Die "innere" Seitenfläche des gezeichneten rech­ ten Skistock-Handgriffes 10 ist in Fig. 5 erkennbar und die "äußere" Seitenfläche zeigt Fig. 1.
Der Skistock-Handgriff 10 besteht aus einem Hauptgriff­ teil 11 (Fig. 2, 4 und 5 bis 7), der als im wesentli­ chen stehender langgestreckter Körper mit einem oberen Körperbereich 12 und einem unteren Körperbereich 13 gebildet ist, welcher eine im wesentlichen zylindrische Sackbohrung 14 mit einer Endfläche 15 und einem rohr­ förmigen Endstutzen 16 (Fig. 6) aufweist. Ein Ende 17 eines Skistockes 18 aus Metallrohr ist in die Sackboh­ rung 14 eingesteckt und vorzugsweise in dieser festge­ klebt.
Der Hauptgriffteil oder -körper 11 weist außerdem eine Vorderfläche oder -front 20 (Fig. 5 und 7), eine Rück­ fläche oder -front 21 (Fig. 5 und 7) sowie innere und äußere Seitenflächen oder -fronten 22 bzw. 23 auf (Fig. 3 bis 6). Bei der inneren Seitenfläche 22 (Fig. 3) han­ delt es sich um die linke Seite des gezeigten rechten Skistock-Handgriffes 10, während die äußere Seitenflä­ che 23 (Fig. 4) die rechte Seite des rechten Skistock- Handgriffes 10 ist. Die Flächen oder Fronten 21, 23 (Fig. 4) gehen allmählich ineinander über, um eine im wesentlichen kontinuierliche Fläche ohne jegliche plötzliche Absätze oder Grenzmarkierungen zu bilden. Die Flächen 21, 22 (Fig. 3) bilden ebenfalls gemeinsam zwischen sich eine langgestreckte Seitenwand 25 mit allmählich verringerter Querschnittsdicke in Richtung seitlich auswärts von dem Hauptgriffteil 11 gegen einen im wesentlichen senkrechten Rand 26 (Fig. 3 und 4). Die Vorderfläche 20 und die nicht numerierten Vorderpartien der Flächen 21, 22 sind gewellt, wie die Fig. 4 bis 7 am besten zeigen, so daß im wesentlichen vier Umfangs­ rillen oder -auskehlungen 31 bis 34 (Fig. 5 bis 7) zur Aufnahme der Finger F1 bis F4 der Hand H eines Skiläu­ fers entstehen, wie in Fig. 2 und 3 und Fig. 5 bis 7 erkennbar ist. Die Umfangsrillen oder -auskehlungen 31 bis 34 gehen allmählich glatt in die inneren und äuße­ ren Seitenflächen 22 bzw. 23 über, wie am besten in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Wie Fig. 6 und 7 erkennen lassen, ist an dem oberen Körperbereich 12 als oberster Teil desselben ein im wesentlichen rohrförmiger Aufnah­ me- und Schutzkanal 40 für den Daumen ausgebildet. Die­ ser Aufnahme- und Schutzkanal 40 für den Daumen enthält eine innere, untere, im wesentlichen konvex gebogene Daumenstützfläche 41 (Fig. 7), die in die Rückfläche 21 übergeht und die als stützende Auflage für den Daumen T der Hand H eines Skiläufers dient (Fig. 2 und 3). Au­ ßerdem wird der Aufnahme- und Schutzkanal 40 für den Daumen von einer inneren Kanalbegrenzungswand 42 und einer äußeren Kanalbegrenzungswand 43 gebildet, die sich in einer oberen Scheitelzone 44 treffen (Fig. 6). Die Fläche 41 und die Wände 42, 43 des Aufnahme- und Schutzkanals 40 umschließen und schützen den Daumen T des Skifahrers in angepaßter Weise vollständig, insbe­ sondere die Fingerglieder, den Metacarpus und das Ulnar Collateral Ligament des Metacarpophalangeal-Gelenkes, wodurch dieses gegen Verletzungen durch Abduction/Ex­ tension des Daumens geschützt ist, die die allgemeine Ursache typischer Collateral-Ligament-Verletzungen ist, wenn ein Skifahrer fällt und seine/ihre Hand auf den Boden, Schnee, harten Untergrund und/oder Eis usw. auf­ schlägt. Obwohl der Daumen T durch eine Frontöffnung 45 (Fig. 1) des Aufnahme- und Schutzkanals 40 für den Dau­ men sichtbar ist, liegt ein die Frontöffnung begrenzen­ der Rand 46 (Fig. 7) genügend weit vor dem Ende des Daumens T, um Verletzungen während eines Falles zu ver­ hindern. Der Daumen T kann jedoch ohne weiteres aus dem Kanal 40 durch dessen hintere Öffnung 47 herausgezogen werden. Sowohl bei leichtem als auch bei starkem Auf­ schlagen der Hand H eines Skiläufers gegen den Boden, harten Untergrund usw. wird der Daumen T von dem Auf­ nahme- und Schutzkanal 40 vollständig geschützt und läßt sich dennoch einfach aus dem Kanal entfernen.
Der Skistock-Handgriff 10 enthält außerdem eine Wand 50 (Fig. 3 und 4), die von der Wand 43 nach unten abgeht und allmählich in die Rückfläche 21 und die äußere Sei­ tenfläche 23 an einer Verbindung zwischen diesen über­ geht, wie Fig. 4 zeigt. Die Wand 50 dient außerdem zur Abstützung und zum Schutz der Außenseite des Daumens T, hat jedoch insbesondere die Aufgabe, den Kanal 40 und vor allem seine Wand 43 zu verstärken, um bei kräftigen Schlageinwirkungen ihre Einwärtsbiegung oder Knickung zu verhindern. Die Wand 50 ist daher im wesentlichen ein "Balken", der verhindert, daß die Wände 42,43 oder der Scheitel 44 unter dem Einfluß starker Stoßkräfte gewaltsam nach innen gedrückt werden, wodurch die Un­ versehrtheit des Daumens des Skiläufers bei extrem starken Aufschlagkräften bei einem Skiunfall gewährlei­ stet ist.
Der Skistock-Handgriff 10 besitzt außerdem eine allge­ mein mit 60 bezeichnete Anordnung (Fig. 3, 4, 5, 7 und 8) am unteren Körperbereich 13 zur Abstützung der Hypothe­ narfläche S der Hand H des Skiläufers. Die Anordnung 60 besteht im wesentlichen aus einer Zunge, Brüstung oder Wand, die praktisch den gesamten unteren Körperbereich 13 umgibt und auf der Rückseite der Rückfläche 21 von der Fläche 23 nach außen, von der Fläche 20 nach vorne und von der Fläche 22 seitlich einwärts vorragt. Die Hypothenar-Stützplatte 60 ist an der inneren Seitenflä­ che 22 am schmalsten und unmittelbar neben der Rückflä­ che 21 und der äußeren Seitenfläche 23 am breitesten, wodurch ein breiter Flächenbereich für die Hypothenar- Fläche S der Hand H und eine schmalere Stützfläche für den Finger F4 (Fig. 2 und 4) und die über diesem lie­ genden übrigen Finger F1 bis F3 neben der inneren Sei­ tenfläche 22 geschaffen wird. Die gesamte nicht nume­ rierte Unterkante der Hand H in der Position gemäß Fig. 2 und 3 wird damit von der Stützplatte 60 im wesentli­ chen auf der ganzen Umfangserstreckung des unteren Kör­ perbereiches 13 des Hauptgriffteiles 11 des Skistock- Handgriffes 10 abgestützt. Die Stützplatte 60 kann da­ her im wesentlichen die ganze Unterseite der Hand H einschließlich des kleinen Fingers F4 und der Hypothe­ nar-Fläche S durch untergreifende Abstützung schützen.
Die Finger F1 bis F4 und ihre nicht bezeichneten Knö­ chel sind ebenfalls durch eine Abdeckung oder Schutz­ schale 70 in Form von verhältnismäßig flexiblen seit­ lich und vorne herabhängenden und ansteigenden Hüllwän­ den 71 bzw. 72 geschützt. Die Hüllwände 71, 72 enthal­ ten mit engem Abstand benachbarte Ränder 73, 74. Die Hüllwand 71 ist im wesentlichen eine Fortsetzung der Wand 43 (Fig. 4), während die Hüllwand 72 eine Verlän­ gerung der Stützplatte 60 ist. Die Hüllwände 71, 72 definieren gemeinsam mit den Flächen 21, 23 einen Be­ reich oder eine Kammer 75 (Fig. 2 und 4), die die Fin­ ger F1 bis F4 und die zugehörigen Knöchel aufnimmt und schützt. Die Finger F1 bis F4 lassen sich leicht aus der Kammer 75 zurückziehen, obwohl sie in dieser durch die Hüllwände 71, 72 geschützt sind. Bei starken Auf­ prallkräften kann es jedoch für die Hand H des Skiläu­ fers günstiger sein, seitlich anstatt rückwärts aus dem Skistock-Handgriff 10 herausgezogen zu werden, und zu diesem Zweck sind die Hüllwände 71, 72 ausreichend fle­ xibel, so daß der nicht bezeichnete Spalt zwischen den Rändern 73, 74 sich kurzzeitig aufbiegen kann, um die Hand durchzulassen. Obwohl nicht gezeichnet, kann der Aufnahme- und Schutzkanal 40 für den Daumen ebenfalls mit einem dem Spalt zwischen den Rändern 73, 74 ähnli­ chen Spalt versehen werden, indem der Scheitel 44 zwi­ schen den Wänden 42, 43 von vorne nach hinten insgesamt entfernt wird. Hierdurch würde ein Schlitz oder ein Kanal entstehen, der vom vorderen zum hinteren Ende des Aufnahme- und Schutzkanals 40 für den Daumen verläuft und durch den der Daumen hindurchgezwängt werden kann, wenn die Wände 42, 43 sich bei einem Sturz des Skiläu­ fers durch starke Stoßkräfte verbiegen.
Im übrigen kann die Öffnung 46 des Aufnahme- und Schutzkanals 40 für den Daumen durch eine nicht ge­ zeichnete Wand geschlossen sein, so daß der ganze Dau­ men T gegen von vorne nach hinten gerichtete Kräfte geschützt ist.
Wenn der Skistock-Handgriff 10 gemäß Fig. 2 und 3 er­ faßt ist, mildert, verringert oder beugt er den meisten typischen Collateral Ligament-Verletzungen vor, die sich aus einem Skiunfall ergeben. Durch den Einschluß des Daumens T in dem Aufnahme- und Schutzkanal 40 für den Daumen, wird dieser und insbesondere das Ulnar­ Collateral-Ligament des Metacarpophalangealgelenkes gegen Verletzung geschützt, die andernfalls als Ergeb­ nis der Abduction/Extension des Daumens bei einem "nor­ malen" Skiunfall mit "üblichen" oder "konventionellen" Skistock-Handgriffen auftritt. Der erfindungsgemäße Skistock-Handgriff 10 reduziert Daumenverletzungen bei Skiläufern damit beträchtlich.

Claims (2)

1. Skistockgriff, bestehend aus einem Hauptgriffteil (11), der eine aufgerichtete Griff­ säule mit wenigstens teilweise handkonform profilierten Seitenflächen aufweist,
einem Daumen-Aufnahmekanal (40) über der Griffsäule, der von einer Daumenstützfläche (41) sowie einer inneren (42) und einer äußeren Seitenwand (43) begrenzt ist, einem von der äußeren Seitenwand (43) des Daumen-Aufnah­ mekanals (40) nach unten ausgehenden gewölbten oberen Abschirmteil (71) und einem von einer Hypothenar-Stütze (60) am unteren Griffsäulenende aufwärts verlaufenden gewölbten unteren Abschirmteil (72), welche mit der Griffsäule einen Handdurchlaß formen, dadurch gekennzeichnet, daß
der obere Abschirmteil (71) sowohl seitwärts als auch nach vorne von dem Daumen-Aufnahmekanal (40) abwärts verläuft,
und der untere Abschirmteil (72) sowohl seitwärts als auch nach vorne von der Hypothenar-Stütze (60) nach oben verläuft, so daß eine Kammer (75) gebildet wird, welche die Finger (F1-F4) einschließlich ihrer mittleren Knöchelbereiche schützend aufnimmt und aus welcher sich die Finger trotzdem leicht zurückziehen lassen;
daß die Hypothenar-Stütze (60) im Bereich des kleinen Fingers (F4) eine nach oben weisende Brüstung (77) auf­ weist,
und daß die Griffsäule in eine sich zwischen den Finger­ spitzen und dem Handballen erstreckende Seitenwand (25) übergeht.
2. Skistockgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Daumenaufnahmekanal am vorderen Ende durch eine Frontwand verschlossen ist.
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