DE353546C - Maschine zur Gewinnung von Steinsalzen, Kalisalzen u. dgl. - Google Patents

Maschine zur Gewinnung von Steinsalzen, Kalisalzen u. dgl.

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DE353546C
DE353546C DE1919353546D DE353546DA DE353546C DE 353546 C DE353546 C DE 353546C DE 1919353546 D DE1919353546 D DE 1919353546D DE 353546D A DE353546D A DE 353546DA DE 353546 C DE353546 C DE 353546C
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DE
Germany
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drum
salts
machine
extraction
knife
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Expired
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DE1919353546D
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Kranz & Co
NORDHAEUSER MASCHINENFABRIK A
Original Assignee
Kranz & Co
NORDHAEUSER MASCHINENFABRIK A
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/24Mineral freed by means not involving slitting by milling means acting on the full working face, i.e. the rotary axis of the tool carrier being substantially parallel to the working face

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 353546 KLASSE 5 b GRUPPE 12
Schmidt, Kranz & Co., Nordhäuser Maschinenfabrik A. G., Richard Kranz und Ernst Hoffmann in Nordhausen.
Maschine zur Gewinnung von Steinsalzen, Kalisalzen u.dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1919 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur Gewinnung von Steinsalzen, Kalisalzen u. dgl. mit einer den ganzen Stoß bearbeitenden Messertrommel, die zur Anbringung des Rahmengestelles und der Lagerung mehrfach geschlitzt ist. Derartige Maschinen sind an sich bekannt. Sie besitzen indessen den Nachteil, daß die Messertrommel im Bereich der Schlitzbreite unwirksam ist und infolgedessen ein gleichmäßiger Abbau des Flözes sich nicht ermöglichen läßt.
Diesen Mißstand zu beseitigen, ist der
Zweck der Erfindung. Sie erreicht dies durch Anordnung beweglicher Messer, die während des Trommelumlaufes die Trommelschlitze im Bereich des Stollenstoßes überbrücken, so daß sie zusammen mit den feststehenden Trommelmessern in Wirkung treten, während sie nach dem Aderlässen des Stollenstoßes von den Trömmelschlitzen seitwärts zurückgeschoben werden, um beim Umlaufen dem von hinten | ίο aus in das Trammelinnere hineinragenden ■ Lagerarm auszuweichen. :
Auf der Zeichnung ist die Erfindung bei- ; spielsweise dargestellt.
Die Abb. ι und 2 zeigen den Erfindungsgegenstand zwecks leichterer Kenntlichmachung des Erfindungsprinzips im Aufriß ; und Grundriß in schematischer Darstellung. Die Abb. 3 und 4 zeigen die ganze Abbaumaschine mehr konstruktiv durchgeführt in ; gleichen Darstellungen. !
Zwischen den vorderen gabelförmigen ; Enden eines kastenförmigen Rahmens α ist ein trommelartiges Blechgehäuse b (Abb. 4) j befestigt. Die Messertrommel besteht aus I drei Teilen, dem Mittelteil c und den beiden ' Seitenteilen e. Der als gußeiserner Ring ausgebildete Mittelteil stützt sich auf in dem ■ Blechgehäuse b gelagerte Führungsrollen d , und erhält seinen Antrieb durch zwei Zahnkränze g, in welche je ein Zahnritzel h eingreift. Die beiden seitlichen Teile e der Messertrommel drehen sich um eine Achse f, welche im vorderen Rahmenteil gelagert ist und durch die Blechtrommel b hindurchgeht. Sie werden durch in das Trommelgehäuse eingebaute Rädervorgelege i in der Weise angetrieben, daß die Drehrichtung und Umfangsgeschwindigkeit der drei Trommelteile die gleiche ist.
Die Trommel trägt am Umfang eine größere Anzahl von revolverkopfartig ausgebildeten Messerhaltern n. Jeder der Messerhalter faßt mehrere Messer, so daß nach Stumpfwerden eines Messers durch einfache Drehung des Messerhalters ein neues scharfes Messer in die Arbeitsstellung gelangt. Zur Überbrückung der bestehenden Trommelschlitze an der Stelle, an welcher der kastenförmige Rahmen α mit Lagern und Antrieb für die Trommel sich mit dem trommelartigen Blechgehäuse b verbindet, sind bewegliche Messer vorgesehen, die ebenfalls wieder in j revolverkopfartig ausgebildeten Messerhaltern t sitzen. Die Anordnung und Bewegungsmöglichkeit dieser Messerhalter kann auf verschiedene Weise geschehen. In der gezeichneten Ausführungsform ist vorgesehen, daß jedes der beiden Seitenteilen der Trommel zwei Hebel u besitzt, welche einander gegenüber angeordnet sind und an ihrem äußeren Ende die Messerhalter t tragen. Durch eine am Rahmengestell angebrachte Gleitkurve ν werden diese Hebel, kurz bevor sie das Rahmengestell passieren, in das Trommelinnere zurückgedrückt, so daß sie beim Umlaufen dem von hinten aus in das Trommelinnere hineinragenden Lagerarm des Rahmengestelles ausweichen, während sie, kurz bevor sie den Stoß erreichen, wieder in ihre ursprüngliche Arbeitslage zurückgeführt werden, in der sie die Trommelschlitze im Bereich des Stollenstoßes überbrücken, so daß sie zusammen mit den feststehenden Trommelmessern in Wirkung treten.
Die Drehrichtung der Messertrommel c, e ist so gewählt, daß das Abbaugut in bekannter Weise von den Messern selbst oder durch besondere Mitnehmer 0, welche an der Trommel hinter den Messern angeordnet sind, über ein unterhalb der Trommel befindliches Fangblech ρ in eine Transportvorrichtung q geschoben wird. Von hier gelangt es z. B. durch Schnecke r oder ein anderes Transportmittel direkt in den hinter der Maschine stehenden Förderwagen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Gewinnung von Steinsalzen, Kalisalzen u. dgl. mit einer den ganzen Stoß bearbeitenden geschlitzten Messertrommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilschlitze der Messertrommel {c, e) während des Trommelumlaufes im Bereich des Stollenstaßes durch bewegliche Messer (t) überbrückt werden. gs
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Messer in Schwinghebeln (u) der Trommelnabe sitzen und durch Leitkurven (v) so geführt werden, daß sie vor dem Vorbeigang im Rahmengestell in das Trommelinnere gedrückt und kurz vor Erreichung des Stoßes in ihre Arbeitslage zurückgeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Serum. öeörucKT in öer
DE1919353546D 1919-08-23 1919-08-23 Maschine zur Gewinnung von Steinsalzen, Kalisalzen u. dgl. Expired DE353546C (de)

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DE353546T 1919-08-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE353546C true DE353546C (de) 1922-05-22

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DE1919353546D Expired DE353546C (de) 1919-08-23 1919-08-23 Maschine zur Gewinnung von Steinsalzen, Kalisalzen u. dgl.

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FR (1) FR526722A (de)
GB (1) GB153302A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168846B (de) * 1958-10-25 1964-04-30 Ohg M Carello Anlage zur mechanischen, kontinuierlichen Gewinnung von Salz in Salzgaerten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060821B (de) * 1955-10-14 1959-07-09 Eickhoff Geb Gewinnungseinrichtung mit waagerechten Schraemwalzen beiderends und einem Querfoerderer

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DE1168846B (de) * 1958-10-25 1964-04-30 Ohg M Carello Anlage zur mechanischen, kontinuierlichen Gewinnung von Salz in Salzgaerten

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GB153302A (en) 1922-01-26
FR526722A (fr) 1921-10-13

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