DE3536247C2 - - Google Patents
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K6/00—Arrangement or mounting of plural diverse prime-movers for mutual or common propulsion, e.g. hybrid propulsion systems comprising electric motors and internal combustion engines
- B60K6/20—Arrangement or mounting of plural diverse prime-movers for mutual or common propulsion, e.g. hybrid propulsion systems comprising electric motors and internal combustion engines the prime-movers consisting of electric motors and internal combustion engines, e.g. HEVs
- B60K6/42—Arrangement or mounting of plural diverse prime-movers for mutual or common propulsion, e.g. hybrid propulsion systems comprising electric motors and internal combustion engines the prime-movers consisting of electric motors and internal combustion engines, e.g. HEVs characterised by the architecture of the hybrid electric vehicle
- B60K6/48—Parallel type
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60K6/20—Arrangement or mounting of plural diverse prime-movers for mutual or common propulsion, e.g. hybrid propulsion systems comprising electric motors and internal combustion engines the prime-movers consisting of electric motors and internal combustion engines, e.g. HEVs
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- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Nutzlastfahrzeug mit einem
Verbrennungsmotor, einer dadurch angetriebenen hydrostatischen Verstell
pumpe und einem durch diese gesteuerten hydraulischen Motor als Haupt
antriebsstrang zum Antrieb des Fahrzeugs, und einem an den Druckleitungen des Hauptantriebsstranges angeschlossen, aus
einem von einer Batterie angetriebenen Elektromotor und einer hydrostatischen
Pumpe bestehenden Nebenantriebsstrang.
Ein derartiges Fahrzeug ist Gegenstand des DE-GM
85 01 199.1 der Anmelderin.
Derartige Nutzlastfahrzeuge sind sowohl für den Betrieb im Freien mit
dem Hauptantriebsstrang als auch für den Betrieb mit dem Nebenantriebs
strang in geschlossenen Hallen geeignet. Bei erhöhtem Kraftbedarf im
Freien können auch beide Antriebsstränge gleichzeitig benutzt werden.
Bisher bekannte Nutzlastfahrzeuge dieser Art hatten meist keine Motor
haube vor dem Fahrerhaus. Der Motor, meist ein Dieselmotor, die Hydrau
lik, der Generator und die Batterien befanden sich auf und/oder unter
der kurzen Pritsche. Dies zeigt z. B. DE-GM 81 37 429 und die DE-PS
7 39 542.
Diese Nutzlastfahrzeuge werden heute bevorzugt zum Ziehen schwerer
Lasten verwendet, insbesondere auf Verkehrsflughäfen. Dabei kommt
es darauf an, daß die Anhängelast schnell und problemlos angekuppelt
werden kann. Insbesondere ist dabei die Forderung gestellt worden, daß
das Ankuppeln und Abkuppeln der Anhängelast durch den Fahrer vom
Fahrersitz aus möglich sein soll. Bei allen bisher bekannten Konstruk
tionen sind jedoch die einzelnen Aggregate mehr oder weniger vonein
ander getrennt, hintereinander, übereinander und/oder nebeneinander,
zwischen den Achsen, auf/und unter der Pritsche mit zusätzlichen
Getrieben oder Riemenantrieben angeordnet. Eine Direktbedienung
der Anhängerkupplung durch den Fahrer ist bei solchen Konstruktionen
mit Sicherheit nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es also, eine äußerst leistungsfähige und doch
extrem kompakte Konstruktion der eingangs genannten Art zu schaffen.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Verbrennungsmotor,
der Generator und die hydraulische Verstellpumpe in Tandemanordnung
hintereinander in Fahrzeuglängsrichtung miteinander gekuppelt angeordnet
sind.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind den Patentansprüchen zu
entnehmen.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbin
dung mit den Zeichnungen im einzelnen erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht der Aggregate in einem
in Phantomdarstellung gezeigten Nutzlastfahrzeug gemäß
der Erfindung und
Fig. 2 eine schematische Ansicht der Aggregate von oben des in
Umrissen gezeigten Nutzlastfahrzeuges gemäß der Erfindung.
In dem in Phantomdarstellung gezeigten Nutzlastfahrzeug 1 besteht der
Hauptantriebsstrang 2 aus einem unter der Motorhaube angeordneten
Verbrennungsmotor 3, vorzugsweise einem Dieselmotor, einer hydrau
lischen Verstellpumpe 4 und einem über Druckleitungen angetriebenen
hydraulischen Motor oder Ölmotor 5.
Der Nebenantriebsstrang 6 besteht aus einem Generator 7, einer Batterie
8, einem Elektromotor 9 und einer dadurch angetriebenen hydraulischen
Pumpe 21, vorzugsweise ebenfalls einer Verstellpumpe, die über Drucklei
tungen mit den Druckleitungen des Hauptantriebsstranges verflanscht ist.
Bei dieser, in dem bereits erwähnten Gebrauchsmuster
G 85 01 199.1 offenbarten Anordnung sowie auch in der vorbe
kannten Anordnung gemäß DE-GM 81 37 429 erfolgt der Antrieb der Ver
stellpumpe unmittelbar durch den Verbrennungsmotor, der den Generator
über einen Riemenantrieb antreibt. Andere Getriebeanordnungen sind
ebenfalls bekannt. Eine derartige Anordnung der Aggregate ist, was die
Auswahl der einzelnen Aggregate betrifft, im wesentlichen problemlos
aber wegen des Schlupfes und der Reibungsverluste mit einem schlechte
ren Wirkungsgrad verbunden.
In der erfindungsgemäßen Ausführungsform des Nutzlastfahrzeuges sind
dagegen der Verbrennungsmotor 3, der Generator 7 und die Verstellpumpe
4 hintereinander in Tandemanordnung als ein Block in Längsrichtung des
Fahrzeuges angeordnet. Dies ergibt eine extrem kompakte und stabile Ge
samtanordnung dieser drei Aggregate. Obwohl die Reihenfolge an sich
beliebig sein könnte, ist die hier gewählte Reihenfolge mit abnehmender
Größe vorzuziehen. Im Gegensatz zu bisher bekannten Anforderungen der
Aggregate sind diese drei Aggregate jetzt fest miteinander gekuppelt, haben
also immer die gleiche Drehzahl.
Dies erfordert zunächst eine sehr sorgfältige Abstimmung der Charakteristika
der einzelnen Aggregate aufeinander. Zur Vermeidung von Rotationsschwin
gungen müssen nicht nur die Schwungmassen der einzelnen Aggregate anein
ander angepaßt werden, sondern die Kupplung der einzelnen Aggregate mit
einander erfolgt vorzugsweise auch über elastische Kupplungen.
Diese neue Anordnung macht aber noch weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
möglich.
Man erkennt rein schematisch am rückwärtigen Ende des Generators 7 einen
Axial-Radial-Lüfter 10 und eine Montageplatte 11, die die normalerweise
innerhalb des Generators liegende, hier nach außen verlegte Elektronik 12
des Generators trägt. Das Ganze ist im Innern eines Schutzschildes 13 an
geordnet, der Ansaugöffnungen 14 für den Lüfter 10 enthält.
Dies bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß man jetzt einen vollkommen
gekapselten und damit dichten Generator verwenden kann, der nunmehr
auf seiner Oberfläche Kühlrippen 15 trägt. Damit kann der Generator
durch den Axial-Radial-Lüfter 10 zuverlässig gekühlt werden und ist, da
er voll gekapselt ist, gegen schädliche Umwelteinflüsse, wie Staub und
Feuchtigkeit, völlig unempfindlich.
Der Antrieb erfolgt normalerweise über die Druckleitungen 16 auf die An
triebsachse 17 durch den über der Achse angeordneten Ölmotor 5 in Fig. 2.
Diese vom Üblichen abweichende Anordnung des Ölmotors 5 oberhalb der
Antriebsachse 17 ergibt im Fahrzeug zusätzlichen Raum für die Batterie 8,
die damit im Bedarfsfalle ausreichend groß gewählt werden kann.
Durch diese raumsparende Anordnung aller Aggregate ist es jetzt möglich,
eine unmittelbar vom Fahrersitz aus durch den Fahrer betätigbare Anhän
gerkupplung 19 vorzusehen. Schließlich ist noch rein schematisch eine
Impulssteuerung 20 angedeutet.
Diese neue Anordnung hat schließlich noch den Vorteil, daß bei Verwen
dung eines SAE-Flansches zwischen Verbrennungsmotor und Generator
die Verwendung verschieden starker Dieselmotoren und/oder Generatoren
bei einer sonst gleichbleibenden Gesamtkonstruktion zur Anpassung an
spezifische Anforderungen von Kunden möglich wird. Weiterhin hat die
neue Anordnung der Aggregate den Vorteil, daß alle Teile leicht zugäng
lich und, falls erforderlich, leicht auszubauen sind.
Durch die Erfindung ist somit ein Nutzfahrzeug geschaffen worden, das
alle ursprünglich widersprüchlichen Forderungen auf elegante Weise
erfüllt.
Claims (5)
1. Nutzlastfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor (3), einer dadurch
angetriebenen hydrostatischen Verstellpumpe (4) und einem durch
diese gesteuerten hydraulischen Motor (5) als Hauptantriebsstrang
(2) zum Antrieb des Fahrzeuges, und mit einem an den Drucklei
tungen des Hauptantriebsstranges angeschlossenen, aus einem
von einer Batterie angetriebenen Elektromotor (9) und einer
hydrostatischen Pumpe (21) bestehenden Nebenantriebsstrang (6)
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsmotor (3) mit einem
Drehstromgenerator (7) und der hydrostatischen Verstellpumpe (4)
in Tandemanordnung hintereinander liegen und jeweils durch eine
elastische Kupplung zwischen Verbrennungsmotor (3) und Generator
(7) bzw. zwischen Generator (7) und Verstellpumpe (4) miteinander
gekuppelt sind, wobei der Verbrennungsmotor (3) unter der vor dem
Fahrerhaus befindlichen Motorhaube angeordnet ist.
2. Nutzlastfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
am pumpenseitigen Ende des Generators ein Axial-Radial-Lüfter
(10) und eine Montageplatte (11) mit allen für den Generator
erforderlichen elektrischen und/oder elektronischen Bauteilen (12)
angeordnet sind, und daß der Lüfter innerhalb eines mit Ansaugluft
öffnungen (14) versehenen Schutzschildes (13) angeordnet ist und
zusammen mit dem Generator angetrieben wird.
3. Nutzlastfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
ein vollständig gekapselter und dichter Generator mit außenliegenden
längs verlaufenden Kühlrippen (15) vorgesehen ist, die im Luftstrom
des Lüfters liegen.
4. Nutzlastfahrzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ölmotor (5) oberhalb der Antriebsachse (17) angeordnet
ist und unmittelbar in die Antriebsachse hineinwirkt.
5. Nutzlastfahrzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zur lösbaren Verbindung zwischen Verbrennungsmotor (3) und
Generator (7) ein SAE-Flansch vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853536247 DE3536247A1 (de) | 1985-10-10 | 1985-10-10 | Fahrzeug, insbesondere nutzlastfahrzeug mit hybridantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853536247 DE3536247A1 (de) | 1985-10-10 | 1985-10-10 | Fahrzeug, insbesondere nutzlastfahrzeug mit hybridantrieb |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3536247A1 DE3536247A1 (de) | 1987-04-16 |
| DE3536247C2 true DE3536247C2 (de) | 1991-07-11 |
Family
ID=6283315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853536247 Granted DE3536247A1 (de) | 1985-10-10 | 1985-10-10 | Fahrzeug, insbesondere nutzlastfahrzeug mit hybridantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3536247A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9112883U1 (de) * | 1991-10-16 | 1992-04-16 | Liebherr-Werk Bischofshofen Ges.M.B.H., Bischofshofen | Selbstfahrendes Fahrzeug mit hydrostatischem Antrieb |
| DE19535942A1 (de) * | 1995-09-27 | 1997-04-03 | Motoren Werke Mannheim Ag | Brennkraftmaschine mit einem angeflanschten Generator |
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-
1985
- 1985-10-10 DE DE19853536247 patent/DE3536247A1/de active Granted
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Also Published As
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