DE3540005C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/001—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper stackable
- B65D5/0015—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper stackable the container being formed by folding up portions connected to a central panel
- B65D5/002—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper stackable the container being formed by folding up portions connected to a central panel having integral corner posts
- B65D5/0025—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper stackable the container being formed by folding up portions connected to a central panel having integral corner posts the corner posts being formed as a prolongation of a doubled-over extension of the side walls
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Description
Die Erfindung betrifft ein stapelbares ineinandersetzbares Tablett mit den
Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1. Dieses Tablett ist
insbesondere zum Verpacken und für den Transport von verderblichen
Produkten wie frischem Obst und Gemüse bestimmt und kann auch als Steige
bezeichnet werden.
Stapelbare ineinandersetzbare Tabletts dieser Art sind bekannt (GB-PS 11 05 298).
Da diese bekannten Tabletts nur auf den hochstehenden Ecken
Auflageflächen für weitere Tabletts aufweisen, lassen sich derartige
Tabletts nicht stabil aufeinanderstapeln, sondern nur aufeinandersetzen,
so daß keine seitliche Stabilität eines entsprechenden Stapels gegeben
ist. Hinzu kommt, daß der Zuschnitt, aus welchem diese bekannten Tabletts
gefaltet werden, verhältnismäßig viele Leerstellen und damit Abfallstellen
aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aus einem Karton-Zuschnitt bei
optimaler Ausnutzung der Zuschnittsfläche ein stapelbares Tablett der
eingangs genannten Gattung zu schaffen, das gut zu handhaben ist und mit
Tabletts gleicher Dimensionierung zu stabilen hohen Stapeln aufgestapelt
werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Tablett der eingangs
genannten Gattung vorgeschlagen, welches die Merkmale des kennzeichnenden
Teiles des Patentanspruches 1 aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch die Erfindung wird ein Tablett geschaffen, das besonders gut
stapelbar ist, weil es in zwei Ebenen befindliche Auflageflächen für
aufeinandergestapelte Tabletts aufweist und im Bereich der Auflageflächen
oder Auflagen so stabil ausgebildet ist, daß die Belastungen der
aufgestapelten Tabletts senkrecht und großflächig nach unten abgeleitet
werden. Dementsprechend sind aus derartigen Tabletts gebildete Stapel
seitenstabil und auch dann tragfähig, wenn sie aus einer Vielzahl von
aufeinandergestapelten Tabletts gleicher Art gebildet sind. Hinzu kommt,
daß eine gute Luftzirkulation zwischen aufeinandergestapelten und auch
nebeneinandergestapelten Tabletts gleicher Art gewährleistet ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Tablett sind die Seitenwände doppelwandig
ausgebildet und höher als die Stirnwände und bilden eine erste Auflage für
den Boden eines aufgesetzten oder aufgestapelten weiteren Tabletts. An den
Ecken sind hochstehende Abschnitte vorgesehen, die als zweite Auflage für
ein aufgesetztes Tablett dienen und in entsprechende Ausnehmungen am
unteren Eckbereich des aufgesetzten Tabletts eingreifen. Daher stützen
sich derartige übereinandergestapelte Tabletts auf Grund der Anordnung der
Auflage in unterschiedlichen Höhen so aufeinander und sind so
ineinandergesteckt, daß eine seitliche Verschiebung im Stapel nicht
möglich ist.
Der Karton-Zuschnitt, aus welchem das erfindungsgemäße Tablett gefaltet
und aufgerichtet wird, ist optimal ausgenutzt, so daß beim Ausstanzen
wenig Material-Abfall entsteht. Daher ist das erfindungsgemäße Tablett
sehr wirtschaftlich herzustellen.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sind in der Zeichnung zwei
Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Tabletts schematisch
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1a einen Zuschnitt in Draufsicht, aus dem ein erfindungsgemäßes
Tablett gebildet wird,
Fig. 2a eine perspektivische Ansicht eines Tabletts, das aus einem
Zuschnitt gemäß Fig. 1a gebildet ist, wobei vorne eine
Verlängerung einer der Seiten abgeklappt dargestellt ist, um
charakteristische Merkmale des Tabletts erkennen zu lassen,
Fig. 3a eine andere Ausführungsform eines Zuschnitts für ein
erfindungsgemäßes Tablett,
Fig. 4a eine perspektivische Ansicht eines aus dem Zuschnitt gemäß Fig. 3a
gebildeten Tabletts und
Fig. 5a eine Ansicht der längeren Seiten von zwei übereinandergesetzten
und ineinander eingerasteten erfindungsgemäßen Tabletts.
Die Zeichnungen lassen erkennen, daß ein oben liegendes Tablett teilweise,
und zwar zwischen 1 und 3 cm, in ein darunter liegendes Tablett eindringt,
damit sich sein Boden auf einer ersten, vom oberen Rand der größeren oder
längeren Seiten gebildeten Auflage abstützen kann. Durch dieses Eindringen
werden die Tabletts ineinandergesteckt und bilden einen Stapel, der ein
seitliches Verschieben der Tabletts nicht zuläßt und somit sehr fest und
stabil ist.
Jedes Tablett besteht aus einer vorgeformten Platte bzw. einem Zuschnitt
aus Pappe, welcher, wie Fig. 1a und 3a zeigen, Bruchlinien sowie
Ausschnitte aufweist, die einen Boden 1, längere Seiten 2 sowie kürzere
Seiten 3 bzw. Kopfstücke des Tabletts begrenzen.
Bei diesem Tablett dienen die längeren Seiten 2 als Abstützung für
übereinandergesetzte Tabletts. Wellen bildende Festigkeitsrillen der Pappe
sind bei den längeren Seiten 2 senkrecht angeordnet, während sie bei den
kürzeren Seiten 3 bzw. Kopfstücken waagerecht liegen.
Die längeren Seiten 2 haben vom oberen Rand 5 ausgehende längliche
Vorsprünge 4, die um 180° in das Innere des schachtelartigen Tabletts
umgeklappt werden und an der Innenseite dieser längeren Seiten 2 anliegen,
wodurch eine Doppelwand gebildet wird. Zum Befestigen an der Innenseite
werden die Vorsprünge 4 angeklebt.
Der sich durch die Doppelwand ergebende obere Rand 5 ist bemerkenswert
breit, wodurch er sich als erste Auflage eignet, die besonders sicher ist
und auf welcher sich der Boden 1 eines zur Stapelbildung aufgesetzten
Tabletts gleicher Art abstützt.
Diese erste Auflage verlängert sich an den Ecken des Tabletts und zum Teil
an den Kopfstücken oder kürzeren Seiten 3 durch Verlängerungen 6 und 7,
die von den Enden der die innere Wand bildenden Vorsprünge 4 ausgehen.
Deshalb können sehr feste und stabile Stapel gebildet werden, bei denen
sich ein aufgesetztes Tablett völlig auf dem oberen Rand 5 der längeren
Seiten 2, auf Ecken 8 und auf den beiden Verlängerungen 6, 7 des inneren
Vorsprungs 4 der einzelnen längeren Seiten 2 abstützt.
Diese Ausbildung bietet den bedeutenden Vorteil, daß die Tabletts
verhältnismäßig groß mit einem Fassungsvermögen hergestellt werden können,
das weit über dem normalen liegt, ohne dabei unter Last Verformungen zu
erleiden.
Die längeren Seiten 2 des Tabletts haben an ihren Enden Verlängerungen 11,
die Überlappungen bilden, welche um 90° umgeklappt werden, um sie außen an
einer der kürzeren Seiten 3 bzw. an einem der Kopfstücke zu befestigen,
vorteilhafterweise anzukleben. Die Kopfstücke werden dadurch fest in ihrer
Lage gehalten, daß eine der Verlängerungen 7 des inneren Vorsprunges 4
einer der längeren Seiten 2 innen und der überlappende Abschnitt 11 der
äußeren Wand der jeweiligen längeren Seite 2 außen anliegt.
Den Zeichnungen ist zu entnehmen, daß die längeren Seiten 2 der einzelnen
Tabletts am oberen Rand der Doppelwand mindestens einen reichlich
bemessenen Ausschnitt 10 aufweisen, welcher zum Belüften der auf den
gestapelten Tabletts gelagerten Produkte dient. Diese Ausschnitte erlauben
weiterhin das Einschieben einer Hand, um die aufeinandergestapelten
Tabletts voneinander zu trennen.
Das in Fig. 3 und 4 dargestellte Tablett stimmt in der Anordnung der
Auflagen und Einrastungen vollkommen mit dem in Fig. 1 und 2 dargestellten
Tablett überein. Bei dieser zweiten Ausführungsform ist der die innere
Wand der doppelwandigen längeren Seite 2 bildende Vorsprung 4 kürzer als
die Höhe der längeren Seite 2 ausgebildet, so daß er sich beim Umklappen
an die längere Seite 2 anlegt, ohne bis zum Boden 1 des Tabletts zu
reichen.
Auch dieser halbe Vorsprung 4 hat an seinen Enden jeweils zwei
aufeinanderfolgende Verlängerungen 6 und 7, von denen die letztere 7 einer
breiten äußeren Verlängerung 11, welche um das entsprechende Kopfstück
umgeklappt ist, gegenüberliegt.
Die längeren Seiten 2 weisen an den Ecken des Tabletts am unteren Rand
Ausschnitte 9 auf, die über die äußeren Verlängerungen 11 hinausragen.
Diese Ausschnitte 9 sind so ausgebildet, daß darin die Ecken 8 eines
unmittelbar darunterliegenden Tabletts gleicher Art einrasten können.
Claims (3)
1. Stapelbares ineinandersetzbares Tablett od. dgl., mit mehreren Auf
lagern, bei dem die längeren Seiten doppelwandig sind, auf deren
oberen Rand sich ein direkt darüberliegendes Tablett in einem Stapel
abstützen kann, wobei die am oberen Rand der längeren Seiten
gebildeten Auflager an den Enden verlängert sind und bis zu einem
Teil der Kopfstücke oder kürzeren Seiten des Tabletts reichen, wobei
in den Eckbereichen des Tabletts nach oben überstehende
winkelförmige Auflager vorgesehen sind, wobei die längeren Seiten
höher als die die kürzeren Seiten sind, und wobei die inneren Wände
der doppelwandigen längeren Seiten an den Enden Verlängerungen
aufweisen, die jeweils zwei aufeinanderfolgende Abschnitte bilden,
von denen der äußere parallel zur Innenseite der anschließenden
kürzeren Seite liegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kürzere Seite (3) einlagig ausgeführt ist, daß die äußeren
Abschnitte (7) der an den inneren Wänden (4) der längeren Seiten (2)
vorgesehenen Verlängerungen (6, 7) an den jeweiligen kürzeren Seiten
(3) von innen anliegen und an diesen befestigt sind, daß die an den
äußeren Wänden der längeren Seiten (2) vorgesehenen Verlängerungen
(11) von außen an den jeweiligen kürzeren Seiten (3) anliegen und an
diesen befestigt sind und am unteren Rand einen eine winkelförmige
Ausnehmung bildenden Ausschnitt (9) aufweisen und daß im oberen Rand
(5) der längeren Seite (2) wenigstens ein als Handgriff dienender
Ausschnitt (10) angeordnet ist.
2. Tablett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
inneren Wände (4) der doppelwandigen Seiten (2) vom oberen Rand
dieser Seiten (29) bis zur mittleren Höhe derselben erstrecken.
3. Tablett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den
zwei aufeinanderfolgenden Verlängerungen (6, 7) der inneren Wände
(4) der innere Abschnitt (6) ein trapezförmiges Viereck ist.
Applications Claiming Priority (2)
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